Birgit Fazis

 4.4 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Fingerfood – bayerisch gut, Bayerisch vegetarisch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Birgit Fazis

Fingerfood – bayerisch gut

Fingerfood – bayerisch gut

 (22)
Erschienen am 13.09.2018
Bayerisch vegetarisch

Bayerisch vegetarisch

 (2)
Erschienen am 14.09.2017
Meine kleine Küche am See

Meine kleine Küche am See

 (1)
Erschienen am 08.01.2018

Neue Rezensionen zu Birgit Fazis

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Rezension zu "Fingerfood – bayerisch gut" von Birgit Fazis

Sehr schmackhaft und gut
Annette126vor einem Monat

Seitenanzahl: 128..............Lesedauer: Da es für kleine Häppchenbzwischendurch ist - jederzeit...........(Leserunde) In diesem sehr guten Buch geht es um die kleine, bayrische Küche mit kleinen Appetithäppchen, die man überall geniessen kann. Ich habe dieses Buch die letzte Woche ausprobiert. Sehr gefallen haben mir z.B. die Feigen-Kiese-Ziegeschnitten und vieles mehr. Es lässt sich leicht und angenehm lesen und selber machen. Mein Gesamteindruck von diesem kleinen Buch ist daher sehr gut. .........Ich vergebe daher sehr gerne die vollen 5 Sterne dafür plus ein grosses Lob an die nette Autorin und den angenehmen Verlag. ...........Sehr empfehlen kann ich es daher auch jedem Liebhaber der bayrischen Küche/ allen daran interressierten💖💖💖

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Rezension zu "Fingerfood – bayerisch gut" von Birgit Fazis

Fingerfood – bayerisch gut
meisterlampevor einem Monat

Inhaltsangabe:
Klein, köstlich, bayerisch: Egal ob für das Sommerfest im Garten, den Umtrunk im Büro, das Picknick im Grünen, die Studentenfete oder den Kindergeburtstag – hier finden Sie die schönsten bayerischen Rezeptideen für Ihr weiß-blaues Fingerfood-Buffet. Foodbloggerin Birgit Fazis kombiniert heißgeliebte Klassiker mit modernen Tapas auf die Hand: Von Obazda-Häppchen und Mini-Kartoffelknödeln bis zum Krustenbraten-Burger und Apfelstudel to go. Mit dieser bayrischen Häppchenparade sorgen Sie auf der nächsten Party garantiert nicht nur bei waschechten Bayern für jede Menge Ahs!, Ohs! und Mmmhs!

Meine Meinung:
Ich habe das Buch "Fingerfood - bayerisch gut" im Rahmen einer Leserunde gewonnen und vom Verlag bekommen, wofür ich mich nochmal herzlich bedanke. Was ein bißchen stört, es ist ein Taschenbuch und klappt ständig zu. Ein Hardcover würde vermutlich offen liegen bleiben, aber dies nur ein Hinweis am Rande. Von den 64 Rezepten habe ich 18 Stück zum Ausprobieren rausgesucht, aus jeder der 4 Kategorien etwa 4-5 Stück.

Hier unsere Meinung zu den einzelnen Abschnitten, ein paar Rezepte mit Anmerkungen/Ergänzungen/Vorschlägen:

Beim Abschnitt "aufs Brot" war der erste Eindruck, spontan kann ich davon fast gar nichts zubereiten, weil mir einfach zu viele Zutaten fehlen. 
Beim Obazda scheitert es am Camembert und dem Weißbier, aufgrund der Temperaturen sind wir schon auf Wein umgestiegen, für Bier ist es zu kalt. Außerdem fehlen Radieschen und Pumpernickel, was hier leider auch keiner mag. Roggenbrot tut es sicherlich auch, oder? so geht es weiter: von 4 Leuten in der Familie mögen 3 keine Pilze, also müßte ich das Krustenbrot mit Steinpilzbutter alleine verspeisen - aber lecker klingt es! 
Wir mögen weder Blauschimmelkäse noch Feigen, noch Walnüsse, dafür klingt das bayerische Bruschetta sehr herzhaft. Sobald wieder Radieschenzeit ist, wird das nachgeholt und auch Spargel ist mir im November einfach zu teuer, falls es überhaupt noch welchen gibt. Das sind wohl eher Frühlingsrezepte. Es ist klar, dass nicht alle Rezepte bei allen Lesern/Köchen auf Begeisterung stossen, schon weil nicht jeder alle Zutaten mag oder verträgt, aber man wird anhand der Auswahl nicht verhungern.
In einigen Rezepten wird ein Hefeteig benötigt, die Autorin hat im Rezept Fertig-Hefeteig oder Fertig-Pizzateig stehen. Von Fertigprodukten halte ich nichts, wir machen unseren Teig selbst. Hier wäre ein Grundrezept hilfreich gewesen, dass es mit der benötigten Menge übereinstimmt. 
Aus Bequemlichkeit greifen wir bei Hefeteig immer auf den Brotbackautomaten zurück, der alles zusammenrührt und gehen lässt. So spare ich mir die benutzten Teigschüssel und Mixer. Gebacken wird natürlich nachher im Ofen.

