Bill Clinton

 3,9 Sterne bei 158 Bewertungen
Autor*in von The President Is Missing, Die Tochter des Präsidenten und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Bill Clinton, geboren 1946, war von 1993 bis 2001 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus gründete er die Clinton Foundation, eine gemeinnützige Stiftung, die sich weltweit für die Förderung der Chancengleichheit von Mädchen und Frauen, für Gesundheitsvorsorge, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und den Klimaschutz engagiert. Er ist bisher als Sachbuchautor hervorgetreten, seine Autobiographie »Mein Leben« war weltweit ein Nr.1-Bestseller. »The President Is Missing« ist sein erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bill Clinton

Cover des Buches The President Is Missing (ISBN: 9783426306932)

The President Is Missing

(82)
Erschienen am 04.11.2019
Cover des Buches Die Tochter des Präsidenten (ISBN: 9783365000823)

Die Tochter des Präsidenten

(37)
Erschienen am 21.07.2022
Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783548367910)

Mein Leben

(19)
Erschienen am 11.10.2005
Cover des Buches Es gibt viel zu tun (ISBN: 9783864700170)

Es gibt viel zu tun

(1)
Erschienen am 30.04.2012
Cover des Buches Citizen (ISBN: 9783423284516)

Citizen

(1)
Erschienen am 19.11.2024
Cover des Buches The President Is Missing (ISBN: 9783839816486)

The President Is Missing

(8)
Erschienen am 04.06.2018
Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783899404784)

Mein Leben

(2)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Bill Clinton

Cover des Buches The President Is Missing (ISBN: 9783426306932)
wanderer-of-wordss avatar

Rezension zu "The President Is Missing" von Bill Clinton

wanderer-of-words
Sehr gute Unterhaltung

Manchmal erweist sich ein zufälliger Flohmarktfund als Volltreffer! Bei zwei so prominenten Namen wie Beststellerautor James Patterson und Ex US-Präsident Bill Clinton war ich erstmal skeptisch, doch hier hat die Zusammenarbeit überraschend gut funktioniert.

Erzählt ist die Geschichte – natürlich – aus der Sicht des US-Präsidenten. Eine Cyber-Attacke könnte das ganze Land lahmlegen, ein Verräter im Kabinett erschwert das Abwenden der drohenden nationalen Krise. Die Heldeninszenierung ist typisch klischeehaft amerikanisch: der Präsident ist als Einzelkämpfer unterwegs und legt sich mit den Terroristen an um sein Land zu retten. Am Ende gibt es noch eine ellenlange Rede an die Nation – das hätte es für mich nicht gebraucht und habe ich nach wenigen Sätzen überblättert. Das war es dann aber schon mit den negativen Aspekten.

Klischeehaft? Definitiv. Realistisch? Nicht immer. Trotzdem überwiegt der positive Gesamteindruck. Rasante Szenen, politische Intrigen und überraschende Wendungen sorgen für gute Unterhaltung. Der Spannungsbogen sitzt, der Stil ist flüssig, man liest automatisch Kapitel für Kapitel. Trotz der politischen Elemente bliebt die Geschichte verständlich und überfordert nicht mit Fachjargon oder komplexen politischen Hintergrundinfos.

Fazit
Ein spannende und unterhaltsamer Politthriller, weder zu anspruchsvoll, noch zu banal. Mir hat es sehr gut gefallen!

Cover des Buches Die Tochter des Präsidenten (ungekürzt) (ISBN: 9783749903252)
BRichards avatar

Rezension zu "Die Tochter des Präsidenten (ungekürzt)" von Bill Clinton

BRichard
Unterhaltung ohne Tiefgang mit zu viel Pathos

Wenn sich ein ehemaliger US-Präsident und ein ausgewiesener Thriller-Autor für ein Buchprojekt zusammentun, weckt das gewisse Erwartungen. Um es gleich vorweg zu sagen: Diese Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt.

