Bianca Peiler Die Lakeview-Chroniken - Hydra

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Inhaltsangabe zu „Die Lakeview-Chroniken - Hydra“ von Bianca Peiler

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  • Mehr Familienroman als Action - ein Gemisch aus beidem!

    Die Lakeview-Chroniken - Hydra
    Malibu

    Malibu

    22. April 2013 um 21:02

    Sind wir uns sicher, dass es nebst Polizei und Militär nicht noch eine geheime Gesellschaft gibt, die „aufräumt“? Wer weiß schon, was in unserer Regierung vorgeht oder in denen anderer Länder – die Bevölkerung bekommt bestimmt längst nicht alles mit. In ihrem ersten Teil der Lakeview Chroniken bringt uns Bianca Peiler genau so einem Unternehmen näher... STORM ist eine geheime Spezialeinheit, die es auf Verbrecher abgesehen hat. Sie räumen diese ohne Gnade weg, töten sie, befreien die Bevölkerung von solchen Leuten. Seit Jahren rennen Sie einem Kopf der Mafia hinterher, Vitanza. Für den aufstrebenden STORM-Rekruten Drew ist das aber nicht das einzige Problem – privat läuft es bei ihm auch nicht rund. Seine große Liebe Natalie verlässt ihn erst, nur um dann mit ihrem gemeinsamen Sohn Noah einen anderen Mann zu heiraten. Die Zeichen einer Misshandlung an Natalie und Noah häufen sich, warum es Drew ablenkt, den Verräter in seinen eigenen Reihen von STORM zu erkennen.... Die Story fängt ziemlich direkt an bei einem Einsatz. Der Leser weiß eigentlich erst gar nicht, um was es genau geht. Man betrachtet das Geschehen aus weiter Ferne und kann keine Bindung zu den Charakteren feststellen. Es dauert schon einige Zeilen, Seiten, bis man Drew einmal etwas näher kommt und sich auch in ihn hineinversetzen kann. Drew ist ein junger Rekrut, viel zu jung um eine Familie zu gründen. Doch genau das passiert mit seiner Affäre Natalie – zusammen sein dürfen sie auf jeden Fall nicht, denn ihre Familie ist streng christlich und hält nichts von ihm, einem aus der Einheit STORM. So kommt es, dass sie einen anderen Mann heiratet und zwischendurch einen Sohn gebärt, der aber von Drew ist, nicht von ihrem Mann. Lange können sie das Geheimnis wahren, bis es zu einem unerfreulichen Zwischenfall kommt, von da ab geht es in Drews Karriere bergab. Die Autorin hat einen angenehmen Sprachstil, man kommt gut voran beim Lesen. Jedoch ist es eine lange Zeit ziemlich langatmig und man fragt sich, ob noch etwas kommt. Doch sobald Noah und Drew einander näherkommen, nimmt es wieder an Fahrt auf. Hier findet man auch den Zugang zum Protagonisten. Die anderen Charaktere sind leider etwas schwach gezeichnet, so dass sie nur Schemen in den Augen des Lesers sind. Da es aber hauptsächlich um Drews Leben geht, ist dies fast nur nebensächlich. Die Spannung steigert sich im Laufe des Buches, schwankt aber immer wieder etwas. Die kurzen Kapitel machen es einem leicht, von einem zum nächsten zu springen. Bereits mitten im Buch fragt man sich schon, wie wohl die weiteren Teile der Chroniken aussehen und man ist sich ziemlich sicher, diese auch im Anschluss zu lesen, egal wie es ausgeht. Für sanfte Gemüter ist dies ebenso wenig etwas, denn es gibt einige harte Folterszenen, die einem direkt vor Augen aufblühen. Da sollte man schon etwas hartgesottener sein und gerne solche blutrünstigen Romane lesen. Hat man sich mit so etwas auseinandergesetzt, sind die Szenen spannend aufgebaut und der Leser fühlt die unterdrückte Wut der Guten und auch der Bösen in dieser Story. Genau diese Folterszenen machen dann einen Satz wie solch einen, dass Drew einen auslöscht und ihn von seinem Leiden erlöst nach einem Anschlag irgendwie etwas unglaubhaft. Ist er in einem Moment der harte Folterer, zeigt er im anderen Moment Gefühl mit den Verletzten – das passt nicht so ganz zusammen. Die Story dreht sich eigentlich mehr um das Familiengeschehen rund um Drew und Noah als um den tatsächlichen Kampf von STORM gegen die Mafia und anderen Bösewichten, wie es der Klappentext dem Leser anpreist. Nichts desto trotz gelingt es der Autorin, den Leser in das Geschehen hineinzuziehen, man fiebert um die Aufmerksamkeit Noahs zu Drew. Es gibt allerdings einige lange Seiten, die sich schleppend ziehen, fast langatmig wirken. Da hätte man sich eventuell mehr Handlung und Spannung gewünscht. Ist die Einheit STORM wirklich so gut, weil sie Leute abschlachtet, die böse Dinge getan haben? Diese Frage stellt sich dem Leser öfter einmal in dem Buch und man vermag sie nicht zu beantworten, da es ein ja und ein nein gibt. Das Ende lässt den Leser noch etwas nachdenklich und traurig zurück – und gespannt, wie es um die Mitglieder weitergeht! Das Buch kann ich guten Gewissens an Leser weiterempfehlen, die sich auf ein Gemisch aus Action und Familiengeschichte einlassen möchten, zuviel erwarten darf man aber laut dem Klappentext dann doch nicht. Trotz dessen darf man weiterhin gespannt sein auf die folgenden Bände!