"Im Glas" bietet u.a. eine Anzahl von Salat-Rezepten an, die wir aber ganz normal auf dem Teller präsentiert und von diesem gegessen haben.

Bei den Salaten "Nürnberger Rostbratwurst-Salat" stellen wir ganz klar fest: Salat ist für uns kein Fingerfood - hierfür braucht man definitv Besteck! Geschmeckt hat er trotzdem. Dafür erinnert der "Warme Bratkartoffelsalat" eher an Bratkartoffeln als an Kartoffelsalat. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden. 


"Am Spieß" klingt nun eher nach Fingerfood, das fanden auch meine Kinder (8 +10)

Wir haben ein paar Rezepte probiert, die uns zusagten. Allerdings beherzigen wir den Tipp unseres regionalen Sternekochs: Knoblauch wird bei uns niemals gepresst, nur fein gehackt. 

Bei den "Steckerlbroten mit Speck" hat wohl die Rezeptangabe nicht gestimmt, heraus kam ein recht trockener, bröckeliger Teig, der sich nur schwer kneten und mit Speck sowie selbstgemachten Röstzwiebeln vermischen lies. Deshalb war es auch recht schwer, den Teig um die Spieße zu wickeln.Geschmacklich gut, Teigzubereitung läßt sich bestimmt noch optimieren (mehr Flüssigkeit?), Temperatur und Backdauer passen. Meine Töchter haben angeregt, das könnte man doch auch über offenem Feuer wie Stockbrot machen.
Was wir nicht probiert haben, aber sicher eine tolle Idee für Kindergeburtstage ist, sind die Nougat-Bällchen, Waffeln bzw. Kuchen am Stiel und die Schoko-Äpfel. Für Kuchen, Waffeln und Äpfel braucht man meiner Meinung nach kein Rezept, sondern eine kreative Idee, aber die Kids finden es toll.


"Am Stück" bietet Leckereien, die sich sowohl "in groß" (auf dem Blech) als auch "in klein" (auf die Hand) backen und verspeisen lassen.
"Bayerischen Zwiebelkuchen" z.B. kam sehr gut an, allerdings habe ich statt Fertig-Teig unser übliches Pizzarezept genommen.
Das Ergebnis mit Fertigteig können wir nicht beurteilen, mit unserem Teig schmeckt es richtig lecker. 

Der Mini-Apfelstrudel war eine süße Nachtisch-Idee,  aber ohne Rosinen fehlt mir bei Apfelstrudel etwas. Die dürfen ruhig ergänzt werden.

Bei den "Brezn-Wienern" mussten 2 zeitliche Änderungen vorgenommen werden: die Auftauzeit hat uns mit 15-20 Minuten nicht gereicht, da war der Teig noch zu gefroren, besser sind 20-25 Minuten. Die angegebenen 30 Minuten Backzeit sind absolutes Maximum, eine Minute länger und die Brezn-Wiener wären uns zu dunkel worden. Also am besten ab 25 Minuten immer mal nachschauen und die letzten 5 Minuten überwachen. 
Ich denke, das sind einfach Erfahrungswerte, die auch von Ofen zu Ofen variieren. 

"Knusperbrezeln mit Schokoüberzug" möchte ich nicht als "Rezept" bezeichnen, eher ein Upgrade von Salzbrezelchen. Die Herstellung war so simpel, das hat meine 8-jährige Tochter alleine gemacht. Brezeltüte aufschneiden, Brezeln aufs Backblech legen, Schokoguß erwärmen, bis er flüssig ist und per Löffel über den Brezelchen verteilen. Trocknen lassen, ab in die Schüssel fertig. 

Die "Rahmfleckerl mit Speck" mußte ich optimieren: Die Backzeit 20-25 Minuten bei 250 Grad Ober-/Unterhitze ist zu lang bzw. zu hoch angesetzt. Das erste Blech war nach 20 Minuten bei 250 Grad viel zu dunkel, beim 2.Blech habe ich nur noch bei 200 Grad gebacken bzw. 200 Grad + Restwärme und nach 20 Minuten mal nachgeschaut. Da konnten weitere 5 Minuten nicht schaden. Geschmeckt hat es gut, war allerdings nicht genug gewürzt, obwohl ich den Angaben im Rezept gefolgt bin. Am besten beim Servieren nochmal frischen Pfeffer drübermahlen!


