Bina Kratsch Fast so was wie Liebe

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Inhaltsangabe zu „Fast so was wie Liebe“ von Bina Kratsch

„Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?“ Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Und: Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind… Sensibel, humorvoll und unprätentiös. Bina Kratsch ist mit ihrer Annäherung an eine Liebe, die mit einem großen Vielleicht behaftet ist, ein echtes Kunststück gelungen.

Was wäre wenn, eine Reise in die Vergangenheit und die Gegenwart. Sind unsere Entscheidungen immer die richtigen das Glück zu finden?

— Leseeule35
Leseeule35

Leider fehlte mir hier das gewisse etwas zwischen den beiden Hauptprotagonisten

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

eine locker-leichte Sommerlektüre

— Kaffeetasse
Kaffeetasse

humorvoll, gefühlvoll, originell...

— Sylwester
Sylwester

Eine sehr erfrischende, originelle Liebesgeschichte der etwas anderen Art, mit Witz, Weisheit und Feingefühl erzählt.

— Evitama
Evitama

Die perfekte Urlaubslektüre - witzig, spannend und sehr weise

— Bernadette35
Bernadette35

Super nettes Mit viel Witz geschriebenes Buch einer neuen erfolgversprechenden Autorin aus Salzburg

— Tini17
Tini17

"Bina Kratsch besitzt das seltene Talent, ihre Leser lauthals zum Lachen zu bringen. Super Unterhaltung für Zwischendurch"

— Drea_001
Drea_001

Perfekte Lektüre für den nächsten Urlaub oder auch das nächste verregnete Wochenende! Witzig geschrieben aber auch zum Nachdenken anregend..

— Marina_Auer
Marina_Auer

Witzig, kurzweilig und spannend- gepaart mit einer Portion Sarkasmus! Ein Buch, das Frau nicht mehr weglegen kann!

— Hausi_Mausi
Hausi_Mausi

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    Fast so was wie Liebe
    Leseeule35

