Bill Konigsberg Offen hetero

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Inhaltsangabe zu „Offen hetero“ von Bill Konigsberg

Eigentlich könnte es in Rafes Leben kaum besser laufen: Seit der achten Klasse ist er in seiner Heimatstadt Boulder, Colorado geoutet, seine Eltern stehen voll und ganz hinter ihm, und niemand stört sich daran, dass er schwul ist. Aber eine Sache nervt Rafe gewaltig: Für die meisten ist er nur der Schwule. Dabei will er nur sein wie alle anderen auch: ein ganz normaler Teenager. Also wechselt er an ein Jungeninternat
in New England und ist ab sofort offen hetero. Doch als er sich in einen seiner neuen Mitschüler
verliebt, werden die Dinge komplizierter als gedacht …

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  • Mir hat offen Hetero gefallen

    Offen hetero

    Daniel89

    25. January 2016 um 17:32

    Kurz die Geschichte; Rafe versucht aus der Schublade "der Schwule" raus zukommen, indem er sich nach einem Umzug einfach nicht outet. Zuerst findet er es auch großartig sich ganz neu zu erfinden und herauszufinden, welche nicht typisch schwulen Dinge ihm Spaß machen. Doch dann verliebt er sich und das passt nicht zu seinem neuen Bild. Fazit; Der schreibsteil ist toll. Er beschreibt sehr sehr toll, was in einem Jungen vor sich geht, der anders ist. Akzeptanz, Toleranz, Mobbing und Entscheidungen spielen in dem Roman wichtige Rollen. Natürlich geht es um viel mehr. Liebe, Freundschaft, Anerkennung und versagen. Kurz; um viele Dinge, die einem jungen Menschen in der Pubertät beschäftigen. Das alles macht das Buch aus meiner Sicht sehr lesenswert. Es gibt viel zu lachen und zum Verlieben in dem Buch. Leider gab es einige Stellen, die unrealistisch sind, bzw der Autor auf Feinheiten nicht geachtet hat und Sie dadurch unglaubwürdig wurden. Das ist auch der Grund, warum ich mich letztlich für 4 Sterne entschieden habe. Trotzdem denke ich alle Menschen egal ob schwul oder bi oder hetero oder lesbisch oder inter oder trans oder .... sollten dieses Buch mal lesen. Es gibt tolle Anstöße.

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  • Empfehlenswert

    Offen hetero

    CocuriRuby

    25. September 2015 um 23:10

    Ich mag den Schreibstil und vor allem den Humor! Allerdings nur den Unterschwelligen, nicht das was „offen lustig“ sein soll. Ich war von Anfang drin in der Geschichte, weil ich schon den ersten Satz so nachvollziehen konnte! Auch meine Kindheit ist komplett auf Video aufgenommen worden – ich bete jeden Tag, dass dieses Material nie wieder ans Tageslicht kommt. Ich mag die Art wie die Geschichte erzählt wird. Man kann so gut mitfühlen und das obwohl ich, aus gegebenen Anlass, nie in der „ich bin Homosexuell“ Schublade steckte. Aber ich habe dank diesem Buch das Gefühl, es jetzt besser zu verstehen. Aber zumindest dieses Gefühl an sich, kennt vermutlich jeder – man kämpft fast sein ganzes Leben Schubladen an oder auch darum in eine bestimmt rein zu kommen. Aber (Achtung philosophische Gedanken) ich finde er geht die Sache falsch an bzw. verteufelt das Schubladendenken. Ich denke es ist eher die einzige Möglichkeit einen Menschen zu sehen. Es ist unmöglich einen Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen – deshalb sind Schubladen notwendig, um sich ein Bild von einer Person zu schaffen. Ich denke eher, dass es nicht bei einer Schublade bleiben muss, sondern dass man in viele verschiedene reinpasst. Die Gedanken und Gefühle von Rafe werden einen so nahe gelegt, dass man Empathie empfinden kann, dass man dem folgen und verstehen kann. Es gab aber auch ein paar Dinge oder Beschreibungen, die in meinem Augen negativ herausgestochen sind, ohne dass ich genau sagen könnte warum. Sie waren vielleicht ein wenig…verweichlicht? Ein wenig zu viel von „buhu, es versteht mich einfach keiner“ oder auch einfach unrealistisch. Ich fand es gab durchaus ein paar fast surreale Szenen. Ähnlich ist es auch mit den Protagonisten selbst. Irgendwie mag ich ihn total und irgendwie kann ich ihn nicht leiden. Ich kann das nicht mal genau abgrenzen, die Grenzen sind fließend. Ich hatte auch ab und an Probleme mit Rafes Eltern und bester Freundin. Das ist aber okay, weil dieses Buch sehr vielschichtig ist und ich würde fast behaupten sogar sehr tiefenpsychologisch, aber auf einer unterhaltsamen Art und Weise.   Fazit Es ist wirklich ein wenig komisch – es gab Szenen die mich furchtbar aufgeregt haben und andere, die mir unbeschreiblich gut gefallen haben. Ich hatte also ab und an meine Probleme mit diesem Buch. Aber es sticht für mich dadurch heraus, dass die Geschichte es geschafft hat, dass ich mitfühlen konnte, obwohl ich nie in dieser Situation war und auch nie sein werde – aber ich habe das Gefühl, dass ich es nun besser verstehe  und das ich wirklich einen Einblick bekommen habe.

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  • Rezension zu "Offen hetero" von Bill Konigsberg

    Offen hetero

    JulesB

    12. July 2014 um 17:29

    Rafes Coming-out verlief ohne Probleme, aber dennoch ist er ziemlich unzufrieden an seiner alten Schule. Ständig wird er nur als "der Schwule" angesehen und nicht als wirkliche Persönlichkeit. Um das zu ändern, wechselt er in ein fernes Internat, wo er versucht, sein Schwulsein zu verbergen. Tatsächlich findet er Anschluss und kann er selbst sein, aber dann verliebt er sich und weiß plötzlich nicht, wie lange er mit der Lüge noch leben kann. An sich fand ich das Buch recht gelungen. Rafes Verhalten wird nachvollziehbar erklärt und die meiste Zeit, kann man auch verstehen, warum er es tut. Der Schreibstil ist wirklich super und man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich fand es sehr schön, wie selbst Nebencharaktere eine eigene Persönlichkeit bekommen haben - überhaupt war mir kein einziger Charakter wirklich unsympathisch. Schade fand ich nur, dass das Ende irgendwie nicht wirklich ein Happy End ist. Zwar geht es genaugenommen positiv aus, bleibt aber dennoch irgendwie unbefriedigend. Eine ausführlichere Rezension zu dem Buch gibt es auch auf meinem Blog zu finden: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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