Bianca Ritter Das Erbe von Alchatar

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe von Alchatar“ von Bianca Ritter

Als Laura, Redakteurin bei einer Zeitung, zum 29. Geburtstag von ihrer Mutter ein Buch erhält, ahnt sie nicht, dass die geheimnisvolle, uralte Geschichte, von der es handelt, aufs engste mit ihrer eigenen verwoben ist. Über Generationen wurde das Buch von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Es erzählt von der wundersamen Insel Alchatar. Krieg und Machtgier haben dort Einzug gehalten. Darius, ein Schiffbrüchiger und der erste Fremde in diesem Land, gerät mitten hinein in die Auseinandersetzungen. „Glaube an die Kraft tief in dir! Selbst wenn alles verloren scheint, ist die Rettung doch so nah“, lautet der Rat einer Heilerin voller Weisheit, die ihm hilft, sein Schicksal zu meistern. Das Erbe von Alchatar ist Bianca Ritters erstes Buch. Und es ist wahrlich ein fulminantes Romandebüt! Mitreißend und spannend geschrieben, erzählt es von der faszinierenden Welt Alchatars, aber auch von einer jungen Frau heute, die, bestärkt von der Botschaft des Buches von Alchatar, ihre Angst überwindet und endlich der Stimme ihres Herzens folgt.

Das Buch berührt die Seele

— Taeubner
Taeubner

Lebensweisheiten für Erwachsene liebevoll verpackt

— Schugga
Schugga

Märchen trifft Wirklichkeit

— Christine2000
Christine2000

Eine berührende Geschichte über Frieden und Zerstörung, die Kraft der Hoffnung und die eignene Träume.

— mabuerele
mabuerele

Ein Fantasy Roman der Spannung, Emotionen und wunderschöne Gedankengänge bietet.

— rewareni
rewareni

Bemerkenswerte Geschichte(n), mitreißend, brillant erzählt - ein Buch, dass Lust auf mehr von der Autorin macht.

— naturedream
naturedream

Eine traumhaft schöne Geschichte die ich jeden ans Herz legen kann, nicht nur für Fantasy Fans geeignet.

— funny1
funny1

Das war ein Buch, bei dem ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.

— klaus551
klaus551

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  • Ein Herzöffner

    Das Erbe von Alchatar
    Taeubner

    Taeubner

    03. August 2016 um 06:15

    Das Buch ist ein Herzöffner, es beschenkt einen mit einer spannenden Geschichte über die Liebe, das Leben und der Idee, das all das, was uns weiter bringt in uns selbst vorhanden ist. Liebevoll gezeichnete, durch Worte beschriebene mystische Orte, magische Momente stehen der Realität gegenüber, die durch Zauberhand ineinander verschmelzen und einen wunderbare Geschichte formen.Freude, Mitgefühl, Magisches, Geheimnisvolles kommen gleichermaßen zum Ausdruck und verführen den Leser dazu, das Buch nicht aus den Händen zu legen.Ein magisches Buch mit tiefer Hingabe an das vergangene und das Leben im Jetzt geschrieben. Absolut empfehlenswert.Das Buch bekommt von mir vier von fünf Sternen, da ich als Leser gerne meine eigenen Bilder der Magie entwickle, die Autorin aber durch ihre wirklich fabelhaften, gezeichneten Bilder wenig Raum dafür lässt. Ein Lob und eine Kritik zugleich - unbedingt lesen.

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  • Leserunde zu "Das Erbe von Alchatar" von Bianca Ritter

