Birgit Gassmann Vertauschte Leben

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 20 Rezensionen
(19)
(4)
(3)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Vertauschte Leben“ von Birgit Gassmann

Gabi und Gerd Bender sind stolz auf ihren 17-jährigen Sohn Tim: Er ist ein brillanter Schüler und ein begabter Pianist. Doch ihr wohlgeordnetes Leben gerät ins Wanken, als herauskommt, dass Tim gar nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern bei der Geburt mit David Liegers vertauscht wurde. David ist nach einer Hirnhautentzündung behindert. Seine Eltern Mona und Rolf lieben ihn dennoch bedingungslos. Beide Familien müssen nun einen Weg finden, mit dieser kaum fassbaren Situation umzugehen ... Ein bewegender Roman über die Suche nach Identität und Zugehörigkeit.

tolles Buch mit unerwartetem Ende

— gusaca
gusaca

Tolle emotionale Geschichte. Nachdenklich, traurig und hoffnungsvoll. Flüssig zu lesen.

— Winterzauber
Winterzauber

Ein toller, emotional tief gehender Roman, über den Sinn & Wert des Lebens!

— heike_herrmann
heike_herrmann

Die unglaubliche Geschichte über Suchen und Finden, über das Ich und das Sein und den Wert einer Familie! Mehr als empfehlenswert ...

— dieFlo
dieFlo

Emotional tiefbewegendes Buch, dass Fragen nach dem Wert des Lebens stellt und überzeugend beantwortet!

— mabuerele
mabuerele

Stöbern in Romane

In einem anderen Licht

Ein sehr mitreißender Roman abends mit Tee und Kerzen

Anja_Si

Der Junge auf dem Berg

Eine Geschichte, die wach rüttelt und wieder und wieder an das appelliert, was wichtig ist. Wer bestimmt deine Gedanken?

Maren_Zurek

Palast der Finsternis

Zu viel, was man schon gelesen hat.

momkki

Zartbitter ist das Glück

Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte von fünf Freundinnen die ihren lebensabend gemeinsam auf den Fidschis erleben möchten

isabellepf

Der Vater, der vom Himmel fiel

Britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik

Hennie

Liebe zwischen den Zeilen

Eine liebevolle Geschichte, wie Bücher unterschiedlichste Menschen verbinden und ihre Leben verändern können.

MotteEnna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ich denke, also bin ich

