Birgit Böckli Friesensturm

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Inhaltsangabe zu „Friesensturm“ von Birgit Böckli

Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althuis erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen.

Kurzweiliger Inselkrimi mit ein paar Toten zuviel. Nette Unterhaltung nicht für Spiekeroogliebhaber

— makama
makama

Spannender Inselkrimi, der die Atmosphäre und das Leben dort toll einfängt. Die perfekte Lektüre für einen Spiekeroog-Urlaub.

— mareike91
mareike91

Fazit: Ein gelungenes Krimidebüt mit einer spannenden, nicht vorhersehbaren Story, die mit viel Lokalkolorit versehen ist.

— Bellexr
Bellexr

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  • Leserunde zu "Die fremde Königin" von Rebecca Gablé

    Die fremde Königin
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    "Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt" Lese-Auszeit mit Rebecca Gablé! Zum Erscheinen von "Die fremde Königin" laden wir euch zu einem entspannten Lesewochenende ein. Lasst den Alltagsstress hinter euch und stürzt euch in eine Welt voller Macht, Intrigen und heroischer Eroberungszüge. Mitmachen lohnt sich! Denn ihr könnt nicht nur eines von 40 Exemplaren von "Die fremde Königin" gewinnen, sondern wir statten euch zusätzlich mit einem Entspannungspaket für unser Lesewochenende vom 27.04. bis 01.05. aus!Hört sich gut an? Dann bewerbt euch direkt!Über das Buch     Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto. Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ... Über Rebecca Gablé         Rebecca Gablé ist das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Ingrid Krane-Müschen, geboren am 25. September 1964 in Wickrath bei Mönchengladbach. Sie ist vor allem für mittelalterliche Ritterromane bekannt. Rebecca Gablé schließt 1984 die Schule mit dem Abitur ab. Nach der Schule macht sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau. In diesem Beruf arbeitet sie einige Jahre auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, wo sie die englische Kultur und Sprache näher kennenlernt. 1991 beginnt Rebecca Gablé ein Studium der Anglistik und Germanistik mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft und Mediävistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort arbeitet sie drei Jahre als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für mittelalterliche englische Literatur. lm Frühjahr 1996 schließt sie das Studium mit einem Magister ab. Gablé schreibt 1990 ihr erstes Buch, den Kriminalroman „Jagdfieber“. Viele Jahre suchte sie nach einem Verleger für ihren Erstling, der schließlich 1995 bei Bastei Lübbe erscheint – bis zum heutigen Tage Gablés VerlagGemeinsam mit Bastei Lübbe vergeben wir in unserer Leserunde 40 Exemplare von "Die fremde Königin" für unser Lesewochende vom 27.04. bis 01.05.Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 23.04. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:   Wie entspannst du am besten, wenn dein Alltag wieder besonders stressig wird?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und freue mich schon auf das Lesewochenende mit euch! Vom 27.04. bis 01.05. freuen wir uns darauf, gemeinsam mit euch "Die fremde Königin" zu lesen und hier in der Leserunde sowie bei Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #leseauszeit unsere Leseeindrücke zu teilen. Auf unserer Aktionsseite findet ihr Fotos und Tweets der anderen User.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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    Wildi

    Wildi

    20. April 2017 um 20:40
  • Tote auf Spiekeroog

    Friesensturm
    makama

    makama

    31. March 2017 um 19:19

    Der Kommissar  Thomas Berg, der sich am Tod seiner Schwester Kerstin schuldig fühlt, hat sich auf die Insel Spiekeroog versetzen lassen. Er wird vom Inselpolizisten Theo Herrlich  alles andere als freudig begrüßt.Schon bald gibt es einen Toten. Er wurde erschossen.Der Mann war ein Zugereister und auf der Insel sehr beliebt.Die Auricher Hauptkommissarin Freda Althus und ihr Team werden hinzugezogen.Das passt dem Inselscheriff überhaupt nicht und er zieht sich zurück.Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig und die Ehefrau des Toten schient nicht an der Aufklärung gelegen zusein.Und es bleibt nicht bei einem Toten.Es gibt weitere Ofer. Hängen die Fälle zusammen.Thomas Berg ist wchwer angeschjlagen, trotz einer richtigen Grippeermittlet er weiter, und als ein schwerer Sturm aufzieht, müssen sie sich beeilen.....Zum Schluss gibt es ein spannendes Finale und weitere Tote.Fazit:Ein nicht uninteressanter Insellrimi mit einigen Wendungen und einem überraschenden Ende.Mich hat dieses Buch gut unterhalten, obwohl es ein paar Tote zuviel gab.Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch

