Biggi Rist , Liliane Skalecki Frostkalt

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Inhaltsangabe zu „Frostkalt“ von Biggi Rist

Am ersten Advent wird in der Krippe am Bremer Dom ein ausgesetztes Baby gefunden, zwei Tage darauf ein Bäcker ermordet. Verdächtige ohne Alibi gibt es zuhauf: der Bruder des Bäckers, der ehemalige Azubi, ein Rosinenlieferant und der Vater, dessen Kind an einem allergischen Schock aufgrund einer Mandelallergie verstorben ist. Nach einer missglückten Erpressung gibt es ein weiteres Mordopfer, und eine junge Frau wird brutal zusammengetreten. Hölzle und Kollegen bekommen alle Hände voll zu tun…

Kriminalroman mit unterschiedlichen Handlungssträngen und regionalen Bezügen

— Schnuck59

Toller empfehlenswerter Krimis

— Steph86

Überzeugender Krimi mit Heiner Hölzle, dem Bremer Kommissar mit schwäbischem Migrationshntergrund

— ech

spannender und unterhaltsamer Bremenkrimi

— Vampir989

Ein frostigkalter Bremenkrimi, der es in sich hat

— dreamlady66

Bremer Adventskrimi um den Mord an einem Bäcker - mit schwäbischem Ermittler

— Leserin71

Ein Bremen-Krimi mit großer Spannung, rätselhaftem Mord und guter Unterhaltung!

— Bambisusuu

Es passt wieder alles: Spannung, Stil, Humor

— Bibliomarie

Spannend bis zum Schluss!!

— Lesezeichen16

Ein toller unterhaltsamer Krimi.

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  • Themen
  • Ereignisreicher Advent in Bremen

    Frostkalt

    Isador

    13. November 2017 um 20:35

    In der Krippe im Bremer Dom wird mitten in der Adventszeit ein ausgesetztes Baby gefunden. Ein Bäcker, der Spezialist in der Herstellung von Bremer Kleben ist, wird einige Tage später ermordet aufgefunden.Viel Arbeit für Kriminalhauptkommissar Hölzle und seine Kollegen. Und Verdächtige, die Interesse am Tod des Bäckers haben könnten, gibt es zuhauf!Hölzle habe ich natürlich gleich wiedererkannt und mich wieder an seiner humorvollen Art und dem schwäbischen Dialekt erfreut. Auch die bekannten Kollegen sind wieder mit dabei sowie eine neue Praktikantin. Alle Personen wurden so gut beschrieben, dass ich ein klares Bild vor Augen hatte.Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass es mehrere Erzählungsstränge gibt. Der Fall ist sehr spannend, so dass ich ihn am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte, und ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wie er ausgehen würde, da es immer wieder neue Wendungen gab.Ich empfehle "Frostkalt" gerne jedem Krimi-Fan. Besonders in der bevorstehenden Vorweihnachtszeit ist das eine sehr passende Lektüre, und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Hölzle-Krimi!

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  • Mörderische Vorweihnachtszeit

    Frostkalt

    Booky-72

    13. November 2017 um 13:41

    Als Einstand gleich ein spannender Prolog, der den Leser gut in den Fall einführt. Es ist kurz vor Weihnachten, ein Neugeborenes wird in einer Kirche ausgesetzt. Der Leser weiß, wer die Mutter ist, die Polizei tappt noch im Finstern. Ein bekannter Bäcker in Bremen wird ermordet, es gibt jede Menge Verdächtige aus dem näheren Umfeld und sogar aus der Familie. Einst gab es einen Vorfall, der die Bäckerei betraf, ein kleiner Junge starb durch den Genuss einer Backware, die nicht korrekt ausgezeichnet war. Die Familie des Jungen ist ganz oben auf der Verdächtigenliste. Alibis – Fehlanzeige! Und leider gibt es schon bald noch ein zweites Opfer und wieder ist das gleiche Messer das Mordwerkzeug. Ganz einfach, dieses muss nun „nur“ noch gefunden werden. Kommissar Hölzle hat hier nun schon seinen 5. Fall zu lösen und dieser Ermittler ist mir sehr sympathisch. Ein spannender Kriminalfall, unterhaltsam umgesetzt von einem super Autorenduo. Möchte ich gern weiterempfehlen.  

