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birarnol

vor 8 Monaten

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Hallo,
ich möchte Euch gerne zu einer Leserunde meines ersten Buches "Erkenntnis" einladen. Wer ich bin, könnt Ihr dem Lebenslauf meiner Autorenseite entnehmen. Viel wichtiger ist: um was geht es in dem Buch?

Nora findet genau an ihrer Lieblingsstelle eine Leiche. Der Tod des Mannes lässt sie nicht mehr los, und sie beginnt, Nachforschungen anzustellen. Ihre Recherche führt sie nach Norwegen, wo sich der Tote einem Satanskult angeschlossen hatte, die nordische Romantik lebte. Dabei driftete sein Geist immer mehr in die Welt der Dämonen ab. Er wurde ein Anhänger des Phänomenalismus. Was das ist? - Nur das, was man erkennt, wird existent. Seine schlimmste Erkenntnis: Das Böse.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus Noras Sicht, und dann auch als Rückblende aus der Sicht des nun Erhängten.
Mehr möchte ich eigentlich noch nicht verraten.

Ich werde bei bestehendem Interesse zehn EPUBs verteilen.

Außerdem werde ich versuchen, täglich am Gespräch teilzunehmen, bzw. alle Fragen zu beantworten. Sollte ich einmal einen Tag nicht dazu kommen, möchte ich mich im Vornherein entschuldigen.
Unterthemen zum Gespräch erstelle ich noch vor Beginn der Leserunde.

Ich wünsche Euch und mir viel Spaß!

Birgit

Autor: Birgit Arnold
Buch: Erkenntnis

manuk23

vor 7 Monaten

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Da bewerbe ich mich gerne für ein E-Pub

alinalovebookss

vor 7 Monaten

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Ich würde gerne das Buch Gewinnen,ich bin neugierig .

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buecherwuermli

vor 7 Monaten

Protagonisten

Also was Helmut betrifft, er tat mir wirklich leid. Keine Ahnung was ihm wirklich in Norwegen passiert ist, aber ich hatte echt gehofft das er wieder zu sich kommt. Nora fand ich irgendwie schroff. Interessant fand ich wie sie sich hineingesteigert hat. ..

buecherwuermli

vor 7 Monaten

Zeit des psychischen Abdriftens

Das Helmut nach Norwegen gegangen ist ist ihm zum Verhängnis geworden. Aber wann er wirklich abgetriftet ist kann ich gar nicht sagen. Er war wohl immer etwas labil..

buecherwuermli

vor 7 Monaten

Plauderecke

Danke das ich mitlesen durfte! Hier nun meine Rezension:
https://www.lovelybooks.de/autor/Birgit-Arnold/Erkenntnis-1442849629-w/rezension/1452602696/
ausserdem auf lesejury, google+,amazon und auf http://moonbeam0472.blogspot.de/

birarnol

vor 7 Monaten

Protagonisten
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@buecherwuermli

Hallo!
Also erstmal: vielen lieben Dank, dass du das Buch gelesen hast und sogar schon eine Rezension geschrieben hast. Noch dazu eine gute :-) Das freut mich unheimlich. Ich hatte solche Angst, dass es alle schrecklich finden (jetzt kann ich es ja gestehen).
Ja. Nora ist definitiv etwas neben der Spur. Sehr extrem und wenig kontrolliert. Für sie bietet diese Welt der Dämonen vielleicht später (falls ich dazu komme) aber ein Ventil. Ich füge mal in "so geht's weiter" den Beginn einer Fortführung ein.
In Helmut habe ich sehr viel hineinlaufen lassen, was ich in eigenen schweren Jahren mit Depressionen erlebt habe. Sowohl an mir, als auch bei Bekannten und Verwandten. Dieses Gefühl, dass der Kopf nur noch als Schrumpfkopf vorhanden ist, usw. das kenne ich tatsächlich.
Freut mich, dass du die beiden so wahrgenommen hast, wie ich sie angedacht hatte :-)

birarnol

vor 7 Monaten

Zeit des psychischen Abdriftens
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@buecherwuermli

Ja, das war er. Zu Hause wurde das aufgefangen, weil er sich immer an den festen vorgegebenen Rahmen gehalten hatte. Aber irgendwann denke ich, kommt in jedem das Bedürfnis auf, sich selbst zu finden. Und dieser direkte Kontakt zur Natur übt schon eine gewisse Gewalt aus. Ich weiß nicht, ob du schon mal alleine auf einem sehr hohen Berg standst? Wie klein und unbedeutend man sich fühlen kann, und dass es so egal ist, was mit einem selbst geschieht. Die Erde wird auch ohne uns noch lange funktionieren. Für mich hat sich sein Geist einfach verselbständigt. Und durch sein Umfeld fanden seine Verwirrungen einen guten Nährboden. Irgendwann trat die reale Welt um ihn in den Hintergrund (doch was ist schon real?). Ich glaube, es geschieht häufiger, dass sich die Spirale dreht und man einfach keinen Ausweg daraus mehr findet.

birarnol

vor 7 Monaten

so geht's weiter
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Hier die Fortführung (aber erst ist eine andere Geschichte dran :-) ):