    Leseeule35

    18. June 2017 um 08:37

    Fast so was wie Liebe - Autorin Bina Kratsch, erschienen 01. Mai 2017 Verlag: Wortreich, als Taschenbuch und E-Book. Eine zarte Liebesgeschichte der wirklich anderen Art. Der Buchtitel „Fast so was wie Liebe“ beschreibt den Inhalt schon sehr gut. Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn? Das Herz ist ein Betrüger! „Friedrich Schiller – aus Maria Stuart“ Eine Liebe - ein Leben So lange Habe ich Dich nicht gesehen, nicht gerochen, nicht gespürt. Ich vermisse Deine Augen, die funkeln wie die Sterne in einer Sommernacht. Deine Haut ist so zart wie Karamell und süss wie Schokolade. Der Duft Deiner Haare ist so betörend wie du in dieser Nacht. Deine Bewegungen sind so sinnlich, dass der Boden an den Stellen, an denen Du ihn berührst, erglüht. Eine Liebe – ein Leben Mit diesem Gedicht fängt eigentlich alles an oder endet irgendwie auch alles zwischen den Hauptprotagonisten Nicola Karner und Mark Tanninger. Die Handlung spielt in Österreich, zwischen Salzburg und Ischgl. Mark und Nicola zwei wunderschöne Namen, die für eine Einheit stehen, die einmal hätten sein können, sehr viel Ähnlichkeit, sehr viel Humor, der anzieht und der verbindet. Eine Liebe, die zur falschen Zeit, vielleicht auch am falschen Ort entstand. Viellicht aber auch durch die Ähnlichkeit der Charaktere scheiterte, vor allem in Bezug auf zu wenig Mut, sein Gefühle zu offenbaren. Das Gedicht zeigt allerdings, wieviel Emotionen in diesen Moment, in diesem damaligen, einmaligen Moment vorhanden war. So beschreibt die Psychologin im Buch beide Charaktere und hierzu ist gar nicht mehr viel hinzuzufügen, denn es wird alles sehr treffend gesagt. Zum Inhalt: Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind. Drei Liebesgedicht stehen einander gegenüber. An jedem hängt mehr als Worte sagen können. Ist die Liebe eine unveränderte Größe oder wandelt sie sich im Fluss der Zeit? Die Geschichte fühlt sich sehr authentisch an, denn wer stellt sich denn nicht mal die Frage „Was wäre wenn gewesen“. Tiefgründig wird das hier hinterfragt und auch aufgezeigt, welche Einflüsse beim Handeln eine Rolle spielen und auch damals entscheidet waren. Und manchmal weiß man erst gar nicht oder erkennt es erst später, zu was es eigentlich gut gewesen war.Einfühlsam, amüsant, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus wird hier die Story wiedergegeben. Der Schreibstil ist locker, leicht, witzig, spritzig und stellenweise sehr amüsant. Die einzelnen Kapitel werden hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Nicola wiedergegeben, aber auch Mark kommt ein paar Mal selbst zu Wort. Diese Art gefällt mir sehr gut, so bekommt man in beide Gedankenstränge einen besseren Einblick, obwohl ich mir manchmal gewünscht hätte, dass Mark noch ein wenig mehr hätte von sich preisgeben dürfen. Den Start der Handlung fand ich kurz verwirrend, man musste sich ja erst einmal zu recht finden und Orten was eigentlich geschehen war und viele Nebencharaktere werden erwähnt. Durch die einzelnen Rückblicke wird das Wirrwarr dann aber gelichtet und man kann wieder folgen und versteht auch den Beginn. Der lockere und sarkastische Schreibstil lässt einen sooft schmunzeln und regt wunderbar das Kopfkino an. Aber auch ernste Themen kommen nicht zu kurz und hemmen den Lesefluss nicht. Die Autorin lässt immer nebenher auch die anderen Gedicht mit einfließen, dass gefällt mir sehr gut. Ich mochte beide Hauptcharakter und auch die kleine Marie sehr. Das Ende passt sehr zur gesamten Handlung und lässt es dadurch auch so wirklich werden, alles andere wäre ein Traum gewesen und hätte das ganze Bild zerbrochen, auch wenn man sie ein anderes happy End gewünscht hatte, aber so passt es sehr gut. Ich vergebe vier von fünf Sternen, aber mit einer straken Tendenz zu fünf Sternen. Es hat nicht viel gefehlt dazu. Die Rückblicke hätten etwas kürzer gefasst werden, denn die eigentlichen Erklärungen werden in der Gegenwart erläutert und die vielen Nebencharaktere lockern die Handlung zwar auf und machen auch was liebeswertes daraus, hätten aber nicht unbedingt alle da sein müssen. Und wäre Mark noch leicht mehr selbst zu ort gekommen, wäre es perfekt gewesen. Ansonsten fühlte ich mich wunderbar unterhalten und es war ein ganz tolles Lesevergnügen. Auszug meiner absoluten Lieblingsstelle im Buch: „Ein wenig verbittert trabe ich also alleine zu meinem Auto und finde diesmal kein Gedicht, sondern Mark auf meiner Motorhaube vor. Verschmitzt lächelt er mcih an. Du dachtest, ich bin gefahren, nicht wahr? ... Leb wohl, Schönheit. Ein Hauch von Kuss fliegt über meine Handoberfläche und zwingt mich zu einem Lächeln. Leb wohl, alter Prinz, sage ich und werfe ihm eine Kusshand zu. Du warst immer meine Lieblingsprinzessin, sagt er noch und sieht mir tief in die Augen. Die mit Abstand verrückteste, aber auch die lustigste. Vielen Dank, antworte ich und lächle. Als er sich umdreht und geht, überwältigt mich die Erinnerung an diesen großartigen Mann und ich kann nicht anders, als seinen Namen zu rufen. Sofort macht er kehrt und wir fallen uns in die Arme. Er hält mich fest. Sehr, sehr fest, wie ich finde. Sein Geruch ist wahnsinnig männlich und ich weiß jetzt wieder, warum ich mich damals so sehr in ihn verliebt hatte. Alles an ihm erinnert mich an damals und ist doch heute ganz neu. Das gleiche Leben, eine andere Zeit.“ Mein Fazit: Eine wunderschöner Roman mit Tiefe zu leichte Lesevergnügen und anregend zum denken, vielleicht auch an vergangene Zeiten. Für alle die sich die oben gestellte Frage stellen, sollten das Buch unbedingt lesen! Zitat: Glücklich zu sein bedeutet ganz einfach, sein Leben so glücklich wie nur möglich zu leben.

