Bill Willingham Legends in Exile (Fables)

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Inhaltsangabe zu „Legends in Exile (Fables)“ von Bill Willingham

Kreative Neuinterpretation der Märchenfiguren. Wer Märchen immer mochte, wird auch diese Comics lieben! Uneingeschränkte Leseempfehlung! :)

— Lovely_Lila

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  • Märchenhafte & kreative Interpretation dessen, was nach dem "Happy End" geschah!

    Legends in Exile (Fables)

    Lovely_Lila

    30. May 2015 um 23:21

    Inhalt Ein schreckliches Verbrechen wird Bigby, dem Sheriff von Fabletown, gemeldet: Jemand hat Rosenrot, Schneewittchens Schwester, ermordet. Bigby Wolf, der böse Wolf aus den Geschichten, ermittelt gemeinsam mit Schneewittchen*. Dabei trifft Bigby nicht nur auf ein Schweinchen der drei kleinen Schweinchen, sondern ebenso auf Prinz Charming, Schneewittchens Ex-Mann (Ja, sie ist wieder single.) und die Schöne und das Biest... *Snow Whites Figur repräsentiert Schneewittchen und Schneeweißchen zugleich. Deshalb ist auch Rosenrot ihre Schwester. Meine Meinung Durch meinen ersten Graphic Novel "Rachel Rising", habe ich das Grahic Novel / Comic Genre lieben gelernt. Ich habe entdeckt, dass sie ebenso spannend sein können wie ein geschriebener Roman. Märchen habe ich schon als kleines Kind geliebt. Und das großartige Spiel "The Wolf among Us" von Telltale Games, hat eine unglaubliche Faszination für Fabletown und seine Bewohner in mir ausgelöst. Wie wir "normalen" Menschen, haben auch die Fabelfiguren ihre ganz eigenen menschlichen Probleme. Die Schöne und das Biest etwa schlagen sich immer wieder mit Ehekrisen herum - "bis der Tod euch scheidet" ist für Fabelwesen eine lange Zeit. Und Pinoccio ist ein frustrierter Mehrhunderjähriger, der genervt davon ist, immer ein "richtiger Junge" bleiben zu müssen und niemals ein "richtiger Mann" werden zu können. Die Verbindung von menschlichem Alltag und Märchen macht diese Reihe so faszinierend. Wo würde Schneewittchen arbeiten, wenn sie in unserer Welt leben würde? Was geschah in den mehreren hundert Jahren nach dem Happy End? Wer sich immer schon einmal diese Fragen gestellt hat, wer immer schon mehr über die Märchenfiguren wissen wollte, als es uns die klassischen Märchen erlauben, ist hier goldrichtig. Die Interpretation des Autors ist kreativ und gewagt. Dass er dafür einige Preise abgeräumt hat, ist wenig überraschend. Hauptsächlich geht es in diesem ersten Band um die Aufklärung des Mordfalles um Rosenrot. Die phantastischen Elemente bleiben hier eher noch im Hintergrund. Ich hoffe darauf, dass sich dies in den folgenden Bänden noch ändern wird. Die starken Charaktere sind es allerdings, die diese Geschichte tragen. Meine absolute Lieblingsperson ist Bigby. Beim allgemeinen Straferlass (Amnesty), wurde er ebenso wie alle anderen Fabelfiguren von vergangenen Taten freigesprochen, und hat sich seither gebessert. Dass gerade jemand mit seiner Vorgeschichte als Sheriff arbeitet, erscheint wie Ironie. Allerdings wird für diesen Posten auch jemand mit Kraft und vor allem Durchsetzungsvermögen gebraucht, denn wer sich in Fabeltown schnell einschüchtern lässt, kommt nicht weit. Der Gegensatz zwischen bedrohlichem Wolf und menschlichem Mann, der anscheinend eine gewisse Zuneigung zu Snow (White = Schneewittchen) zu haben scheint, macht diese Figur besonders faszinierend. Die Auflösung des Falles ist zwar relativ klischeehaft für eine Detektivgeschichte, aber dennoch interessant. Wenn man eine ebenso gute Kombinationsgabe wie Bigby besitzt, und mit der notwendigen Aufmerksamkeit alle Hinweise richtig zusammensetzt, kann man selbst herausfinden, wer der Täter ist. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh und mit vielen Details ausgeschmückt. Jede Falte in der Kleidung, jedes Haar - alles bekommt die nötige Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu "Rachel Rising" ist die Grundstimmung alleine durch die Farben weit weniger düster und bedrohlich, auch wenn man nicht vergessen darf, dass sich dieser Comic von Vertigo an erwachsene Leser richtet, und sich das auch im Humor, der Wortwahl, den Themen und den Zeichnungen widerspiegelt. Hervorzuheben ist auch der gewisse Wortwitz, der immer wieder auftaucht. Zusätzlich finden sich immer wieder Anspielungen auf diverse Märchen. Es lohnt sich also, Unbekanntes nachzulesen, damit einem auch ja nichts entgeht. Ich kann die Lektüre auf Englisch nur empfehlen, alles ist leicht verständlich. Die hin und wieder auftauchenden unbekannten Worte, lassen sich meist aus dem Kontext verstehen, können aber auch nachgeschlagen werden und erweitern so ganz nebenbei den Wortschatz. Mein Fazit „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Jeder, der Märchen liebt, wird hier ein Stück weit in seine Kindheit zurückversetzt. Die Figuren sind komplex, die Handlung ist spannend und die Zeichnungen kraftvoll. Was geschah nach dem berühmten Happy End? Leben die Märchenfiguren tatsächlich alle glücklich bis an ihr Lebensende? Wer die Antworten auf diese Fragen herausfinden möchte, kann bei diesen Comics ohne Bedenken zugreifen. Sie sind nämlich im wahrsten Sinne des Wortes – märchenhaft. Besonders empfehlen möchte ich diese Reihe den Fans des Spieles "The Wolf Among Us". Ihr werdet die Comics wahrscheinlich (fast) ebenso lieben wie das Spiel. Übersicht positiv: * kreative Neuinterpretation der Märchenfiguren und ihrer Beziehungen zueinander * komplexe Personen * Wortwitz und Anspielungen auf Märchen * schöne, farbenfrohe Zeichnungen mit vielen Details * auf Englisch leicht verständlich, nur selten schwierigere Wörter * spannende Handlung * perfekt für alle, die Märchen schon immer geliebt haben negativ: * Phantastische Elemente eher noch im Hintergrund * Auflösung etwas klischeehaft Bewertung: Idee und Inhalt: 9 /10 Ausführung: 9 /10 Zeichnungen: 10 /10 Personen: 10 /10 ♥ Protagonisten: 10 /10 ♥ Spannung: 7 /10 Zusatzkriterien bei diesem Buch: Wortwitz 10 / 10 Kreativität: 10 / 10 Insgesamt: ❀❀❀❀,5 Ich vergebe 4 1/2 Lilien, die ich mit Vergnügen aufrunde und hoffe auf mehr phantastische Elemente im nächsten Band! Zusatzinfo: Die Comicreihe „The Wolf Among Us“ zeigt Geschichten, die vor dem Beginn der „Fables“- Comics stattgefunden haben, aber von denselben Personen handeln. Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Ja, Volume (Band) #1 der „Fables“ – Comicreihe. Werde ich die anderen Teile lesen? – Ja, auf jeden Fall.

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  • Rezension zu "Legends in Exile (Fables)" von Bill Willingham

    Legends in Exile (Fables)

    Petruscha

    26. January 2010 um 10:03

    Charaktere aus Märchen sind die Basis, aber B.W. macht etwas ganz Neues daraus. Die Märchenfiguren wurden von einem übermächtigen Feind versklavt, doch einigen gelang es in unsere Welt zu entkommen. Hier müssen sie sich neu sortieren und unerkannt bleiben.