Ich fuhr auf. Mein Körper war schweißbedeckt, und ich fühlte mich ausgelaugt und vollkommen kraftlos. Schwer atmend ließ ich meinen Blick durch das Zimmer wandern. Automatisch kontrollierte ich, ob alles seine Richtigkeit hatte, ob ich alleine im Raum war, ob sich keine unzuordenbare Schatten versteckten. Als ich aufstand, um mir ein Glas Wasser zu holen, bemerkte ich, wie sehr meine Beine unter meinem Gewicht zitterten. Halt suchend stützte ich mich am Türstock ab. Fünfzehn Jahre war es nun her, dass ich in diese Augen sah. Fünfzehn Jahre, seit sich die tiefe Schwärze in meine Seele fraß. Fünfzehn Jahre, in denen in mir die Gewissheit herrschte, dass es das Böse tatsächlich gab. Nicht als kleine Begleiterscheinung unseres Lebens, sondern als massive Bedrohung und als eigenständige Substanz. Und nach all dieser Zeit verfolgte mich das Wabern dieses scheinbar lebenden Wesens noch immer in meine Träume. Nacht für Nacht erinnerte es mich daran, dass ich meinen Blick nicht einfach auf andere Dinge lenken durfte. Noch immer meinte ich, dass es mich verschlingt, wenn ich zu lange in seine Abgründe sehe. Es pulsierte im Rhythmus von Klaus Atem. Nein, es glich sich meinem Atem, meinem Herzschlag an. Die Masse übernahm meine Frequenz, sie schlich sich in mich und lauerte auf seine Gelegenheit auszubrechen.
Die Welt hat sich seither nicht verbessert. Im Gegenteil. Grenzen wurden nicht abgerissen, sondern neue erbaut. Der Drogenhandel florierte wie nie zuvor. Folter, Gefangennahmen, Flucht standen auf dem Tagesplan und waren nur selten noch Anlass für Nachrichten. Man hatte sich daran gewöhnt, sein Leben danach ausgerichtet. Die ständige Bedrohung wurde Teil unseres Alltags.
Ich ging ins Bad und drehte das kalte Wasser auf. Das Bild, das mir aus dem Spiegel entgegensah, zeugte von den unruhigen Nächten. Meine Haut war fahl, die Augen lagen tief in den Höhlen, von dunklen Ringen umrahmt, die Haare hingen glanzlos, strähnig und formlos herunter, um den Mund zeichnete sich ein bitterer Zug ab. Ich studierte dieses Gesicht aufmerksam. Es musste endlich Schluss sein mit den nächtlichen Albträumen. Ich glich immer mehr einem Wrack.
Mit beiden Händen schöpfte ich das kalte Wasser und tauchte mein Gesicht hinein in der Hoffnung, dass einige Lebenskräfte in mich zurückkehren. Dann ließ ich mir etwas von dem Wasser in ein Glas laufen und nahm einen großen Schluck. Als ich den Kopf wieder hob meinte ich, im Augenwinkel eine Bewegung wahrgenommen zu haben. Die Härchen auf meinen Armen stellten sich auf. Mein Instinkt sagte mir, dass ich mich nicht mehr alleine in meiner Wohnung befand. Als würde mich jemand an Marionettenfäden bewegen, drehte ich mich langsam um. Nichts. Gerade wollte ich aufatmen, als ich ein leichtes Hüsteln vernahm: „Verschließt du die Augen nun schon so sehr vor der Wirklichkeit, dass du mich nicht mehr siehst?“ Ruckartig wand ich mich in die Richtung, aus welcher die Stimme ertönte. Auf dem Rand der Badewanne saß er. Seine Konturen wurden immer deutlicher. Der einzige Dämon, den ich je persönlich zu sehen bekam. Vassago.
Nachdem seine Anwesenheit bis in mein Bewusstsein vorgedrungen war, fragte ich ihn mit leicht brüchiger Stimme: „Was willst du von mir? Warum kommst du nach all den Jahren wieder zu mir?“ Vassago sah mich durchdringend an. „Du willst mir doch nicht weismachen wollen, dass du nicht ständig an mich gedacht hast? Vielleicht hast du mich sogar herbeigesehnt. Es könnte sein, dass dieser tiefe Wunsch von deiner Seite es ermöglichte, dass ich heute hier erscheine. Allerdings ist es auch möglich, dass es einfach nur aus einer Laune von mir heraus geschah. Was denkst du? Kannst du dir vorstellen, was ich hier mache?“ Wie bereits vor vielen Jahren schwang in seiner Stimme ein leichter Unterton von Überheblichkeit mit. Erschaudernd dachte ich an meine Träume. Tatsächlich keimte immer wieder der Gedanke an den Dämon in mir auf. So oft dachte ich daran, ihn um Hilfe zu bitten, die Pforte des Bösen zu verschließen. Und doch schreckte ich immer wieder davor zurück. War nicht ich selbst zur Pforte geworden, als ich in Klaus Augen das Böse erkannte? Ich hatte Panik vor den Konsequenzen, die sich aus diesem Sachverhalt ableiten ließen.
Vassagos Augen ruhten auf mir und schienen jeden meiner Gedanken zu erkennen. Abwartend sah er mich an. Er bedrängte mich nicht, doch gerade seine Ruhe ließ mich in Aufruhr geraten. Verzweifelt ließ ich alle in Frage kommenden Antworten Revue passieren, nur um sie schnell wieder zu verwerfen. Es half nichts. Ich musste mich dem stellen, was da auf mich zukam. Mein Augenlid zuckte nervös, als ich zu Vassago aufsah. Ich schluckte, um diesen Kloß, der sich in meinem Hals und in meiner Brust gebildet hatte, zu verdrängen. Irritiert nahm ich wahr, wie die Gedärme des Dämons sich wieder unter seiner roten Haut wanden. Er war so unwirklich, und doch erschien er mir in diesem Moment wie der einzige Anker, der mich noch in der Realität hielt.

birarnol

vor 7 Monaten

Plauderecke
@Verena_Lehner

Mensch - ich hatte dich komplett übersehen! Schön, dass du mitliest :-)

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