Birgit Arnold

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autorin von Erkenntnis.
Birgit Arnold

Lebenslauf von Birgit Arnold

Ich wuchs als jüngstes dreier Geschwister als Tochter von Gastronomen am Starnberger See auf. Während meiner Studienzeit verbrachte ich einige Jahre in Mannheim. Danach war ich lange im Finanzbereich tätig. Bis ich eines Tages aufwachte und mir überlegte, welchen Sinn es macht, irgendwelche Zahlen in Reports zu bauen und so schönzureden, dass sie den Investoren gefallen. Der Entschluss stand fest: Ich baue mein Hobby aus und versuche, mich damit selbständig zu machen. Bereits einige Jahre vorher hatte ich nebenbei eine Ausbildung zur Sprecherin und Synchronsprecherin absolviert, welche ich durch diverse Kurse vertieft habe. Außerdem stand ich seit meiner Jugend mit verschiedenen Bands als Sängerin auf der Bühne. Und das Unglaubliche geschah: die Aufträge mehrten sich, und ich konnte (und kann) tatsächlich davon leben. Viele nennen es Glück. Ich muss allerdings sagen, es hat eher mit viel Planung und harter Arbeit zu tun. Aber es ist die wunderbarste Arbeit, die ich mir vorstellen kann. Und nun habe ich schlichtweg einen weiteren Schritt gewagt, und mein erstes Buch geschrieben. Die beiden nächsten sind bereits im Begriff zu entstehen. Ich habe nicht vor, dies zu meinem Beruf zu machen. Es ist ein Hobby, das Spaß macht, das auch befreit, und das mir manch seltsame Gedankengänge meines Gehirns aufzeigt.

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Erkenntnis

Erkenntnis

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Erschienen am 13.03.2017

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Rezension zu "Erkenntnis" von Birgit Arnold

Erkenntnis
TharinaWagnervor einem Jahr

Nora findet eine Leiche.
Das passt ihr nicht so ganz, befindet sich diese genau an ihrem Lieblingsplatz am See, an dem ansonsten nur angenehme Stille herrscht. Nora ärgert sich ein bisschen über den am Baum hängenden jungen Mann. Diese Reaktion fand ich ziemlich egoistisch, weshalb ich der Hauptprotagonistin gegenüber gleich etwas skeptisch war. Im Laufe der Geschichte ist Nora extrem direkt und teilweise sprunghaft. Beispielsweise bringt der Leichenfund sie dazu mir nichts dir nichts spontan nach Norwegen zu reisen, obwohl sie doch eigentlich arbeiten sollte. Ihr Verhalten und ihr Charakter passen allerdings zu einander, die Protaginistin an sich ist also durchaus gut durchdacht.

Aber kommen wir doch erst einmal wieder zurück zur Leiche: Diese nennt sich Helmut, was Nora auch nicht unbedingt passt. Ein altmodischer, komischer Name, den doch eigentlich niemand mehr tragen sollte – nicht einmal eine Leiche. Seine Geschichte interessiert sie trotzdem von Anfang an brennend. Vielleicht aufgrund der auffälligen Dämonen-Tattoos, mit denen der junge Mann von Kopf bis Fuss bedeckt ist.
Nach und nach rollt die Autorin die Geschichte auf: Sie beginnt da, wo Helmut noch keine Leiche ist: Viel zu früh beruflich viel zu erfolgreich, hat er seinen Erfolg satt. Seine dazu passende dusselige, oberflächliche Freundin und seine mindestens genauso oberflächlichen Freunde. Ob das überhaupt richtige Freunde sind, wird er sich im Laufe des Romans noch fragen - eine durchaus berechtigte Frage. Genauso spontan wie später Nora, beschliesst Helmut nach Norwegen aufzubrechen. Dazu inspiriert ihn ein Werbeplakat. Die Idee all den Stress einfach hinter sich zu lassen und auf sich gestellt zu sein, findet er so verlockend, dass er gar nicht lange nachgrübelt, sondern einfach losstartet. Ohne irgendjemandem Bescheid zu geben. Im hohen Norden angekommen fällt ihm so einiges zu, zum Bespiel Frigg, eine junge Frau, die ihn bei sich wohnen lässt. Sie ist nicht die einzige interessante Persönlichkeit, auf die Helmut stösst. Mithilfe seiner neuen Bekanntschaften beschliesst er die imposanten Naturgewalten, die wunderbaren Landschaften, das raue Klima Norwegens zu erleben. Dabei kommt das Abenteuer nicht zu kurz: Neben Todesängsten hat er einige sehr positive Erlebnisse.

Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mich auf den Schreibstil der Autorin einzulassen. Die Geschichte an sich fand ich aber doch packend und auf ihre Art und Weise ungewöhnlich, dass ich trotzdem gerne weitergelesen hab. So konnte ich mich kurze Zeit später mit ihm (dem Schreibstil) anfreunden. Obwohl dieser Roman an einigen Stellen durchaus düster ist, gelingt es er Autorin ihn immer wieder mit ein wenig Sarkasmus aufzulockern.

