Bina Kratsch

 4.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Bina Kratsch

Lebenslauf von Bina Kratsch

Geboren 1977 in Salzburg, wo sie auch heute noch lebt. Gedichte und Poesie schreibt sie bereits im Teenageralter, schlägt aber vorerst einen ganz anderen Weg ein. Nach der Matura Ausbildung zur Gesundheitstrainerin/Ernährungsberaterin und Heil- und Sportmasseurin. Daraufhin folgen 8 Jahre in einem privaten Frauengesundheitsstudio. Zu Schreiben beginnt die zweifache Mutter während der Karenzzeit und widmet sich seither der Belletristik, insbesondere der unterhaltsamen Frauenliteratur.

Alle Bücher von Bina Kratsch

Fast so was wie Liebe

Fast so was wie Liebe

 (20)
Erschienen am 01.05.2017

Neue Rezensionen zu Bina Kratsch

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Ayumauss avatar

Rezension zu "Fast so was wie Liebe" von Bina Kratsch

Anders als gedacht. Geschmäcker sind halt verschieden.
Ayumausvor einem Jahr

Nicola ist eine selbstbewusste, ehrliche, junge und selbstbewusste liebe Mutter, die total überrascht ist als sie erfährt, dass Ihr Gedicht bzw. das Gedicht was Mark ist vor ca. 10 Jahren geschrieben hat in einer Literatur-Zeitung steht und sie zum Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen wird.

Es ist eine Geschichte über Irrungen und Wirrungen was zum Überlegen bringt, dass man seine Gefühle aussprechen soll anstatt zu warten oder zu hoffen, bis der andere den ersten Schritt tut.

Für mich war die Geschichte nicht so mein Geschmack und nicht so etwas Besonderes. Es las sich so alltäglich was jeden dritten Menschen passieren kann. Ich konnte mich auch nicht so richtig in die Protagonisten hineinversetzen. Ich fand eigentlich die Story bevor der Literatur-Wettbewerb beginnt besser. Also wo es um Nicola und ihren Freunden geht. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich auch nicht richtig in die Geschichte rein kam. Ich kam immer mal wieder vom Lesen ab.
Das Cover finde ich jetzt auch nicht so toll aber der Klappentext hat sich sehr spannend gelesen und so habe ich mich für das lesen für *fast so was wie Liebe* beworben. Vielleicht sollte ich in ein paar Jahren das Buch nochmal zu einer anderen Situation lesen.

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niknaks avatar

Rezension zu "Fast so was wie Liebe" von Bina Kratsch

Wenn eine alte Liebe noch nicht ganz abgeschlossen ist ...
niknakvor einem Jahr

Inhalt:
(Klappentext)
„Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?“ Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Und: Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind… Sensibel, humorvoll und unprätentiös. Bina Kratsch ist mit ihrer Annäherung an eine Liebe, die mit einem großen Vielleicht behaftet ist, ein echtes Kunststück gelungen.