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  • Fast so was wie Liebe

    Fast so was wie Liebe
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    12. June 2017 um 19:04

    Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?' Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert - auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind... Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Nicola, aber auch Mark kommt zwischendurch zu Wort.Nicola wirkt sehr selbstbewusst, ist sarkastisch und zufrieden mit ihrem Mann und ihren Kindern. Obwohl das Buch hauptsächlich in ihrer Perspektive erzählt wird, konnte ich einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen.Mark war da sogar noch schwieriger, er wirkte mürrisch und verschlossen. Ihm fehlte es an Tiefe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ihn nur aus der Ferne betrachten zu können und konnte ihn mir noch nicht mal vorstellen. Der Einstieg gefiel mir noch richtig gut und brachte mich sogar zum Lachen, doch dann plätscherte die Handlung irgendwie nur noch seicht dahin. Die drei Rückblicke erzählen zwar etwas von Nicola’s Familie und ihren Freundinnen, wodurch ich dennoch keine Nähe zu ihr aufbauen konnte. Zudem waren die Geschichten ihrer Freundinnen irgendwie uninteressant. Meiner Meinung nach wären die Rückblicke nicht notwendig gewesen, stattdessen hätte ich mir mehr von Nicola und Mark gewünscht. Im Hotel ging es dann hauptsächlich um die anderen Paare und ihre Probleme. Mark und Nicola wurde kaum Raum zum Entfalten eingeräumt. Zwischen den beiden war keinerlei Prickeln und kein Gefühl spürbar, sie wirkten wie lieblose Nebenfiguren. Die Nebencharaktere haben die beiden Hauptprotagonisten doch glatt an die Wand gespielt mit all ihren großen und kleinen Dramen. Ich muss leider sagen, dass mich diese Geschichte doch sehr enttäuscht hat. Der Klappentext und das Thema klangen dabei so vielversprechend. Wirklich sehr schade. Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht so richtig überzeugen und ließ mich eher enttäuscht zurück. 

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  • ein Gedichtwettbewerb der besonderen Art...

    Fast so was wie Liebe
    Kaffeetasse

    Kaffeetasse

    10. June 2017 um 19:10

    Mark und Nicola kommen nie richtig zusammen, doch er schreibt ihr ein Liebesgedicht, bevor die beiden endgültig getrennte Wege gehen, ohne sich jemals ausgesprochen zu haben. Jahre später stecken beide in einer Ehe und haben Kinder. Das Gedicht wird bei einem Gedichtwettbewerb eingereicht und tatsächlich kommen Nicola und Mark in die Endrunde. Doch das Doofe: Die Endrunde findet mit anderen Paaren in einem Hotel statt und so müssen die beiden zwangsläufig aufeinandertreffen, wenn sie den Hauptpreis- ein Auto- gewinnen wollen...Die Idee, die in diesem Buch steckt gefällt mir wirklich sehr gut, vor allem ist es mal ein völlig neuer Ansatz für einen Roman. Ob Mark und Nicole sich wieder näher kommen, sich aussprechen oder nicht, das will ich an der Stelle aber natürlich nicht verraten. Allerdings treffen die beiden im Hotel auf die Initiatoren des Wettbewerbs, die sehr tief in der Vergangenheit der beiden bohren. Und auch die anderen Kandidaten sind nicht ohne (ein Paar will unbedingt gewinnen, das andere Paar verbindet ein sehr trauriges Schicksal). Alle Charaktere in diesem Buch wurden sehr gut beschrieben, sodass ich mir als Leser ein recht genaues Bild von den Personen machen konnte. Vor allem die kleine Tochter der Initiatorin sorgte für den einen oder anderen Lacher mit ihren vorwitzigen Art und Weise und der Tatsache, dass sie einfach immer mitten im Geschehen war. Hier habe ich mich köstlich amüsiert. Allgemein gelang es der Autorin eine Geschichte zu erschaffen, die die verschiedensten Gefühle anspricht und dabei eine ausgewogene Balance aufweisen. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich konnte vor Spannung das Buch nicht aus den Händen legen, ich war überrascht und habe mich rundum wohl gefühlt. Besonders war auch, dass immer wieder Passagen aufkamen, die aus der Sicht von Mark geschrieben worden sind. So konnte man auch ihn und seine Gedanken und Handlungen besser verstehen und sich in ihn reinfühlen- wirklich gelungen!An einigen Stellen kommt die künstlerische Freiheit der Autorin stark hervor, sodass beispielsweise das tiefe Bohren der Psychologin in der Vergangenheit und den Gefühlen der Kandidatin auf mich etwas surreal wirkte, letztendlich hat sich aber doch ein stimmiges Gesamtbild ergeben, sodass ich darüber gut hinwegsehen konnte. Ich habe dieses Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da es wirklich gut geschrieben war, sehr locker vor allem. Die Spannung baute sich nach und nach auf, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Es ist wirklich ein leichter Roman, ideal als Urlaubslektüre oder zu Hause auf dem Balkon.

