Bill Vidal Codename Azteke

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Inhaltsangabe zu „Codename Azteke“ von Bill Vidal

1936. Spanien steht an der Schwelle zum Bürgerkrieg. In einer Nacht- und Nebelaktion beauftragt die Regierung die Verschickung der Goldreserven. 7 900 Kisten Gold werden von Cartagena auf den Weg nach Russland gebracht, doch nur 7 800 erreichen das Ziel. Die 100 fehlenden wären, würden sie heute gefunden, über 200 Millionen Dollar wert. Der spanische Geheimdienst hat einen Verdacht, wer über den Verbleib des Goldes Bescheid wissen könnte – ein zurückgezogen lebender Revolutionär auf Kuba, Jesús Florin, auch genannt: der Azteke …

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  • Guter, solider Spionageroman

    Codename Azteke

    P_Gandalf

    07. August 2017 um 21:21

    Der spanische Bürgerkrieg betrachtet aus der Brille eines Historikers, der Zeitzeugen befragen möchte und dabei zwischen die Fronten gerät. Für mich ein interessanter Plot a la Eric Ambler.Wer eine Jagd nach dem verschwundenen spanischen Gold erwartet, wird enttäuscht. Entgegen des Klappentextes spielt es nicht die Hauptrolle. Wen das nicht stört, erfährt auf unterhaltsame Weise ein wenig mehr über die Kämpfe in Spanien, Cuba, Chile und Belgisch Kongo gegen konservative bzw. autoritäre Regime. Im Mittelpunkt stehen General Florin - ein Held diverser Revolutionen des 20. Jahrhunderts - und die cubanischen und spanischen Geheimdienstler. Jack Hadley, ein britischer Historiker, wird ungewollt in die Interessenkonflikte hineingezogen, die letztlich in einem Putschversuch in Äquatorial-Guinea enden.Die Geschichte wird flott erzählt. Hänger gab es meiner Meinung keine. Die Personen sind gut charakterisiert; manchmal ein wenig naiv. Es gibt keinen Superhelden wie James Bond. Das Ende ist in sich logisch.Hier beginnt die Kritik.Das an Angehörigen von Florin begangene Verbrechen während des Pinochet Putschs in Chile wird stark aufgebaut. Die Auflösung ist ein wenig überraschend - um nicht mehr zu sagen.Einen klaren Punktabzug gibt es dafür, dass die ebook Version beim Kapitelwechsel keinen Hinweis darauf gibt, in welcher Zeit wir uns ab jetzt befinden. Das darf der Leser selber herausfinden. Schade - weil unnötig. Nervt aber zu weilen ganz gehörig. 

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