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  • In der nicht so beschaulichen Vorweihnachtszeit

    Frostkalt

    Schnuck59

    25. October 2017 um 17:08

    In ihrem Kriminalroman „Frostkalt“ schreiben Biggi Rist und Liliane Skalecki als Autorenduo die Geschichte und die Zusammenhänge rund um ein ausgesetztes Baby und einen ermordeten Bäcker in Bremen. Hölzle und sein Team ermitteln in der Vorweihnachtszeit wegen einem ausgesetzten Baby und mehreren Gewaltverbrechen rund um eine Traditionsbäckerei im Schnoor. Der Schreibstil ist flüssig und die ineinander verwobenen Handlungsstränge sind unterhaltsam und spannend. Die Verbrechen ereignen sich, passend zum Titel, in der kalten Vorweihnachtszeit. Durch eingearbeitete Rückblicke erhält der Leser zusätzlich Informationen zu den einzelnen Personen und Abläufen. Es wurden regionale Bezüge zu Bremen eingebaut. Eingestreute schwäbische Mundart stellt eine Verbindung zur schwäbischen Herkunft von Kriminalhauptkommissar Hölzle her. Die Charaktere der einzelnen Protagonisten und Verdächtigen sind überwiegend gut ausgearbeitet. Die Auflösung ist eher unerwartet und das Ende hat einen Hauch von kitschiger Romantik. Insgesamt ein guter, unterhaltsamer Kriminalroman mit regionalen Bezügen zu Bremen. 

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  • Frostkalt

    Frostkalt

    Steph86

    24. October 2017 um 07:55

    BuchinhaltAm ersten Advent wird in der Krippe am Bremer Dom ein ausgesetztes Baby gefunden, zwei Tage darauf ein Bäcker ermordet. Verdächtige ohne Alibi gibt es zuhauf: der Bruder des Bäckers, der ehemalige Azubi, ein Rosinenlieferant und der Vater, dessen Kind an einem allergischen Schock aufgrund einer Mandelallergie verstorben ist. Nach einer missglückten Erpressung gibt es ein weiteres Mordopfer, und eine junge Frau wird brutal zusammengetreten. Hölzle und Kollegen bekommen alle Hände voll zu tun…LeseeindruckAls Krimi und Thriller Fan habe ich schon einige Bücher aus diesem Genre gelesen und es gibt somit auch nicht viele Dinge, welche mich noch überraschen können. Man hat eben schon viel gelesen (und auch im TV gesehen). Dieses Buch konnte mich jedoch vollends überzeugen und auch überraschen. Spannung war bis zum Schluss gegeben und ich konnte den Mörder nie wirklich erahnen. Prima!Erwähnenswert sind die vielen gut beschriebenen handelden Personen im Buch, welche zu allerst in einer Übersicht dem Leser vorgestellt werden. So kann man sich zumindest einen kurzen Überblick verschaffen. Natürlich werden die Personen erst im Laufe des Geschehens mit Leben gefüllt, aber das umso besser. Auch die verschiedenen verwendeten Schauplätze werden sehr anschaulich beschrieben und ich fühlte mich häufig mitten drin im Geschehen. Ein Buch was mich wirklich vollkommen überzeugte somit zurecht alle fünf Bewertungsterne von mir bekommt.

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  • Überzeugender Krimi mit Heiner Hölzle, dem Bremer Kommissar mit schwäbischem Migrationshintergrund

