Birgit Ebbert Ego-Trip

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Inhaltsangabe zu „Ego-Trip“ von Birgit Ebbert

Gewalt hat immer eine Geschichte! In dem Jugendroman „Ego-Trip“ begegnet der 14-jährige Mike im Jugendarrest seiner eigenen Geschichte. Sein Avatar Ekim und ein Computerprogramm leiten den jungen Kriminellen durch sein Leben. Auf Mike und die Leser warten einige heftige, aber auch schöne Überraschungen. So erfährt Mike, warum seine Eltern Alkoholiker wurden und warum er keinen Kontakt zu seinen Großeltern haben durfte, ihm wird klar, warum er die gleichaltrige Derya wegen einer Kleinigkeit zusammengeschlagen hat. Eine engagierte Sozialarbeiterin und ein cooler Knast-Lehrer sorgen dafür, dass Mike mit seinen Erfahrungen nicht alleine bleibt. Sie helfen ihm, eine Perspektive für ein Leben ohne Gewalt zu entwickeln und die Grundlagen dafür zu schaffen.

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  • Rezension zu "Ego-Trip" von Birgit Ebbert

    Ego-Trip
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2012 um 18:50

    Eine spannende Reise durch Mikes Vergangenheit * "Mit einer lauten Hintergrundmusik startete das Programm "Ego-Trip". Das Startbild zeigte einen Spiegel, auf dem eine Tür und eine Maske zu sehen war. Unter dem Spiegel war ein Feld für den Namen des Spielers vorgesehen. Mike tippte seinen Namen in das Feld. Ohne nachzudenken hat er "Mike" geschrieben und die Eingabe betätigt." (S. 19) * Mike, 14 Jahre alt, hat ein Mädchen geschlagen und nun muss er seine Strafe absitzen - drei Wochen im Jugendarrest. Doch er bleibt in der Zeit nicht alleine er hat eine engagierte Sozialarbeiterin und einen aufmerksamen Lehrer im Arrest. Außerdem bekommt er stundenweise einen PC in seine Zelle und durchlebt mit seinem Avatar Ekim seine Vergangenheit noch einmal neu. * Birgit Ebbert hat einen angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil, ganz der Zielgruppe angepasst. Sie schreibt und beschreibt Mikes Situation und seine Gefühle sehr bildlich. Sie versteht es den Leser an ihre Geschichte zu fesseln und Spannung aufzubauen. Als Leser betrachtet man Mike erst einmal und ist gespannt auf die Geschichte, die hinter seiner Inhaftierung liegt. Man schaut sich sein verhalten an, seine Äußerungen, weil man zu Beginn ja nicht sehr viel über seine Geschichte weiß, außer, dass er ein Mädchen geschlagen hat - und bei der Strafe wird es mehr als eine Ohrfeige gewesen sein. * Stück für Stück lernen wir nun Mike kennen, er kommt immer mehr aus sich heraus. Auch wenn er sich zu Beginn noch sehr für seine Gefühle und Ängste schämt und versucht den "dicken Macker" raushängen zu lassen. Seine Sozialarbeiterin, Steffi Jakobs, kümmert sich aufmerksam um ihn, sie gibt ihm die Möglichkeit mit jemanden über seine Probleme und sein Leben zu reden, aber sie lässt ihm auch seine ruhe, wenn er nicht mehr kann. Der Haftlehrer ist auch sehr engagiert und geht auf Mikes Wünsche ein, so lernt dieser bei ihm zum Beispiel das Gitarre spielen, im Gegenzug ist er was den Unterrichtsstoff angeht sehr fleißig. * Er soll für Steffi aufschreiben, wieso er die Strafe bekommen hat, hat aber zu Beginn auch nicht wirklich die Lust sich Gedanken über seinen Fehler zu machen. Als Anreiz zu schreiben bekommt Mike nun einen PC stundenweise zur Verfügung. Aber wie Jungen so sind, denkt er nicht daran zu schreiben sondern sucht auf dem Rechner nach Spielen. dabei findet er das Programm "Ego-Trip". Mike schafft sich den Avatar Ekim und tritt mit ihm zusammen eine Reise durch sein bisheriges Leben und seine Vergangenheit an. Eine Reise, die Fragen aufwirft, Mike aber auch Lösungsansätze für seine Probleme präsentiert. Und desto mehr er sich mit dem Programm beschäftigt umso offener wird er zu Steffi und seinem Lehrer. Erzählt von seinen Ängsten, seinen Plänen für die Zukunft und seinen alkoholabhängigen Eltern... * "Ego-Trip" ist ein spannendes und aufwühlendes Buch, dass zeigt wie eine ganze Familie an ihrem Schicksal und dem Alkohol zerbrechen kann. Das Buch bricht eine Lanze dafür sich mit dem Thema Alkohol offen zu beschäftigen und nicht tot zu schweigen! Begebt euch auf eine Computerrallye durch Mikes Leben - lesenswert!

