Birgit Fiolka Das Vermächtnis der Amazonen

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis der Amazonen“ von Birgit Fiolka

Ägypten im 13. Jh. v. Chr: Kamara, Tochter des Ägypters Pairy und der Amazone Selina, wird Zeugin eines Diebstahls. Sie wird entdeckt, gefangen genommen und von den Dieben als Sklavin nach Mykene verkauft. Dort erkennt Kamara, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen muss. Sie flieht, und es beginnt eine abenteuerliche Reise, die sie und ihre Gefährten nach Themiskyra führt, in die verloren geglaubte Heimat ihrer Mutter. Doch die sie verschleppt haben, wollen ihre Rückkehr nach Ägypten um jeden Preis verhindern. Kamara bleibt nur ein Ausweg ═ sie muss das zersprengte Volk der Amazonen noch einmal in den Kampf führen ...

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Amazonen" von Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:12

    Ägypten im 13. Jahrhundert vor Christus.16-17 Jahre sind seit Amazonentochter vergangen. Selinas Tochter Kamara ist nun 15 Jahre alt. Ihr Sohn ist mittlerweile verheiratet und arbeitet als Beamter für Pharao Ramses und Kamara soll vorteilhaft mit ihrem Jugendfreund Hori verlobt werden. In Kamara jedoch schlagen zwei Herzen, da Selina ihre Tochter im Sinne der großen Mutter der Amazonen erzogen hat. Sie ist zerrissen zwischen ihrem ägyptischen Ich, das gehorchen will und ihrem Amazonen Ich, das sich nach Freiheit und einem Schwert sehnt. Als Kamara am Tage ihrer Verlobung einem Verbrechen gegen das große Haus des Pharao auf die Spur kommt, wird sie nach Mykene verschleppt und als Sklavin/Ehefrau an einen reichen Kaufmann verkauft. Kamara währe nicht Selinas Tochter, wenn sie nicht versuchen würde dieser Situation zu entrinnen, doch schon bald steht sie vor der gleichen Entscheidung wie einstmals ihre Mutter: Liebe zu Hori und Ägypten oder Treue zum Volk der Amazonen. Die Fortsetzung von Amazonentochter ist in vielen Teilen eine Widerholung der Geschichte mit anderen Mitteln. Genau wie Selina wird ihre Tochter Kamara entführt und muss sich nach einer relativ freien Jugend plötzlich dem Joch eines Mannes beugen, der sie als Gebärmaschine hält und nicht als vollwertigen Menschen ansieht. Die Darstellung der Mykener fand ich zu extrem. Es scheint, als wenn alle Mykenischen Männer Frauen als wertlos ansehen würden (Es gehörte offensichtlich zum Verständnis dieser Männer Frauen zu erwerben wie eine Truhe oder Vieh (S. 84)) und sie nur dazu bräuchten, um Söhne zu zeugen, ansonsten frönen sie lieber der Knabenliebe. Ich denke nicht, dass die prozentuale Anzahl an schwulen oder bi-veranlagten Männer deutlich höher war als heutzutage, diese Darstellung war mir zu extrem. Einerseits wird die ägyptische Kultur als so fortschrittlich dargestellt, dass Frauen Handel treiben dürfen und sich zu Neujahr ein Neujahrskind von einem Fremden zeugen lassen dürfen, andererseits nennt Hori seine Sklavin Ineksi "Sie gehört mir". Genau wie Selina muss Kamara die Männer benutzen, um zu entkommen und genau wie ihre Mutter hält sie ihren Geliebten Hori immer wieder hin, verlässt ihn, kommt zurück,... Auch Kamara erhält eine Prophezeiung, genau wie ihre Mutter und ebenso wie sie ist sie hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu einem Mann und dem Volke der Amazonen. Insgesamt ist diese Fortsetzung eher ein Abenteuerroman mit einer kleine Kriminalgeschichte im Hintergrund. Sie Sozialkritik und der Kampf des männlichen und weiblichen Prinzips der Gesellschaft des ersten Bandes kommt nicht mehr so stark zum tragen und ist deutlich extremer und klischeebehafteter. Diesmal geht es eher um Kamaras innerliche Zerrissenheit, da sie aus zwei Kulturen stammt und sich weder der einen, noch der anderen wirklich zugehörig fühlt. Kamara muss herausfinden wer sie ist, eine Ägypterin oder eine Amazone. Dennoch ist das Buch sehr spannend geschrieben, wenn auch schwächer als der Vorgängerband. Es tauchen sehr viele bekannte Figuren aus dem ersten Band auf und es wird auch auf viele Ereignisse aus dem ersten Band verwiesen. Diese werden zwar erklärt, könnten aber bei Lesern, die Band 1 nicht kennen, durchaus das Gefühl einer Lücke hinterlassen. Daher empfehle ich, dieses Buch nicht einzeln zu lesen, sondern auf jeden Fall erst Amazonentochter und dann dieses Buch. Auch dieser Band ist mit einer Karte (Temiscyra ist auf der Karte wieder mit c im Text jedoch mit k als Temiskyra geschrieben), einem Personenregister, einem erklärenden Anhang und einem diesmal leider nicht vollständigen Glossar ausgerüstet, denn die Begriffe sunu (S. 18 ), Month (S. 385), Schemu (S. 415), wenem huaat (S. 489) fehlen.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Amazonen" von Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2009 um 15:20

