Bill Bryson Reif für die Insel

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Inhaltsangabe zu „Reif für die Insel“ von Bill Bryson

Eine ebenso herzliche wie spöttische Liebeserklärung an England: unorthodox, scharfzüngig und hinreißend komisch Was ist das für ein Land, in dem so unaussprechliche Namen wie Llywyngwril auf den Ortsschildern stehen? Wo Kekse gereicht werden, die jedes Gebiss bedrohen? Von den Kalkfelsen Dovers bis ins raue schottische Thurso erkundet Bryson die eigentümliche Weit jenseits des Ärmelkanals und kommt zu dem Schluss: England muss man einfach lieben - ganz gleich, wie wunderlich es einem zuweilen erscheinen mag.

Stellenweise sehr feiner Humor, leider ohne roten Faden.

— Thaelwen
Thaelwen

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  • Ein humorvoller und interessanter Reisebericht!

    Reif für die Insel
    -nicole-

    -nicole-

    08. May 2016 um 18:15

    Bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück in seine Heimat Amerika zieht, bereist er nochmal für ein paar Wochen Großbritannien - Die Insel, die er im Jahre 1973 zum ersten Mal besucht hat und schließlich dort geblieben ist. Wie damals, vor 21 Jahren, beginnt seine Reise am Hafen von Calais und staunt daher nicht schlecht, als er das veränderte Dover wiedersieht. Brysons Reise geht weiter über London, danach quer durch Land bis weit hinauf in den Norden. Das Land, was er in den vergangenen so lieben gelernt hat, überrascht ihn immer noch mit so manch Skurilem, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten. Eine große Reise, auf der den Autor so manches Abenteuer erwartet."Ich verstehe nie, wieso die Londoner nicht begreifen, dass sie in der wunderbarsten Stadt der Welt leben." - Seite 39, eBookBill Bryson listet in seinem besonderen England-Reiseführer neben Sehenswürdigkeiten und Nichtsehenswürdigkeiten auch Besonderheiten auf, wie etwa das Abenteuer U-Bahn fahren in London. In keiner anderen Metropole haben die Bahnhöfe so wunderbar phantasievolle Namen. Bevor er nun nach vielen Jahren zusammen mit seiner englischen Frau in die USA zurückkehrt, bereist er noch einmal die Insel. Im Prolog schildert Bryson seine ersten Momente, als er im Jahre 1973 zum ersten Mal in Dover die Insel betritt. Neben interessanten Fakten listet er auch immer wieder Dinge auf, die den Leser zum Schmunzeln bringen. "Aus Gründen, die sich ebenfalls einer rationalen Erklärung entziehen, gibt British Rail die Zielorte vorne am Zug an, was schrecklich praktisch wäre, wenn die Fahrgäste auf den Schienen sitzend warten würden, aber vielleicht nicht so ideal für die ist, die von der Seite einsteigen." -Seite 125, eBook"Was für ein herrliches Land - total bekloppt natürlich, aber über die Maßen hinreißend." - Seite 321, eBookMein Fazit: Ein humorvoller und sehr interessanter Reisebericht. Bill Bryson beschreibt hier viele Orte, Verhaltensweisen der Engländer oder auch Alltägliches mit seinem ganz eigenen Charme. So sehr er sich beispielsweise über die englischen Parkhäuser aufregt, so toll sind für ihn die vielen Londoner Parks und beeindruckenden Landschaften. Da ich England und ganz besonders London sehr mag, hat es mir Spaß gemacht, diesen speziellen Reiseführer zu lesen. Eine wunderbare Mischung aus interessanten Fakten und humorvollen Anekdoten. Ich bin nun sehr gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear".