Mein Kommentar:
Bina Kratsch hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Die Seiten fliegen einfach so dahin und das Buch liest sich richtig schnell.
Es ist in verschiedene Zeitabschnitte gegliedert, welche durch zeitliche Überschriften leicht voneinander zu unterscheiden sind. So weiß man als Leser immer wo man sich gerade befindet.
Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Nicola in der Ich Perspektive erzählt. Dadurch erfährt man sehr viel über sie selbst. Dazwischen gibt es einige Abschnitte, welche aus der Sicht von Mark erzählt werden. Diese sind durch eine andere Schrift erkennbar und in der Er Perspektive geschrieben. So können sie klar voneinander unterschieden werden.
Man beginnt das Buch in der Gegenwart und hat dazwischen immer wieder ein paar Rückblenden, in denen man erfährt, wie die Idee entstand am Gedichtewettbewerb teilzunehmen. So werden die offenen Fragen nach und nach geklärt und dem Leser beantwortet. Der Aufbau ist meiner Meinung nach gut gelungen und erhält die Spannung über einen längeren Zeitraum.
Die Hauptprotagonistin Nicola ist sehr gut beschrieben und man erfährt sehr viel über sie. Bei Mark dauert es etwas länger, bis man ihn besser kennenlernt, da es zu Beginn nur sehr wenige und nur kurze Einblicke über ihn gibt. Trotzdem kommen beide im Laufe des Buches sehr sympathisch rüber und man kann mit ihnen mitfühlen.
Es gibt aber auch ganz tolle und bezaubernde Nebencharaktere, welche dem Buch einen besonderen Reiz geben und zu vielen humorvollen Szenen führen. Wie zum Beispiel Marie, ein vierjähriges Mädchen, welches in allerlei lustige Situationen gerät. Außerdem ist  sie herzlich und man muss sie einfach lieben.
Aber auch andere Charaktere sind mit ihrer Geschichte spannend dargestellt und sorgen für eine tolle und humorvolle Unterhaltung beim Leser.
Es kommen im Buch sehr viele Gefühle rüber. Es geht um Liebe, Beziehungen, Spaß, aber auch um Trauer und Tod. Es werden die Emotionen gut dargestellt und gefühlvoll beschrieben, sodass man richtig mitlachen und mitfühlen kann.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, das den Leser mitfiebern lässt, in welche Richtung sich die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten entwickelt. Es beschert dem Leser einige unterhaltsame Lesestunden und eine Liebesgeschichte, die eigentlich schon längst vorbei ist.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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SharonBakers avatar

Rezension zu "Fast so was wie Liebe" von Bina Kratsch

Witzig, modern, aber mir fehlte was ...
SharonBakervor einem Jahr

Nicola kippt fast aus den Latschen, ihr altes Liebesgedicht ist in der Endrunde einer Lyrikzeitschrift gelandet. Unfassbar! Nun soll sie mit dem Verfasser nach Ischgl ins Alpenhotel reisen, um dort mit zwei weiteren Paaren um den Hauptpreis zu wetteifern. Nur dumm, dass der Verfasser nicht ihr Mann, sondern ihre damalige große Liebe ist, aus der nie was geworden ist. Nicola weiß gar nicht, wie sie das Mark beichten soll und trotzdem schaffen es beide nach Tirol, nur fällt das Wiedersehen unerfreut und unterkühlt aus. Aber für den Gewinn reißen sie sich zusammen und stellen sich der Psychologin und ihrer Vergangenheit. Was wird dabei herauskommen? Warum waren sie nie ein Paar? Und haben sie überhaupt eine Chance auf den Sieg?
Wer kennt es nicht, verpasste Chancen. Hatte die nicht jeder im Leben und das Schlimme, einige lassen einen lang nicht los. So erging es wohl auch Nicola, immerhin hat sie dieses Gedicht über zehn Jahre lang aufbewahrt. Und genau das hat mich neugierig gemacht. Was passiert, wenn man sich wieder sieht? Welche Wunden oder Gefühle brechen da auf? Gibt es doch noch eine Chance, auf was auch immer? Dazu noch eine witzige Rahmengestaltung und ich wollte dieses Debüt unbedingt lesen. Ob es meinem Geschmack getroffen hat, erzähle ich euch nun.

Der Anfang beginnt auch direkt mit einem angesäuerten Mark, der es nicht fassen kann, dass Nicola, seine Ex-Traumfrau, sein Gedicht, ohne ihn vorher zu fragen, einfach veröffentlicht hat. Am liebsten würde er sich im Boden versenken und was soll das nach all der Zeit. Aber der Gewinn lockt und da er gerade einen Engpass und Vater von zwei kleinen Jungs ist, begibt er sich ins Abenteuer. Und da ich bei Mark bin, verweile ich ein bisschen. Er ist verantwortungsbewusst, verheiratet, selbstständig und rettet seine Schwester vor jeder Katastrophe. Man kann kaum glauben, dass er dieses Gedicht geschrieben hat, aber ich mochte ihn.