    Frostkalt

    ech

    23. October 2017 um 16:19

    Mit diesem Krimi legen die Autorinnen Biggi Rist und Liliane Skalecki den inzwischen schon fünften Auftritt von Heiner Hölzle, dem Bremer Kommissar mit schwäbischem Migrationshintergrund, vor, der mich wieder einmal auf ganzer Linie überzeugen konnte.Die Adventszeit gestaltet sich in Bremen alles andere als beschaulich. Ein ausgesetztes Baby und ein erschlagener Bäcker fordern Hölzle und sein Team über alle Maßen, dabei müssen  sie tief in das unübersichtliche private und berufliche Beziehungsgeflecht des Mordopfers eindringen, um den Fall zu lösen. Denn Carl Brodbeck war alles andere als ein angenehmer Zeitgenosse, die Anzahl an Verdächtigen und möglichen Motiven will überhaupt kein Ende mehr nehmen.Die Krimis der beiden Autorinnen kommen auf den ersten Blick immer ein wenig beschaulich rüber, erweisen sich dann aber sehr schnell als ziemlich doppelbödig und vor allem clever aufgebaut. Geschickt locken sie ihre Leser immer wieder auf falsche Fährten und lenken die Geschichte dann mit überraschenden Wendungen in eine völlig neue Richtung, dennoch ist die Auflösung am Ende keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern lag die ganze Zeit über direkt vor einem und gestaltet sich so absolut schlüssig und nachvollziehbar.Auch die Charakterisierung der Protagonisten kann man hier nur als absolut gelungen bezeichnen, sie sind vielschichtig und ziemlich lebendig geraten, gerne fiebert man beim Lesen mit ihnen mit oder steht ihnen mit totaler Ablehnung gegenüber.Fein abgestimmte Einschübe aus dem nicht ganz unkomplizierten Privatleben des Kommissars lockern die Geschichte zudem immer wieder auf und sorgen dabei für den einen oder anderen Schmunzler. Kleiner, aber feiner Krimi, der einmal mehr beweist, das man auch ohne den übermäßigen Einsatz von Spektakel, Blut und Action ein gehöriges Maß an Spannung erzeugen kann.   

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  • spannender und unterhaltsamer Bremenkrimi

    Frostkalt

    Vampir989

    21. October 2017 um 19:52

    Klapptext:Am ersten Advent wird in der Krippe am Bremer Dom ein ausgesetztes Baby gefunden, zwei Tage darauf ein Bäcker ermordet. Verdächtige ohne Alibi gibt es zuhauf: der Bruder des Bäckers, der ehemalige Azubi, ein Rosinenlieferant und der Vater, dessen Kind an einem allergischen Schock aufgrund einer Mandelallergie verstorben ist. Nach einer missglückten Erpressung gibt es ein weiteres Mordopfer, und eine junge Frau wird brutal zusammengetreten. Hölzle und Kollegen bekommen alle Hände voll zu tun…Ich hatte große Erwartungen an dieses Krimi.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Schon der Prolog war gleich rasant und atemberaubend.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die hervorragend ausgearbeitet wurden.Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.Sehr sympatisch fand ich Kommissar Hölzle.Ich habe Ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die Bäckerfamilie fand ich sehr interessant.Ich habe den Kommissar bei seinen Ermittlungen begleitet.Diese waren nicht sehr einfach.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es immer spannend und es wurde nie langweilig.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gefiebert,mit gelitten und mit gefühlt.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Das hat mir sehr gut gefallen.Fasziniert haben mich auch die ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Das Autorenduo hat es verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.Auch haben sie es geschafft mir das Flair Bremens und seines wunderschönen Weihnachtsmarktes nahe zu bringen .Erwähnenswert ist auch das Personenregister zu Beginn des Buches.Dies fand ich sehr hilfreich.Das Cover finde ich auch sehr ansprechend .Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.Ich hatte wahnsinnig spannende Lesemomente mit dieser Lektüre.Sie hat mich total begeistert.Ich kann diesen Krimi nur jedem empfehlen.

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  • Spannender Regionalkrimi

    Frostkalt

    SusanneSH68

    18. October 2017 um 19:51

    In Bremen wird ein Bäcker ermordet. Kein einfacher Fall für Kriminalhauptkommisar Hölzle und sein Team, denn es gibt viele Menschen, die ein Motiv hätten. Als es dann nach einer missglückten Erpressung noch ein weiteres Opfer gibt, haben der Kommissar und sein Team alle Hände voll zu tun. Dieser Krimi überzeugt durch eine dichte Atmosphäre und sehr kompakt angelegte Personen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wer der Täter sein könnte und dazu eine Fülle von Themen, es ist einfach ein großes Lesevergnügen für jemanden, der gerne Regionalkrimis liest. Dazu gibt es noch ein sehr sympathisches Ermittlerteam und das Buch ist sehr gut zu lesen. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für dieses Ermittlerteam. 