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  • Nette Anekdotensammlung

    Notes From A Small Island
    Ginkgo

    Ginkgo

    23. January 2016 um 14:10

    Bill Bryson reist mehrere Wochen allein durch Großbritannien, bevor er mit seiner englischen Frau und seinen Kindern wieder in seine Heimat, die USA, übersiedelt. Die einzelnen Stationen seiner Reise werden in chronologischer Reihenfolge, meist ein Kapitel pro Ort, beschrieben. Man merkt die Vertrautheit des Autors mit dem Land vor allem daran, dass er sehr sparsam beschreibt. Obwohl ich selbst schon kreuz und quer durch Großbritannien gereist bin und einige Orte kenne, entstanden beim Lesen nur selten Bilder der beschriebenen Gegenden vor meinem geistigen Auge. Seine Talent für witzige Anekdoten hat ihn natürlich auch in diesem Buch nicht verlassen und so muss man die Warnung auf dem Buch, dass man sich überlegen sollte, ob man es in der Öffentlichkeit lesen will, durchaus ernst nehmen. Ich hab mich über viele Episoden jedenfalls köstlich amüsiert und gelegentlich laut losgelacht. Einen bleibenden Eindruck hat das Buch nicht hinterlassen. Nette Unterhaltung nach einem stressigen Tag ist es auf jeden Fall.

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Mit dem Zug durchs UK

    Reif für die Insel
    theworldisavampire

    theworldisavampire

    18. November 2013 um 19:58

    Ganz nett, aber mehr auch nicht. Wer amüsante Anekdoten über England sucht, hat hier nicht unbedingt das passende Buch.  Für mich stand eher die Reise des Autors ansich im Vordergrund. Er bereist (mit Ausnahmen) Kleinstadt nach Kleinstadt und berichtet u.a. wie sich im Laufe der "letzten" Jahre (in den 90ern erschienen) alles verändert hat. Macht mehr Spaß, wenn man währenddessen eine Landkarte vor sich liegen hat, denn mal ehrlich: wer weiß schon, wo Nairn liegt?

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  • Rezension zu "Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    sabatayn76

    sabatayn76

    26. September 2012 um 20:05

    'Aussichten: Trocken und warm, aber kühler und etwas Regen.' Inhalt: Bill Bryson macht sich auf die Reise durch das Vereinigte Königreich, besucht unterwegs Städte wie Dover, London, Exeter, Manchester, Liverpool, Llandudno, Blackpool, Durham, Edinburgh, Inverness und Glasgow, erzählt über Land und Leute und erklärt einer ganzen Nation seine Liebe: 'In einem einzigen Moment begriff ich plötzlich, was ich an Großbritannien so liebe - alles. Jedes kleinste bißchen, das Gute und das Schlechte. Dorffeste, enge Landstraßen, Leute, die 'Es tut mir furchtbar leid, aber' sagen, und solche, die sich bei mir entschuldigen, wenn ich sie achtlos mit dem Ellenbogen k.o. schlage, [...] vernieselte Sonntage - jedes kleinste bißchen.'. Mein Eindruck: Die ersten Kapitel von 'Reif für die Insel' sind wirklich unfassbar witzig und haben dazu geführt, dass ich minutenlang Tränen gelacht habe. Im Verlauf passierte jedoch das, dass bei Bill Bryson meiner Meinung nach fast obligatorisch ist: er schweift ab, verliert sich ein bisschen in seinen Geschichten und wird zwangsläufig weniger witzig. Dennoch ist 'Reif für die Insel' spannend, unterhaltsam und die perfekte Lektüre für Anglophile. Nebenbei erhält man zudem zahlreiche Informationen zu Städten, Land, Leuten, Kultur und diversen Sonderbarkeiten. Mein Resümee: Bringt einen zum Lachen, ist lehrreich und macht Lust auf eine UK-Tour.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    Joshy2

    Joshy2

    10. June 2011 um 00:32

    Ein Reiseschriftsteller auf Abschiedstour durch dein zweites Heimatland. Wer auf Sehenswürdigkeiten und Touristeninformationen steht, ist bei diesem Buch an der falschen Adresse, den Bryson beschreibt Landschaften, Menschen und Orte. Dies tut er auf unverwechselbare ironische und detailgetreue Art. Die Orte, die er besucht, wird man zu 80 Prozent niemals besuchen, aber die Liebe, mit der er sein Land und seine Erinnerungen beschreibt, ist wie eine kleine Zeitreise, an der man teilnehmen darf. Als Reiseführer meiner Meinung nach total ungeeignet, aber als hohe Literatur unbedingt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    19. January 2011 um 21:16