Nicola hat Mark wohl sehr lange nachgetrauert und immer auf ihn gewartet, bis sie ihren Mann geheiratet und Kinder bekommen hat. Um damit abzuschließen, hat sie dieses Gedicht aus Jux und Dollerei abgeschickt, mit dem nachfolgenden Verlauf, hat sie nicht gerechnet. Nun heißt es Würde bewahren und durch. Für mich war Nicola ein bisschen zu schräg drauf. Ich kann das gar nicht so genau in Worte fassen, aber ihre Einstellung zu manchen Dingen waren mir zu gewollt. Die moderne Frau, die das Glück hat ihre Kinderpause zu genießen, flotte Sprüche auf den Lippen und gern mit ihren Mädels abhängt. Nicht unsympathisch, aber auch nicht unbedingt meine Freundin.

Aber nun sind wir im Hotel und hoffen auf den großen Knall, wenn beide aufeinandertreffen, denn sie müssen ja irgendwie miteinander reden, oder etwa nicht? Und hier kommt mein Knackpunkt. Wir haben zu viele Figuren und deren Probleme im Buch, so müssen diese erst bewältigt werden, bis unser Paar sich überhaupt wahrnimmt. Das ist zwar stellenweise amüsant erzählt und erinnert einen, ein bisschen an Slapstick Komödien, aber wir verlieren das große Ganze aus den Augen. Dazu kommen in der ersten Hälfte einige Rückblicke von Nicola, die irgendwie die Luft aus der Geschichte genommen haben. Für mich wären diese Stellen gar nicht nötig gewesen, oder man hätte sie nicht unbedingt so ausdehnen müssen, denn man fieberte doch der großen Aussprache entgegen.

Bina Kratsch hat sich wirklich einer interessanten Frage angenommen und erzählt einen frechen, quirligen, oft ironischen Frauenroman. Allerdings fehlen mir die Szenen zwischen Mark und Nicola, das war mir zu knapp und die Nebenfiguren haben viel zu sehr im Mittelpunkt gestanden. Der Ansatz das Mark an einigen Stellen seine Meinung sagen durfte, fand ich klasse gewählt, aber viel zu selten, da hätte ruhig und gern mehr kommen dürfen. Tja, so richtig wollte der Funke bei mir nicht überspringen, obwohl ich dieses Buch so gern haben wollte. Aber vielleicht bin ich auch mit völlig falschen Voraussetzungen daran gegangen. Es geht halt fast um Liebe, eben nur fast.

Das ist jetzt mein Lesegeschmack und dieser wurde nicht ganz erfühlt, aber amüsante Schmökerstunden hatte ich auf jeden Fall. Ein sehr peppiger, moderner Frauenroman mit viel witzigen Szenen, der auf jeden Fall für kurzweiliges Vergnügen sorgt.

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Gespräche aus der Community

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Bina_Kratschs avatar

An alle Lovelys... an alle Leser- und Leserinnen!

Mein Name ist Bina Kratsch und ich freue mich meine Leserunde jetzt, hier und heute ins Leben rufen zu dürfen.

"Fast so was wie Liebe" ist mein Debütroman und nach meinen zwei Kindern mein drittes Baby. :-)

Wer gerne kurzweilige und vielleicht auch ein bisschen frech geschriebene Liebesromane liest, wird, so hoffe ich, mit meinem Buch Freude haben.

Auswahl der Bewerber:

Es werden vom Verlag zehn Taschenbücher zur Verfügung gestellt. Bitte kurz angeben, warum Ihr gerne dabei sein möchtet, damit ich mich dann später bei der Auswahl ein bisschen leichter tue.

Ich freu mich auf einen spannenden Austausch mit Euch und hoffe, dass Ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie auch ich beim Schreiben hatte.

Alles Liebe einstweilen und ich hoffe wir "hören", sprich, lesen uns bald.

Bina Kratsch

 

über das Buch

„Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?“ Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Und: Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind…

 

 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Bina Kratsch wurde am 29. August 1977 in Salzburg (Österreich) geboren.

Community-Statistik

in 30 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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