    Hat mir etwas weniger gut gefallen als das erste Buch, woran das liegt, kann ich nicht genau sagen, auf jeden Fall sind sich die beiden Bücher halt schon sehr ähnlich vom Aufbau her und ein bisschen fehlte mir die Ruhe in diesem zweiten Teil. Aber trotzdem war das wieder ein schönes Lesevergnügen mit interessanten und ausgefeilten Charakteren. Ein grosses Lob für den Epilog, der ist sehr schön geschrieben.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Amazonen" von Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen
    Bokmask

    Bokmask

    19. September 2009 um 15:25

    Nach dem Furiosen ersten Band war dieser zweite Teil ein muss für mich. Und die Autorin hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte geht 15 Jahre später weiter. Selinas Tochter Kamara ist nun auch schon eine heiratsfähige Frau. Aber Kamara denkt an alles andere als ans heiraten. Als ihr Vater Pairy ihre Hand dem Jungendfreund Hori verspricht, ist Kamara nur noch erbost, und lässt dies Hori spüren sobald sie ihn nur sieht. Pharao Rames richtet eine feudale Verlobungsfeier aus, auf der Kamara von einer Ohnmacht in die andere schlittert. Nach dieser Feier will Hori seine Braut zu dessen Eltern zurückbringen, wie es Sitte ist. Aber Kamara zettelt einen Streit an und will das nicht. Sie rennt durch den Palast um angeblich in den Gärten noch ein Bad zu nehmen. Doch Kamara und ihre Dienerin Merit verirren sich und kommen ganz woanders raus als erdacht. Dort hören und sehen sie wie Waren aus dem Palast gestohlen werden, beim anschleichen werden Kamara und Merit entdeckt, sie werden verschleppt und eine lange Odyssee nimmt ihren Lauf. Altbekannte Protagonisten sind wieder da und die Erinnerung an Band eins ist glasklar wieder da, als wenn ich den ersten Teil gerade beendet hätte. Die Entwicklung der alten Protagonisten ist sehr glaubhaft dargestellt. Spannung baut sich Stück für Stück auf und wird gehalten bis zum regelrechten Showdown. Die neuen Protagonisten werden einem sehr angenehm vorgestellt im Laufe der Geschichte, und entweder man wünscht sie zum Teufel oder man fiebert mit das die Häscher nicht zu nah ran kommen. Auch der Rote Faden zieht sich wieder sauber durch das ganze Buch. Das Kopfkino war voll in Gange. Birgit Fiolka hat auch hier wieder diesen erfrischenden Schreibstil, dass ich selbst in kniffeligen Situationen immer wieder schmunzeln musste. So wird die Spannung nicht unerträglich. Kamara hat teils eine sehr unverblümte Art sich seinem Gegenüber auszudrücken. Aber gerade dies macht in meinen Augen einen die Geschichte sehr lesenswert. Wieder ist mir die super Ausarbeitung der Geschichte und seinen Orten aufgefallen, so dass ich mitten drin war. Die plastische Beschreibung der Orte hat es mich bildlich miterleben lassen. Das Buch wegzulegen war fast nicht möglich. Fazit: Eine wundervolle Fortsetzung der Amazonentöchter. Fesselt und mitreißend verfasst, und immer gut für einen kleinen Witz an Rande. Eine volle Empfehlung von mir. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Amazonen" von Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen
    Henriette

    Henriette

    13. September 2009 um 18:04

    „Das Vermächtnis der Amazonen“ ist die Fortsetzung des ersten Teils „Amazonentochter“. Die Fortführung der Geschichte ist Birgit Fiolka sehr gut gelungen. Während Selina die wichtigste Persönlichkeit bei der Amazonentochter war, dreht es sich diesmal um Kamara, Selinas Tochter. Kamara steht ihrer Mutter in nichts nach. Sie ist temperamentvoll, weiß was sie will. Sie geht ihren Weg. Es sind mir in dem Buch auch einige alte Bekannte aus dem vorherigen Buch begegnet. Ich fand es sehr spannend, wie das Geschehen um Kamara sich entwickelt. Die Geschichte ist mit Witz geschrieben, lässt sich hervorragend lesen, ist hervorragende Unterhaltung. Ich hatte Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen, da ich sehr neugierig auf den Verlauf des Romans war. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt zu lesen. Liebe Birgit, herzlichen Dank für diese schöne Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Amazonen" von Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2009 um 11:54