    England für Anfänger und Fortgeschrittene, Bill Bryson ist "Reif für die Insel". Ein amüsantes und für mich doch insgesamt anstrendendes Buch. Bryson, ursprünglich Amerikaner, ist in seinen Jugendtagen in England hängengeblieben. Eigentlich sollte es nur so ein Abstecher, eine Auszeit vom Studium sein. Bryson lernte jedoch seine zukünftige Frau kennen und kehrte nach Abschluß seines Studiums in den USA nach England, näher Yorkshire zurück. Zudem ist er Journalist und somit prädestiniert um seine Erfahrungen in Worte zu fassen und zu publizieren. Mit viel Humor und Sarkasmus berichtet er nun also über seine letzte Rundreise auf der "Insel". Es steht nämlich die Rückkehr in die Vereinigten Staaten bevor und Bryson will noch einmal Britannien in vollen Zügen genießen. Er hat viel zu erzählen, kennt sich prima aus, aber beinahe jede Beschreibung endet im Kalauer. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wäre ich mit Mr. Bean persönlich unterwegs, ein Ungeschick folgt auf das nächste und so weiter und so fort...das zog sich für mich stellenweise extrem in die Länge. Dadurch habe ich das Buch auch weniger kurzweilig als vielmehr anstrengend empfunden. Wer jedoch humorige Erfahrungsberichte mit der vollen Ladung Sarkasmus schätzt, der ist bei Bill Bryson richtig und wird jede Menge Spaß an seinen wortgewandten Schilderungen haben. Mir hat es gereicht und reif für die Insel bin ich sowieso.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    schmiddey

    schmiddey

    30. December 2010 um 10:56

    Bryson bereist England und wirft dabei einen lustigen Blick auf das Land, welches er so liebt. Wer schon mehr von Bryson gelesen hat, der kennt seinen Humor, leider schafft es die Übersetzerin, ihn so wirken zu lassen, als sei er ein arroganter Literat und nicht ein humorvoller Reiseberichterzähler(was er eigentlich ist). Es holpert an vielen Stellen (z.B. wird to occupie mit okkupieren und nicht mit besetzen übersetzt, natürlich klingt das arrogant) und das, muss ich leider zugeben, stört dann doch ein wenig.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    Ailis

    Ailis

    Bill Bryson schreibt Reiseberichte der besonderen Art und bisher wusste ich seine Bücher wegen seines grandiosen Humors und seines besonderen Blickwinkels immer sehr zu schätzen. Nach drei wirklich sehr guten Büchern, deren Lektüre ich sehr genossen habe - "Frühstück mit Kängurus", "Mein Amerika" und "Picknick mit Bären" -, hatte ich an "Reif für die Insel" besonders hohe Erwartungen, schließlich träume ich schon seit einer Weile von einer Reise nach England, was mir bisher leider noch nicht gelungen ist. Doch sein Bericht über die Reise durch England lässt den speziellen Bryson-Stil leider ein wenig vermissen. Ab und zu blitzt sein sarkastischer und erfrischender Humor zwar durch, doch eine wirkliche Begeisterung für das Land, in dem er so viele Jahre gelebt und gearbeitet, in dem er geheiratet und eine Familie gegründet hat, kann er dem Leser nicht vermitteln. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen, wie auch, wenn er die ganze Zeit nur über das miese Wetter, die schlechten Verkehrsanbindungen und die architektonische Zerstörung des Landes jammert. Im Grunde verläuft jeder Tag gleich: Bryson besucht eine Stadt, ein Dorf, eine Sehenswürdigkeit, nachdem er stundenlang in Bus und Bahn durch die Prärie gegondelt ist, das Wetter ist meistens doof, die Landschaft schön, aber die alten Gebäude alle verschandelt - mehr erzählt er nicht. Britische Eigenarten, gewisse Kauzigkeiten oder besondere Liebenswürdigkeiten der Bevölkerung bleiben größtenteils außen vor. Wahrscheinlich ist Bryson hiermit immer noch amüsanter als viele anderen, aber im Vergleich kann dieses Buch nicht bestehen.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2010 um 13:00