Was ist denn nun eigentlich so düster an dieser Geschichte?
Da kommen wir wieder zurück zu der Leiche, die auf Noras Lieblingsbaum hängt. Beeindruckt von ihrem Fund, beginnt Nora Nachforschungen über Helmut anzustellen. Sie erfährt, dass dieser Mitglied einer ihr durchaus suspekten Gruppe war. Diese tragen die selben Tättowierungen wie Helmut. Ihr Anführer wirkt zwar nicht sehr vertrauenserweckend, stimmt einem Treffen mit Nora allerdings zu. Allzu viel über Helmuts Tod scheint er allerdings nicht zu wissen, weshalb Nora sich nun, wie oben erwähnt, dafür entscheidet nach Norwegen zu reisen. Gemeinsam mit Frigg, der auch sie zufällig über den Weg läuft, taucht die junge Frau immer weiter in das "Phänomen Helmut" ein. Und so erfährt sie, dass der gute Mann über eine von Friggs Bekanntschaften zum Satanismus und dadurch in Kontakt mit Dämonen kam. Was ihn wie magisch anzog, konnte ihn schliesslich Schritt für Schritt zerstören. Wie genau, musst du schon selbst herausfinden. Fest steht, dass "Erkenntnis" sehr aktuelle Themen behandelt: Um uns herum können wir schliesslich immer mehr junge Menschen mit Burnouts und Depressionen finden, die alle auf ihre Art und Weise nach dem Sinn suchen. Da kann es schon einmal passieren, dass die oder der eine oder andere auf seltsame Gruppierungen stösst. Und natürlich wirkt es verlockend, Teil einer Gemeinschaft zu sein; vor allem, wenn diese einem das Gefühl gibt einen so anzunehmen, wie man ist. Wenn dann noch mystische Riten mit ins Spiel kommen, kann das eine noch stärkere Anziehungskraft ausüben. Die Autorin hat dieses Thema sehr gut zur Sprache gebracht. An gewissen Szenen konnte ich mich absolut in Helmut hineinversetzen und dessen Handeln verstehen. Der Schuss Mystik gibt diesem Roman noch einen besonderen Touch. Einzig zur Mitte hin erschien mir dieser etwas langwierig. Die Autorin beschriebt hier, verstrickt in die Geschichte, norwegische Sagen und Gottheiten. Man muss ihr durchaus lassen, dass sie dabei exzellente Recherchearbeite geleistet hat, für mich hat dieser Teil den Roman allerdings leicht ins Stocken gebracht.
Trotzdem eine eindeutige Lese-Empfehlung meinerseits.

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Rezension zu "Erkenntnis" von Birgit Arnold

Eine sehr interessante Geschichte..
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Titel : Erkenntnis
Autor : Birgit Arnold
Seitenzahl : 266
Verlag : neobooks
Format : E-Book

Inhaltsangabe:
in Roman für Erwachsene. Von der nordischen Romantik bis hin zum Geschehen in den Tagesnachrichten. Nora findet auf dem Weg zu ihrer Badestelle einen Erhängten, dessen Haut mit Dämonen-Tattoos übersäht ist. Sein Tod lässt ihr keine Ruhe, und sie versucht herauszufinden, was diesen Mann zu seiner Tat veranlasste. Ihre Nachforschungen führen sie nach Norwegen, wo der Erhängte Kontakt zu einem Satanskult hatte, dessen Grundlage die nordische Romantik bildete. Der Mann war lange Zeit in der Wildnis Norwegens unterwegs. Nora findet heraus, dass er in Norwegen den Namen Odin annahm, sein geistiger Zustand anscheinend immer mehr Anlass zur Sorge bereitete, und er in die Welt der Dämonen abdriftete. Er wurde Anhänger des Phänomenalismus, vertrat somit die Ansicht, dass alles erst durch Erkennen existent wird. Seine schlimmste Erkenntnis: Das Böse.

Eine Geschichte über Norwegen, Satanskult und Gottheiten.
Ich fand die Geschichte sehr interessant und spannend. Spannend zu erleben wie der Hauptcharakter langsam abtriftet.
Der Schreibstil war gut zu lesen, das Buch wird aus zwei unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Man erfährt die Geschichte einmal aus der Sicht von Nora, die Helmut gefunden hat, und aus Helmuts Sicht. So erfährt man wie es zu all dem gekommen ist, was Helmut alles erlebt hat , wie er sich gefühlt hat  und warum er sich letztendlich erhängt hat. Helmut tat mir beim lesen unfassbar leid, ich dachte er schafft den Absprung noch und sieht seinen Sohn vielleicht doch noch.
Schön fand ich auch das man etwas über die Norwegischen Gottheiten erfährt, über Horoskope, die Natur in Norwegen  und wie leicht es eigentlich ist eine Sekte zu gründen.

Fazit:
Eine sehr interessante und spannende Geschichte

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Gespräche aus der Community

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birarnols avatar
Hallo,
ich möchte Euch gerne zu einer Leserunde meines ersten Buches "Erkenntnis" einladen. Wer ich bin, könnt Ihr dem Lebenslauf meiner Autorenseite entnehmen. Viel wichtiger ist: um was geht es in dem Buch?

Nora findet genau an ihrer Lieblingsstelle eine Leiche. Der Tod des Mannes lässt sie nicht mehr los, und sie beginnt, Nachforschungen anzustellen. Ihre Recherche führt sie nach Norwegen, wo sich der Tote einem Satanskult angeschlossen hatte, die nordische Romantik lebte. Dabei driftete sein Geist immer mehr in die Welt der Dämonen ab. Er wurde ein Anhänger des Phänomenalismus. Was das ist? - Nur das, was man erkennt, wird existent. Seine schlimmste Erkenntnis: Das Böse.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus Noras Sicht, und dann auch als Rückblende aus der Sicht des nun Erhängten.
Mehr möchte ich eigentlich noch nicht verraten.

Ich werde bei bestehendem Interesse zehn EPUBs verteilen.

Außerdem werde ich versuchen, täglich am Gespräch teilzunehmen, bzw. alle Fragen zu beantworten. Sollte ich einmal einen Tag nicht dazu kommen, möchte ich mich im Vornherein entschuldigen.
Unterthemen zum Gespräch erstelle ich noch vor Beginn der Leserunde.

Ich wünsche Euch und mir viel Spaß!

Birgit
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Birgit Arnold wurde am 25. April 1973 in Starnberg (Deutschland) geboren.

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