    Das Erbe von Alchatar
    BiancaRitter

    BiancaRitter

    Ein Buch für die Träumer unter euch.Inhalt:"Als Laura, Redakteurin bei einer Zeitung, zum 29. Geburtstag von ihrer Mutter ein Buch erhält, ahnt sie nicht, dass die geheimnisvolle, uralte Geschichte, von der es handelt, aufs engste mit ihrer eigenen verwoben ist. Über Generationen wurde das Buch von der Mutter an die Tochter weitergegeben.Es erzählt von der wundersamen Insel Alchatar. Krieg und Machtgier haben dort Einzug gehalten. Darius, ein Schiffbrüchiger und der erste Fremde in diesem Land, gerät mitten hinein in die Auseinandersetzungen. „Glaube an die Kraft tief in dir! Selbst wenn alles verloren scheint, ist die Rettung doch so nah“, lautet der Rat einer Heilerin voller Weisheit, die ihm hilft, sein Schicksal zu meistern.Das Erbe von Alchatar ist Bianca Ritters erstes Buch. Und es ist wahrlich ein fulminantes Romandebüt! Mitreißend und spannend geschrieben, erzählt es von der faszinierenden Welt Alchatars, aber auch von einer jungen Frau heute, die, bestärkt von der Botschaft des Buches von Alchatar, ihre Angst überwindet und endlich der Stimme ihres Herzens folgt."Weitere Infos über mich als  Autorin und Bloggerin findet ihr auf:http://sternschnuppenzeit.de/Zu meinem Start hier auf LovelelyBooks verschenke ich als Autorin 5 Bücher für diese Leserunde, zu der ich euch alle ganz herzlich einlade. Wenn ihr also Lust darauf hat, bewerbt euch bis zum Dienstag, den 05. Juni, um eines der Freiexemplare. Hierzu bitte ich euch um Beantwortung eine folgender Fragen:Welchen Traum möchtest du dir in deinem Leben noch erfüllen?Was spricht dich an dem Buch an?Was erwartest du?Ich freue mich sehr auf meine 1. Leserunde mit euch, bin ganz aufgeregt und gespannt! :-)Ganz liebe Grüße, Bianca

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    • 120
  • Lebensweisheiten für Erwachsene liebevoll verpackt

    Das Erbe von Alchatar
    Schugga

    Schugga

    09. July 2016 um 18:53

    Zu ihrem 29. Geburtstag bekommt die grad beruflich aufstrebende Reporterin Laura von ihrer Mutter ein Buch geschenkt. Nicht einfach irgendeines, sondern ein Buch, dessen Geschichte seit Generationen jeweils zum 29. Geburtstag an die Tochter weiter gegeben wird. Kurz darauf macht Lauras Leben eine 180°-Wende... "Das Erbe von Alchatar" ist ein sehr einfühlsames und mitreissendes Buch. Eine junge Frau, welche vor lauter beruflichem Stress sich selbst und die eigenen Träume beinahe vergessen hat, erfährt durch eine jahrhunderte Jahre alte Geschichte den Mut und die Kraft, wieder dem eigenen Herzen zu folgen und somit glücklich zu werden. Der Leser nimmt hierbei so nach und nach an ihren Gedanken und Veränderungen teil - gleichzeitig taucht er in die phantastische Geschichte um die Insel Alchatar ein, auf welcher ein Schiffbrüchiger das Abenteuer seines Lebens erfahren wird. Beide Handlungsstränge, das reale Leben in der Gegenwart sowie die phantastische Geschichte um Alchatar, sind auf ihre Art spannend geschrieben und lassen sich leicht lesen. Durch Kursivschrift ist das Abenteuer auf Alchatar optisch von der realen Story getrennt. Die Protagonisten sind wunderbar gezeichnet und jeweils auf ihre Art sympathisch. Mit ihrem Roman hat Bianca Ritter es geschafft, gewichtige Lebensweisheiten liebevoll für Erwachsene zu verpacken!

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  • Kann ein Buch dein Leben verändern?