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  • Ein spannender Regionalkrimi

    Friesensturm
    Lissy

    Lissy

    14. October 2013 um 20:05

    Spiekeroog: das ist einerseits eine Ferieninsel, aber in erster Linie ein Dorf, in dem man sich kennt. Jetzt passiert genau da ein Mord, und es soll nicht bei einem Toten bleiben. Thomas Berg, der neue Polizist auf Spiekeroog, hat also direkt alle Hände voll zu tun, dabei hätte es ihn schon ausgelastet, sich einzuleben und die Insulaner kennen zu lernen, ein wirklich besonderes Völkchen. Der Dienststellenleiter, ein ganz alter Hase, der jeden im Dorf genauer kennt, als es manchmal hilfreich ist, macht es ihm nicht leicht. Doch dann kommt das Ermittlungsteam vom Festland und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Ein spannender Krimi, der gleichzeitig ein Gefühl für eine tolle Insel vermittelt.

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  • Leserkommentare zu Friesensturm von Birgit Böckli

    Friesensturm
    sb

    sb

    03. March 2013 um 11:54 via eBook 'Friesensturm'

    Netter, gut und leicht zu lesender Krimi, der Spiekeroog-Fans sicherlich spannendes Lesevergnügen bieten wird.

  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    sylvia_d

    sylvia_d

    07. November 2012 um 21:22

    Birgit Böckli ist ein tolles Krimi-Debut gelungen. Figuren und Atmosphäre überzeugen und stehen im Vordergrund in diesem Regionalkrimi, der auf der Insel Spiekerog spielt. Man könnte meinen, Böckli hätte Herrlich, Berg und Althuis, aber auch Praun (allein die Namen sind ein kleines Kunstwerk) und all die anderen persönlich gekannt. Besonders haben mir die lokalen Einsprengsel gefallen. Der Krimi ist chronologisch aufgebaut, fängt sanft an (abgesehen vom Prolog), nimmt aber dann an Spannung zu und endet in einem Showdown, in dem ich bis tief in die Nacht lesen musste. An Leichen fehlt es natürlich auch nicht. Besonders hat mich beeindruckt, dass es nicht viele falsche Fährten gibt wie in anderen Kriminalromanen, und dass ich die Auflösung nicht erahnen konnte.Kompliment! Böcklis Krimi ist wie ein großes Puzzle, in dem sich am Ende alles zusammen fügt. Als Krimiliebhaberin hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass am Schluss nicht alles aufgeht, aber dafür gleicht die wirklich gelungene Sprache, die kurz und knapp und nicht zu blumig ausfällt, diesen Wunsch wieder aus. Wenn die Sprache so zum stürmischen Inhalt passt, macht das Lesen Freude!

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Karr

    Karr

    10. September 2012 um 19:52

    Ihren Debütroman hat Birgit Böckli nach dem bewährten Muster der großen Agatha Christe gestrickt und auf der wildromantischen Frieseninsel angesiedelt. Das passt alles sehr gut zusammen. Ein Inselkrimi - Schauplatz ist sie Ostfriesische Insel Spiekeroog, das ist die kleine Insel recht neben Langeoog, die natürlich alles an Insel und Küpsten-Idylle aufzubieten hat, was wir Festländer uns von unserem Urlaubsort erwarten: kleine Häuser, Touristen überall, gepflasterte Gässchen mit Cafés und Kneipen an jeder Ecke, Dünen, Sand und Meer und vor allem - wichtig! - keine Autos. Wenn man sich hier bewegt, dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad der einzige Wagen ist der des Notarztes zus ein, und den brauchen wir in diesem Romane einige Male. Der Idylle-Schock trifft auch Kommissar Thomas Berg, der sich aus Berlin auf die Insel hat versetzen lassen, weil er von einem privaten Schicksalsschlag Abstand gewinnen möchte. Das Insel-Revier ist kaum von einer Insel-Pension zu unterscheiden, der Revierleiter Theo Herrlich ein ausgemachtes Ekel (aber, natürlich: mit gutem Herzen, bzw aus einem guten Grund), und geführt werden die Polizei-Geschäfte von dem Insel-Original Johannsen, das natürlich über alles und jeden auf der Insel Bescheid weiß. Kuam ist Thomas Berg auf der Insle, gibt es den ersten Toten: Inselbewohner Riemann liegt tot in den Dünen. Und vom Festland kommt Hauptkommissarin Freda Althuis herüber, um den Insel-Cops zu zeigen, was eine richtige Mordermittlung ist. Mit Viel Hartnäckigkeit und Kombinationsgabe ermitteln die beiden, was hinter dem Mord steckt und es bleibt natürlich nicht aus, dass sie sich dabei näherkommen. Ein bisschen nur, aber wahrscheinlich genug, dass es für einen zweiten Roman um die Inselabneteuer von Kommissar Berg reicht. Ihren Debütroman hat Birgit Böckli nach dem bewährten Muster der großen Agatha Christe gestrickt und auf der wildromantischen Frieseninsel angesiedelt. Das passt alles sehr gut zusammen - die Abgeschlossenheit der Insel und die Ermittlungen bei den schweigsamen Insulanern, die alle mehr wissen, als sie zugeben. Aber eben am Ende doch nicht verhindern können, dass unsere beiden symapthischen Helden die Wahrheit an den Tag bringen.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2012 um 21:29