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  • almost lovers...

    Fast so was wie Liebe
    Sylwester

    Sylwester

    06. June 2017 um 22:37

    Was kann geschehen, wenn man die "alte Liebe" nach Jahren wieder trifft? In dem Debütroman von der Salzburger Autorin Bina Kratsch geht es nicht nur emotional turbulent her. Ergänzt um drei zeitliche Rückblenden spielt der Roman an einem Wochenende in einem Hotel, wohin drei Paare zur Endausscheidung eines Gedichtwettbewerbes eingeladen wurden. Einerseits humorvoll, bisweilen sarkastisch, andererseits auch sehr gefühlvoll werden die unterschiedlichsten Charaktere mit vollkommen unterschiedlichen Beweggründen für den Wettbewerb hier beschrieben. Es gibt im Laufe der Geschichte viele Momente zum schmunzeln, mitfühlen, und staunen. Ich fühlte mich von dem Buch prima unterhalten und kann es uneingeschränkt als Urlaubslektüre mit etwas Tiefgang weiterempfehlen.

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  • Ein Buch voller Gefühle

    Fast so was wie Liebe
    Xynovia

    Xynovia

    06. June 2017 um 12:21

    „Fast so was wie Liebe“ ist der Debütroman von Bine Kratsch in dem sie 3 ihrer eigenen Gedichte wunderbar in eine sehr schöne Geschichte eingebaut hat. Klappentext: „Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?“ Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Und: Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind… Sensibel, humorvoll und unprätentiös. Bina Kratsch ist mit ihrer Annäherung an eine Liebe, die mit einem großen Vielleicht behaftet ist, ein echtes Kunststück gelungen. Meine Meinung: Die Autorin hat ihren Roman aus der Sicht von heute geschrieben. Im Laufe der Geschichte kommen 3 Rückblenden vor, die sehr gut gekennzeichnet hat, ebenso sind die Sichtweisen des männlichen Protagonisten Mark hervorgehoben, in kursiver Schrift. Diese Struktur fand ich beim lesen sehr hilfreich, denn so konnte zu keinem Zeitpunkt der rote Faden verloren gehen. Bine Kratschs Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen, er ist leicht und locker. Die unterschiedlichen Schreibweise zwischen ihren 3 Gedichten und dem Roman selber hat mich sehr beeindruckend. Die Gedichte in dem Buch fand ich alle sehr emotional und sie haben mich gefühlsmäßig sehr bewegt. Die Rahmenhandlung dagegen enthält alles, es gibt traurige und nachdenkliche Momente, aber auch sehr witzige Stellen, an denen ich köstlich gelacht habe. Inhaltlich ist es eine sehr reale Geschichte, die Bine Kratsch sehr einfühlsam mit vielen Arten von Gefühlen geschrieben hat. Sie ist sehr Alltagsnah. Mir haben die unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Einige von diesen kennt man auch aus seinem eigenen Umfeld, was das Buch für mich noch viel lebhafter gemacht hat. Für mich ist ein absolutes 5 Sterne plus Buch und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, denn wer von uns hat nicht eine alte Liebe.

