Rezension zu "Weltenfäden – Ein wolltastisches Abenteuer" von Birgit Christina Susemihl
bibliophilecatsWas ich mir erhofft habe: Ich mag Schafe und die Geschichte klang unterhaltsam – und ich hoffe, etwas mehr über Schafe zu lernen.
Was mir gefallen hat: Ich fand es gut, dass Jula und Holly nicht direkt miteinander sprechen können (also keine sprechenden Schafe) sondern sich über Gesten und Körpersprache verständigen. Und im Traum.
Was mir nicht gefallen hat: Leider viel zu viel.
Fazit: Ich habe das Buch mehrfach zur Hand genommen, musste mich aber immer zwingen weiter zu lesen. Es war mir zuviel “deus ex machina” Moment, gerade mit Julas Oma, die so plötzlich mit ganz viel Informationen daher kommt. Das wirkte sehr erzwungen. Dann wiederum haben sie nur die leiseste Idee, was sie als nächstes machen können, aber das passt dann doch immer. Es sind mir zuviele Momente, bei denen ich den Eindruck hatte, die Geschichte muss in eine bestimmte Richtung gehen und die Autorin erzwingt das auch wenn es in der Geschichte wenig Sinn ergibt oder fundiert ist.
Einige Stellen fand ich auch als Erwachsene richtig gruselig (Julas Mutter ist auf einmal eine andere und alle tun so, als wäre das ganz normal und dann verschwindet ihr Bruder und nur sie merkt das, alle denken sie bildet sich das ein und niemand glaubt ihr – das ist doch extrem traumatisieren).
Ein extra Pet Peeve von mir persönlich: die Autorin ist Deutsche, das Buch spielt in Deutschland, warum haben die ganzen Schafe englische Namen? Warum nicht Butterblume statt Buttercup etc?
Leider war das Buch gar nichts für mich.
Danke an den Novel Arc Verlag für das Leseexemplar.