Alles in allem kann ich sagen, eine nette Auswahl alter und neuer Rezeptvorschläge, manche bayerisch, manche weniger. Wir haben einiges ausprobiert, nicht alles trifft unseren Geschmack. Manche "Rezepte" verdienen den Namen "Rezept" nicht, viele jedoch schon.

Es waren ein paar leckere Wochen, in denen wir neue Sachen probiert und gegessen haben. Ob ich das Buch im Laden gekauft hätte, kann ich nicht sagen, vermutlich nicht, denn ich mache meist nur bestimmte Rezepte nach, nie ein ganzes Buch. Außerdem schaue ich spontan lieber online nach Rezepten oder probiere "frei Schnauze" drauf los. Dennoch gebe ich für dieses Büchlein 4 Sterne und werde sicher noch die eine oder andere Köstlichkeit ausprobieren.

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Rezension zu "Fingerfood – bayerisch gut" von Birgit Fazis

Einige praktische Anregungen - leider nicht viel Neues!
baerinvor einem Monat

Dieses nette kleine Büchlein mit bayerischen Tapas, auch Fingerfood genannt, ist schnell durchgeblättert. Es unterteilt sich in die großen Kapitel: Aufs Brot, Im Glas, Am Spieß und Am Stück. Am besten gefielen mir der Zwiebelkuchen, die Brezn-Wiener und die Rosinenbrötchen - das sind Rezepte zum Ausprobieren. Um ein Brot mit Frischkäse zu bestreichen und mit Radieschen zu dekorieren, brauche ich eigentlich kein Rezept, ebenso wenig für Salzbrezen mit Schokolade besprenkeln.

Das Buch ist ansprechend gestaltet - zu jeder Rezeptseite ist ein appetitanregendes, ganzseitiges Foto vorhanden. So kann man sich jedes Gericht genauestens vorstellen. Es enthält einige praktische Anregungen, andere wiederum hätte es nicht gebraucht.

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Gespräche aus der Community

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Klein, köstlich, bayerisch!

Wir verlosen 25 Rezensionsexemplare von unserer Neuerscheinung „Fingerfood bayerisch gut“.

Passend zum Start des Münchner Oktoberfestes halten bayerische Schmankerl Einzug in die Küche. Klein aber fein und auf die Hand schmecken die weiß-blauen Häppchen Groß und Klein.
Egal ob für das Sommerfest im Garten, den Umtrunk im Büro, das Picknick im Grünen oder den Kindergeburtstag – Foodbloggerin Birgit Fazis präsentiert in diesem Buch die schönsten bayerischen Rezeptideen fürs Fingerfood-Buffet.
Altbekannte und heiß geliebte Klassiker treffen auf moderne Tapas-Kreationen – deftig oder süß, vegetarisch oder mit Fleisch:

Gurken-Kartoffelsalat-Schiffchen
Weißwurst Tapas
Bayerisches Bruschetta
Backhendl-Bites auf Kartoffelsalat
Himbeermousse
Flammkuchen-Schnecken mit Sauerkraut
Breznknödel-Tapas
Nuss-Nougat-Bällchen
Käsespätzle-Muffins
Krustenbraten-Burger
Mini-Apfelstrudel
Zwetschgendatschi-Tartelettes uvw.

Die Autorin:
Birgit Fazis ist Pädagogin und widmet sich seit der Eröffnung ihres Food- und Lifestyleblogs www.emmabee.de im Jahr 2010 ganz dem Kochen und Backen. Ihre Leserschaft erfreut sich an ihrer Verwöhnküche, DIYs und Geschichten aus dem Alltag. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern am Ammersee.

Jede/r Gewinner/in erhält das Kochbuch „Fingerfood bayerisch gut“ - druckfrisch! Das Buch ist seit dem 13.September erhältlich.

Bewerbungsschluss ist der 02.Oktober 2018.

Mehr Informationen zum Buch und eine Leseprobe findet ihr hier

Teilnahme
Bewerbt euch über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und schreibt uns, warum ihr das Buch unbedingt gewinnen wollt.

Viele Grüße
das Team vom Ulmer Verlag

*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme und zum zeitnahen Schreiben einer Rezension bis spätestens 11. November 2018. Teilnehmer, die keine Rezension veröffentlichen, werden künftig nicht mehr bei einer Verlosung berücksichtigt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz verschicken.

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auf 8 Wunschlisten

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