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  • Leserunde zu "Frostkalt" von Biggi Rist

    Frostkalt

    Elwood

    Hölzles 5. FallAm ersten Advent wird ein ausgesetztes Baby in der Krippe am Bremer Dom gefunden, zwei Tage später ein Bäcker brutal ermordet. Von der Tatwaffe fehlt jede Spur. Verdächtige gibt es zur Genüge: Der Vater eines Kleinkindes, das an einem allergischen Schock aufgrund einer Mandelallergie verstorben ist, gerät in Hölzles Visier. Auch der Bruder des Bäckers, der im Streit um ein uraltes Backrezept mit diesem lag, der Lieferant, der mit pestizidbelasteten Rosinen handelte und ein entlassener Bäckerlehrling gehören dem Kreis der Verdächtigen an. Alle haben ein Motiv, keiner hat ein Alibi. Wenige Tage nach dem Tod des Bäckers wird eine junge Frau brutal zusammengetreten, und ein weiterer Mord geschieht nach einem misslungenen Erpressungsversuch. Die Obduktion ergibt, beide Opfer wurden mit demselben Messer erstochen. Doch die Suche nach dem Messer gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Aber nur die Tatwaffe kann den entscheidenden Hinweis geben ...

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  • Ein frostigkalter Bremenkrimi, der es in sich hat

    Frostkalt

    dreamlady66

    17. October 2017 um 13:06

    (Inhalt, übernommen)Am ersten Advent wird in der Krippe am Bremer Dom ein ausgesetztes Baby gefunden, zwei Tage darauf ein Bäcker ermordet. Verdächtige ohne Alibi gibt es zuhauf: der Bruder des Bäckers, der ehemalige Azubi, ein Rosinenlieferant und der Vater, dessen Kind an einem allergischen Schock aufgrund einer Mandelallergie verstorben ist. Nach einer missglückten Erpressung gibt es ein weiteres Mordopfer, und eine junge Frau wird brutal zusammengetreten. Hölzle und Kollegen bekommen alle Hände voll zu tun…Zum Autorinnen-Duo: Biggi Rist, geboren in Reutlingen, war nach ihrer Ausbildung zur PTA an der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie in Isny/Allgäu 15 Jahre in der medizinischen Labordiagnostik sowie in der Forschung tätig und ist Co-Autorin wissenschaftlicher Publikationen. Bereits als Siebenjährige schrieb sie sich selbst Geschichten auf der Schreibmaschine. Von 1993-1995 lebte sie in Melbourne/Australien, 2005 erfolgte der Umzug von Baden-Württemberg nach Lilienthal am Rande Bremens. Gemeinsam mit Liliane Skalecki schreibt sie Kriminalromane. Dr. Liliane Skalecki, geboren 1958 in Saarlouis im Saarland. Nach einer Banklehre studierte sie Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Vorderasiatische Archäologie an der Universität des Saarlandes. Seit 2001 lebt sie mit ihrer Familie in Bremen. Sie schreibt für die Zeitschrift „Pferdesport – Bremen“ und veröffentlichte zahlreiche Fachartikel, Sachbücher, Chroniken und Unternehmerdarstellungen. 2012 erschien der Debutroman ´Schwanensterben` des Autorinnenduos im Gmeiner Verlag, 2013 folgte der zweite Fall ´Rotglut`. Mit ´Mordsgrimm` legten Rist und Skalecki nun den dritten Kriminalroman ´Mordsgrimm` mit dem Ermittler Heiner Hölzle vor. Der vierte Fall „Rabenfraß“ ist am 3.2.16 erschienen. Die Autorinnen sind Mitglieder des Syndikats, der größten Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur sowie des Bremer Krimistammtischs.  Ab Februar 2017 gibt es den ersten Fall zweier unterschiedlicher Frauen geben. "Ausgerottet" nimmt sich des Themas "Illegaler Handel mit artgeschützten Tieren an". Pro verkauftem Buch wird 1 Euro an den Leipziger Zoo fließen, zur Unterstützung von Artenschutzprojekten!Schreibstil/Fazit: DANKE an Biggi Rist für Deine Zusage & ebenso aktive Teilnahme an dieser Leserunde - ich freute mich über Euren Bremenkrimi im passenden Gewand mit 280 Seiten und 12 Kapiteln aus dem Gmeiner-Verlag in einer sehr gut lesbaren Schrift mit nicht überfrachteten Seiten, der vorrangig in und um Bremen zur Adventszeit spielt.Wunderbar (durchdacht) empfand ich auch das Personenregister gleich zu Beginn, anfänglich musste ich dort öfters noch nachschauen, danach lichtete sich aber der Namensdschungel :) und ich konnte zügig weiterlesen, per Flashback wurden alle Protagonisten nach und nach skizziert. Auch empfand ich den Bezug zu "Ausgerottet" als angenehm. Der Prolog begann gleich mit Gänsehautfeeling ... ich konnte mir alles Geschriebene sehr gut vorstellen, als ob ich quasi live vor Ort bzw. mittendrin bin, angenehmlockerer manchmal schon leicht skurriler Schreibstil, der mir viele Schmunzler bereitete.Das Ende mit dem Überführen des Täters hätte ich so nicht erwartet, das Legen von falschen Spuren tat sein Übriges. Perfekt recherchiert, wunderbar (meist spannend) umgesetzt - für mich ein angenehmer Wohlfühlkrimi mit einem kauzigsympathischakribischen schwäbischen Ermittler und Team. Macht weiter so!