    Kurz bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück nach Amerkia geht, überlegt er sich, eine Rundreise durch England zu machen. Schließlich war dieses Land die letzten 20 jahre seine Heimat, und diese möchte er natürlich in guter Erinnerung behalten. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Um ehrlich zu sein, kann ich über das Buch gar nciht so viel sagen. Ich habe drei Seiten gelesen und dann vergessen, was auf der ersten stand. Letztendlich bin ich nicht mal über Seite 160 hinausgekommen. Allein der Weg bis zu den ersten 160 Seiten war schon quallvoll, lang und unnötig, wie ich heute Morgen beschlossen habe. Für jemanden, der sich mit den Klichees um England besser auskennt, mag diese Buch sicherlich lustig sein. Aber ich kenne kaum ein Klichee und verstehe daher auch die ganze Ironie des Buches nicht.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    08. November 2010 um 20:10

    Wieder einmal habe ich es getan! Einen Reisebericht des von mir hoch geschätzten Bill Bryson gelesen. Dieses Mal reist der gebürtige Amerikaner in Süd-Nord-Richtung durch Großbritannien, dass ihm und seiner Familie die letzten sieben Jahre eine Heimat war. Deutlich werden hier die wehmütigen Töne, denn es ist seine Art, Lebwohl zu sagen - am Ende dieses Erlebnisses steht der Umzug zurück in die USA. Doch bevor es soweit ist, erkundet Bill Bryson die größeren und kleineren Sehenswürdigkeiten und Ortschaften, die GB so zu bieten hat. Dies geschieht zu Fuß, mit dem Auto und oftmals mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was sowohl Vorzüge, als auch Tücken haben kann. Glücklicherweise ist der Autor nie verlegen um spaßige und interessante Anekdoten und beschreibt die liebenswerten Eigenarten der britischen Bevölkerung mit einem nachsichtigen, weil wehmütigen Lächeln. Mir hat "Reif für die Insel" gut gefallen, wenn ich auch schon besseres von Bill Bryson gelesen habe. Ein wenig gestört hat mich nur, dass er oftmals nicht wirklich was getan hat. Er stieg aus dem Zug, suchte ein Hotel, trank ein paar Pints im Pub, aß zu Abend, schlief im Hotel und fuhr dann weiter. Das passierte mir zu oft. Mag ja sein, dass es für den Autor trotzdem eine wundervolle Erfahrung war, so von GB Abschied zu nehmen, aber für mich als Leser war's dann doch langweilig. Zum Glück entschädigen Bill Brysons Situationshumor und die Bredouillen, in die ihn seine Tollpatschigkeit immer wieder manövriert, auch für die Durststrecken des Buches. Wieder ein sehr witziges und auf jeden Fall eines seiner persönlichsten Werke.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    Alice Pieszecki

    Alice Pieszecki

    10. June 2010 um 08:14

    Ein Mann erkundet Großbritannien und bringt dem Leser Land und Leute einmal auf seine ganz eigene Weise näher. Quer durch das Land gereist kann er mit einem Tonfall, der von kritisch bis schmunzelnd reicht, Geschichtchen und Beobachtungen erzählen - in einem Stil, der für den Reiseschriftsteller Bill Bryson typisch ist. Ihm ist nicht daran gelegen, dem ernsthaften Touristen ein Urlaubsziel schmackhaft zu machen und einem Reiseführer nachzueifern. Seine eigenen Gedanken und Meinungen stehen immer im Vordergrund - und das ist das Problem. Mir persönlich erscheint der Tonfall zu hetzerisch, Bill Bryson regt sich über Kleinigkeiten auf und verrennt sich zuhauf in Nebensächlichkeiten. Dies hängt mutmaßlich mit der nicht besonders guten deutschen Übersetzung zusammen, das Original habe ich nicht gelesen. Mich nervt jedoch das Gebrummel und Gemotze, welches sich subtil durch die gesamte Lektüre zieht. Alles in allem jedoch ist Bill Bryson natürlich ein exellenter Beobachter, der wie kein anderer scharfsinnig "den Nagel auf den Kopf trifft", was die Briten angeht. Für "Einsteiger" in die Bryson-Studie nicht zu empfehlen, die Schrift eignet sich eher für eingefleischte Fans.

