Bill Buford Hitze

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Inhaltsangabe zu „Hitze“ von Bill Buford

Bill Buford kündigt seinen Job als Literaturchef des berühmten Magazins The New Yorker, um ein Jahr lang in der Küche des Sterne-Restaurants Babbo Töpfe und Pfannen zu schrubben und vor allem: kochen zu lernen. Am Ende hat er vor allem eins begriffen: Gutes Essen fängt bei den Zutaten an. Und so beginnt eine obsessive Expedition durch Meisterküchen, die bei einem Metzger in Italien endet. Wiglaf Droste macht Bill Bufords Küchenerfahrungen in seiner Lesung zum satirischen Gaumenschmaus, zum humorvoll-geistreichen Schmankerl. Vorsicht, nicht während des Zwiebelschneidens hören – Sie müssen sonst lachen, bis Ihnen die Tränen kommen! Gekürzte Lesung, 4 CD, Sprecher: Wiglaf Droste

So lustig wie beschrieben fand ichs nicht, aber spannend und stellenweise sehr drastisch.

— berka
berka

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  • Rezension zu "Hitze" von Bill Buford

    Hitze
    Xirxe

    Xirxe

    12. February 2013 um 18:44

    Mit Ende 40 seinen vorteilhaften Job hinschmeißen und als Küchenhelfer anheuern? So bescheuert kann man doch gar nicht sein. Doch, Bill Buford war es. Er kündigte seinen Redakteursjob beim New Yorker und fing im Sterne-Restaurant Babbo in New York an, ganz unten. Bereitete Möhren, Zwiebeln, Pilze zu, zerlegte Enten, grillte Unmengen Fleisch und Fisch bis er glaubte, hier genügend gelernt zu haben. Doch es war nicht genug: Nach einem Jahr ging er nach Italien und arbeitete in einer Trattoria, um sich die Kunst des Pastamachens anzueignen und danach in der berühmtesten Metzgerei Italiens eine neue Ausbildung zu absolvieren. Obwohl Buford bereits zuvor ein begeisterter Hobbykoch war, ist es eine völlig neue Welt die er da betritt. Er (und zugleich die Leserinnen und Leser) lernt das Chaos und die Hektik kennen, die in einer Feinschmeckerküche herrschen, aber auch, dass dennoch mit Liebe und Hingabe gekocht wird. Er trifft exzentrische Weinbauern, Metzger und Köche und berichtet nicht bloß über diese Begegnungen, sondern ebenso über seine Gedanken, die diese 'neuen' Menschen und Tätigkeiten in ihm auslösen. Was all diese Personen verbindet, ist nicht bloß dass sie sich alle in irgendeiner Art und Weise mit Lebensmitteln beschäftigen, sondern dass sie es mit Liebe und Respekt tun und voller Interesse sind für das, womit sie arbeiten. Auch Buford wird davon infiziert und er zeigt die Widersprüche auf, die insbesondere in den westlichen Industriegesellschaften vorherrschen: Fast alle essen Fleisch - aber keiner will wissen, was geschehen muss, damit es wie gewünscht auf unseren Tellern liegt. Von Liebe und Respekt keine Spur. Angeekelt wendet sich beispielsweise der Investmentbanker ab, als Buford ein ganzes, frisch getötetes Schwein mit einer Blutlache in einer Plastikverpackung in seine Wohnung schleppt - vermutlich würde es vielen von uns ähnlich gehen. So unterhält das Buch glänzend, informiert über vieles was man noch nicht wusste, regt zum Nachdenken über unser Essen an - und löst unbändigen Appetit aus. Wiglaf Droste als Vorleser ist voller Enthusiasmus bei der Sache, es macht Laune ihm zuzuhören. Nur manchmal empfand ich seine Version des Dario etwas überzogen - sooo exaltiert wird dieser Mensch wohl doch nicht sein, oder?

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  • Rezension zu "Hitze" von Bill Buford

    Hitze
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    24. September 2010 um 17:23

    Text: Witzig, interessant und unheimlich lecker. Es gab keinen Moment bei diesem Hörgenuß, bei dem ich keinen Hunger gehabt hätte. Im Gegenteil sobald ich das Auto verließ, in dem ich meistens gehört habe, brauchte ich sofort was zu essen. SOFORT! Sprachlich mehr als gelungen. Interessant wird selbst das Zerlegen eines toten Schweins zum literarischen Ereignis. Selten war ich von solchen Belanglosigkeiten so gefesselt, allein aufgrund der Sprache.... Sprecher: Droste kann lesen. Droste kann betonen. Droste lebt dieses Buch. Haucht ihm Leben ein und macht es zu etwas ganz Besonderem. Witzig, zynisch, interessant und herrlich betont. Mal zischt er wie der fiese Küchenchef, dann rollt er mit italienischem Akzent... herrlich. Gelungen und absolut gute Unterhaltung. Einem Vegetarier würde ich sicherlich abraten, allen anderen: guten Appetit, ähm... gute Unterhaltung.

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