    „Friesensturm“ ist der erste Roman den ich von der Autorin Birgit Böckli lese. Die Autorin war mir bis dato unbekannt, so dass ich ohne irgendeine Erwartung an die gut 256 Seiten gegangen bin. Spiekeroog ist der Schauplatz der Geschichte und natürlich auch der Morde. Damit wären wir direkt beim Thema. An sich hat mir der Roman recht gut gefallen, aber nun fange ich mal untypischerweise mit dem Kritikpunkt an. Ich fand die Morde bzw. Geschehnisse teilweise zu inszeniert. Ja ich weiß ein Krimi lebt von diesen Inszenierungen , aber ich finde so offensichtlich und darstellerisch wie hier hätte es dann nicht sein müssen. Daher leider ein Punkt Abzug. Aber wenden wir uns den positiven Dingen zu von denen der Roman sicherlich auch eine ganz e Menge hat. Erst mal gelingt es der Autorin eine wirklich gute Atmosphäre zu schaffen. Gut Spiekeroog und die Inseln, die Nordländer ja einfach alles hat sowieso seine Atmosphäre aber die in einem Buch an den Leser zu bringen ist dennoch nicht das Einfachste. Der Autorin ist es gelungen, herzlichen Dank an dieser Stelle. Dann finde ich die Charaktere alle so wie sie sind sehr passend für die Geschichte und den Ort an dem sie spielt. Sicherlich ist auch ein bisschen Klischee dabei wenn man immer von den rauen , schweigsamen und störrischen Friesen spricht. Angenehm anders ja erfrischend wirken dabei die Versuche von Kommissar Berg sich an die Menschen und die Insel zu gewöhnen und mit ihnen zurecht zu kommen. Das hat für manche Schmunzeleien gesorgt. Die Geschichte selber ist sehr spannend. Man hat trotz der nur gut 256 Seiten zunächst keine Ahnung was überhaupt und warum passiert ist. Sicherlich wird die Spannung durch die Charaktere die allesamt verschwiegen daher kommen und die Atmosphäre noch mehr ausgereizt. Oft macht man sich wie bei jedem gutem Krimi eigene Gedanken damit die Autorin diese Seiten später wieder zunichtemachen kann. FAZIT: Bis auf den erwähnten Kritikpunkt hat mir der Spiekeroog Krimi sehr gut gefallen. Mit 256 Seiten auch eine angenehme Länge. Ich würde mich freuen wieder von der Autorin zu hören.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2012 um 18:24

    der Titel kann locker mit den Krimi-Bestsellern von Droemer Knaur, z. B. mit Krimis von Andreas Franz mithalten. Für meinen Geschmack waren es zu viele ... (Den Satz kann ich leider nicht beenden, denn ich will nix verraten). Ins Herz geschlossen habe ich die gute Seele des Polizeireviers auf Spiekeroog, den ollen Johanssen. Ich glaube, ich muss auf der Insel Urlaub machen und nachschauen, ob es ihn tatsächlich gibt. Sehr schön auch die atmophärische Seite des Krimis. Die Nordseeluft wehte mir um die Ohren und das nicht zu knapp. Zum Schluss wird es dann richtig spannend. Vielleicht ein bisschen konstruiert? Aber, das muss jede/r für sich selbst entscheiden. Kommissar Berg sagt zum Schluss "Der nächste Sturm kommt bestimmt." Jau, ich freue mich drauf! Auf jeden Fall von mir eine Leseempfehlung für Neobooks - Friesensturm: Ein Spiekeroog-Krimi. LG an dich, Birgit von Alexandra