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  • Rezension zu "Ego-Trip" von Birgit Ebbert

    Ego-Trip
    Sophia!

    Sophia!

    31. October 2012 um 22:10

    „Wenn er die Zeit doch nur zurückdrehen könnte. Man müsste eine Zeitmaschine erfinden, waren seine letzten Gedanken, ehe er einschlief.“ _ Der 14-jährige Mike wird zu drei Wochen Jugendarrest verurteilt, nachdem er ein Mädchen brutal attackierte. Hier lebt er, bis auf kurze Kontakte zu einem vorübergehenden Lehrer und einer Sozialarbeiterin, in völliger Isolation. Dabei soll er sein Verhalten überdenken und seine Tat reflektieren. Dank der sympathischen Steffi gelingt es ihm, einen Computer zu bekommen, eigentlich für die schriftliche Reflexion seiner Tat gedacht. Schließlich entdeckt Mike ein Spiel, das neben dem Schreibprogramm als einziges auf dem PC installiert ist. Von Neugier gepackt meldet er sich natürlich sofort an und begegnet in dieser fiktiven Welt Ekim, einer Figur, die ihm zum verwechseln ähnelt und sehr persönliche Fragen stellt. Die Reflexion beginnt … _ Für Mike setzt eine Reise in seine eigene Vergangenheit ein, bei der auch der Leser gleichzeitig immer mehr über den Jungen erfährt und die eigentlichen Hintergründe seiner Tat verstehen lernt. Von den alkoholabhängigen Eltern vernachlässigt, wächst er bis zum Ende des 4. Schuljahres bei seiner Großmutter auf. Doch als mit ihrem Tod die einzige Bezugsperson verschwindet und er keine Liebe und Zuneigung mehr erfährt, beginnen die Probleme. Mike rutscht ab in ein tiefes Loch aus Schmerz, Trauer und Hass. Seine Gefühle kanalisieren sich zunehmend in Gewaltausbrüchen. Erst durch die Inhaftierung lernt er eine Verdrängung seiner Emotionen zu vermeiden und über Probleme zu sprechen. _ Das Buch thematisiert eine ganze Reihe kritischer Bereiche im Leben eines Jugendlichen, die sehr authentisch beschrieben werden. Neben Enttäuschung, Aggression und Gewalt geht es insbesondere um Verlust und Trauer sowie deren Bewältigung; aber auch um Verantwortung, Träume und Ziele im Leben. Dank der kurzen Kapitel ist der Text nicht nur angenehm lesbar, sondern stellt zudem eine ideale Schullektüre dar, die vielfältige Ansatzpunkte zur kritischen Reflexion innerhalb des Unterrichts bietet und darum nur empfohlen werden kann. _ Fazit: Eine ungewöhnliche Reise zu sich selbst, die lehrreicher nicht hätte sein können.

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