Bill Napier

 3.2 Sterne bei 150 Bewertungen
Autor von Der 77. Grad, Nemesis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bill Napier

William M. Napier oder Bill Napier ist Professor für Astronomie und Autor. Er wurde 1940 in Perth, Schottland geboren und studierte an der Universität von Astronomie und Philosophie. Er betreut mehrere Forschungsprojekte, durch seine Bemühungen wurde nach ihm sogar ein Asteroid benannt. Er ist Autor von zahlreichen (populär)wissenschaftlichen Büchern sowie von einigen High-Tech-Thrillerromanen. Napier lebt mit seiner Familie in Irland.

Alle Bücher von Bill Napier

Nemesis

Nemesis

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Erschienen am 16.02.2018
Die Offenbarung

Die Offenbarung

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Erschienen am 16.02.2018
Splintered Icon

Splintered Icon

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Erschienen am 30.09.2005
The Lure

The Lure

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Erschienen am 30.10.2007
The Furies

The Furies

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Erschienen am 29.09.2009

Neue Rezensionen zu Bill Napier

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soetoms avatar

Rezension zu "Nemesis" von Bill Napier

Aufrechte Helden sollen eine Katastrophe abwenden - dabei ist das Buch zum Teil selber katastrophal
soetomvor 3 Jahren

Schwierig, dem Buch gerecht zu werden. Es beginnt mit dem Einschlag eines Meteoriten und den hilflosen Militärs, die ihn aus einem Bunker beobachten. Dann springt die Handlung zurück und erzählt, wie ein kleines Team von Wissenschaftlern zusammengestellt wird, die damit beauftragt werden einen Meteoriten zu finden, der von den Russen so abgelenkt wurde, dass er irgendwann in auf die USA stürzen werde. Für die Suche und das Entwickeln einer Strategie, wie er abgelenkt werden kann, hätten sie nur eine Woche Zeit.

In dieser Grundkonstellation liegt eines der Hauptprobleme: Sie ist komplett unrealistisch. Keiner der Charaktere hinterfragt, warum „die Russen“ das getan haben sollten, geschweige denn, ob es überhaupt möglich ist. Dazu kommt, dass die Figuren scheinbar ohne eigene Ziele und Motivationen sind, bzw. (fast noch schlimmer) auch völlig unplausibel reagieren. So ist es der Hauptfigur offensichtlich wichtiger, seine Grundlagenforschung fortsetzen zu können, statt die Welt retten zu müssen.

Seitenlang bombardieren sich Wissenschaftler gegenseitig – und dadurch den Leser – mit Fachterminologie. Allerdings anders als bei gelungener SCIENCE fiction ohne damit irgendetwas zur Handlung oder zur Atmosphäre beizutragen.

Gewürzt wir das Lesen mit wiederholt auftretendem Rätseln, wie ein gerade begonnener Abschnitt zu den vorherigen gehört. Mehrfach habe ich zurück geblättert, weil ich dachte, ich hätte ein Detail überlesen – nur um festzustellen, dass das Zusammenhang schlicht nicht im Text ist. Ich wollte das Buch deshalb eigentlich nicht zu Ende lesen.

Dann habe ich aber immer wieder vergessen, es in meiner Tasche gegen ein anderes Buch auszutauschen und habe zähneknirschend weiter gelesen. Und siehe da: So etwa ab der Hälfte kommt tatsächlich Bewegung in die Handlung und es wird ein ordentlicher Thriller daraus. Die Schwächen in Aufbau und Plausibilität sind noch da, aber auf einmal ging es voran und ich wollte dann zumindest das Ende gelesen haben.

Wenn man Langeweile und kein anderes Buch zur Hand hat, kann man das ab der Mitte mit einigem Spaß lesen. Muss man aber nicht…

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G

Rezension zu "Der 77. Grad" von Bill Napier

Für alle Dan Brown Liebhaber ein "Must".
Grafivarvor 5 Jahren

Ich habe diese Buch zufällig entdeckt im Schwimmbad, wo es eine Büchertausch-Ecke gibt
Eigentlich habe ich gemeint, es hätte etwas mit Freimaurer oder Rosenkreuzer zu tun.
Tatsächlich gehörten einige der Personen nachweislich den Rosenkreuzer-Orden an, aber das wird nur so nebenbei erwähnt.

Wie die Bücher von Dan Brown und Scott McBain geht basiert dieser Mysterythriller auf wahre Gegebenheiten, wie die Auffindung des "Wahren Kreuzes" von Jesus von Nazareth durch Bischof Makarius [also nicht durch Kaiserin Helena, wie es die Legende bezeugt] im Jahre 347 C.E., wie es auch beschrieben wird in http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Tag_der_Kreuzfindung.htm

weiterhin spielt auch die Kalender von John Dee eine wichtige Rolle. Dieser Kalender werden viele für einen Mythos halten, aber auch dies ist eine historische Gegebenheit, wie es in englischer Sprache nachzulesen ist auf http://www.hermetic.ch/cal_stud/gods_longitude.htm

Kurzum: eine Geschichte, die sich messen kann mit den Büchern von Brown und wo tatsächlich auch die Ortsangaben stimmen. Ein Buch, dass man nicht weglegen kann, bis man es ausgelesen hat.

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simonfuns avatar

Rezension zu "Nemesis" von Bill Napier

Rezension zu "Nemesis" von Bill Napier
simonfunvor 7 Jahren

Am Auffälligsten in diesem Band ist der doch sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Mir schien es, als hätte der Autor manchmal ein oder zwei Sätze einfach weg gelassen und dadurch den Kopffilm absichtlich stark verwackelt. Anfangs kommt die Geschichte sehr wissenschaftlich daher und dann kam doch tatsächlich Spannung auf, die allerdings durch die oberflächlichen Protagonisten und dem erwähnten Schreibstil zerstört wurde. Viele Namen und nebensächliche Personen schwirren in dem Buch herum und irgendwann wusste ich nicht mehr, welcher Name zu welcher Kopfbildperson gehört. Der Schluss war vorhersehbar, aber der Autor hat das dermaßen unzulänglich beschrieben, dass das Buch von mir eher intelektuell unbefriedigt zur Seite gelegt wurde. Wie auch immer - eigentlich guter Stoff, aber schlecht verpackt!

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Zusätzliche Informationen

Bill Napier wurde am 29. Juni 1940 in Perth (Schottland) (Vereinigtes Königreich) geboren.

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