Birgit Böckli Sonnenthal

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Inhaltsangabe zu „Sonnenthal“ von Birgit Böckli

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  • Rezension zu "Sonnenthal" von Birgit Böckli

    Sonnenthal

    Malibu

    08. October 2011 um 18:01

    Rombach denkt sich nichts dabei, als er sich für das besondere Altenheim “Sonnenthal” anmeldet. Er freut sich sogar, dass er aufgenommen wird. Doch hier scheint etwas ganz und gar nicht in Ordnung zu sein, dies spürt Rombach schon ziemlich schnell. Nachdem der Direktor ihn beruhigt hat und ihm das hier wie ein Traum erscheint, lebt Rombach sich ein und freundet sich auch gleich mit anderen an. Doch dann geschieht etwas seltsames und das war noch nicht alles…. Heute erst bin ich über dieses Buch gestolpert, das die Autorin liebenswerterweise zum Testlesen gereicht hat und ich muss sagen, kaum habe ich die ersten Zeilen gelesen, war ich gefangen. Es ist zwar ein Kurzthriller, aber dieser hat es ganz schön in sich. Mit dem Protagonisten Rombach ist man sofort eins beim Lesen und man begleitet ihn in dieser seltsamen Einrichtung. Natürlich ist man derartig gespannt, was da nicht mit rechten Dingen zugeht und kommt der Sache langsam aber sicher auf die Spur. Die Autorin umgeht hier nichts mit verschönerten Umschreibungen, hier wird alles klar auf den Punkt gebracht. Die Autorin hat ihre guten Ideen umgesetzt zu einem fantastischen Thriller, auch wenn der Schluss noch etwas mehr ausgebaut hätte sein können. Nichts desto trotz, eine Empfehlung ist dies allemal an alle Thrillerfans!

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  • Rezension zu "Sonnenthal" von Birgit Böckli

    Sonnenthal

    Kiara

    08. October 2011 um 12:34

    Inhalt: Haus Sonnenthal: Der perfekte Altersruhesitz für Pensionäre ohne Verwandte. Rombach, ein älterer Herr, der die Kriterien des Altenheims erfüllt, glaubt, das perfekte Los gezogen zu haben. Die Mitbewohner sind allesamt sehr nett, das Personal freundlich, die Gegend wunderbar. Doch der Schein trügt. Denn es geschehen merkwürdige Dinge in Haus Sonnenthal und wenn einem sein Leben lieb ist, sollte man besser keine Fragen stellen... Eindruck: Kurzgeschichten - das ist eigentlich nichts für mich, dachte ich immer. Bin ich doch bisher auch immer nur an eher langweilige Geschichten ohne Pepp geraten. Somit ist "Sonnenthal" tatsächlich die erste Kurzgeschichte, die mir wirklich gefallen hat. Rombach ist ein sehr sympathischer Rentner. Wie fast jeder fürchtet er sich vorm Alleinsein und ist froh, in Haus Sonnenthal aufgenommen zu werden. Dort schließt er auch schnell neue Freundschaften, fühlt sich einfach wohl. Doch es bleibt nicht lange so friedlich. Schon bald schöpft er Verdacht, dass in diesem Haus nicht alles mit rechten Dingen vorgeht. Und so entwickelt sich "Sonnenthal" auf den wenigen Seiten von einer netten Erzählung plötzlich zu einem spannenden Thriller mit Horrorelementen. Eben dachte man noch "Ach, schön dieses Altenheim. Da würde ich auch gern meinen Lebensabend verbringen". Und von einer Seite zur nächsten geht es plötzlich rasant zur Sache. Diese Überleitung ist Birgit Böckli gut und überzeugend gelungen. Dass die Geschichte einige Mystery- und Horrorelemente enthält, hat mir auch sehr gut gefallen. Doch hätten vor allem die Mystery-Elemente meiner Meinung nach ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen können. Diese waren mir doch etwas zu kurz eingestreut. Der Schreibstil hat mir direkt zugesagt. In klaren und prägnanten Sätzen bringt die Autorin ihre Geschichte zügig voran. Es gibt keine unnötigen Abschnitte, alles ist an seinem Platz. So ist es ein leichtes, die wenigen Seiten in einem Rutsch durchzulesen und schließlich erstaunt festzustellen, dass man schon am Ende angelangt ist. Das ist nun auch mein einziger echter Kritikpunkt: ja, eine Kurzgeschichte ist - logischerweise - kurz. Aber die Idee des mysteriösen Altenheims ist so originell, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass Birgit Böckli daraus ein ebenso spannendes Buch hätte schreiben können, das mir mindestens genauso gut gefallen hätte. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass vor kurzem ihr Kriminalroman "Friesensturm" erschienen ist. Zwar ist dieser zuerst nur als ebook erhältlich, doch schon im März wird er bei knaur als Taschenbuch erscheinen. Fazit: "Sonnenthal" ist eine spannende Kurzgeschichte in einem nicht ganz so friedlichen Altenheim.

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  • Rezension zu "Sonnenthal" von Birgit Böckli

    Sonnenthal

    sternthaler75

    29. September 2011 um 22:26

    Sonnenthal- ein Altersruhesitz. Was für eine nette Idee. Ein Ort, an dem Sie ihren Lebensabend in Ruhe mit Gleichgesinnten ausklingen lassen können. Sie werden rund um die Uhr von freundlichem Personal versorgt, wenn es nötig ist.Gemütliche Zimmer in entspannter Atmosphäre. Es gibt nur eine Bedingung, damit Sie in diesem Haus auch einen Platz bekommen: Sie haben keine Angehörigen mehr, gar keine! Ach ja und noch eine Kleinigkeit: Bitte stellen Sie keine Fragen . . . Es könnte Ihnen evtl. nicht gut bekommen. Ignorieren Sie diese Regel nicht, dann haben Sie eine wunderbare Zeit bei uns. Sie möchten wissen, was sich in der oberen Etage befindet? Dort ist unsere Pflegestation mit OP und Intensivbereich. Nein, anschauen können Sie sich diesen Bereich leider nicht, ich bedaure . . . Meine Meinung Was sich anfangs so nett anhört, treibt mir die Gänsehaut den Rücken hinunter. Alte Menschen, die nur ohne Angehörige perfekt in das Konzept dieses wunderbaren Heims passen, das fühlt sich nicht wirklich gut an. Denn wenn sie versterben, fragt niemand nach dem Wie und Warum. Die Autorin besticht durch ihre klare, unpersönlichen Sätze, ohne großartige Ausschweifungen treibt sie den Leser voran. Es wird nichts beschönigt, es gibt kein geheimnisvolles Hin und Her, es geht auf direktem Weg in die Hölle. Die wenigen dargestellten Personen werden meist nur kurz eingeblendet und verschwinden ebenso schnell wieder. Dadurch hat man kaum die Gelegenheit, eine Art Beziehung aufzubauen, aber es ist ja auch eine Kurzgeschichte. Unterm Strich Vielen Dank, es war mir ein "Vergnügen", diese Seiten zu verschlingen, aber eines muß ich doch loswerden: Diese Kurzgeschichte hätte auch länger sein dürfen, auf jeden Fall.

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