    15 Jahre sind vergangen, seit Selina, eine der letzten des Volkes der Amazonen, ihren Lebensmittelpunkt in Ägypten gefunden hat. Im Herzen nie wirklich heimisch, hat sie ihre Tochter Kamara ganz im Sinne der großen Mutter erzogen und so schlagen im Körper der jungen Frau zwei Herzen - eines für Ägypten, das andere für ein Land, das sie nur aus Erzählungen kennt. Als Kamara am Abend ihrer Verlobung mit dem Ägypter Hori Dinge sieht, die sie nicht hätte sehen sollen, wird sie entführt und nach Mykene verschleppt. Für Kamara beginnt ein langer, beschwerlicher und Jahre andauernder Weg in die Freiheit an dessen Ende sie sich entscheiden muss, welches Volk ihrem Herzen näher ist. Birgit Fiolka nimmt dem Leser im zweiten Band um das Volk der Amazonen mit auf eine abenteuerliche und gefährliche Verfolgungsjagd von Ägypten über Mykene und Athen, die schließlich in Themiskyra endet. Die Flucht vor den Verfolgern wird nicht nur ein Kampf ums Überleben sondern für Kamara auch ein langer Weg zum Erwachsenwerden und zur Selbstfindung. Sensibel und glaubhaft schildert Birgit Fiolka die innere Zerrissenheit Kamaras, die seit ihrer Kinderheit eine Wanderin zwischen zwei Welten ist und zu keiner richtig dazuzugehören scheint, ihre Ängste, sich für eine dieser Welten entscheiden zu müssen und dabei möglicherweise die falsche Entscheidung zu treffen, die Angst davor, über ihren eigenen Schatten zu springen und anzuerkennen, dass sie in sich das Erbe ihrer Mutter trägt, ihren unstillbaren Freiheitsdrang und die Sehnsucht nach dem Land ihrer Mutter. Auch die anderen Protagonisten kommen nicht zu kurz - so treffen wir neben Ramses, Pairy und Selina, die hier ebenfalls wieder eine Schlüsselrolle spielt, auch neue Protagonisten, wie Hori, Kamaras Freund aus Kindertagen und Verlobten, sowie zwei unfreiwillige Gefährten, die Kamara auf ihrem langen Weg begleiten. Auch sie haben eine Stimme und eine Seele, auch mit ihnen leidet und fühlt man mit wie mit Kamara. Wie schon in der Amazonentochter gibt es keinen Protagonisten, der nicht liebevoll ausgestaltet ist. Es ist schwer, sich den einzelnen Schicksalen zu entziehen. Je weiter man in diesem Buch liest, desto mehr wird man Teil dieser Gruppe, liebt, leidet, hofft, hasst und trauert mit. Birgit Fiolka versteht es meisterhaft, den Leser an die Geschichte zu fesseln. Bilder, Landschaften und Situationen entstehen vor dem inneren Auge und lassen einen nicht mehr los, auch nicht dann, wenn man die letzte Seite umgeblättert hat. Die Fortsetzung eines Buches ist immer eine schwierige Sache, weil der Leser mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch geht: lässt sich das erste Buch toppen? Wiederholen sich Dinge in der Fortsetzung? Gelingt dem Autor eine mindestens ebenso spannende Geschichte wie im ersten Buch? Nun, diese Punkte lassen sich sehr einfach beantworten: Das Vermächtnis der Amazonen steht der Amazonentochter in absolut nichts nach. Müsste ich mich festlegen, welches mir besser gefallen hat, ich könnte es nicht. Birgit Fiolka ist hier eine Fortsetzung gelungen, die zwar auf der Amazonentochter aufbaut, aber doch einen ganz anderen Charakter hat. Kamaras Geschichte gleicht der von Selinas in keiner Weise. Ihr Leben, ihre Entwicklung und die Entscheidung, die sie am Ende des Buches trifft, hat mit der von Selina nichts gemein. Zwei Frauen, zwei Wege, ein Erbe. Ich bin jedenfalls restlos begeistert und kann jedem, der die Amazonentochter liebt, die Fortsetzung nur Wärmstens ans Herz legen. Ich bin traurig, die Amazonen nun endgültig verlassen zu müssen. Ein Teil von mir bleibt in Gedanken in der Graslandschaft am Thermodon zurück, derweil ich eine schwermütige Stimme zu vernehmen meine, die leise singt: Flieg, kleine Schwester, flieg Auf dem Rücken deines Pferdes Durch die grünen Auen des Thermodon Das Gras wogt sanft an Deinen Hüften Der Wind spielt wild mit Deinem Haar...

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