Bill Willingham Fables, Legenden im Exil

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(12)
(9)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fables, Legenden im Exil“ von Bill Willingham

Wer Hat Rose Red umgebracht? In Fabletown, wo Märchenfiguren mit gewöhnlichen New Yorkern zusammenleben, reden alle über diese Frage. Aber nur der große böse Wolf ist in der Lage, diesen Fall zu lösen – und gemeinsam mit Snow White, Roses Schwester, die Gemeinschaft von Fabletown vor dem Zerfall zu bewahren.

Großartiges Setting. Tolle Charaktere. Muss man gelesen haben!

— Redhood91
Redhood91

Stöbern in Comic

The Case Study Of Vanitas 1

Mein erstes Manga und ich muss gestehen so schlecht war es garnicht. Das einzige was ungewohnt war, ist das man Mangas von hinten liest.

Reneesemee

Der nasse Fisch

Sehr gelungen!

silberfischchen68

Mächtig senil

Grenzenlose, nervtötende Naivität inmitten tiefster Korruptheit! Sehr einseitig und klischeehaft...

Pippo121

Sherlock 1

Sherlock Holmes als Manga. Als Vorlage dient die TV-Serie Sherlock. Ein Muss für alle Sherlock-Fans

Sabine_Kruber

Paper Girls 1

Cross-Kult! We all living in America!

Nanniswelt

Nick Cave

Irgendwo zwischen Biographie und musikalischer (Alb?)Traumreise. Für den Cave-Fan ein Muss.

gatekeeper86

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Fables, Legenden im Exil" von Bill Willingham

    Fables, Legenden im Exil
    thursdaynext

    thursdaynext

    15. February 2013 um 19:09

    Bester Comic Trash Klare gutstrukturierte Zeichnungen und ein umwerfend zickiges" Karriere Girl" Schneewittchen, sowie ein böser Wolf der diese Rolle bestens , auch optisch, ausfüllt. Dazu ein Kriminalfall, ergibt spannende gutgemachte Unterhaltung, mit gefälligen Charakteren. Die Schöne und das Biest ist Beziehungspsychologie par excellance mit Witz. Pinnocchio als miesmuffeliger, ewig Pubertierender ist zwar ein alter Gag aber immer noch gut. Sehr schön die jeweilige Kapitelunterteilung mit erklärender Einleitung. Ein deutlicher roter Faden zieht sich ohne unnützes ChiChi durch die Story Ebenso zu loben die leider karg eingestreuten Acryl (?) Bilder. So macht Comic lesen Spaß ! Zurecht preisgekrönter Trash, der nach mehr davon verlangen lässt.

    Mehr
  • Frage zu "Beastly" von Alex Flinn

    Beastly
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Huhu :).. kann mir jemand moderne Märchen empfehlen? Ich war von Beastly von Alex Flinn so begeistert, was eine neue Version von Die Schöne und das Biest war, und freu mich schon aufs neue Buch Kissed, was so eine Art moderner Froschkönig sein soll. Aber es gibt sicher noch mehr in die Richtung, ich finde Märchen generell toll, da wirds doch sicher noch mehr geben die etwas.. "modernisiert" worden sind :)