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  • Erfrischend anders

    Fast so was wie Liebe
    Evitama

    Evitama

    05. June 2017 um 13:09

    Mit Witz, Weisheit und Feingefühl erzählt Bina Kratsch hier eine Liebesgeschichte, die ungewöhnlich anders ist und unerwartete, originelle Ereignisse bringt. Sie schreibt frech, direkt und kurzweilig. Ich musste oft richtig herzhaft lachen. Alles in allem eine wundervolle, kreative, spritzige Unterhaltung.

  • Leserunde zu "Fast so was wie Liebe" von Bina Kratsch

    Fast so was wie Liebe
    Bina_Kratsch

    Bina_Kratsch

    An alle Lovelys... an alle Leser- und Leserinnen! Mein Name ist Bina Kratsch und ich freue mich meine Leserunde jetzt, hier und heute ins Leben rufen zu dürfen. "Fast so was wie Liebe" ist mein Debütroman und nach meinen zwei Kindern mein drittes Baby. :-) Wer gerne kurzweilige und vielleicht auch ein bisschen frech geschriebene Liebesromane liest, wird, so hoffe ich, mit meinem Buch Freude haben. Auswahl der Bewerber: Es werden vom Verlag zehn Taschenbücher zur Verfügung gestellt. Bitte kurz angeben, warum Ihr gerne dabei sein möchtet, damit ich mich dann später bei der Auswahl ein bisschen leichter tue. Ich freu mich auf einen spannenden Austausch mit Euch und hoffe, dass Ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie auch ich beim Schreiben hatte. Alles Liebe einstweilen und ich hoffe wir "hören", sprich, lesen uns bald. Bina Kratsch   über das Buch „Es zeigt sich, dass nicht jede große Liebe eine Chance bekommt. Ist es Schicksal oder fehlender Mut, der sie an uns vorbeiziehen lässt? Es bleibt die Frage: Was wäre wenn?“ Damit hat Nicola nicht gerechnet. Sie schickt ein altes Liebesgedicht eines früheren Verehrers zu einer Literaturzeitschrift und wird prompt zu einem Wettbewerb der schönsten Liebesgedichte eingeladen. Verfasser Mark ist zunächst wenig begeistert – auch für ihn ist die Sache längst abgeschlossen. Den Hauptpreis hätte er aber schon gerne. So feiern die zwei in einem Tiroler Alpenhotel ein wenig erfreutes Wiedersehen. Die Tatsache, dass beide glücklich verheiratet sind, macht es nicht einfacher. Auch nicht, dass eine Psychologin sie erwartet, um sie über die gemeinsame Vergangenheit auszufragen. Und: Natürlich sind sie nicht die Einzigen, die am Gewinn interessiert sind…    

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    • 130
  • Lustig und weise zugleich - die perfekte Urlaubslektüre

    Fast so was wie Liebe
    Bernadette35

    Bernadette35

    17. May 2017 um 16:26

    Auf dieses Buch habe ich mich schon gefreut, lese ich doch gerne lustige Lektüre á la Sophie Kinsella. Was soll ich sagen: Auf Seite 17 musste ich laut lachen... auf Seite 21 kamen mir die Tränen... auf 22 hab ich gegrinst... auf Seite 29 wieder gelacht... auf 34 war ich schwer gerührt... und das alles während EINER U-Bahn-Fahrt! In Bina Kratsch's Erstlingswerk über ein früheres "Leider-doch-nicht-Paar", das durch einen Gedichtwettbewerb wieder aufeinander trifft, jagt ein Gag den nderen: Das Meerschweinchen auf dem Zeitungspapier... wie die Protagonistin nackt in der Sauna Pizza isst... der Wunderheiler, der mit den Augen schneidet...köstlich!! Es bleibt bis zum Schluss spannend und wenn ich hier mehr über den Ihnalt erzählen würde, würde ich viel Lustiges vorwegnehmen, was ich nicht möchte. Tatsache ist jedoch: Dies ist ein Buch, in dem sich sehr viele Frauen wiederfinden, denn hat nicht fast jede einen heimlichen, verflossenen Schwarm, bei dem sie sich heute noch fragt "was wäre gewesen, wenn?" BIna schreibt nicht nur lustig darüber, sondern auch mit sehr viel Weisheit. Ein Buch, mit dem ich alle meine Freundinnen beglücken werde