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  • Rezension zu "Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    Cathrina

    Cathrina

    09. January 2008 um 21:45

    Sehr empfehlenswert...

  • Rezension zu "Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    metalmel

    metalmel

    16. November 2007 um 00:05

    Hurra! Yippiee! Es ist soweit! Ich habe Urlaub! Und wie könnte es anders sein, wenn ich Urlaub habe, dann verreise ich! Und ich verreise nach England. Die grüne Insel mit den lustigen rotgesichtigen Zeitgenossen. Ich bin großer Fan. Ich fahre immer wieder hin. Und immer wieder nehme ich mein allerliebstes Reisebuch mit, nämlich: „Reif für die Insel“ von Bill Bryson. Wer es nicht kennt, sollte es schleunigst lesen. Ihr werdet Tränen lachen. Überhaupt geht es mir wie Bill Bryson, der an einem nieseligen Märzmorgen im Jahre 1973 zum erstenmal englischen Boden betritt und nach kurzer Zeit bereits weiß: „Hier wollte ich leben.“ Es muss einfach ein wunderbares Land sein, in dem es „Scones“ gibt und „high-teas“ und in dem Toiletten „loo“ heißen (ich habe ein tolles Buch nur darüber. Es heißt: „Loos through the ages“). Eigentlich liebe ich England seit ich mit 12 Jahren das erste Mal in London war. London – die erstaunlichste Stadt des Universums (jedenfalls meines Universums). Hier gibt es lauter tolle Dinge: Pubs, rote Doppeldeckerbusse, schwarze Taxis, „Autofahrer, die an Zebrastreifen sogar stehen bleiben“ und eine sehr große Anzahl schöner alter Gebäude. Und natürlich gibt es eine Menge großer, gut sortierter Buchläden auf der Charing Cross Road. Sie sehen sogar so aus, wie man sich eine Buchhandlung vorstellt! Gemütlich mit viel Holz und Plüsch und verhuschten Buchhändlern, hin und wieder mal ein Computer. Viel zu schmökern. Und erst die U-Bahn! In London ist sie wie aus einer anderen Welt. Man kann Metertief in die Erde hinabsteigen und würde sich auch nicht wundern, „einem Trupp verrußter Bergleute zu begegnen“. Wenn man ganz weit unten ist, wird es seltsam warm. Ich finde das unheimlich aufregend. Der Humor der Briten ist legendär. Das stellt auch Bill Bryson immer wieder fest. So kommt er einmal in Waterloo Station an, wo furchtbares Chaos herrscht, da irgendwo ein Brand ausgebrochen war. Er irrt von einem Gleis zum anderen, um endlich einen Zug zu finden. Schließlich landet er im Gepäckwagen eines Schnellzuges, wo sich noch ein weiterer Fahrgast befindet: „Ein Mann im Anzug saß auf einem Haufen Postsäcke. Er hatte einen dichten roten Bart – man hätte eine Matratze damit ausstopfen können – und den lebensmüden Blick dessen, der jeglicher Hoffnung entsagt hat, je wieder nach Hause zu kommen. ‚Sind Sie schon lange hier?’ fragt ich. Nachdenklich stieß er die Luft aus. ‚Sagen wir mal so: Als ich hier reinkam, war ich sauber rasiert.’ Ich liebe es.“ Ich auch!!!! God save the Queen und alles andere! Have a nice week!

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  • Rezension zu "Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene" von Bill Bryson

    Reif für die Insel
    nottinghill

    nottinghill

    03. November 2007 um 23:02

    Auf alle Fälle ein Genuss für den GB-Fan: Wiedererkennen, Schmunzeln, Aha-Erlebnisse. Sehr empfehlenswert !!!!!
    Am Ende hatte ich den Eindruck, dass das Buch ein wenig zäh wird.

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