Birgit Bergfeld Willkommen auf der Intensivstation

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Inhaltsangabe zu „Willkommen auf der Intensivstation“ von Birgit Bergfeld

Blut, schreiende Patienten, verzweifelte Angehörige, Superärzte – so kennt man die Intensivstation aus dem TV. Die Autorin, eine erfahrene Krankenschwester, schildert den brutalen Alltag zwischen Leben und Tod im sensibelsten Spitalsbereich. Mit bitterbösen satirischen Seitenhieben zeigt sie eine Welt, in der das Personal an die Grenzen der emotionalen und körperlichen Belastbarkeit gerät. Das Buch erzählt hautnah von den oft kaum zu ertragenden Details der medizinischen Versorgung. Sie beschreibt das schreckliche Erwachen im Spital, die Hilfl osigkeit, schwerste Verletzungen und wie es dazu kam und führt einen Alltag vor Augen, der ohne tiefschwarzen Humor nicht zu überwinden ist. Die Autorin prangert Missstände, selbst verschuldete Unglücksfälle und Dummheiten an, die schwerwiegende Folgen haben. Die Intensivstation hat defi nitiv nichts mit der Romantik von Krankenhausserien zu tun, sondern ist oft grausame Realität, in der Menschen um ihr Leben und ihre Gesundheit ringen. Vergessen Sie TV-Serien, die Wirklichkeit ist viel härter!

Zuletzt nur noch überflogen.

— mutschelerin

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    Willkommen auf der Intensivstation

    dominona

    20. July 2016 um 21:59

    Auch wenn das Thema hart ist, fühle ich mich jetzt gut informiert und mit der richtigen Portion Humor kann man über dieses Buch sogar lachen. Über einige Fakten habe ich nicht schlecht gestaunt und der Stil hat mir insgesamt so gut gefallen, dass ich Urlaubsberichte der Autorin lesen würde, würde sie denn welche schreiben.Nur ein paar Wiederholungen fallen auf,  wenn man das Buch am Stück liest, sodass es sich teils künstlich in die Länge zieht, ansonsten war es gut zu lesen.

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  • oh je oh weh

    Willkommen auf der Intensivstation

    abuelita

    13. February 2015 um 18:28

    Wer möchte denn DA schon landen? Freiwillig doch sicher keiner. Und nach diesem Buch graust es mir vor einer nächsten OP……ich hätte es mal lieber nicht gelesen. Aber einmal angefangen konnte ich mich der Faszination (des Voyeurs…) doch nicht entziehen und vor allem wollte ich unbedingt wissen: warum schreibt jemand so ein Buch? Das allerdings wusste ich am Ende immer noch nicht…… Sicher, die erfahrene Krankenschwester ist genervt – aber DIE Menschen, die das selbst verschuldet haben – oder in Zukunft verschulden werden (z.B. Selbstmörder, Menschen die alkoholisiert Auto fahren etc.etc ) – die lesen sowas sicher nicht. ….und es gibt genug Menschen, die aus anderen Gründen (wie sie ja selbst einige Fälle beschreibt…) auf einer Intensivstation landen. Ich stelle nicht in Abrede, dass es vielfach so zugeht und dass die Autorin sich auskennt. Dazu – zu all den fachlichen Dingen- kann ich nichts sagen, eben weil ich mich nicht auskenne. Welcher Otto Normalbürger tut das schon? Es war auch wirklich interessant, den Arbeits-Alltag einer Intensiv-Krankenschwester mal mit verfolgen zu können. Ebenfalls klar war und ist mir, wie anstrengend dieser Beruf ist. Dass vieles im Argen – und somit auch mal wieder an der Gesellschaft und am Geld – liegt, wissen wir auch alle. Der Schreibstil ist locker, witzig, zynisch, aber auch mit viel erhobenem Zeigefinger. Und manchmal ermüdend, weil sich vieles wiederholt. Aber eben auch – angsteinflößend. Horror pur- so bleibt einem das im Gedächtnis. Und jeder hat Angst und jeder wird noch mehr Angst haben, wenn er dieses Buch gelesen hat – siehe den Anfang. Es ist ja nett, dass die Autorin mir jetzt schon genau sagt, wie fürchterlich dreckig es mir als Raucherin gehen wird…..das bekomme ich sicher nicht mehr so schnell aus dem Kopf. …. Ich kann dieses Buch also nicht unbedingt empfehlen. Es soll auch wohl kein Ratgeber sein, sondern unterhalten. Okay, das tut es teilweise, aber wie gesagt, die Ängste, die die Autorin schürt…in meinen Augen wäre es besser gewesen, eben diese Ängste zu NEHMEN, weniger zynisch sondern mehr mit Verständnis zu reagieren. Denn nochmals: nicht jeder der auf so einer Station landet, ist selber daran schuld….

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  • Rezension zu "Willkommen auf der Intensivstation" von Birgit Bergfeld

    Willkommen auf der Intensivstation

    WinfriedStanzick

    10. January 2012 um 13:07

    Dieses Buch der nur unter einem Pseudonym schreibenden Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege liest sich wie ein Horrortrip in die Innenwelt unserer Krankenhäuser. Dort auf den Intensivstationen, wo Leben gerettet werden und noch mehr unnötig und qualvoll verlängert werden, spielen sich Dinge ab und herrschen Zustände, von denen Sie lieber nichts wissen wollen. Und weil das so ist, weil, niemand wirklich etwas davon wissen will, hat Birgit Bergfeld sich in ein Pseudonym gehüllt und ihre fast zwei Jahrzehnte währenden Erfahrung und Erlebnisse aufgeschrieben. Es ist ei aufrüttelndes Buch geworden, das man stellenweise wieder aus der Hand legen muss, weil man es nicht aushält, weiter zu lesen. Und immer näher rückt einem das Gefühl, dass man selbst früher oder später dort liegen wird, ausgeliefert mit einem Leben am seiden Faden. Das Buch ist voller bitterböser und satirischer Bemerkungen und versteht neben der Kritik an inneren Zuständen auch als eine Mahnung. Denn viele Menschen kommen auf eine Intensivstation durch selbst verschuldete Unfälle und Dummheiten. Wer mehr über die Autorin und ihre Arbeit erfahren möchte, der besuche Ihre Seite im Web: www.birgit-bergfeld.de

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