Birgit Christina Susemihl

 4,5 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf

Birgit Christina Susemihl ist auf dem platten Land in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Als Pressereferentin am Theater Nordhausen verbrachte sie viele Jahre am und im Harz. Inzwischen lebt sie als freiberufliche Texterin und Werbelektorin zwischen Mühlen, Moor und Schafen im Oldenburger Münsterland. Wenn sie nicht schreibt oder strickt, ist Birgit Christina Susemihl am liebsten in der Natur unterwegs. Lesend wie auch schreibend liebt sie die Momente, in denen phantastische Elemente in die alltägliche Welt einbrechen. Ihr Märchen "Der Tanzteich" erhielt beim Märchenwettbewerb des Städtenetzes SEHN einen Sonderpreis. Mit dem Jugendfantasy-Roman "Weltenfäden" debütiert sie als Romanautorin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Birgit Christina Susemihl

Neue Rezensionen zu Birgit Christina Susemihl

Weltenfäden

Was ich mir erhofft habe: Ich mag Schafe und die Geschichte klang unterhaltsam – und ich hoffe, etwas mehr über Schafe zu lernen.

Was mir gefallen hat: Ich fand es gut, dass Jula und Holly nicht direkt miteinander sprechen können (also keine sprechenden Schafe) sondern sich über Gesten und Körpersprache verständigen. Und im Traum.

Was mir nicht gefallen hat: Leider viel zu viel.

Fazit: Ich habe das Buch mehrfach zur Hand genommen, musste mich aber immer zwingen weiter zu lesen. Es war mir zuviel “deus ex machina” Moment, gerade mit Julas Oma, die so plötzlich mit ganz viel Informationen daher kommt. Das wirkte sehr erzwungen. Dann wiederum haben sie nur die leiseste Idee, was sie als nächstes machen können, aber das passt dann doch immer. Es sind mir zuviele Momente, bei denen ich den Eindruck hatte, die Geschichte muss in eine bestimmte Richtung gehen und die Autorin erzwingt das auch wenn es in der Geschichte wenig Sinn ergibt oder fundiert ist.

Einige Stellen fand ich auch als Erwachsene richtig gruselig (Julas Mutter ist auf einmal eine andere und alle tun so, als wäre das ganz normal und dann verschwindet ihr Bruder und nur sie merkt das, alle denken sie bildet sich das ein und niemand glaubt ihr – das ist doch extrem traumatisieren).

Ein extra Pet Peeve von mir persönlich: die Autorin ist Deutsche, das Buch spielt in Deutschland, warum haben die ganzen Schafe englische Namen? Warum nicht Butterblume statt Buttercup etc? 

Leider war das Buch gar nichts für mich.

Danke an den Novel Arc Verlag für das Leseexemplar.



Als ein Schaf den 1. Schäfer schuf

Klappentext:

Hast du dich schon mal gefragt, an was Schafe den ganzen Tag über auf ihrer Weide denken und ob sie sich als Gefähr­tinnen für ein Aben­teuer eignen? Dann ist „Welten­fäden – Ein woll­tastisches Aben­teuer“ ge­nau der richtige Lese­stoff für dich. Die 13-jährige Jula merkt, dass etwas nicht stimmt in ihrer heilen, geruh­samen Welt zwischen Wiesen und Feldern. Ganz ohne Vor­an­kün­digung oder Er­klärung ver­schwindet ihr Bruder. Statt­dessen taucht eine un­be­kannte Schwester auf, als wäre sie schon immer da ge­wesen. Aber das war sie nicht, da ist sich Jula ganz sicher. Und das bleibt nicht die einzige Selt­samkeit. Zu­sammen mit dem Schaf Holly macht Jula sich auf, um dieses Rätsel zu lösen. Dabei decken sie einen fürch­terlichen Plan auf, der die ganze Welt ver­ändern könnte. Und nur eine Reise an einen wahrlich woll­tastischen Ort kann viel­leicht noch Ret­tung bringen. Jula und Holly – zwei außer­ge­wöhnliche Hel­dinnen, die bei ihrem Aben­teuer tief in die Mys­terien der Schafe ein­tauchen, um die sagen­um­wobenen Welten­fäden zu finden. Ein fan­tas­tisches Aben­teuer voller Span­nung und Humor, das ihr durch die Augen von Jula und Holly er­lebt.


Rezension:

Als sie von einem Klassenausflug zurückkommt, wird die 13-jährige Jula davon über­rascht, dass ihre Mutter plötz­lich dunkles Haar hat. Schlimmer noch: Alle be­haupten, das wäre schon immer so ge­wesen. Dabei ist sich Jula sicher, dass ihre Mutter, seit sie sich er­innern kann, rotes Haar hatte. Immer mehr Sachen sind plötz­lich anders, und nur Jula kann sich er­innern, dass es vorher anders war.

Wenn man die kurze Inhaltszusammenfassung liest, erscheint Birgit Christina Susemihls Buch sofort wie eine Jugend-Urban-Fan­tasy. Eine 13-jährige Prota­gonis­tin und offen­sichtlich nicht rational er­klärbare Er­eignisse lassen da kaum einen Zweifel auf­kommen. Über­ra­schend ist dann, dass es noch eine weitere Prota­gonis­tin gibt, das junge Schaf Holly. Die aus Hollys Per­spektive er­zählten Kapitel wirken dann auch recht kindlich bis märchen­haft auf den Leser, wobei das viel­leicht eher an der sonst meist nur aus Fabeln be­kannten Per­spektive eines Tieres liegen könnte. Trotz­dem ent­puppt sich die Ge­schichte in mancher Hin­sicht schon fast als philo­sophisch. Das kommt unter anderem deutlich zu­tage, wenn die Schafe über ihre eigene (scha­fische) Mytho­logie dis­kutieren. Diese un­ge­wohnte, viel­leicht schon etwas ‚ver­rückte‘ Kombi­nation aus jugend­licher Fan­tasy, Fabel-ähn­lichen Ele­menten und philo­sophisch an­mutenden Themen führt na­türlich zwangs­weise zu einer un­ge­wöhn­lichen Hand­lung, die schon ziemlich speziell ist. Gerade damit bringt diese Story aber auch neue Ideen ins (Sub-)Genre ein, die sich weit vom schon so oft ge­lesenen ‚Genre-Standard‘ ab­heben.

Die Autorin erzählt wechselweise aus den Perspektiven eines 13-jährigen Mäd­chens und eines 1-jährigen Schafs. Leider ver­wendet sie mehr­mals die un­nötige Gender-Auf­zählung „Schü­lerinnen und Schüler“.


Fazit:

Diese sehr ungewöhnliche Jugend-Urban-Fantasy-Geschichte kann gerade durch ihre a-typi­schen Ele­mente punkten.


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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Ein wolltastisches Abenteuer

Meine große Tochter hat das Buch bekommen und am Anfang etwas skeptisch angefangen zu lesen. Was am Anfang Skepsis war, wich sehr schnell Faszination und Begeisterung für das Buch. Das war ihr erstes Buch was sie nicht mehr aus der Hand legen wollte und es durchgelesen hat in jeder freien Minute. Eine sehr schöne und spannende Geschichte, welche sich flüssig Lesen lässt.

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