Birgit Böckli

 4.2 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Friesensturm, Flammenküste und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Birgit Böckli

Birgit Böckli, geboren 1972 in Mönchengladbach Rheydt, lebt seit Anfang der Achtziger in einer Kleinstadt in Nordbaden. Mit dem Schreiben begann sie schon in frühester Kindheit. So entstanden im Laufe der Zeit eine große Anzahl an Kurzgeschichten, in den letzten Jahren auch längere Erzählungen und erste Romane. Mit ihren Texten möchte Birgit Böckli nicht nur unterhalten, sondern auch aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Weitere Informationen über die Autorin und ihre Arbeit finden Sie auf ihrer Homepage http://www.birgit-boeckli.de

Alle Bücher von Birgit Böckli

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Birgit BöckliFriesensturm
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Friesensturm
Friesensturm
 (29)
Erschienen am 01.03.2012
Birgit BöckliFlammenküste
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Flammenküste
Flammenküste
 (12)
Erschienen am 04.05.2015
Birgit BöckliLore macht Urlaub
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Lore macht Urlaub
Lore macht Urlaub
 (7)
Erschienen am 27.08.2013
Birgit BöckliSonnenthal
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Sonnenthal
Sonnenthal
 (3)
Erschienen am 08.09.2011
Birgit BöckliUnd dennoch ist es Leben
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Und dennoch ist es Leben
Und dennoch ist es Leben
 (3)
Erschienen am 25.04.2011
Birgit BöckliAuf tödlich gute Nachbarschaft
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Auf tödlich gute Nachbarschaft
Auf tödlich gute Nachbarschaft
 (2)
Erschienen am 02.11.2013
Birgit BöckliDen Tod im Herzen
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Den Tod im Herzen
Den Tod im Herzen
 (2)
Erschienen am 22.12.2011
Birgit BöckliDie Helden von der Fensterbank
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Die Helden von der Fensterbank
Die Helden von der Fensterbank
 (1)
Erschienen am 08.12.2011

Neue Rezensionen zu Birgit Böckli

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Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

Ein gutes Debüt mit Luft nach oben
MiGuvor 3 Monaten

Kurze Inhaltsangabe
Spiekeroog ist in Aufruhr denn ein Mörder treibt sich auf der Insel rum. Ausgeschlossen, dass es sich um einen der Einheimischen handelt. Diese Haltung macht das Ermitteln für Thomas Berg und Freda Althus nicht leichter.
Als wäre es nicht schon kompliziert genug, zieht auch noch ein Sturm auf …

Meinung
Die Autorin Birgit Böckli beschreibt in ihrem Krimidebüt die bis dahin friedliche Insel Spiekeroog als Tatort.
Mit einer guten friesischen Atmosphäre, einem kleinen Polizeirevier und verschlossenen Insulanern, konstruiert sie Stück für Stück einen Kriminalfall, bei dem sie zwar die eine oder andere regionale Lokalität erwähnt, sich aber viel mehr auf den Mordfall und ihre Charaktere konzentriert.
Diese sind ziemlich gut ausgearbeitet und besitzen ganz schön Ecken und Kanten.
Scheinbar haben alle Personen irgendeine Macke, was sie für mich viel authentischer erscheinen ließ.

Doch vor allem der der Erzählstrang von Thomas Berg, gefiel mir gut, da dieser dieses Debüt noch interessanter macht.
Denn Kommissar Berg hat sich nicht ohne Grund auf Spiekeroog versetzen lassen, wie dem Leser gleich zu Beginn des Romans klar werden wird.
Er ist verbissen, launisch und in sich gekehrt und muss erst einmal lernen die Bewohner, vor allem seine Kollegen/Kolleginnen zu verstehen.
Natürlich wird hier auf das Privatleben von Thomas Berg eingegangen aber die Autorin verliert sich nicht zu sehr in Nebensächlichkeiten.

Leider gab es aber auch eine Person beziehungsweise einen Kollegen (Theo Herrlich) von Thomas Berg, der mir persönlich etwas zu blass erschien und zu weit in den Hintergrund rückte.
Er wurde quasi nicht nur von den Kollegen übergangen, sondern meiner Meinung nach von der Autorin ebenfalls.
Sein Ausgang war mir am Ende etwas zu schnell abgehandelt, was ich etwas schade fand.
Durchweg hochspannend ist dieser Krimi übrigens auch nicht dafür kommt die Autorin aber mit wenigen überraschenden Wendungen aus.

