Birgit Bergfeld

 3.1 Sterne bei 7 Bewertungen

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Birgit BergfeldWillkommen auf der Intensivstation
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Willkommen auf der Intensivstation
Willkommen auf der Intensivstation
 (7)
Erschienen am 01.09.2011

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dominonas avatar

Rezension zu "Willkommen auf der Intensivstation" von Birgit Bergfeld

Abschreckend und informativ
dominonavor 2 Jahren

Auch wenn das Thema hart ist, fühle ich mich jetzt gut informiert und mit der richtigen Portion Humor kann man über dieses Buch sogar lachen. Über einige Fakten habe ich nicht schlecht gestaunt und der Stil hat mir insgesamt so gut gefallen, dass ich Urlaubsberichte der Autorin lesen würde, würde sie denn welche schreiben.
Nur ein paar Wiederholungen fallen auf,  wenn man das Buch am Stück liest, sodass es sich teils künstlich in die Länge zieht, ansonsten war es gut zu lesen.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Willkommen auf der Intensivstation" von Birgit Bergfeld

oh je oh weh
abuelitavor 4 Jahren


Wer möchte denn DA schon landen? Freiwillig doch sicher keiner. Und nach diesem Buch graust es mir vor einer nächsten OP……ich hätte es mal lieber nicht gelesen. Aber einmal angefangen konnte ich mich der Faszination (des Voyeurs…) doch nicht entziehen und vor allem wollte ich unbedingt wissen: warum schreibt jemand so ein Buch? Das allerdings wusste ich am Ende immer noch nicht……

Sicher, die erfahrene Krankenschwester ist genervt – aber DIE Menschen, die das selbst verschuldet haben – oder in Zukunft verschulden werden (z.B. Selbstmörder, Menschen die alkoholisiert Auto fahren etc.etc ) – die lesen sowas sicher nicht. ….und es gibt genug Menschen, die aus anderen Gründen (wie sie ja selbst einige Fälle beschreibt…) auf einer Intensivstation landen.

Ich stelle nicht in Abrede, dass es vielfach so zugeht und dass die Autorin sich auskennt. Dazu – zu all den fachlichen Dingen- kann ich nichts sagen, eben weil ich mich nicht auskenne. Welcher Otto Normalbürger tut das schon? Es war auch wirklich interessant, den Arbeits-Alltag einer Intensiv-Krankenschwester mal mit verfolgen zu können. Ebenfalls klar war und ist mir, wie anstrengend dieser Beruf ist. Dass vieles im Argen – und somit auch mal wieder an der Gesellschaft und am Geld – liegt, wissen wir auch alle.

Der Schreibstil ist locker, witzig, zynisch, aber auch mit viel erhobenem Zeigefinger. Und manchmal ermüdend, weil sich vieles wiederholt. Aber eben auch – angsteinflößend. Horror pur- so bleibt einem das im Gedächtnis. Und jeder hat Angst und jeder wird noch mehr Angst haben, wenn er dieses Buch gelesen hat – siehe den Anfang. Es ist ja nett, dass die Autorin mir jetzt schon genau sagt, wie fürchterlich dreckig es mir als Raucherin gehen wird…..das bekomme ich sicher nicht mehr so schnell aus dem Kopf. ….

Ich kann dieses Buch also nicht unbedingt empfehlen. Es soll auch wohl kein Ratgeber sein, sondern unterhalten. Okay, das tut es teilweise, aber wie gesagt, die Ängste, die die Autorin schürt…in meinen Augen wäre es besser gewesen, eben diese Ängste zu NEHMEN, weniger zynisch sondern mehr mit Verständnis zu reagieren. Denn nochmals: nicht jeder der auf so einer Station landet, ist selber daran schuld….

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W

Rezension zu "Willkommen auf der Intensivstation" von Birgit Bergfeld

Rezension zu "Willkommen auf der Intensivstation" von Birgit Bergfeld
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Dieses Buch der nur unter einem Pseudonym schreibenden Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege liest sich wie ein Horrortrip in die Innenwelt unserer Krankenhäuser. Dort auf den Intensivstationen, wo Leben gerettet werden und noch mehr unnötig und qualvoll verlängert werden, spielen sich Dinge ab und herrschen Zustände, von denen Sie lieber nichts wissen wollen. Und weil das so ist, weil, niemand wirklich etwas davon wissen will, hat Birgit Bergfeld sich in ein Pseudonym gehüllt und ihre fast zwei Jahrzehnte währenden Erfahrung und Erlebnisse aufgeschrieben.

Es ist ei aufrüttelndes Buch geworden, das man stellenweise wieder aus der Hand legen muss, weil man es nicht aushält, weiter zu lesen. Und immer näher rückt einem das Gefühl, dass man selbst früher oder später dort liegen wird, ausgeliefert mit einem Leben am seiden Faden.

Das Buch ist voller bitterböser und satirischer Bemerkungen und versteht neben der Kritik an inneren Zuständen auch als eine Mahnung. Denn viele Menschen kommen auf eine Intensivstation durch selbst verschuldete Unfälle und Dummheiten. Wer mehr über die Autorin und ihre Arbeit erfahren möchte, der besuche Ihre Seite im Web:
www.birgit-bergfeld.de

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