  • Rezension zu "Legends in Exile (Fables)" von Bill Willingham

    Legends in Exile (Fables)

    fm014

    13. December 2007 um 14:27

    Ungewöhnliche Umsetzung von Märchenfiguren mit spannender Handlung.

  • Rezension zu "Legends in Exile (Fables)" von Bill Willingham

    Legends in Exile (Fables)

    couchpotatogirl

    12. December 2007 um 22:35

    "Once upon a time... in a fictional land called New York City...“ Die Figuren und Charaktere, die wir aus unzähligen Märchen kennen, wurden aus ihrem Heimatland vertrieben, und befinden sich nun im Exil, in NYC, wo sie die Gemeinschaft „Fable Town“ gründeten. Der Bürgermeister dieser Gemeinde ist der, für die deutschsprachigen LeserInnen wohl eher unbekannte, King Cole, seine rechte Hand, und damit diejene, die die ganze Arbeit macht, ist Snow White (Schneewittchen / Rosenrot). Interessant auch die Besetzung des Security-Office: Hier sitzt niemand geringer als Bigby Wolf (der große böse Wolf) höchst persönlich. Durch die Hilfe eines großen (und teuren) Zauberspruchs, der ihm wegen seiner besonderen Verdienste im Zuge der Flucht in unsere Welt gewährt wurde, hat er menschliche Gestalt angenommen. Alle anderen Fabelwesen, die in Tiergestalt leben, fristen ihr Dasein nämlich auf der „Farm“, abseits der Menschen. (Hier lebt unter anderem auch eines der drei kleinen Schweinchen, welches kurioserweise jetzt mit Bigby Wolf befreundet ist – er durfte natürlich nach der Ansiedlung in Fable Town, NYC seine alten Essgewohnheiten nicht beibehalten). Soviel zur Ausgangssituation, doch nun zur eigentlichen Handlung von Legens in Exile. Jack (der mit der Bohnenranke) meldet Bigby das Verschwinden seiner Freundin Rose Red (Rosenrot), deren Wohnung er leer, dafür voll Blut vorgefunden hat. Bigby beginnt die Ermittlungen, und natürlich will Snow White bei der Suche nach ihrer Schwester dabei sein. Verdächtige gibt es genug: Jack, der Schwierigkeiten geradezu magisch anzieht, Bluebeard (Blaubart), ein ehemaliger Liebhaber und dafür bekannt, dass er seine Frauen umbrachte, und Prince Charming. Dieser ist ebenfalls ein ehemaliger Liebhaber von Rose Red, und der Ex-Mann von Snow White (und von vielen anderen Prinzessinnen). Märchenfiguren die mitten unter den Menschen leben? Schneewittchen geschieden? Der Große Böse Wolf lebt in Menschengestalt, und gerade er ist für die Sicherheit seiner Märchenkollegen verantwortlich? Für manche mag das Konzept merwürdig klingen, doch Fables ist es wert, trotzdem reinzulesen. Die Story ist wahnsinnig gut erzählt, mit einem Wortwitz, der das Lesen zu einem Vergnügen macht. Auch die Illustrationen sind sehr treffend und vor allem clever. (Zum Beispiel wird Bigby in Menschengestalt, doch mit einem Wolfsschatten gezeigt). Im Lauf der Ermittlungen begegnen den LeserInnen noch viele andere, mehr oder weniger bekannte Fabelgestalten, und es ist lustig anzusehen, was aus ihnen geworden ist. Immerhin ist die Handlung mehrere hundert Jahre nach den jeweiligen Märchen angesetzt, und es stellt sich heraus, dass das bekannte Ende „and they lived happily ever after“ nicht immer der Wahrheit entspricht. Fabelhaft, in jeder Hinsicht.

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