Etwas schade war auch, dass mir ein wenig die Atmosphäre bezüglich des Sturms gefehlt hat, doch die Autorin konzentriert sich tatsächlich auf die Morde und deren Personen.
So plätschert die Handlung teilweise etwas dahin, was mir persönlich aber nicht so viel ausmachte, da zumindest das letzte Drittel einen spannenden Showdown bieten konnte und der Schluss tatsächlich noch mal die Spannung steigerte.

Fazit
„Friesensturm“ ist ein recht ruhiger aber atmosphärischer Auftakt, der mich gut unterhalten konnte.
Bei regionalen Krimis und besonders Krimidebüts erwarte ich nicht hochspannende Fälle, sondern viel mehr einen guten atmosphärischen Hintergrund.
Der wurde meines Erachtens soweit gegeben, auch wenn noch viel Luft nach oben ist, sodass ich auch den zweiten Fall „Flammenküste“ früher oder später lesen möchte.

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femarss avatar

Rezension zu "Lore macht Urlaub" von Birgit Böckli

Heldin mit Herz und Humor
femarsvor 8 Monaten

Wahre Heldinnen stehen nicht auf Podesten sondern mitten im Alltag. Genau so eine ist Lore. Lore träumt von Urlaub, montiert in einer Spielzeugfabrik Bärenbein und schreibt Briefe, gondelt dabei von einer Katastrophe in die nächste, findet Freundinnen und macht sich Feindinnen. Helfen tut sie allen, wenn's drauf ankommt, versprüht dabei Optimismus, Frohsinn und Wärme.
Die Autorin schafft es, ihren Stil der ungewöhnlichen Heldin anzupassen und den Roman so zu einem nahtlosen Lesevergnügen zu machen. Man hört die Lore selber sprechen, wenn sie mit Tempo dem überraschenden Ende ihrer Geschichte entgegeneilt und selbst trägt man die tolle Dame auch nach der Lektüre noch lange im Herzen. Ein wunderbares Buch!

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pardens avatar

Rezension zu "Oktober - Leise lauert der Tod" von Birgit Böckli

Ein überzeugender Short-Thriller!
pardenvor einem Jahr

EIN ÜBERZEUGENDER SHORT-THRILLER!

Melanie verzweifelt zunehmend. Obwohl sich bereits drei Jahre hintereinander am Geburtstag ihres Vaters Schreckliches ereignet hat, fühlt sie sich mit ihrer Angst ganz allein gelassen. Ihre Schwester verschwand vor drei Jahren am 18. Oktober spurlos, ihre Mutter starb vor zwei Jahren, weil sie vor einen Zug fiel, und ihre Schwägerin stürzte vor einem Jahr von einem Balkon. Melanie kann einfach nicht an einen Zufall glauben, doch ihre Familie verdrängt die Vorfälle so gut wie es geht, ihre Freunde sind hilflos, und die Polizei schenkt ihr keinen Glauben. Es gibt keinen sichtbaren Zusammenhang zwischen den schrecklichen Ereignissen des 18. Oktobers der vergangenen Jahre, es gibt auch niemanden, der einen Grund für derartige Taten hätte - aber Melanies Sorge, dass sie die nächste sein könnte, scheint nur zu berechtigt. Denn sie ist die letzte noch lebende Frau in ihrer Familie, und der 18. Okober nähert sich unaufhaltsam...

Birgit Böckli ist es gelungen, mich mit diesem Kurzthriller (95 Seiten) von Beginn an in den Bann zu ziehen. Melanie ist eine sympathische junge Frau, und es fiel leicht, sich in sie und ihre wachsende Angst hineinzuversetzen - auch die Hilflosigkeit angesichts ihrer einsamen Befürchtung, die nächste auf der Liste des Fluchs, des Täters oder von was auch immer zu sein, war deutlich zu spüren. Ein Count-Down-Thriller, der seinen Spannungsbogen durchgehend halten konnte bis zum Schluss, der mich auf eine falsche Fährte führte und der mich insgesamt hervorragend unterhalten hat. Lediglich die Auflösung ist in meinen Augen ein wenig zu kurz geraten, ansonsten gibt es hier beide Daumen hoch!