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    maxibiene

    maxibiene

    03. June 2012 um 19:53

    Klappentext: Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althus erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen. Meine Meinung: Thomas Berg hat sich auf eigenen Wunsch von Berlin nach Spiekeroog, einer autofreien Nordseeinsel, versetzen lassen. Dass er nicht Willkommen ist, lässt sein Vorgesetzter Revierleiter Theo Herrlich ihn deutlich spüren. Kaum dass er eingetroffen ist, passiert auch schon der erste Mord. Es ist überhaupt der erste Mord, den es je auf Spiekeroog gegeben hat. Ausgerechnet Berg zieht die vom Festland kommende Kripobeamtin Freda Althuis in die Ermittlungen mit ein. Herrlich dagegen fühlt sich übergangen und beauftragt Berg mit belanglosen Arbeiten obwohl ein weitere Leiche gefunden worden ist. Da sich Berg und Althuis offensichtlich besser verstehen als es Herrlich lieb ist, meldet sich Herrlich krank. Unterdessen scheinen die Ermittlungen auf der gemütlichen Insel und ihren Bewohnern ins Stocken zu geraten, denn alle scheinen nur noch zu mauern, sodass die beiden Ermittler auf der Stelle treten. Birgit Böckli beginnt ihren Prolog mit einem riesigen Paukenschlag. Mit diesen anfänglichen spannenden Zeilen ist natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung verbunden. Doch die Autorin enttäuscht nicht. Mit einem eindrucksvollen Tempo führt sie den Leser zunächst in das Leben auf der Insel Spiekeroog ein und lässt dann auch ohne große Umschweifungen den ersten Mord geschehen. Im Verlauf der Handlung erhöht sich die Anzahl der Todesfälle, die teilweise wie Unfälle aussehen, aber keine sind. Dass damit die Kommissare überfordert sind, verwundert nicht. Mit dem Revierleiter Herrlich, der vermeintlich schon sein ganzes Leben auf der Insel verbracht hat, lernt man einen knochigen, aber auch verängstigten und demoralisierten Menschen kennen, der auch mal seine Untergebenen mobbt. Hingegen wirkt der ehemalige Berliner Polizist Thomas Berg als Neuankömmling auf der Insel, der vor seiner Vergangenheit flüchtet, sehr sympathisch. Auch die übrigen Figuren beschreibt Böckli sehr anschaulich. Von jeder erhält man eine gewisse Vorstellung. Die Geschichte ist spannend erzählt und wird oftmals aus der Perspektive von Thomas Berg dargestellt, sodass man auch einen umfassenden Einblick in seine Gefühlswelt erhält. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass mich der Krimi langweilen würde. Im Gegenteil, der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und hat sich während der gesamten Handlung auf hohem Niveau gehalten. Zwar fand ich das Ende des Plots und die Auflösung der Mordfälle etwas zu konstruiert, was aber dem Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch getan hat. Birgit Böckli begeistert mit einem einfachen, flüssigen und fesselnden Schreibstil. Die Unterteilung des Buches in kleine Kapitel trägt für ein schnelles Lesetempo bei. Begeistert haben mich auch die ungewöhnliche Größe des Buches und vor allem das faszinierende und mystische Cover. Fazit: Birgit Böckli ist mit „Friesensturm“ ein hervorragendes Krimi-Debüt gelungen, das sehr abwechslungsreich und unterhaltsam erzählt ist. Die Story, die aus vielen kleinen Ereignissen besteht, fügt sich ganz allmählich ohne jeglichen Spannungsabfall wie Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Bellexr