 „Die Tochter des Präsidenten“ ist ein schnörkelloser Roman, dessen Spannungsbogen durch die enttäuschend vorhersehbare Story wenig Dynamik entwickelt. Selbst die größte Überraschung der Handlung, die ich hier natürlich nicht verraten werde, war für mich als geübten Thriller-Leser keine wirkliche Überraschung. Aber dieser Teil des Romans bietet noch die spannendsten und dramatischten Momente und traut sich auch mal in emotionalere Gefilde. Aus der Grundidee hätte sich meines Erachtens mehr herausholen lassen.

 

Was bleibt ist eine in vielen Details zweifellos sauber recherchiert wirkende Geschichte, die bestimmte Abläufe im und rund um das Weißen Haus ebenso versiert schildert, wie politische Intriegen, militärische Action und das religiös verzerrte Handlungsmuster islamistischer Terroristen. Das entwickelt sich zu oft altbewährt und wenig überraschend.

 Mittendrin die Hauptfigur, die Tochter des Präsidenten, eine Figur, die zwischen Verzweiflung und erstaunlich kaltblütiger Coolness für mich als Leser bzw. Hörer nie so wirklich greifbar wird. Das Autoren-Duo hat es nicht geschafft, mich emotional mitfiebernd in das Schicksal der verschleppten Präsidententochter einzubinden. Dafür wirkt sie stellenweise einfach zu konstruiert und unglaubwürdig in ihrem Verhalten und dem, was sie sagt. Auch finde ich ihre Gefangenschaft zum größten Teil nicht nachvollziehbar bedrohlich oder aussichtslos beschrieben, weil sie, egal wo sie ist, immer gleich Ausbruchs- oder Fluchtpläne schmiedet und relativ zeitnah umsetzt und vor den Entführern kaum Angst zeigt. Viel zu selten sind die Momente der Hoffnungslosigkeit, viel zu Überbetont ihre Fähigkeiten, die sie sich als Tochter des Präsidenten angeeignet hat, indem sie sich so ziemlich alles gemerkt hat, was ihr einst ein Sicherheitsbeamter für den Fall einer möglichen Entführung anvertraute.

 Es sind überhaupt alle Figuren recht klischeebeladen und eindimensional konzipiert. Und mit Clair, der ehemaligen Schulkameradin der Präsidententochter, die der Präsident zur Befreiung seiner Tochter spontan mit in sein kleines Elite-Team aufnimmt, gibt es sogar eine Figur mit extremen Nerv-Faktor. Sorry, aber die erschien mir einfach nur übertrieben wie eine Comic-Figur. Dazu noch wie eine schnell mal ins Skript eingearbeitete Quotenfrau, damit das Team nicht nur aus hartgesottenen Kerlen besteht. Und die ist dann so schlau und abgebrüht, macht die coolsten Sprüche, ist ein Computer-Ass und eine überragende Scharfschützin – ging’s da nicht vielleicht eine Nummer kleiner?

 Der Roman entwickelt rund um die Figur des Präsidenten, der mit seinem kleinen Spezialteam seine Tochter aus den Fängen eines üblen Terroristen befreien will, mit zunehmendem Verlauf ein Pathos, das zum Ende hin kaum noch zu ertragen ist. Der ellenlange Epilog trieft dann nur noch bei dem Bemühen, den Präsidenten in ein besonders strahlendes Licht zu rücken. Das kam mir größtenteils völlig überflüssig vor, nachdem die eigentliche Geschichte auserzählt und erledigt war.

 Die Guten sind einfach nur gut und werden dadurch geadelt, dass sie sich ihrer kleinen Schwächen bewusst sind, damit zum Teil auch mal kokettieren. Beispielsweise der Präsident, der als ehemaliger Elitekämpfer schon etwas in die Jahre gekommen ist, da mangelt es schon mal an der nötigen Kondition und zwickt auch schon mal in der Hüfte, aber für einen harten Kampfeinsatz gegen einen islamistischen Oberschurken reicht`s am Ende allemal.