Für mich in jedem Fall eine der stärksten Folgen aus der Reihe der Kalender-Thriller - und ich bin gespannt, ob die letzten beiden Folgen das Niveau halten können...


© Parden

Kommentare: 3
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Gespräche aus der Community

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BirgitBoecklis avatar
Hallo zusammen,

wer schon einmal auf der schönen Nordseeinsel Spiekeroog war, der weiß, dass dort die Uhren in der Regel ein wenig anders gehen. Auch die beiden Inselpolizisten in meinem neuen Frieslandkrimi "Flammenküste" haben sich in den zwei Jahren, seit sie dort ansässig sind, an die Ruhe und das Leben im Einklang mit der Natur gewöhnt. Selbst die Fälle von Sachbeschädigung, die sich in letzter Zeit häufen, können den Frieden nicht wirklich stören.
Erst als es zu ernsthaften Schuldzuweisungen kommt und der Sohn einer neu zugezogenen Familie bedroht wird, spüren die beiden Hauptkommissare, dass sich die Atmosphäre auf der Insel bereits verändert hat.

Flammenküste ist kein typischer Krimi, der auf detailreicher Polizeiarbeit oder blutigen Szenarien aufbaut. Ganz langsam schlittern Thomas Berg und seine Kollegin in eine Verkettung von Umständen hinein, deren Zusammenhänge sie nur schemenhaft begreifen. Als ihnen klar wird, was wirklich auf der Insel vorgeht, hat die Katastrophe bereits ihren Lauf genommen.

Anlässlich der eBook-Veröffentlichung stellt der Knaur-Verlag 15 Freiexemplare für eine Leserunde zur Verfügung, zu der ich euch hiermit herzlich einladen möchte. Bei mehr als 15 Bewerbungen entscheidet das Los. Anschließend wäre es toll, wenn ihr eure Rezensionen nach Möglichkeit auch bei Amazon postet.
ACHTUNG: Bei den Leseexemplaren handelt es sich ausschließlich um epub.

Ihr habt bis zum 7.4.2015 Zeit, um euch für diese Leserunde anzumelden. Dazu würde ich gerne von euch folgendes wissen: An welches Buch aus eurer Kinder- oder Jugendzeit erinnert ihr euch noch heute besonders gerne? Mein Lieblingsbuch war lange Zeit „Emma oder die unruhige Zeit“ von Ursula Fuchs. Darin erzählt die Autorin die Geschichte eines Mädchens während des zweiten Weltkrieges.

Hier gibt es noch den Klappentext zu Flammenküste:
Seit einiger Zeit kommt es auf Spiekeroog immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen und Vandalismus.
Hat der Sohn einer neu zugezogenen Familie, der angeblich eine kriminelle Vergangenheit hat, etwas damit zu tun? Kommissar Berg aus Berlin, der auch nach Jahren auf der Insel noch um die Anerkennung der Bewohner kämpft, versucht zusammen mit seiner Kollegin Freda Althuis, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Doch noch ehe ihnen das gelingt, wird die Insel von einem weiteren Verbrechen heimgesucht, und diesmal geht es um Leben und Tod.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen und sende
Herzliche Grüße

Birgit Böckli


mabuereles avatar
Letzter Beitrag von  mabuerelevor 3 Jahren
Zur Leserunde
BirgitBoecklis avatar
Hallo Ihr Lieben,
da mein heiterer Regionalkrimi bereits in kurzer Zeit die dritte Auflage erreichte, habe ich auf meinem Blog ein kleines Gewinnspiel gestartet, zu dem ich euch gerne einladen möchte. Hier geht es zur Buchverlosung.
Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und sende
herzliche Grüße

Birgit Böckli
Zur Buchverlosung
BirgitBoecklis avatar
Hallo liebe Lovelybooks-Leser,

jetzt muss ich mich doch auch mal mit meinem Büchlein hier dazwischen drängeln. Ich möchte euch nämlich jemanden vorstellen, und zwar die Protagonistin meines heiteren Frauenromans "Lore macht Urlaub".
Lore ist liebenswert, chaotisch und manchmal ganz schön naiv, aber sie wurschtelt sich mit eisernem Überlebenswillen durch alle Probleme, die sich täglich vor ihr auftürmen.
Und da ich ein schrecklich neugieriger Mensch bin, möchte ich natürlich unbedingt wissen, wie euch die Geschichte gefällt, am meisten würde ich mich über eine Rezension bei Amazon freuen. Deshalb verlose ich 20 Ebooks, wahlweise im epub/mobi oder pdf-Format.
Wer jetzt Lust bekommen hat, meine Protagonistin auf ihrer Reise zu begleiten, darf sich gerne als Teilnehmer bewerben.
Dazu möchte ich von euch wissen, wo ihr am liebsten euren nächsten Urlaub verbringen würdet.