    Bellexr

    14. May 2012 um 18:56

    Mord auf Spiekeroog . Kommissar Thomas Berg gibt sich die Schuld am Tod seiner Schwester Kerstin. Um dies besser verwinden zu können, lässt er sich von Berlin nach Spiekeroog versetzen. Auf der beschaulichen Insel gab es in der Vergangenheit nie einen Mord, doch kaum ist Berg angekommen, findet sich der erste Tote in den Dünen. Walter Riemann ist mit einem Kopfschuss ermordet worden, doch ein Verdächtiger lässt sich nicht finden, obwohl Berg und seine vom Festland abgeordnete Kollegin Freda Althuis unter Hochdruck ermitteln. Ein paar Tage später gibt es den nächsten Toten. Hierbei geht die Kommissarin jedoch von einem Unfall aus, nur Berg ist anderer Meinung. . In ihrem Krimidebüt steigt Birgit Böckli mit dem Tod von Bergs Schwester in die Story ein, um dann sofort zum ersten Tag des Kommissars auf Spiekeroog zu wechseln. Das erste Willkommen mit dem Revierleiter Theo Herrlich gestaltet sich mehr als schwierig, fühlt er sich doch durch Bergs Anwesenheit in seinen Befugnissen beschnitten. Viel Zeit bleibt Berg jedoch nicht zum Einleben und Einarbeiten, denn schon die Woche darauf findet ein Spaziergänger die Leiche von Walter Riemann in den Dünen. Die Zusammenarbeit mit dem Revierleiter ist weiterhin angespannt und so ist Berg nicht böse, dass Freda Althuis die Leitung der Ermittlungen übernimmt. . Diese gestalten sich komplizierter als gedacht, zwar sind die Friesen äußerst freundlich, aber auch sehr verstockt und gegen diese eingeschworene Gemeinde ist nur schwer anzukommen. Es sind von Anfang an keine Verdachtsmomente vorhanden, die standardmäßige Befragung der Ehefrau führt die Ermittler nicht weiter, doch ganz offensichtlich scheint die 14-jährige Tochter Marie mehr zu wissen als sie zugibt, zumal auch ihr ganzes Verhalten den beiden Kommissaren Rätsel aufgibt. Als dann ein zweiter Toter auftaucht und Berg von einem Mord ausgeht, kommt es zum Eklat zwischen Theo Herrlich und ihm. . Mit viel Lokalkolorit erzählt die Autorin ihren Krimi und konzentriert sich hier vornehmlich auf die reine Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare. Althuis und Berg kommen relativ gut miteinander aus, auch wenn sich Berg sehr verschlossen gibt und jeglichem privaten Kontakt aus dem Weg geht. Im Verlauf der Story kommen viele Fragen auf, auf die es zum Teil lange Zeit keine Antwort gibt, die Kommissare fischen im wahrsten Sinne des Wortes im Trüben, verzweifeln fast, weil einfach kein Ermittlungsansatz gefunden werden kann, das Wetter ist für Juni mehr als mies und dann gibt es auch noch eine Sturmwarnung. Birgit Böckli hat einen sehr einnehmenden, ruhigen und fesselnden Erzählstil. Sie versteht es gut, die Spannung kontinuierlich zu steigern, kaum Anhaltspunkte zur Klärung des Falls zu liefern und so ein Miträtseln bis zum Schluss zu garantieren. Die Auflösung ist schlussendlich glaubhaft und schlüssig umgesetzt. . Ein kleines Manko waren für mich nur die Charaktere. Mir fiel es etwas schwer, sofort eine Vorstellung von Thomas Berg zu bekommen, dies hat schon eine kleine Weile gedauert und lag nicht daran, weil Berg eh ein unnahbarer Typ ist. Auch Freda Althuis war für mich nicht sofort greifbar, dies gab sich jedoch alles im Verlauf der Story und ich empfand es jetzt auch nicht als so störend, da einfach die Story von Anfang an überzeugt. Alle Charaktere sind aber sehr authentisch beschrieben, dürfen Ecken und Kanten haben, einige bleiben auch etwas undurchschaubar, was die Suche nach dem Mörder und dem Motiv zusätzlich erschwert. . Fazit: Ein gelungenes Krimidebüt mit einer spannenden, nicht vorhersehbaren Story, die mit viel Lokalkolorit versehen ist.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Gerritje