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  • Vorweihnachtszeit in Bremen

    Frostkalt

    gaby2707

    16. October 2017 um 17:44

    Weihnachtsmarkt in Bremen. In der Krippe vor dem Dom finden die Mitglieder des Kirchenchores ein neugeborenes kleines Mädchen. Zwei Tage später wird der renommierte Bäckermeister Carl Brodbeck, der für seine Klaben nach hauseigenem Rezept berühmt war, tot in der Backstube gefunden. Verdächtige gibt es viele und Kommissar Heiner Hölzle und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun, um den Mord aufzuklären und die Mutter des Babys zu finden. „Frostkalt“ ist mein erstes Buch des Autorinnenduos Biggi Rist und Liliane Skalecki und es war der Anfang von weiteren Büchern, der beiden Damen, die ich bestimmt noch lesen werde. Ihr leichter, flüssig zu lesender Schreibstil hat mich bereits im Prolog in die Geschichte hineingezogen. Das Gedicht von Biggi Rist zu Beginn und zwei Zitaten lassen mich rätseln, was sie vielleicht mit der Geschichte zu tun haben. Das Personenregister haben es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen, da ich immer mal wieder nachschauen konnte, wer wer ist. Spannung baut sich ab der ersten Seite auf und der Bogen hält sich hoch oben bis zum Schluss. Die Kommissare haben viel Arbeit mit zwei Bäckerbrüdern, jeder mit eigener Bäckerei, der eine tot, der andere vielleicht der Mörder – einem jungen Mädchen, dass zusammen geschlagen wird und im Krankenhaus aufwacht – einer schwangeren jungen Frau, die nicht weiß, wer ihrer beiden Freunde der Vater ist – einem Baby, das in der Krippe vor dem Dom ausgesetzt wurde – Rosinen, die mit Pestiziden verseucht sind und die Klaben dadurch fast ungenießbar machen – einem kleinen Jungen mit einer Nussallergie, der durch den Verzehr von mit Mandeln durchsetzten Klaben gestorben ist – einer Erpressung und zwei Morde – und jede Menge Verdächtige. Das alles bringen die Autorinnen gekonnt an einem roten Faden soweit, dass sich zum Schluss alles schlüssig und gut nachvollziehbar auflöst. Sprünge zurück in die nahe Vergangenheit helfen, die Protagonisten besser zu verstehen und den Ermittlern, den Fall besser lösen zu können. Die Protagonisten selbst stellen sich lebensecht, sehr menschlich und mit ihren Ecken und Kanten dar. Besonders Kommissar Heiner Hölzle, der in seinem schwäbischen Dialekt seine Gedanken besser steuern kann, der immer mal wieder aufblitzt, bringt so richtig Lokalkolorit in die Geschichte ein, obwohl die ja in Bremen spielt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und meine Mundwinkel haben sich hier und da noch oben gezogen. Ein sehr abwechslungsreicher, spannender Krimi, auch mit leisen Momenten und etwas privatem von den Ermittlern, der zwar in der Vorweihnachtszeit spielt, den man aber zu jeder Jahreszeit lesen kann. Kommissar Hölzle hat einen neuen Fan – mich!

