Birge Tetzner , Hans Baltzer Fred bei den Wikingern

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Inhaltsangabe zu „Fred bei den Wikingern“ von Birge Tetzner

Irgendwo an einem Fjord in Dänemark lebte vor vielen, vielen Jahren der Wikingerjunge Ivar. Der Tag, an dem Fred zu ihm kommt, ist für Ivar ein trauriger Tag: Odin hat seinen Vater nach Walhall geholt - und das Dorf hat keinen Anführer mehr. Ivar muss ein schweres Erbe antreten. Wie soll er jemals ein so großer Krieger werden wie sein Vater es war? Fred wird Ivar ein treuer Freund. Doch als der streitsüchtige Jarl Eirik sich rüstet Ivars Dorf anzugreifen, brauchen die beiden schnell einen guten Plan. Fast ein Jahr bleibt Fred bei den Wikingern. Er hört die nordischen Sagas, die Geschichten von Odin, Thor und Loki. Er lernt den Bootsbauer Harald kennen und erfährt von ihm, wie die Wikinger ihre schnellen Langschiffe bauten. Er trifft den grimmigen Knut (den er lieber nicht getroffen hätte) und die Seherin Thorbjörk. Bevor das Jahr vergangen ist, warnt sie ihn, muss er die Wikinger wieder verlassen haben. Sonst wird es ihm nicht mehr gelingen.

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  • Das Wikingerdorf

    Fred bei den Wikingern
    ChrischiD

    ChrischiD

    24. January 2016 um 18:08

    Eigentlich sollte es nur eine imaginäre Reise werden, doch plötzlich findet Fred sich auf einem echten Wikingerschiff wieder – als Sklave. Dennoch hat er Glück im Unglück, denn er kommt zu Ivar, dem er schnell ein guter und treuer Freund wird. Ivars Vater war der Anführer des Wikingerdorfes, starb jedoch an dem Tag, an dem Fred an Bord des Schiffes gezogen wurde. Während seiner Zeit im Dorf lernt Fred nicht nur die dort lebenden Menschen, sondern auch ihre Geschichten und Wünsche kennen. Gemeinsam mit Ivar heckt er einen Plan aus, von dessen Gelingen nicht nur die Zukunft des Dorfes abhängt. Gleichzeitig liegt eine Schwermut in der Luft, denn Fred kann nicht ewig bei seinem neuen Freund bleiben... Fred traut seinen Augen kaum als er aus dem Wasser gefischt wird und sich auf einem echten Wikingerschiff wiederfindet. Dem Hörer ist schnell klar, dass sein weiteres Schicksal von der Gunst derer abhängt, die ihn gerettet haben. Glücklicherweise landet er bei Ivar, der gerade seinen Vater verloren hat. Schnell freunden die Jungen sich an und sind schon bald unzertrennlich, obwohl sie eigentlich Welten voneinander trenne. Die Harmonie hält natürlich nicht lange an, denn das Dorf ist in Aufruhr, nachdem es keinen Anführer mehr hat und täglich mit Angriffen anderer Gemeinschaften rechnen muss. Nicht nur Fred lernt einiges über die Wikinger und ihre Geschichte. Auch der Hörer verfolgt gebannt das Geschehen. Sicherlich hat man von der ein oder anderen Begebenheit schonmal gehört und vermutlich sind einem manche Gestalten auch nicht fremd, doch taucht man hier in Ereignisse ein, die authentischer nicht dargestellt werden könnten. Es gibt einiges zu entdecken, aber vor allem gilt es mitzufiebern, ob es Fred und Ivar gelingt ihren Plan in die Tat umzusetzen. Die Geschichte geizt nicht mit Spannung und erst recht nicht mit Überraschungen, die so nicht vorhersehbar waren. Freds neuestes Abenteuer hat einiges zu bieten und ist dennoch viel zu schnell vorbei. Atemlose Spannung, gekonnt inszeniert und soundtechnisch absolut passend untermalt. Im Booklet finden sich einige erweiterte Erklärungen zu diversen Ausdrücken, die man vielleicht nicht auf Anhieb kennt. Ganz klar ist, dass man bereits händeringend auf weitere Erlebnisse wartet, denn mit Fred wird es definitiv nie langweilig.

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