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  • Tolle Unterhaltung

    Fast so was wie Liebe
    Drea_001

    Drea_001

    05. May 2017 um 13:45

    Was wäre wenn das Leben einen anderen Weg gewählt hätte?
    Die Geschichte handelt von Nicola und Mark, zweier Menschen die sich am Anfang ihres jungen Lebens begegneten. Und nun stehen sich beide Jahre später in getrennten Leben wieder gegenüber.
    Ein gelungenes Buch über moralische Empfindungen und Verwirrungen des Lebens.

  • Fast jede Frau hat doch so einen Mark in ihrem Leben ;)

    Fast so was wie Liebe
    Marina_Auer

    Marina_Auer

    04. May 2017 um 17:38

    Ich glaube ich habe meine neue Lieblingsautorin gefunden. Konnte das Buch gar nicht weglegen. Freu mich schon auf ein weiteres Werk!

  • Bravo

    Fast so was wie Liebe
    Hausi_Mausi

    Hausi_Mausi

    02. May 2017 um 21:40

    Ich hab selten einen Frauenroman gelesen, der mich so amüsiert und zugleich so berührt hat! Der witzig-freche Schreibstil der Autorin liest sich herrlich flüssig und lädt ein zum Verweilen in der Lesecke!

  • Jede Entscheidung wirft ihren Schatten durch die Zeit

    Fast so was wie Liebe
    Birgit_Zadra

    Birgit_Zadra

    01. May 2017 um 09:28

    Das Buch handelt von der Liebe, dem richtigen Zeitpunkt im Leben und der Frage: Ist es nun Schicksal oder reiner Zufall, dass zwei Menschen, die sich ineinander verlieben auch zueinander finden? Nicola und Mark treffen sich zwei Mal in ihrem Leben. Sehr jung Anfang zwanzig und fünf Jahre später wieder. Beide Male lassen die Lebensumstände und die jeweiligen Beziehungen, in denen sie sich gerade befinden, kein Weiterkommen zu. Mark schreibt Nicola ein Gedicht. Es bleibt der einzige Zeuge ihrer nie ausgesprochen Gefühle füreinander über ein ganzes, weiteres Jahrzehnt. Nicola und eine Freundin schicken das Gedicht Jahre später zu einem Wettbewerb einer Lyrikzeitschrift und es gewinnt. Plötzlich ist die Hölle los, denn Nicola muss Mark Bescheid sagen, um an der Endausscheidung teilnehmen zu können. So treffen sie sich wieder. Beide sind einstweilen verheiratet und haben Kinder. Eine Psychologin fühlt Ihnen auf den Zahn, was Beiden extrem auf den Wecker geht. Sie lernen sich anzunähern, lassen dabei aber keinen verbalen Schlagabtausch aus. Als die "alten" Gefühle endlich verarbeitet sind, kommen neue auf und bringen wieder Troubles in einen Gedichte-wettbewerb, bei dem es durchaus was zu holen gibt. Drei "Pärchen" treten gegeneinander an und lassen den Leser in verschiedenste Lebens- und Liebessituationen blicken. Drei Rückblicke im Buch zeigen Nicolas Wesen und geben einen Einblick in ihren Freundeskreis, ihre Ehe und ihren Alltag. Es erinnert ein bisschen an Carry Bradshaw aus Sex and the City, nur das man sich nie ganz sicher ist, wer nun ihr Mister Big ist und es stellt sich auch zum Schluss wieder die Frage: Kann man zwei Menschen lieben, auch wenn das Zeitfenster des Lebens bei einem geschlossen blieb? Das Buch liest sich in einem sehr flüssigen Schreibstil mit sympathischen Hauptfiguren, viel Sarkasmus, viel Wortwitz und einer Leichtigkeit, die einen beflügelt und fantastisch unterhält

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