    Gerritje

    19. April 2012 um 13:11

    Eine Insel, deren Bewohner sich mit Neulingen schwertun, ein Chef, der sich über die "Verstärkung" vom Festland offenbar so gar nicht freut, und dann gleich nach wenigen Tagen ein Mord - es ist nicht gerade ein warmes Willkommen, das dem Berliner Kommissar Thomas Berg bei seiner freiwilligen Versetzung nach Spiekeroog beschert wird. Und das, wo er sich nach dem Tod seiner Schwester eigentlich etwas Ruhe und Entspannung auf der ostfriesischen Insel erhofft hatte. Stattdessen spitzt sich die Situation fortwährend zu - so lange, bis sogar weitere Kräfte vom Festland anrücken müssen. Birgit Böcklis "Friesensturm" lebt von der außergewöhnlichen Atmosphäre der Insel und deren verschlossenen Bewohnern, die nicht nur dem neuen Kommissar, sondern auch dessen Ermittlungen mit Zurückhaltung und Skepsis begegnen. Nicht nur von den Insulanern, sondern auch von Spiekeroog selbst zeichnet die Autorin dabei ein sprachlich eindrückliches Bild, das das besondere Insel-Flair ebenso atmosphärisch zu vermitteln vermag wie die bisweilen düster-bedrückende Stimmung während der Befragungen. Auch bei der Entwicklung ihrer Figuren beweist Birgit Böckli mit "Friesensturm" ein gutes Händchen - sowohl bei der Auswahl ihres Ermittler-Duos Thomas Berg/Freda Althus, als auch in der Darstellung von Nebenfiguren, denen sie durch jeweils ganz einzigartige Charaktermerkmale Glaubwürdigkeit und Echtheit verleiht. Insgesamt ein hervorragend durchdachter, dabei aber niemals konstruiert wirkender Krimi, spannend zu lesen und mit einer ganz eigenen Atmosphäre, für den ich mir auch angesichts des interessanten Ermittler-Teams sehr gut eine Fortsetzung im Rahmen eines weiteren Falls vorstellen könnte.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Bücherwurm77

    Bücherwurm77

    19. March 2012 um 15:17

    Das Polizeirevier auf Spiekeroog bekommt Verstärkung. Denn Thomas Berg hält es in Berlin nicht mehr aus, da er über den Tod seiner Schwester einfach nicht hinweg kommen kann. Er hofft, auf Spiekeroog etwas Ruhe zu finden. Doch da hat er sich ziemlich getäuscht, kaum auf der Insel angekommen, wird eine Leiche in den Dünen entdeckt, der Inselbewohner Riemann wurde erschossen. Und es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Berg hat ziemlich viel zu tun und dann plagt ihn auch noch während der ganzen Ermittlungsphase eine hartnäckige Grippe, die er einfach losbekommt. Auch mit seinem neuen Vorgesetzten, dem Revierleiter Theo Herrlich kommt er nicht besonders gut zurecht, da er sich ziemlich widerborstig seinem neuen Kollegen gegenüber verhält. Dabei hat man ihm Berg nur zur Entlastung an die Seite gestellt, da Herrlich gesundheitlich nicht mehr ganz so fit ist, doch dass würde dieser niemals zugeben. Da die beiden Kollegen die Mordfälle aber nicht alleine klären können, bekommen sie erst einmal Unterstützung von der Kriminalhauptkommissarin Freda Althuis und ihrem gesamten Team von der Spurensicherung vom Festland. Dem Revierleiter Herrlich wird die ganze Sache schnell zu viel und seine schlechte Laune lässt er an seien Kollegen aus. Doch die lassen sich auch nicht alles bieten, bis es zu einem Streit kommt, nachdem Herrlich sich erst einmal eine Auszeit nimmt. Nun müssen Berg und Althuis alleine weiter Ermitteln, werden die beiden den Täter finden oder läuft ihnen die Zeit davon? Friesensturm ist der erste Roman von Birgit Böckli und ich muss sagen, dafür ist er wirklich richtig gut. Von Anfang an ist die Spannung greifbar. Einmal angefangen zu lesen, möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Bis zum Schluss kann der Leser nicht mal ansatzweise ahnen wer der Mörder ist. Die Charaktere konnten mich total überzeugen, denn sie werden sehr authentisch dargestellt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in Zukunft noch mehr von den beiden Kommissaren Althuis und Berg lesen könnte, denn die beiden sind mir schon ans Herz gewachsen.

