Bianca Jahnke-Oppold , Ellen Hamsa Mein schneller Papa

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Inhaltsangabe zu „Mein schneller Papa“ von Bianca Jahnke-Oppold

Kann man als Kind auf einen Papa stolz sein, der im Rollstuhl sitzt? Dieses Buch soll Stärke, Mut, Motivation und Ziele vermitteln!

Mit gefällt die Idee und ich finde die Umsetzung schön. 5 Sterne für das "Bürschlein", dass auf seinen Papa so stolz ist :)

— BTOYA

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  • Rezension zu "Mein schneller Papa" von Bianca Jahnke-Oppold

    Mein schneller Papa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2011 um 15:45

    Schnell muss alles gehen. Vor allem bei den Jungs. Über Sinn und Unsinn könnte man ebenso lange wie vergeblich diskutieren. Doch man kann dieses Thema auch im positiven Sinne nutzen, indem man damit Zugänge schafft ... In Deutschland gibt es etwa 1,5 Millionen (statistisch erfasste) Rollstuhlfahrer, in der Europäischen Staatengemeinschaft sind es 6,5 Millionen. Angesichts dieser Zahlen sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass diese Menschen inzwischen eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung finden. Leider ist das nicht so, denn schon Kinder im Kindergarten glauben zu wissen, dass es einen Unterschied zwischen behinderten und "normalen" Menschen gibt. Hier besteht enormer Aufklärungsbedarf, denn schon im Detail verbirgt sich eine gewisse Tragik. Es fängt ja schon damit an, dass niemand einmal aufklärend enschreitet und erklärt, dass es sich bei "Behinderten" keineswegs um eine eigene Spezies handelt, sondern dass es "behinderte "Menschen" sind! Ähnliche Gedanken dürften wohl auch Bianca Jahnke-Oppold bewegt haben, als sie ihren Sohn Hennes einmal vom Kindergarten abholte. Eine Freundin sprach sie an und meinte, dass Hennes nicht zu ihrem Geburtstag kommen dürfe, denn sein Papa sei ja "nicht schön". Nun ja, wer viel mit Kindern zu tun hat, kennt ihre Offenheit und schonungslose Schlagfertigkeit. Noch geben sie die "Wahrheit" weiter - jedenfalls die, die man ihnen beigebracht oder eben nicht beigebracht hat! Der genaue Zuhörer gibt also nicht den Kindern die Schuld, sondern dem Erziehungspersonal, also in der Hauptsache den Eltern und der Gesellschaft überhaupt. Es muss sich etwas ändern und das tut es am Besten an den Wurzeln unserer Gesellschaft, bei den Kindern. "Mein schneller Papa" ist dafür ganz hervorragend geeignet. Als Erwachsener habe ich natürlich einige Einwände, denn ich hätte sehr gerne weitere Informationen über diesen tollen Papa gehabt. Man erfährt sogar nur ganz nebenbei (auf dem Medaillen-Foto), dass der Papa Thorsten Oppold heißt. Ganz schnell will ich ich noch etwas zu den Fotos sagen. Zweimal die Marke mit dem Stern stört mich etwas. Der blankpolierte LKW, der fast wie ein überdimensionaler Rennwagen aussieht, ebenfalls. In Zusammenhang mit "Schnelligkeit" ist ein LKW nicht unbedingt glücklich gewählt. Vielleicht könnte man in einer weiteren Auflage das Bild durch einen schnittigen F1- oder DTM-Rennwagen (einer anderen Marke) ersetzen ... der zudem dort schnell fährt, wo es erlaubt und ausdrücklich erwünscht ist. Eine Auflage von 1000 Exemplaren ist im Eigenvertrieb sicherlich mutig, dennoch wieder einmal bezeichnend für die Gesamtsituation. Hierfür geeignete Verlage zu finden, ist eine Lebensaufgabe. Behinderungen sind in unserer Gesellschaft noch immer ein oft und gern verdrängtes Thema. Integration und Aufklärung sind zentrale Schwerpunkte, die für die Zukunft zu setzen sind. Genau hier setzt das Buch an, denn wenn es gelingt, bereits Kinder im Vorschulalter für dieses Thema zu sensibilisieren, ist ein guter Grundstein gelegt. Das Konzept des Buches von Bianca Jahnke-Oppold ist klar, übersichtlich und es funktioniert. Die Kinder werden über die Begriffe Schnelligkeit/Sport völlig unverkrampft an das Thema herangeführt. Hennes Papa ist schnell, hat schon viele Medaillen gewonnen, und außerdem ist er der beste Papa der Welt! Hennes ist stolz auf seinen Vater. Mit oder ohne Rollstuhl spielt hier keine Rolle. Die sehr eindringlichen Familienfotos untertreichen dies auf sehr beeindruckende Weise. So manch eine "normale" Familie könnte sich ein Scheibchen davon abschneiden! "Mein schneller Papa" gehört in jeden Kindergarten der Republik (was nicht heißen soll, es wäre für Erwachsene ungeeignet). Ich könnte mir auch eine erweiterte Version für Grund- und weiterführende Schulen vorstellen. In diesem Zusammenhang wünsche ich diesem Buch, was die im Moment noch bescheidene Auflage betrifft, eine Expansion in den fünf- und sechstelligen Bereich. "Schneller Propeller!" © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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