In „Luves-Die Magier von Cimala“ begeben wir uns nach Aestra, ein Land, das unter der grausamen Herrschaft dreier Magiergilden steht. Wir begleiten einen jungen Magier auf seinem Weg durch die Ausbildung. Vom Stand des Schülers über den des Anwärters ist sein Vorankommen eher durch Glück und harte Arbeit als durch Talent gekennzeichnet. Doch dann bietet man Luves den Rang des Jägers an und nur eine Prüfung steht noch zwischen ihm und dem Ziel seines Lebens: Er soll den Faun Semingion fangen und das geächtete Wesen in Cimala seiner Strafe zuführen. Klingt einfach. Doch ehe er sich versieht ist Luves dem Charme der Kreatur erlegen. Er verstößt gegen alle Regeln seiner Gilde und muss alles geben, um sich und seinen Geliebten in Sicherheit zu bringen.
Ich fand das Buch auf mehreren Ebenen interessant, vor allem wegen des dumpfen Bauchgefühls, das sich um die Beziehung der beiden jungen Männer dreht. Man redet sich ein, dass man sich das nur einbildet. Bis es eben doch so endet, wie man befürchtet hat und die kleine Stimme im Hinterkopf sagt: „Na, wer hat es gewusst?“
Bevor ich hier jetzt einen philosophischen Diskurs über Wesen, ihre Art, ihr Verhalten und ihr Schicksal anfange, kommen wir zum Fazit.
Das Buch ist so ein typische Buch für eine Lesepause (ihr wisst schon, diese Lesepausen, die keine sind.) Es ist nicht zu dick, nicht zu dünn und schnell gelesen, auch wenn zwischendrin immer mal ein bisschen die Spannung verloren geht. Außerdem spürt man, dass sich die Autorin noch alle Türen offen gelassen hat und man dieses eine Buch noch zu einer richtig großen Reihe ausweiten könnte.