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    tigerbea

    tigerbea

    16. March 2012 um 11:24

    Thomas Berg läßt sich von der Polizei Berlin nach Spiekeroog versetzen. Der Grund dafür liegt darin, daß durch sein Verschulden seine Schwester starb. Er hatte versprochen sie von der Diskothek abzuholen und hat es aufgrund eines Einsatzes vergessen. Bei ihrer Fahrt per Anhalter kam sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Auf Spiekeroog angekommen, merkt er schnell, daß es nicht so einfach ist, bei den Einheimischen akzeptiert zu werden Vor allem nicht bei Revierleiter Herrlich, der in ihm nicht nur den Fremden, sonder auch Konkurrenz wittert... Kaum hat Berg seinen Dienst angetreten, hat er es schon mit 3 Leichen zu tun. Als dann noch Verstärkung vom Festland kommt, ist für Herrlich die Konkurrenz noch größer.. Ein herrlich spannendes Buch mit viel Lokalkolorit. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie schwer es für einen Städter ist, auf dem Land akzeptiert zu werden. Erst Recht auf einer Insel, auf der jeder "Zugezogene" jahrelang beobachtet wird. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen!

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  • Rezension zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    Natalie77

    Natalie77

    05. March 2012 um 16:54

    Inhalt: Thomas Berg hat sich von Berlin nach Spiekeroog versetzen lassen, weil er nicht über den Tod seiner Schwester hinweg kommt. Der Empfang dort ist alles andere als herzlich. Sein Vorgesetzter Herrlich nimmt nicht gerne Hilfe an und lässt Berg spüren das er überflüssig ist. Auf der kleinen Insel passiert sowieso kaum etwas, höchstens mal kleinere Diebstähle zur Urlaubszeit. Dann allerdings wird eine Leiche gefunden und der Mann ist eindeutig ermordet worden, wie man an der Schusswunde unschwer erkennen kann.... Meine Meinung: Friesensturm ist der erste Roman von Birgit Böckli und hat es als erstes Buch von neobooks ins Programm von Knaur geschafft. Die Autorin wurde mit ihrer Leseprobe direkt unter die Top 15 gewählt und das Lektorat war vom Debüt so sehr begeistert das es direkt eine Printausgabe gab. Da ist es nun, 255 Seiten lang oder kurz wie man es nimmt und total spannen. mich erreichte dieser Krimi ganz überraschend und auch wenn ich bei Neobooks angemeldet bin habe ich dort noch nie wirklich mitgemacht. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe weiß ich was die Voter dort so begeistert hat. Birgit Böckli hat nicht nur einen spannenden und undurchsichtigen Kriminalfall geschaffen. Nein sie hat auch den Figuren im speziellen Thomas Berg eine Persönlichkeit gegeben. Der Plot ist wirklich undurchsichtig bis fast zum Schluss, es gibt diese Verbrechen die scheinbar nichts miteinander zu tun haben und das will schon was heißen bei einer Insel von nur knapp 800 Bewohnern und doch war es nie holprig und unlogisch, auch gibt im nachhinein alles eine Sinn. Die Spannung war von Anfang an greifbar. Im Prolog noch geht es um den Unfall von Thomas Schwester. Dann lernen wir auch Thomas kennen und seinen Vorgesetzten Herrlich und Johansson "das Inventar". Dann geht es aber auch schon schnell ins Geschehen und man kommt nicht mehr raus. nie wird es langatmig. man mag immer nur weiter lesen. Das habe ich auch getan. bis zum Schluss ruck zuck durch und in der Zeit ist mir Thomas Berg und auch Kommissarin Althuis richtig ans Herz gewachsen, so dass ich hoffe das es noch mehr Krimis mit dem Autorenduo geben wird.

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  • Leserunde zu "Friesensturm" von Birgit Böckli

    Friesensturm
    neobooks

    neobooks

    „Friesensturm“ von Birgit Böckli Ein junger Kommissar, eine eingeschworene ostfriesische Inselgemeinschaft und ein eiskalter Mord … - mit diesen Zutaten ist Birgit Böckli ein wunderbarer Krimi gelungen! Kennt Ihr die friesischen Nordseeinseln? Habt Ihr schon mal etwas Ungewöhnliches dort erlebt? Oder etwas ganz besonderes? Dann macht mit bei unserer Leserunde rund um „Friesensturm“. Bis zum 21.12.2011 könnt Ihr Eure Beiträge posten, danach verlosen wir unter allen Teilnehmern Ebooks von „Friesensturm“ von Birgit Böckli und Ihr könnt uns hier an Euren Leseeindrücken teilhaben lassen. Die Autorin Birgit Böckli begleitet die Leserunde! Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf Eure Beiträge! Team neobooks

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