    Das Erbe von Alchatar
    Christine2000

    Christine2000

    01. July 2016 um 10:46

    Im "Erbe von Alchatar" ist das auf jeden Fall so. Das handgeschriebene Manuskript, das die junge Laura von ihrere Mutter erhält, wird ihr Leben beeinflussen. Im Märchenland Alchatar, das ein wenig an das "Paradies" oder auch an "Atlantis" erinnert, stehen die Dinge nicht zum Besten. Eine rätselhafte Prophezeihung und die Ankunft des "Fremden" lassen Böses ahnen. Laura hingegen lebt in unsrer Zeit und ist nicht wirklich glücklich, obwohl sie ein erfolgreiches und geordnetes Leben führt. Die Lektüre des Buches und andere Eeignisse verändern ihre Wahrnehmung jedoch mehr und mehr und das ist spannend zu lesen. Worum geht es wirklich im Leben? Das ist die Frage, der sich Laura stellen muss. Auch ich frage mich, wo ist bei mir noch Luft nach oben? Wo könnte, sollte ich mutiger, ehrlicher, vertrauensvoller sein? "Das Erbe von Alchatar" stellt auf jeden Fall die richtigen Fragen. Manche der Figuren hätten für mich etwas lebendiger sein können, aber insgesamt fühlte ich mich gut unterhaltlen und positiv berührt. Ein Buch, das die Stimmung hebt und Mut macht für ein besseres Leben. Mehr davon.

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  • Aufruhr in einer friedlichen Welt

    Das Erbe von Alchatar
    mabuerele

    mabuerele

    28. June 2016 um 21:23

    „...Niemand hat Leid verdient, und doch brauchen wir es manchmal um zu heilen, niemand will Konflikte und Hindernisse im Leben, und dennoch brauchen wir sie, um zu wachsen...“ Laura ist 29 Jahre alt. Sie hat hart für ihre Erfolge als Journalistin gearbeitet und steht kurz vor einer Beförderung. Da ändert sie von einer Minute zur anderen ihr Leben. Sie kündigt Job und Wohnung und beginnt ein Buch zu schreiben. Wie es dazu kam? Das erzählt sie unter anderem in diesem Buch. Die Autorin hat einen spannenden und gefühlvollen Roman geschrieben. Die Geschichte ist eine Kombination aus Gegenwart und Fantasy. Zu ihrem 29. Geburtstag bekommt Laura von ihrer Mutter ein Buch geschenkt. Es wird seit Generationen immer am 29. Geburtstag von der Mutter an die Töchter weitergegeben. Jeder Besitzer hat es dazu eigenhändig abgeschrieben. Das Lesen des Buches verändert Laura. Plötzlich sieht sie zunehmend die negativen Seiten im Arbeitsklima bei der Zeitung. Das Buch ihrer Mutter führt Laura gedanklich nach Alchatar. An den Strand dieser Insel wird der Geschichtenerzähler Darius gespült. Zwei Kinder finden ihn. Er ist der erste Fremde, der jemals die Insel betreten hat. Eine alte Prophezeiung sagt, dass er besondere Bedeutung für das Leben auf der Insel hat. Der Schriftstil des Buches ist im Gegenwartsteil vorwiegend sachlich. Besonders gut wird hier die innere Zerrissenheit von Laura herausgearbeitet. Lange schwankt sie, ob in den alten Trott bleiben oder Neues wagen soll. Laura ist die Ich-Erzählerin und spricht mich als Leser in ihrer Geschichte direkt an. Der Fantasyteil wird kursiv wiedergegeben. Alchatar wird sehr genau beschrieben. Die Autorin findet treffende Metapher. Die Stadt, in die Darius gebracht wird, ist eine Stadt aus Gold und Edelsteinen. Die Heilerin Samara kümmert sich um den jungen Mann. Doch er ist hier nicht sicher. Sein Weg führt ihn ins Tal der Heiler. Dort erfährt er die Geschichte der Insel und ihre Bedrohung. Lange lebten die Bewohner der Insel in Frieden. Jeder hatte alles, was er brauchte. Seit einiger Zeit haben Machtgier und Besitzstreben Einzug gehalten. Seitdem gibt es Krankheit und frühen Tod. Das Leben auf der Insel hat sich verändert. Das Volk der Heiler bewahrt die Quelle des Lichts. Gut dargestellt wird, wie Darius an seinen Aufgaben wächst. Er steht mit Hoffnung im Herzen auch dunkle Zeiten durch und wartet auf die Aufgabe, die ihm laut Prophezeiung zukommt. Sein Gegenspieler ist Peredur. Er ist das dunkle Element auf Alchatar. Machtgier ist die eine Seite seines Wesen. Als Ausgestoßener fühlt er sich im Recht, sich zu holen, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Seine Verbitterung und Menschenverachtung hat aber tiefere Wurzeln. Berührende Worte findet die Autorin für Leid und Trauer. Gut herausgearbeitet werden die Gegensätze von den friedlichen Heilern und den zerstörerischen Kräften um Peredur. Obiges Zitat stammt von Ava, der obersten Heilerin. Damit leitet sie ihre Botschaft an Darius ein, die er in die Welt tragen soll. Das Cover mit dem hellen Lichtball wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Glaube und Hoffnung, um Vertrauen und die Kraft des Menschen, seine Träume zu leben.