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  • Advent in Bremen

    Frostkalt

    abuelita

    16. October 2017 um 10:23

    In Bremen zur Adventszeit spielt dieser Krimi. Es geht um ein im Dom ausgesetztes Neugeborenes und einen ermordeten Bäcker.Tatverdächtige für diese Tat gibt es nun gerade genug, aber so richtig voran kommen die Ermittler erst einmal nicht. Einen Verdächtigen nach dem anderen muss Heiner Hölzle mit seinem Team ausschliessen. Erst als eine jungen Frau brutal zusammengeschlagen wird und ein weiterer Mord passiert, erweist sich das als heisse Spur.Als ich den Prolog gelesen hatte, wollte ich das Buch zuerst wieder zur Seite legen. Hier half keine Gedanke „Typisch Mann“, denn schliesslich stammt dieses Buch aus der Feder von zwei Frauen, die, wenn ich das richtig sehe, auch selbst Kinder haben? Wie auch immer, jedenfalls ist das meiner Meinung nach so gut wie unwahrscheinlich, so wie das hier dargestellt wird.Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass der „Maulwurf“, der Dinge an die Presse weitergab, einfach so übergangen wurde – und noch weniger kann ich mir vorstellen, dass hier das Kripoteam nicht gleich auf den „Übeltäter“ gekommen ist. Aber egal, denn trotz dieser Mankos ist der Krimi sehr gut geschrieben, der Schreibstil flüssig und mit viel Spannung auch versehen.  Ich als Leser wusste immer ein bisschen mehr, denn die Autorinnen haben undatierte Rückblenden eingebaut, die mir vergangene Geschehnisse aufzeigten und mir auch einzelne Personen näher brachten.Trotzdem habe ich - wie die Ermittler – lange im Dunklen getappt und genau das macht den Krimi auch so fesselnd. Die schwäbisch- eingestreuten Gedanken von Hölzle geben dem Ganzen auch noch einen gewissen Pfiff.

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  • Frostkalt in doppelter Bedeutung

    Frostkalt

    Leserin71

    15. October 2017 um 21:44

    Heiner Hölzle hat es in der Adventszeit gleich mit zwei Fällen zu tun. Zum einen wird ein Säugling in der Krippe ausgesetzt und zum zweiten wird ein Bäcker kaltblütig und grausam in seiner Backstube ermordet. Viele Verdächtige mit den unterschiedlichsten Motiven könnten es gewesen sein, wer aber hat seinen Wunsch in die Tat umgesetzt?Meine Meinung:Vom Autorenduo Biggi Rist und Liliane Skalecki habe ich schon einige Bücher gelesen und bin gerne Wiederholungstäterin. Nicht nur Bremen oder Umgebung mit dem schwäbischen Kommissar Hölzle, der mit sich selbst in seiner Muttersprache bei seinen inneren Dialogen spricht, auch am Bodensee wie in "Ausgerottet" lassen die beiden ihre Regionalkrimis aus dem Gmeiner Verlag spielen.Auch in diesem weiteren Bremen-Krimi halten die beiden wieder gekonnt die Fäden in der Hand. Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen. Immer wieder wurde ein neues Motiv präsentiert. Viele kleine Einzelheiten auch zu Nebenfiguren zeigen eine Liebe zu Details, die ich sehr schätze und die das Buch so lebensnah und echt wirken lässt. Der Titel ist sehr passend gewählt genauso wie das Cover, das mich aber erst nach der Lektüre voll überzeugt hat. Das Ende hat mich voll überzeugt, aber hier möchte ich nicht zuviel verraten - einfach selbst lesen. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Rosinen, nein natürlich Sterne!