Hoppla, den Klappentext gibt es natürlich auch, schließlich sollt ihr ja wissen, worauf ihr euch einlasst:

Lore nimmt die Dinge mit Humor. Den braucht sie allerdings auch, denn mit ihrer herrlich naiven Art tappt sie von einer Katastrophe in die nächste. Dabei hat sie im Grunde gar keine außergewöhnlichen Wünsche. Ein Urlaub in Italien, das sollte doch zu machen sein. Doch was sie auch anstellt, das Geld will einfach nicht mehr werden. Stattdessen nimmt das Chaos seinen Lauf.

In mehreren Briefen berichtet Lore Badowski von ihrer Arbeit in der Spielzeugfabrik, dem Ärger mit einer stets übellaunigen Vermieterin und ihren verschiedenen Bemühungen, die Urlaubskasse aufzustocken.

Und als kleinen Vorgeschmack folgt an dieser Stelle noch ein kurzer Ausschnitt als Leseprobe:

Der Simon ist die ganze Zeit zwischen den Sesseln rumgeturnt und hat Radschlagen geübt, und Kopfstand und solche Sachen, aber als er die Stehlampe umgeschmissen hat, hat’s gleich von unten gegen die Decke gehauen, erst laut, dann ein bisschen gedämpfter, und da hab ich gewusst, dass die sich jetzt zusammengetan haben, die Kramers und die Alte, und dass sie jetzt beide am Kloppen sind, wahrscheinlich mit dem Besenstiel.
Und weil ich grad so schön geladen war, hab ich zum Simon gesagt, ob er das noch mal machen kann, die Stehlampe umschmeißen, so mit richtig Karacho. Dem Simon hat mein Angebot gefallen, aber die Verena war dagegen, und sie hat gesagt, die Stehlampe geht vielleicht kaputt, da haben wir’s halt bleiben lassen.
Der Simon ist dann auf meinen Schoß rauf und hat die ganze Zeit Haselnusskekse gefuttert, bis er auf einmal ziemlich blass geworden ist, und da hab ich ihn schnell runter geschoben, und das war auch keine Sekunde zu früh. Wahrscheinlich haben sich die Kopfstände nicht mit den Plätzchen vertragen, auf jeden Fall hat er den ganzen Flur runter gekotzt, da liegt ja zum Glück kein Teppichboden. Soll man nicht glauben, was da alles aus so einem vierjährigen Kerlchen rauskommen kann. Er hat furchtbar geheult, und die Verena hat sich immer wieder entschuldigt, sie hat lauter hässliche rote Flecken im Gesicht bekommen, und danach hat sie sich auch ganz schnell verabschiedet, um den Kleinen ins Bett zu bringen, der hat da nur noch geschnieft. Sie hat einen großen Schritt über die Lache im Flur gemacht, den Simon wie einen Sack Kartoffeln über den Armen, und hat sich immer noch entschuldigt. Ich hab ihr gesagt, dass doch überhaupt nichts passiert ist, aber sie war untröstlich, die restlichen Haselnusskekse hat sie auch nicht mitnehmen wollen, und dann ist sie gegangen.
Ich hab mir das Radio angemacht, weil es sich bei Roland Kaiser einfach nochmal so gut putzt, aber dann hat es schon wieder von unten gewummert, diesmal noch deutlicher als vorher, und ich war ja auch bald fertig mit dem Kram. Ich hab mich aufs Bett gesetzt und mir ganz fest vorgenommen, dass die von der Gepora mich nicht kleinkriegen, und dann hab ich die Augen zugemacht und von der Adria geträumt.

So, ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen neugierig auf diese ungewöhnliche Geschichte machen, und freue mich auf eure Teilnahme.
Bis dahin sende ich ganz liebe Grüße

Eure Birgit

.






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