 Ansonsten sind die Bösen einfach nur abgrundtief böse, obwohl es immerhin einige Passagen in der Geschichte gibt, die zumindest versuchen, Ursachen und Erklärungen dafür zu liefern, warum das Böse so abgrundtief böse geworden ist. Mehr Grautöne auf beiden Seiten hätten der Story aber nicht geschadet.

 Und statt der üblichen so gern genommenen russischen Drahtzieher gibt es in diesem Roman zur Abwechslung mal chinesische Drahtzieher. Dieser Teil bietet zumindest eine weitere Ebene, um das Geschehen etwas komplexer zu gestalten, aber wird auch dazu benutzt, eine Aktion der Amerikaner, die vermeintlich unschuldige Opfer kostete, nachträglich moralisch zu rehabilitieren. Da waren es dann doch die Bösen!

 Den Sprecher finde ich für diese Story nicht ideal gewählt. Er liest manche Passagen nicht wirklich mitreißend und inspiriert und schafft es nicht, der Rolle der Präsidententochter auch mal hörbare Zwischentöne zu entlocken. Seine Stärken hat er zweifellos in der Interpretation des Terroristen Asim. Die scheint ihm mehr zu liegen, und da spricht er sehr subtil und mit hörbarer Lust, dem Bösen mehr Facetten verleihen zu wollen. 

 Alles in allem ist „Die Tochter des Präsidenten“ solide Unterhaltung für zwischendurch. Da wird man nicht gefordert, sich an irgendeiner Stelle intensiver Gedanken zu machen oder über raffinierten Wendungen zu spekulieren.

Cover des Buches Citizen (ISBN: 9783423284516)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Citizen" von Bill Clinton

Kristall86
Leseempfehlung!

Klappentext:

„Ein Leben im Zentrum der Macht


Bill Clinton ist eine politische Ikone. Die dramatischen Entwicklungen in den USA und auf der Welt hat er aus nächster Nähe erlebt: als Ex-Präsident und Stiftungsgründer, als Ehemann der Trump-Gegnerin Hillary Clinton, als Privatmann und Großvater. Seine Memoiren liefern einen detailreichen Insiderblick auf die Ereignisse nach seiner Amtszeit: von 9/11 über den Aufstieg von Donald Trump bis zu den Anschlägen vom 7. Oktober in Israel und die Nominierung von Kamala Harris als Kandidatin der Demokraten.


  • Erscheint direkt nach der US-Präsidentschaftswahlen
  • Bill Clinton hat aus nächster Nähe die politischen Ereignisse der vergangenen Jahre erlebt“



Gleich vorweg: Wer glaubt hier eine Art von politischer Abrechnung von Bill Clinton zu erlesen, ist hier falsch. Der Buchtitel gibt klar Auskunft über den Inhalt: es geht um sein Leben nach seiner politischen Karriere als 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Punkt. In diesem Buch dürfen wir seine Sichtweise auf die weitere Entwicklung nach seiner Amtszeit erlesen, seine Gedanken betrachten aber wir erhalten auch Einblicke in sein Privatleben (wobei dieses auch nur bedingt angesprochen wird) und auch besonders in seine Stiftungsarbeit. Dies alles gewisser Maßen zu bewerten, wäre einfach vermessen. Clinton zeigt auf, wie er seine Zeit nach seiner Amtszeit bewältigt bis heute, wie er sich, sagen wir, „neu“ erfunden hat. Hier und da geht er tiefgründig in seine damalige politische Amtszeit zurück ohne dass der Leser diese falsch verstehen könnte. Er benennt, aber er wertet nicht, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. In diesen Memoiren dürfen wir Bill Clinton irgendwie persönlich kennenlernen und ja, dies hat mir extrem gut gefallen. 576 Seiten umfasst dieses Werk und ja, sie waren kurzweilig! Man sollte die Zeilen von Bill Clinton lesen und sich erst nach beenden des Buches Fragen stellen. Aber es muss klar sein, dass man wohl kaum auf alle Fragen auch Antworten erhalten wird. Leseempfehlung? Definitiv! 4 sehr gute Sterne vergebe ich hier!

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