Bill Buford Geil auf Gewalt

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Inhaltsangabe zu „Geil auf Gewalt“ von Bill Buford

2010 ist Fußballweltmeisterschaft in Südafrika Radikaler Nationalismus, organisiertes Massenrandalieren, eskalierende Gewalt, Angst und Schrecken. Mit Sportbegeisterung haben die brutalen Exzesse im Fußballstadion oft nicht mal mehr am Rande zu tun. So packend wie ein Krimi, manchmal so bedrückend wie ein Alptraum in Zeitlupe: Bill Buford schildert seine Erlebnisse mit den gefürchteten englischen Hooligans auf den Fußballplätzen Englands und Europas.

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  • Rezension zu "Geil auf Gewalt" von Bill Buford

    Geil auf Gewalt
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    05. January 2010 um 01:10

    Richtungsweisend. Markerschütternd. Ein Initiatiunsritus. Was für „Fever Pitch“ in Sachen Fanliteratur gilt, trifft auf Bill Bufords vorliegendes Buch hinsichtlich des Genres Hooliganliteratur ebenfalls zu. Als es 1991 erschien (1992 erstmals auf Deutsch), war es eine absolute Sensation. Damals hatte noch nicht jede zweite britische Firm ihre Geschichte veröffentlicht, hier las man wirklich etwas Neues. Nämlich Geschichten aus dem Inneren einer Szene, die seit einigen Jahren für Schrecken in den europäischen Stadien sorgte. Und woanders her als aus England kann so ein Buch kommen? Bill Buford war lange Zeit ein gewöhnlicher Journalist, bis er eines Tages auf einem kleinen Bahnhof völlig in den Bann dieser Subkultur geriet. Er war schockiert und fasziniert zugleich – von dieser völligen Zerstörungswut und Gewalt, allerdings auch vom Zusammenhalt in der Gruppe. Er will wissen, warum Leute, die eigentlich mitten im Leben stehen und die hier ein hohes Risiko gehen, viel zu verlieren, dennoch in so eine Szene abtauchen und nur auf den Kick am Wochenende hin streben. Trotz seines intellektuellen Backgrounds gerät Buford selbst immer tiefer in die Szene hinein, und wird auch schnell als Teil der Gruppe akzeptiert. So ist er bald selbst an Schlägereien und kriminellen Aktionen beteiligt und fährt auch mit zur WM 1990 in Italien, wo es zur völligen Anarchie kommt… Insgesamt ein sehr gutes Buch, gerade angesichts dessen, dass es eben schon vor fast 20 Jahren erschienen ist und seiner Zeit damit weit voraus war. (Auch heute ist es noch erhältlich, je nach Ausgabe zahlt Ihr 9,95 € - 15,95 €.) Nichtsdestotrotz gab es seit dem auch einige Veröffentlichungen zum Thema, die besser sind. Daher vergebe ich nicht die Höchstnote.

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  • Rezension zu "Unter Hooligans" von Bill Buford

    Geil auf Gewalt
    Tiggy1896

    Tiggy1896

    15. July 2008 um 15:50

    Ein sehr deutlicher Bericht über die Hooligan-Szene in England...

  • Rezension zu "Geil auf Gewalt" von Bill Buford

    Geil auf Gewalt
    Matze

    Matze

    03. April 2007 um 17:30

    Der Literaturchef des "New Yorker", Bill Buford, im England der 80er Jahre. Geprägt von der ersten Begegnung mit Hooligans auf einem Bahnhof als vollkommen Unbeteiligter, taucht er immer tiefer in die Subkultur der Krawallsüchtigen ein und schildert nicht nur die Faszination der Gewalt, sondern analysiert sie auch. Ein Buch, das sich nicht mit stumpfen Erklärungsversuchen hervor tut, sondern sehr intelligent das Individuum in der Masse betrachtet. „Das Geile an Gewalt in der Masse ist der Adrenalinstoß. Er versetzt die Leute in einen Rausch,“ erklärt Buford. Ein Buchtipp zum Thema allemal. Vor allem da die Originalausgabe schon einige Jährchen auf dem Buchrücken hat (Ersch.jahr: 1991) und es zu diesem Zeitpunkt noch keine Flut von Fußballbüchern gab, wie es aktuell der Fall ist. Auch damals verfiel man in einen euphorischen Rausch ein solches Buch zu bekommen.

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