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  • Ein rätselhafter Mord und gute Unterhaltung

    Frostkalt

    Bambisusuu

    11. October 2017 um 20:44

    Der Bremen-Krimi "Frostkalt" wurde von der Autorinnen-Duo "Biggi Rist" und "Liliane Skalecki" geschrieben und ist im "Gmeiner Verlag" 2017 erschienen. Der Roman spielt zur Adventszeit und ist bereits einer von vielen Kriminalromanen der beiden Autorinnen.Ein Neugeborenes wird am ersten Advent in einer Krippe aufgefunden. Zwei Tage darauf wird ein Bäcker ermordet. Viele Verdächtige machen die Tätersuche schwer. Der Bäcker hatte Feinde. War es der Bruder des Bäckers? Oder doch der Rosinenlieferant? Als dann noch eine junge Frau brutal zusammengetreten wird und ein weiteres Mordopfer gefunden wird, stecken Hölzle und sein Team mitten in den Ermittlungen.Das Autorinnen-Duo ist mir bereits aus dem Roman "Ausgerottet" bekannt. Bereits beim dem Roman konnten sie mich begeistern und so ist es auch diesmal. Dieser Roman bietet eine fesselnde Handlung mit vielen Geschehnissen, sodass es bis zu den letzten Seiten spannend bleibt.Auch dieser Roman enthält ein Verzeichnis der Personen zu Beginn. Es hat mich doch beeindruckt, wie viele Charaktere in die Geschichte integriert wurden. Eine Hilfe ist dadurch das Verzeichnis, da man sich dann recht zügig zurechtfinden kann.Die unterschiedlichen Charaktere kommen aber auf keinste Weise zu kurz. Hölzle und sein Team werden unterhaltsam beschrieben und haben einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Ich mochte Hölzles lockere und forsche Art. Die Familie rund um den ermordeten Bäcker bleiben dabei nicht unverschont. Sie werden toll beschrieben. Hierdurch konnte man sich gut in die Geschichte hineinversetzen.Von erster Seite an, ging es gleich mit dem Mordfall und dem Fund des unbekannten Babys los. Daraufhin folgen erste Verdächtige. Als Leser habe ich hierbei gründlich mitgefiebert und konnte schwer den Täter zuordnen. Der Mord ist brutal und eiskalt. Wer steckt wohl dahinter? Die Kombination mit den Kapitel der Rückblicke machen es dem Leser einfach die Situation einzuschätzen und die Hintergründe zu verstehen. Der Sprung in die Vergangenheit gibt somit einige Tipps mit sich und macht es weiterhin aufregend.Auf ein Neues hat mich das Autorenduo mit ihrem Kriminalroman begeistern und unterhalten können. Die Charaktere sind vielfältig und tiefgründig und die Spannung kommt trotzdem nicht zu kurz!

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    • 2
  • Rosinen, Mandeln, Mord

    Frostkalt

    Bibliomarie

    10. October 2017 um 18:02

    Adventszeit in Bremen. Hölzle würde gern mit seinen Kollegen die kulinarischen Freuden des Weihnachtsmarkts kosten. Doch dann wird in der Krippe des Doms ein Neugeborenes gefunden und zwei Tage später wird das Kommissariat mit der Ermordung des bekannten Bäckers Brodbeck konfrontiert.Viel Arbeit für Hölzle, zumal der Bäckermeister einige Feinde hatte. Durch seine Nachlässigkeit ist ein Junge an einem allergischen Schock gestorben, die Eltern sind wütend und haben Brodbeck bedroht. Einem Azubi wollte er die alleinige Schuld anlasten und hat ihn rausgeworfen. Der Bruder des Bäckers würde zu gern auch mit dem Traditionsrezept werben, wird aber von ihm ausgebremst und kämpft ums wirtschaftliche Überleben.Hölzle, der Bremer Kommissar mit der schwäbischen Seele hat also mehr als genug zu tun. Und das tut er mit seiner unnachahmlich unaufgeregten Art zu ermitteln. Der Krimi vermittelt sehr viel Flair aus der Hansestadt und seinem Weihnachtsmarkt. Es scheint ein Muss zu sein, ihn zu besuchen. Bei mir hat jedenfalls die Beschreibung diesen Reflex ausgelöst. Das Autorenduo Skalecki/Rist hat einen spannenden Krimi vorgelegt. Schon vom ausführlichen Personenregister war ich angetan, so taucht man sofort in die Dramaturgie des Krimis ein und die Personen erstehen bildlich vor Augen. Dann noch ein witziges Gedicht der Autorin als Appetithappen vorneweg, von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die eingestreuten Rückblenden geben dem Leser immer einen kleinen Wissensvorsprung, das hat mein Lesevergnügen erheblich gesteigert. Die Spuren sind geschickt angelegt und lassen den Leser lange miträtseln. Es gelingt, die Spannung bis zum überraschenden, aber ganz logischen Finale zu steigern.Immer wieder blitzt auch der trockene Humor der Autorinnen auf. Man spürt, dass ihnen die Figuren des Buches am Herzen liegen und das teilt sich auch dem Leser mit. Hölzle darf, zumindest in Gedanken, einige Male schwäbeln, was mir gut gefallen hat und mich schmunzeln ließ. Ein amüsanter und spannender Krimi mit gelungenem Regional- und Adventsflair.