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  • Rezension zu "Die Lakeview-Chroniken - Hydra" von Bianca Peiler

    Die Lakeview-Chroniken - Hydra
    buchverliebt

    buchverliebt

    01. November 2012 um 00:05

    Erlebe und erlese etwa 27 Jahre aus dem Leben des STORM-Elite-Kämpfer Andrew Collins. Mit 23 Jahren verliebt sich Andrew in die wunderschöne und gleichermaßen schüchterne Natalie. Was er nicht weiß: Sein Leben wird von nun an nicht mehr sein wie es einmal war, denn mit Natalie kommt alles ins Rollen, denn obwohl sie seine große Liebe ist scheinen die beiden nicht glücklich sein zu dürfen. Neben all dem was in Drews Leben von nun an passiert scheint die einzige Konstante sein Job bei STORM zu sein. Die Geschichte spielt in Lakeview. Eine abgeschottete Stadt mit etwa 1800 Einwohnern und einer eigenen Spezialeinheit, die dazu dient Kanada von der Mafia zu befreien - und zwar mit deren eigenen Mitteln, ohne Gnade. Die Geschichte beginnt 1978, als die Technik noch nicht besonders weit fortgeschritten ist und die Abschottung einer gesamten Stadt noch einfacher ist als gegen Ende der Geschichte 2005. Die Autorin hat es geschafft die wichtigsten Elemente zu nennen um Logikfehler zu vermeiden - wie zum Beispiel die Verbreitung des Handys und das damit zusammenhängende Problem, dass Lakeview ja abgeschottet von der Außenwelt existiert und somit die Kommunikation eingeschränkt werden muss. Das beschriebene Leben von Andrew ist mitreißend, gefühlsintensiv, dramatisch, traurig, schauderhaft und gleichermaßen wundervoll, authentisch, ... schwer zu beschreiben. Ebenso wie das Buch an sich. Dieser Auftakt der Lakeview-Chroniken ist anders als so viele andere Bücher und bietet dem Leser eine Vielzahl an emotionalen Empfindungen und regt ebenso zum nachdenken an. Wer ein "Friede, Freude, Eierkuchen"-Buch sucht liegt hier ganz falsch, denn das Leben des Andrew Collins hat viele Facetten und sie sind nicht alle positiver Natur. Nichts verläuft wie der Leser es sich vorstellt, die Autorin überrascht mit unerwarteten Wendungen. Es ist sagenhaft schön und traurig zugleich. Einzig gestört hat mich das Kennenlernen mit Natalie, denn es war sehr rasant und unwirklich. Es gab wenig drum herum und wirkt sobald "abgearbeitet", doch macht dies nur einen winzigen Teil aus und somit ist es nicht allzu störend und der Schreibstil entwickelt sich schnell zum besseren. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass Andrew während des gesamten Verlaufs im Vordergrund steht und somit die Personen um ihn herum nur unzureichend beschrieben werden. Aber je wichtiger eine Person in seinem Leben ist, desto mehr lernt auch der Leser diesen Charakter kennen. Diese Art ist ungewöhntlich, aber dennoch nicht schlecht. Nur muss der Leser diese Ich-Perspektive erst zu schätzen wissen. Alles in allem hat "Hydra" mir wirklich gut gefallen, denn ich wurde zum nachdenken angeregt und zugleich emotional absolut eingebunden. Dass ich am Ende sogar Tränen in den Augen hatte ist ein gutes Zeichen! Und obwohl die letzte Seite gelesen und das geschlossen wurde, wird mich die Geschichte mit Sicherheit nicht so schnell wieder loslassen. 4,5/5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Lakeview-Chroniken - Hydra" von Bianca Peiler

    Die Lakeview-Chroniken - Hydra
    BeckyHH

    BeckyHH

    02. October 2012 um 14:24

    Der Anfang war schon spannend und fing mit einer Mission der Einheit STORM an. Kurz darauf lernt Andrew Natalie kennen und somit beginnt das Drama. Sie waren glücklich verliebt, doch wegen Natalies streng gläubigen Eltern musste sie einen anderen heiraten. Keiner wusste, dass sie bereits von Andrew schwanger war und auch er selbst hatte keine Ahnung. Von dort an entwickelt sich die Geschichte immer dramatischer und die Misshandlungen die Natalie auf sich genommen hat sind schockierend und für mich unbegreiflich. Am meisten Mitgefühl hatte ich aber für den kleinen Noah. Das hat mich sehr häufig fast zum weinen gebracht und am liebsten hätte ich ihm geholfen. Letztendlich hat das Buch für mich ein Ende genommen, welches ich so nicht erwartet hatte und ich bin gespannt, wie es im zweiten Buch weitergeht. Die Geschichte wurde komplett aus der Sicht von Andrew und aus der “Ich”-Erzählperspektive geschrieben. Das Buch wird in Kapitel unterteilt und springt manchmal ein paar Jahre nach vorne. Das finde ich sehr gut, denn aufgrund der Entwicklung von Noah und den Machenschaften der Mafia passt es gut stört nicht. Es gibt leider ein paar kleine Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch, daher vergebe ich nur 4 von 5 möglichen Bewertungspunkten. Für die Geschichte und Erzählweise würde ich jedoch jederzeit volle Punktzahl vergeben. Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

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