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    • 5
  • Ein geheimnisvolles Erbe

    Das Erbe von Alchatar
    rewareni

    rewareni

    28. June 2016 um 17:10

    ,,Das Erbe von Alchatar``- eine spannende und fantastische Geschichte, die in der Vergangenheit begann und in der Gegenwart endet. Laura ist sehr überrascht, als sie zu ihrem 29. Geburtstag von ihrer Mutter ein Buch erhält, welches seit Generationen von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird. Die Geschichte des Buches zieht Laura in ihren Bann und wenn sie den Leser direkt anspricht, spürt man selbst ein Kribbeln und bald ist man ebenso gefangen in der Geschichte von der geheimnisvollen Insel Alchatar wie sie selbst. Darius kommt als Schiffbrüchiger auf eine geheimnisvolle Insel, auf der vorher noch nie ein Fremder war. Samara, die Heilerin nimmt sich Darius an, der nicht nur von ihrer Schönheit, sondern auch die der Stadt geblendet ist. Er kann es nicht glauben, dass Gold, Silber und Edelsteine hier keinen Wert haben und jeder in Frieden und Eintracht lebt. Doch die friedliche Zeit auf Alchatar geht langsam, aber sicher zu Ende. Denn Habgier , Neid, Macht und letztendlich der Tod, haben Einzug gehalten. Eine alte Prophezeiung besagt, dass ein Fremder kommt, in dessen Händen das Schicksal des ganzen Landes liegt. Doch was Darius alles erlebt, wie viel Leid und Schmerz er ertragen muss, damit hätte er nie gerechnet. Bianca Ritter hat mit ihrem Debütroman einen wunderschönen Roman erschaffen, der spannend und geheimnisvoll ist. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen lassen den Leser eintauchen in eine fantastische Welt, ähnlich der Erzählung um die sagenumwobene Insel Atlantis. Man ist sofort in der Geschichte gefangen und man hat das Gefühl mit den Protagonisten mit zu leiden, zu hoffen, dass sie den Gefahren widerstehen und natürlich, dass das Gute siegt. Man kann die Augen schließen und das Kopfkino spielt einen spannenden, emotionalen und berührenden Film ab. Ein guter Einfall der Autorin war, die Geschichte von Alchatar in kursiver Schrift zu schreiben, denn so wusste man stets ob man in der Vergangenheit bei Darius und Samira war oder bei Laura in der Gegenwart. Bianca Ritter hat sich mit diesem Roman ihren großen Traum erfüllt, so wie ihre Protagonistin Laura. Nach der Devise: Nütze jeden Tag und lebe deinen Traum! Zum Abschluss möchte ich mit wunderschönen und intensiven Sätzen aus dem Buch die zukünftigen Leser neugierig machen. Nie hätte ich gedacht, dass Leid und Glück so nahe beieinander liegen können. Es hat mir gezeigt, dass es sich lohnt zu hoffen, denn manchmal geschehen Wunder, und Träume werden wahr. Nicht das Schicksal lenkt uns, sondern wir lenken das Schicksal!