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    • 2
  • Mord in der Backstube

    Frostkalt

    UlrikeG-K

    09. October 2017 um 18:52

    Heiner Hölzle, der schwäbische Kommissar, den es nach Bremen verschlagen hat, ermittelt wieder - sehr zur Freude seiner Fangemeinde!Diesmal bekommt er es mit einem verzwickten Mordfall zu tun, der ihm einen unwillkommenen Einblick in von außen scheinbar heile, im Innern jedoch verrottete Familienstrukturen vermittelt. Und das in der besinnlichen Adventszeit!So müssen Hölzle und seine bewährten Mitarbeiter nicht nur den Mord an einem nicht ganz so rechtschaffenen Bäckermeister, für den eine Reihe Verdächtiger ohne Alibi in Frage kommen, lösen, sondern sie werden auch konfrontiert mit dem Fall eines ausgesetzten Neugeborenen und schließlich gar noch mit einem zweiten Mord.Als am Ende eine junge Frau brutal zusammengeschlagen wird, bringt dies Hölzle auf eine heiße Spur, dank derer es ihm gelingt, einen skrupellosen und zu allem entschlossenen Mörder dingfest zu machen...Wieder war es ein Vergnügen, dem sympathischen Kommissar aus dem Schwabenland mit seiner Vorliebe für gutes Essen bei der Lösung eines Mordfalles zuzuschauen!Die Geschichte, die sich die beiden Autorinnen diesmal für ihn ausgedacht haben, ist spannend und läd zum Miträtseln ein.Denn im Grunde ist der Leser den Ermittlern um Hölzle immer einen Schritt voraus! Liliane Skalecki und Biggi Rist haben sich dafür entschieden, undatierte Rückblenden in ihre Handlung einzubauen, die allesamt Puzzlestücke der Geschichte sind und den Leser mit Informationen über vergangene Geschehnisse und, ebenso wichtig, über deren Charaktere versorgt.Bis zum Schluss gelingt es dem Autorengespann, die Spannung aufrechtzuerhalten und sogar kontinuierlich zu steigern.Nein, vorhersehbar war die Auflösung nicht, - und wie die Kommissare, so tappen auch die Leser lange Zeit im Dunkeln, folgen Spuren, die ins Nichts führen, machen die Bekanntschaft von ehrlichen und weniger ehrlichen Zeitgenossen und nehmen von einem Verdächtigen nach dem anderen Abschied, die allesamt Grund genug hatten, dem ehrenwerten Bäckermeister das Lebenslicht auszublasen.Wie es Hölzle allmählich gelingt, den Tathintergrund zu erhellen, ist nachvollziehbar-logisch und unterhaltsam zur gleichen Zeit.Denn tatsächlich - amüsant ist dieser Kriminalroman durchaus auch, dann nämlich, wenn Hölzle und seine Kollegen und Freunde ihre Auftritte haben, wenn sie privat werden, auf dem Bremer Weihnachtsmarkt, einem der schönsten in Deutschland, wie man hier erfahren kann, bummeln und ein wenig zu heftig den Gaumengenüssen zusprechen, den dieser zu bieten hat. Auch Einzelheiten aus dem Liebesleben Hölzles liest man immer wieder gerne...Doch verlieren die beiden Autorinnen niemals den roten Faden, verlieren niemals das Ziel vor Augen - um am Ende den Faden zur Befriedigung des Lesers aufrollen zu können!Und so ist auch dieser Hölzle-Fall sehr empfehlenswert, - und nicht nur zur frostkalten Weihnachtszeit....

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