    Mehr
    • 13
  • Rezension zu "Fables, Legenden im Exil" von Bill Willingham

    Fables, Legenden im Exil
    MisterWoo

    MisterWoo

    25. February 2009 um 12:18

    Um »Fables« wurde im Vorfeld eine Menge Wind gemacht. Das Erscheinen der deutschen Erstausgabe führte in der Fangemeinde zu erleichtertem Aufatmen. Endlich! Es gibt wieder Vertigo/DC-Produkte. Seit die deutschen Lizenzen von Speed zu Panini gewechselt waren, rumorte es in Chats, Fanzines und Foren. Jetzt ist klar: Nicht nur die alten Serien werden wiederbelebt, sondern auch neue gestartet. Panini macht ernst. Das Interesse an Vertigo ist verständlicherweise groß. Das DC-Label richtet sich mit seinem Programm an erwachsene Leser und sucht neue Themen fernab des abgegriffenen Superhelden-Kosmos zu etablieren. Anspruchsvoll, aber nicht langweilig, könnte das Motto der Vertigo-Serien lauten. Da geben sich Thriller wie »100 Bullets«, Horror-Western wie »Preacher« oder Science-Fiction-Szenarios wie »Planetary« ein munteres Stelldichein. Mit »Fables« öffnet sich nun ein neues Türchen ins Vertigo-Universum. Die Geschichte spielt in New York. Aufgeregt und außer Atem reißt Jack die Tür zum Büro von Bigby Wolf auf. Etwas Schreckliches ist geschehen. Rose Red wurde ermordet... Naja, jedenfalls sieht es ganz so aus. Ihre Wohnung ist voller Blut, die Leiche verschwunden. Wolf lehnt sich zurück und zieht an einer Zigarette, während Jack vor seinem Schreibtisch fast zusammenbricht. Sieht ganz so aus, als würde ein neuer Fall auf ihn warten. Sheriff Bigby Wolf ist eine der Hauptfiguren des ersten Fables-Bandes. Schnell gesellt sich eine zweite an seine Seite, Snow White, die Assistentin des Bürgermeisters. Sie ist eine entschlossene Karrierefrau, er ein unrasierter Underdog. In Teamarbeit versuchen die beiden gegensätzlichen Charaktere das Verschwinden von Rose Red aufzuklären. »Fables 1 - Legenden im Exil« ist eine solide Detektivgeschichte. Es geht um Macht und Geld, ein bisschen vielleicht auch um Liebe und Gewalt. Wer jetzt allerdings einen Thriller oder ein explosives Actionszenario erwartet, liegt falsch. Die Geschichte spielt vor einem phantastisch-urbanen Hintergrund. »Fables« ist Urban Fantasy, ein bunter Mix aus Märchen, Mythen und Fabelwesen, angesiedelt in einer Großstadt. Neben dem Bösen Wolf, Schneewitchen und Rosenrot sind noch der Froschkönig, die böse Hexe und viele andere Märchenfiguren mit von der Partie. Sie wurden aus ihrer europäischen Heimat vertrieben und leben nun unerkannt im New Yorker Exil genannt Fabletown. Die Idee ist nicht neu. Die Verschmelzung von phantastischen Elementen mit städtischem Alltag ist aufregend und populär. Serien wie »Sandman«, »Die Bücher der Magie« oder »Courtney Crumrin« zeugen bereits davon. »Fables« könnte also ein großer Wurf sein, schließlich hat die Serie einen Haufen Eisner Awards abgeräumt. Leider ist der erste Band ein wenig enttäuschend. Autor Bill Willingham entwickelt auf der einen Seite eine saubere Kriminalhandlung, auf der anderen Seite einen sauberen Fantasy-Hintergrund. Die beiden Elemente finden jedoch nicht zueinander. Oder mit anderen Worten: Die Suche nach Rose Red würde auch prima ohne Fabelwesen und Märchen funktionieren. Sie ist irdisch und unphantastisch. Die auf dem Cover groß angekündigte Stadt der Märchen- und Sagenfiguren entpuppt sich als schnödes Bühnenbild für einen durchschnittlichen Kriminalplot. Die Bildwelten von Lan Medina passen zum Inhalt. Im krassen Gegensatz zu den wundervollen Covern ist die Zeichenart im Inneren konservativ und glatt. Ruhige Puppengesichter und ruhige Panels bestimmen das Gesamtbild. Nur hin und wieder, in Rückblenden, hat sich Medina zu einer etwas gewagteren Seitenführung hinreißen lassen mit Splashpages und verschnörkelten Rahmen. Trotz der Fantasy-Geschichte, die eigentlich gar keine ist, und trotz der langweiligen Bildwelten fällt ein wichtiges Detail positiv auf, nämlich die Charaktere. Sicher, irgendwie sind es für den Mainstream geeignete Stereotypen. Sie wirken jedoch ausgesprochen lebendig und grenzen sich klar voneinander ab. So tragen die Figuren den Leser über die solide Handlung und das märchenhafte Bühnenbild hinweg. Zum Schluss gelingt es Bigby Wolf und Snow White herauszufinden, was mit Rose Red geschehen ist. Die Gemeinde von Fabletown kann aufatmen, der Fall ist gelöst. Der erste Band von »Fables« geht zuende, weitere werden folgen. Und das ist gut so. Denn Bill Willingham beherrscht das Grundspiel der Szenarios. Gut gearbeitet ist »Fables 1« ohne Zweifel. Aber zum Fliegen reicht es noch nicht. Denn ein wenig träumen möchte man schließlich, wozu sind Märchen sonst da? Vielleicht hat Willingham sich ja gerade erst warm gemacht.

    Mehr
  • Rezension zu "Fables, Legenden im Exil" von Bill Willingham

    Fables, Legenden im Exil
    semikolon

    semikolon

    23. July 2008 um 07:56

    völlig zu recht mit dem eisner-award ausgezeichnet.