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  • Mitreißendes Romandebüt -

    Das Erbe von Alchatar
    naturedream

    naturedream

    24. June 2016 um 18:12

    Zwei abgeschlossene Geschichten parallel - in verschiedenen Welten - aber im Grunde hängen die Botschaften - wie so vieles in unserem Leben - zusammen und sorgen für ein Erlebnis der besonderen Art des Lesers, die zauberhafte, abenteuerliche Erzählung von Darius, dem Geschichten-Erzähler, dem Schiffsbrüchigen, der in eine fremde Welt eintaucht und in ein neues Leben gepresst wird, der es annimmt und mit dem Herzen sieht. Dadurch wird er zu einem Protagonist, mit dem man mit fiebert und ich konnte mich gut in die Seele von ihm hinein denken. Das wird nicht jedem gelingen, aber für mich war es schlüssig. Einerseits seine Tapferkeit, andererseits seine Empathie und Herzlichkeit. Überaus spannende Szenen fesseln den Leser wie zum Beispiel das Kapitel über die Höhlendurchquerung und sind stilistisch Die Entscheidung: Der Sieg über eine scheinbar unüberwindbare Übermacht wird dann doch sehr märchenhaft gestaltet, aber das nimmt man der Geschichte ab, obwohl ich mir insgeheim gewünscht hätte, dass die Entscheidung unvorhersehbarer, etwas realistischer, vielleicht mit einer List oder so, gewesen wäre. Für die Botschaft, dass das Gute am Ende doch siegt, erreicht dieses Kapitel wohl doch eine volle Punktzahl und es handelt sich ja schließlich auch um ein Märchen. Hier sieht man, dass ich mich total in den Held hinein gedacht habe und ist positiv für das Buch zu werten. Lauras Geschichte, die an einem Wendepunkt im Leben steht und die Entscheidungen, die sie treffen muss, ist einleuchtend beschrieben. Man versetzt sich in ihre Lage und kann gut mitfühlen. Zunächst war ich auch recht ungeduldig und habe mir ständig die Frage gestellt, warum verschlingt sie denn nicht endlich das Buch, das ihre Mutter für sie aufgeschrieben hat. Aber das bringt noch einen unerwarteten Spannungsbogen, der im Nachhinein gesehen, der Geschichte doch sehr gut tut. Und dass Laura, gemäß dem bis zu der Zeit nicht so optimalem  Mutter -Tochter- Verhältnis, noch nicht ahnen konnte, welches Geschenk am 29. Geburtstag da auf sie zu kam war und eine Rolle für ihr weiteres Leben spielen würde, ist dann doch recht schlüssig. Man merkt die Authentizität, der noch am Anfang der Karriere stehenden Autorin zu der Protagonistin, die wohl viele Gedankengänge selbst durchlebt hat. Mittendrin hatte ich mir immer wieder die Frage gestellt, wie die Weisheiten der Alchatar-Historie, nun auf Lauras Leben Einfluss nehmen könnte und war schon etwas ungeduldig. Doch am Ende werden die Botschaften aus der überlieferten Erzählung mit Lauras Leben verknüpft, erklärt und aufgearbeitet. Ein paar Fragen sind jedoch mir offen geblieben. Die Menschen, die Alchatar verließen und zurückkamen, brachten Machtgier und Verderben mit. Warum sollten die guten und friedvollen Erfahrungen ihrer Jugend durch die andere Welt so sehr Schaden genommen haben. Sie hätten sich doch zurücksehnen müssen nach der Harmonie. Eine spannende Frage, die ich hier mal in die Runde werfen will. Und dass Darius am Ende hinaus in die Welt geht, die Geschichte zu verbreiten ist zwar schlüssig, und die Geschichte muss ja weitergegeben werden, aber ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen, dass er Alchatar nie mehr wieder sieht. Wie geht die Geschichte mit Laura weiter? Wird sie es auf Dauer schaffen, was sie sich vorgenommen hat? Und wenn das einem nicht gleichgültig ist, wie es weitergeht, dann war man drin in der Story, ein gutes Zeichen! Es ist sehr gelungen, meiner Meinung nach, was hier dem Leser präsentiert wird und es hat sehr viel Spaß gemacht, beide  Geschichten , zu erleben. Alles in allem eine runde Sache. Die optische Abgrenzung der Schrifttypen half einem, das richtige Umschalten und Konzentration auf Darius' oder Lauras Handlung. Die bildliche und sprachliche Ausgestaltung der Szenarien lassen den Leser wundervoll teilhaben an den Ereignissen der beiden Erzählungen und Bilder im Kopf entstehen. Phantasievoll erschaffene Details, zum Beispiel  die Lichtkäfer oder der mystische Ort der Quelle des Lichts verzaubern und man lässt sich gerne darauf ein, mit Darius die Abenteuer in Alchatar mit zu erleben. "Glaube an die Kraft tief in dir! Selbst wenn alles verloren scheint, ist die Rettung doch so nah." Wohl der Kernsatz der Story und für die Umsetzung im wirklichen Leben ein Aspekt, an sich zu glauben und auf sein Herz zu hören. Auf sein Herz zu hören ist eins , aber was das Buch auch noch ausdrückt, dass man beschützt sein kann, wenn man die richtigen Menschen im Leben trifft. Gut zuhören, wenn einer mit dem Herzen spricht. Die Geschichte von Alchatar wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und vielleicht werde ich an der einen oder anderen Stelle im Leben auch an die Ereignisse mit Darius denken.   Mein Fazit: ein überaus lesenswerter, mitreißender, sehr empfehlenswerter Roman. Das Konzept der verwobenen zwei Stories ist wirkungsvoll und besonders. Der fesselnde Schreibstil liest sich flüssig und erzeugt die Spannung, das Buch schnell bis ans Ende lesen zu wollen. Also mein Urteil: fünf Sterne. Ich habe sehr viel Freude bei der Lektüre gehabt und danke an dieser Stelle der Autorin, dass ich hier bei dieser Leserunde dabei sein durfte. Ich bin gespannt auf weitere Werke von Bianca Ritter und gratuliere zu dem bemerkenswerten Romandebüt.

