Birgit Böckli Den Tod im Herzen

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Inhaltsangabe zu „Den Tod im Herzen“ von Birgit Böckli

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  • Rezension zu "Den Tod im Herzen" von Birgit Böckli

    Den Tod im Herzen

    Gerritje

    19. January 2012 um 15:40

    Dass an diesem Job irgendetwas ganz und gar nicht koscher sein kann, ist ein Gefühl, dass Dirk Färber von Anfang an beschleicht: Seit Jahren schreibt der Arbeitlose ohne jedes Ergebnis Bewerbungen, und urplötzlich scheint dieses seltsame Arbeitsangebot vom Himmel zu fallen, für das er offenbar nicht nur von einem uralten Freund empfohlen wurde, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, sondern das darüber hinaus auch noch ungewöhnlich gut bezahlt wird. Wohlgemerkt unter der Voraussetzung, dass er Schweigen bewahren kann... An seinem neuen Arbeitsplatz, einer einsam gelegenen und gut bewachten Villa, bestätigt sich Färbers erster Eindruck schnell. Sein Arbeitgeber ist nicht nur ein seltsam ausgemergelter und vorzeitig gealterter Mann, sondern geht offenbar auch einem überaus seltsamen Hobby nach: dem illegalen Sammeln exotischer und überaus seltener Meerestiere nämlich. Und im Laufe der Zeit verdichten sich immer mehr die Anzeichen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt: Die Geheimniskrämerei der Kollegen und Vorgesetzten stimmt Färber zunehmend skeptisch, schließlich verschwindet auch noch ein Mitarbeiter. Und was mag es mit den mysteriösen Geschehnissen im Keller auf sich haben, aus dem immer wieder grauenvolle Geräusche dringen und zu dem Färber der Zutritt verwehrt ist? Obwohl die Geschichte wirklich nicht kurz ist, habe ich sie letztlich in einem Rutsch gelesen. Der professionelle Schreibstil der Autorin und der überaus gelungene Spannungsaufbau ziehen den Leser geradezu zwangsläufig in diese Geschichte hinein. Man will unbedingt wissen, was da an Schrecklichem in diesem seltsamen Keller vor sich geht, und - soviel sei verraten - wer Grusel liebt, wird bei diesem furiosen Finale nicht enttäuscht. Eine spannende Geschichte mit Schock- und Gänsehauteffekt zum Abschluss. Rundum lesenswert!

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  • Rezension zu "Den Tod im Herzen" von Birgit Böckli

    Den Tod im Herzen

    sternthaler75

    11. January 2012 um 13:27

    Endlich wieder einen Job, darauf hatte Dirk Färber schon lange gehofft nach all den Tiefschlägen der letzten Zeit. Allerdings hat er kein gutes Gefühl dabei, als er seine Arbeit beginnt. So viel Geld für Kontrollgänge als Wachmann und ab und zu mal eine handwerkliche Aufgabe, hoffentlich ist das kein krummes Ding. Und das Ganze auf Empfehlung seines ehemaligen Schulkameraden Ammann. Schon seltsam, findet Färber. Aber egal, nach über 300 Bewerbungen endlich wieder Arbeit. Doch in dieser Villa, die er nun seinen Arbeitsplatz nennen darf, ist es ihm nicht geheuer. Der Unternehmer, sein Arbeitgeber Klaroff hat eine besondere Sammelleidenschaft; exotische Meeresbewohner. Riesige Aquarien, in denen nicht nur erlaubte Tiere, sondern auch die eine oder andere außergewöhnliche Besonderheit schwimmt, befinden sich in der unteren Etage. Sie müssen natürlich regelmässig gepflegt und gereinigt werden. Doch Achtung, manche dieser Schätze sind höchst gefährlich oder giftig. Und dieses schreckliche Geräusch aus dem Keller, angeblich sind es die Pumpen, die das Wasser reinigen. Den Keller darf Färber nicht betreten, und genau das macht ihn sehr, sehr neugierig. meine Meinung Die Autorin Birgit Böckli hat diesen Adventskalender des Grauens, wie sie ihn liebevoll bezeichnet, auf ihrem Blog vorgestellt und zum Lesen eingeladen. Unheimlich, gleich von Anfang an, so kam mir dieser Horrorkurzthriller vor. Kalt und emotionslos, irgendwie sehr distanziert, so kommt er rüber. Die einzelnen Personen sind nicht direkt unsympathisch, aber eine Beziehung konnte ich nicht aufbauen zu ihnen, dafür erfährt man insgesamt zu wenig von ihnen. Dem Verlauf der Geschichte ist das nicht hinderlich. Schnell wird dem Leser klar, dass in dem Keller der Villa auf jeden Fall etwas nicht ok ist. Die Spannung baut sich zügig auf, und ist unterschwellig dauerhaft zu spüren. Es gruselt einen förmlich und während des Lesens macht sich ein unheimliches Gefühl breit. Und je tiefer der Leser in die Geschichte vordringt, um so neugieriger wird das Ganze. Bis zum Schluss wird die Spannung bewahrt und ich hatte nicht die geringste Idee, was mich am Ende erwarten würde. Unterm Strich Unheimlich und gruselig, ein kleiner Happen für zwischendurch.

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