Birgid Hanke

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen

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Flamme der Freiheit: Roman

Flamme der Freiheit: Roman

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Erschienen am 26.06.2013
Carl F.W. Borgward

Carl F.W. Borgward

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Erschienen am 08.07.2010
Flamme der Freiheit

Flamme der Freiheit

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Erschienen am 01.07.2013
Malinda

Malinda

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Erschienen am 01.01.2003
"Es muss stimmen"

"Es muss stimmen"

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Erschienen am 01.02.2017
Was nun, Ignaz Igel

Was nun, Ignaz Igel

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Erschienen am 16.05.2008
Der Baumeister des Königs

Der Baumeister des Königs

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Erschienen am 01.05.2012
Für mich ist das so!

Für mich ist das so!

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Erschienen am 11.05.2011

Neue Rezensionen zu Birgid Hanke

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Flamme der Freiheit" von Birgid Hanke

Frauen in Uniform
Bellis-Perennisvor 4 Jahren


Dass Frauen als Männerverkleidet in den diversen Armeen dienten, ist so gut wie nie ordentlich dokumentiert.
Das vorliegende Buch hat zwiespältige Reaktionen bei mir hervorgerufen, einerseits wird das Umfeld von Eleonore Prohaska und ihr Leben vor dem Eintritt in das Lützower Freicorps recht gut beschrieben andererseits werden die im Klappentext gestellten Fragen nach dem "WARUM" nicht schlüssig beantwortet.
Stellenweise ist das Buch recht langatmig. Erst in den letzten 50 - 70 Seiten wird auf Eleonore als Soldatin eingegangen.
Die Gefühlswelt der Protagonistin wird im Großteil des Romans gut dargestellt. Die Entscheidung sich beim Lützower Freicorps zu melden, ist ein zu flach geraten. Mein persönlicher Eindruck ist, dass auf Grund der mangelnden Originalquellen, der Autorin die Inspiration ausgegangen ist. Schade!

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ankevomsunds avatar

Rezension zu "Flamme der Freiheit: Roman" von Birgid Hanke

Leider nicht ganz wie erhofft
ankevomsundvor 5 Jahren

Im vergangenen Jahr (2013) jährte sich der Todestag von Eleonora Prohaska zum 200. Mal. Wahrscheinlich auch aus diesem Grund erschien dieses Taschenbuch. Wer nun aber erwartet,  Eleonora auf ihrem abenteuerlichen Weg durch das Schlachtengetümmel zu begleiten, der liegt bis auf die letzten 30 Seiten des Romanes völlig daneben. Vielmehr wird in zahlreichen Vor- und Rückblenden auf rund 500 Seiten das Leben der jungen Eleonora im Hause der preußischen Adelsfamilie von Prewitz zu Kirchhagen geschildert. Die Geschichte ist schlüssig und unterhaltsam geschrieben. Aus diesem Grund vergebe ich trotzdem fast die volle Sternenanzahl. Für meinen Geschmack und auf Grund der Tatsache, dass ich der französischen Sprache nicht mächtig bin, wurden zu viele französische Sätze in die adlige Konversation mit eingebaut,  die auch in keinem Anhang erläutert werden. Für mich schlecht nachzuvollziehen ist die Entscheidung Eleonora's, sich als Mann verkleidet den Lützowern anzuschließen. An dieser Stelle wirkt der Roman wie abgeschnitten und wie bereits erwähnt,  die Handlung auf nur noch wenige Seiten zusammengedrängt. SCHADE!
Für Leser, die gern Romane aus dem alten Preussen lesen, ist dieses Buch jedoch auf jeden Fall empfehlenswert. 

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baronessas avatar

Rezension zu "Flamme der Freiheit: Roman" von Birgid Hanke

Man hört auf sein Herz
baronessavor 5 Jahren

- aber leider nicht auf den Verstand. Sie wurde gewarnt, aber Eleonora hat nicht darauf gehört. Sie schenkte sich dem falschen Mann.

Ein kleines Mädchen rannte über Wiesen und Felder. Sie genoss den aufkommenden Frühling und die Sonnenstrahlen. Als ein Pferd sie erschreckte, verletzte sie sich den Knöchel und der Reiter brachte sie nach Hause. Ihr Großvater war gar nicht erbaut davon, denn er kannte den Fremden. Damit rollte eine Welle der Erinnerungen über den Großvater herein. Das kleine Mädchen ließ nicht locker und stellte ihrem Großvater viele Fragen. Langsam begann er, seiner Enkelin von ihrer Mutter zu erzählen. Eine Mutter, die das kleine Mädchen nie kennenlernte. Eine Mutter, der eine große Karriere vorausgesagt wurde. Eine Mutter, die auf dem Schlachtfeld als Soldat starb.

Die Autorin hat aus der Geschichte der Frau Eleonora Prohaska, die 1813 als Soldat in der Schlacht ihr Leben gab, einen Roman geschrieben. Sie hat versucht, der Propagandistin ein Leben einzuhauchen. Das ist ihr auch bis kurz vor Schluss wunderbar gelungen. Sie hat ein Schicksal geformt, das eigentlich ungewöhnlich ist. Ein Arbeiterkind kommt in den Genuss, als fast gleichwertiges Mitglied einer Adelsfamilie aufzuwachsen. Sie erhält eine solide Ausbildung und lernt dank ihrer Stimme sogar das Königshaus kennen. Erst durch eine unglückliche Liebe kommt ihr Leben ins Straucheln, denn da wird ihr, ihre Herkunft vor Augen geführt. Als sie ein Kind erwartet, lässt sie der Vater des Kindes sitzen. Nicht nur das – sie wird verstoßen und geht zu ihrem Vater zurück.

Bis dahin finde ich die Geschichte wunderbar, aber dann ziehen leider Ungereimtheiten auf, die mich ins Grübeln bringen.

Warum verlässt auf einmal eine Mutter ihre Tochter, um in den Krieg zu ziehen? Warum will der Vater auf einmal seine Tochter, obwohl er die Vaterschaft vorher abgestritten hat? Diese Fragen wurden nicht richtig beantwortet. Die Autorin lässt den Leser im Unklaren.

Sehr schade, deswegen wird ein Stern abgezogen.

 


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