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  • Rezension

    Das Erbe von Alchatar
    funny1

    funny1

    14. June 2016 um 18:44

    Um was geht es: Laura bekommt von ihrer Mutter zu ihrem 29. Geburtstag ein Buch das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie ahnt auch noch nicht wie dieses Buch ihr Leben verändern wird... Die Geschichte von dem  geschenkten Buch erzählt von der wundersamen Insel Alchatar. Darius ein Schiffbrüchiger und der erste Fremde in diesem Land gerät mitten in einen Krieg und spielt eine sehr große Rolle von der er zunächst nichts ahnt. Die Heiler besonders Samara und Ava sowie der Krieger Elias glauben fest an ihn..... Meine Meinung: Das Ende von Alchatar ist Bianca Ritters erstes Buch. Es ist mitreißend und spannend geschrieben. Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, es ließt sich leicht und flüssig. Toll finde ich auch das die alte Geschichte in Kursiv geschrieben ist und Lauras Geschichte in der ich perspektive und sie den Leser direkt anspricht. Ich war von der ersten bis zur letzten Zeile total begeistert und gespannt wie es weitergeht. An manchen Stellen war ich sogar sehr berührt, die Protagonisten sind so gut beschrieben das man sich sofort in sie hinein versetzen kann und mit ihnen fühlt. Ein Satz hat mir besonders gut gefallen, der Rat einer Heilerin zu Darius. Glaube an die Kraft tief in dir! Selbst wenn alles verloren Scheint, ist die Rettung doch so nah! Bianca Ritter legt uns nahe das wir unsere Angst überwinden und endlich der Stimme unseres Herzens folgen sollen. Was ihr mit diesem Buch wirklich gelungen ist. Mich persönlich hat das Buch berührt und ich kann nicht anders als 5 Sterne zu geben. Cover: Es ist sehr schlicht gehalten, das Licht in den verschiedenen gelb tönen kommt sehr gut in der Höhle zur Geltung und passt perfekt zum Inhalt des Buchs. Auch der Titel in weiß gehalten sticht sehr gut ab. Die Buchgröße liegt perfekt in der Hand. Die Schrift hat eine angenehme größe und erleichtert einem das Lesen. Fazit: Dieses Buch ist nicht nur für Fantasy Liebhaber geeignet sondern für alle die mal selbst über ihr Leben nachdenken. Eine Traumhaft schöne Geschichte, die ich nur Weiterempfehlen kann. Ich hoffe das wir noch einiges mehr von Bianca Ritter lesen dürfen.

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  • Spannende Geschichte mit wunderschönen Schauplätzen

    Das Erbe von Alchatar
    klaus551

    klaus551

    03. June 2016 um 12:54

    Das war ein Buch, bei dem ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Es sind ja 2 Geschichten, die miteinander verknüpft sind und mir ist so gegangen, dass wenn ich gerade das Gefühl hatte, es löst sich etwas, dann ist schon wieder etwas passiert, womit man eigentlich nicht gerechnet hätte. Gut in Erinnerung geblieben ist mir Laura und dass sie einfach einen Strich unter ihr bisheriges Leben setzt und was anders macht. Bei der alten Geschichte sind es vor allem die Orte, der riesige Baum im Tal der Heiler, die Höhle mit der Quelle des Lichts und die schöne Stadt, aber auch die Verfolgungsjagd mit den Pferden, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

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  • Verzaubernd... aber nicht genug

    Das Erbe von Alchatar
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Laura bekommt von ihrer Mutter zum 29. Geburtstag ein Buch. Ihre Mutter macht viel Aufhebens darum, schließlich wird dieses Buch von Generation zu Generation weiter gegeben. Und doch legt Laura es erst einmal zur Seite. Erst als sie nochmal dran erinnert wird fängt sie an zu lesen und kann kaum aufhören in die Welt von Alchatar einzutauchen. Eine Welt die ganz friedlich war bis der Krieg kam... Meine Meinung: So ganz weiß ich immer noch nicht was ich von dem buch halten soll und das obwohl ich es ein wenig habe sacken lassen. Es ist auf jeden Fall ein Buch mit Botschaft. Einer Botschaft die sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Lebe Deine Träume und das trifft hier auch auf Laura zu. Dieses Buch verändert ihr Leben und lässt sie an ihre Träume glauben, ob das in der Realität immer so funktioniert....Nein, ich denke nicht. Man merkt doch das es Laura hier durch verschiedene Faktoren doch recht leicht hat, aber es ist schließlich eine Geschichte und man sollte vielleicht nicht alles so Ernst nehmen. Eine Geschichte die auf jeden Fall verzaubert. Bianca Ritter schreibt mit viel Fantasie, leider verzettelt sie sich hier und da dabei schon mal was es etwas langatmig werden lässt. Der Wechsel zwischen der Geschichte die Laura liest und dem was sie selber erlebt ist dabei zunächst fließend. Später fand ich die Übergänge etwas zu abrupt. Auf jeden Fall war die Mischung Klasse und sorgte dafür das ich immer weiter las und mir nicht langweilig wurde. Ich denke alleine Die Geschichte der Alchatar wäre mir zu wenig gewesen. So war es unterhaltsam und in gewisser Weise interessant wie es Lauras Leben genau beeinflussen wird. Laura ist eine junge Frau, die Erfolg im Beruf, aber nicht in der Liebe hat. Sie hat eine liebe Freundin, igelt sich aber immer mehr ein. Das Buch verändert sie und lässt sie wieder Leben. Welcher Autor würde sich nicht wünschen das sein Buch solch eine Wirkung hat. Insgesamt ist das Erbe von Alchatar aber ein Buch das ich vermutlich nicht so lange in Erinnerung behalten werde. Bei jemand anderem mag das wohl anders sein, da bin ich überzeugt von.

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    • 3
    Christine2000

    Christine2000

    02. June 2016 um 14:53
    parden schreibt Das Buch reizt mich gerade nicht so sehr...

    ? Was ist das denn für ein komischer Kommentar?