    Vertauschte Leben
    eskimo81

    eskimo81

    Eine folgenschwere Verwechslung Gabi und Gerd Bender sind stolz. Sie sind Eltern eines 17-jährigen Sohnes, der ein begabter und begnadeter Pianist ist, fantastische Schulnoten nach Hause bringt - schlicht ein Traumjunge. Mona und Rolf Liegers hatten weniger Glück. Ihr Sohn David ist seit einer Hirnhautentzündung schwer behindert und wird nie ein selbständiges Leben führen können. Trotz allem lieben sie ihren Sohn bedingungslos. Als nach einem Unfall herausgefunden wird, dass Tim und David vertauscht worden sind, steht die Welt der Familien Kopf. Wie kann man mit einer solch unfassbaren Situation umgehen? "Alles Ansichtssache, alles gleich richtig oder gleich falsch" - Seite 10 Du kannst nicht Gott in allem ignorieren, und plötzlich, wenn du einen Schuldigen suchst, ihn in den Mittelpunkt stellen. Entweder er ist der Mittelpunkt in deinem Leben, dann kannst du ihn nach allem Guten und Schlechten befragen. Oder du ignorierst ihn, dann musst du ihn konsequenterweise auch im Schlechten ignorieren - Seite 157 Wertvoll ist, wer geliebt wird Liebe macht immer reicher Ein bewegendes Buch. Obwohl ich öfters den Drang hatte, das Buch an die Wand zu pfeffern. Nicht weil es so Grotten schlecht gewesen wäre, nein, weil ich mit der Ansicht, dem Lebensstil von Gerd Bender nicht klar kam. Die Autorin schafft es einfach, zwischen den Zeilen zu schreiben, ihre Botschaft, die Liebe, geliebt zu werden nicht nur mit den Worten im Buch sondern eben auch zwischen den Zeilen, im Zusammenhang zu übermitteln. Es ist einfach fantastisch, wie sie das geschafft hat. Aber trotz allem war ich wütend, sauer, geschockt - des Öfteren hätte ich den Herrn Gerd Bender gerne geohrfeigt. Ein Vater mit einer solchen Denkweise? Spannend wäre gewesen, wenn man erfahren hätte, wie Birgit Gassmann auf dieses Thema kam. Vielleicht hätte man dann auch mehr Verständnis zeigen können. Aber macht euch selber ein Bild der Familien! Mich hat das Buch tief im Herzen berührt. Ein "normaler" Junge und ein Behinderter. Der Umgang, die Liebe, die Wertschätzung, einfach alles, alles hat seinen "Auftritt" gefeiert. Vieles wurde thematisiert. Vor allem aber zeigt es sehr deutlich auf, wie wichtig die Liebe ist - Liebe macht immer reicher! und wertvoll ist, wer geliebt wird. Egal ob man normal ist, oder behindert - ist man deswegen weniger wert? Oder anders gefragt, was ist normal? Erschütternd ist nebst dem Schicksal von Davids Hirnhautentzündung auch die Tatsache, dass zwei Babys im Krankenhaus vertauscht werden konnten. Wie kann man in einer solchen Situation damit umgehen? Was ist richtig? Ein Schreibstil, der berührt, Tränen, Wut und Verzweiflung hinterlässt. Der einen nachdenklich macht - der einfach nur einen bleibenden Eindruck zurücklässt. Das Buch verknüpft sehr viele Fragen auch mit dem Glauben. Sicherlich tritt dann auch die Frage auf, weshalb lässt Gott ein solches Leiden zu? Umso mehr öffnet es die Augen, treibt Tränen in die Augen, wenn man liest, wie herzlich die Familie Liegers mit David umgehen... Viele Fragen - wenige Antworten - denn am Schluss muss man sich selber überlegen, wie man in seinem Leben mit einem solchen Schicksal umgehen würde - was ist richtig? Vielleicht überlegt man sich auch, in Zukunft Behinderte nicht mehr als "aussätzige" anzusehen sondern als das, was auch sie sind - MENSCHEN. Fazit. Ein beeindruckendes Buch. Ein berührender Schreibstil, viele Lebensfragen, die Liebe, die Wertschätzung, wichtige und grundsätzliche Themen. Und nicht zuletzt die Frage der Fragen: Was ist normal? Welches Leben, welche Art des Lebens, was ist die Normalität?

    Mehr
    • 5
  • Was ist Leben

    Vertauschte Leben
    dieFlo

    dieFlo

    Ich habe eine Weile gebraucht, bevor ich diese Rezension verfassen konnte. ich möchte mich auch nicht meinen Vorgängern anschließen und den Inhalt wiedergeben. Ich möchte euch mit mir treiben lassen und kann euch das buch nur Wärmstens empfehlen! es ist eine Reise ... Ich habe mich so oft gefragt, was wäre wenn ... Als festgestellt wird, dass ihr Sohn Tim vertauscht ist und die große Musikerkarriere scheinbar nur ein vom Vater geträumter Traum bleibt - bricht die Welt zusammen. zumindest für den Vater. Als herauskommt, dass der eigentliche Sohn nach einer Hirnhautentzündung behindert ist - wird es als Schande dargestellt. die Mutter in ihren Gefühlen ohnmächtig gefangen, geht erst den Weg des Vaters mit und möchte keinen Kontakt! Sie hat Sehnsucht nach ihrem Kind und kann diese nicht zulassen ... nur in ihren Träumen. Das Buch zeigt, dass man eben auch lernen kann mit Behinderten Familienmitgliedern zu leben, dass es eine Frage des Sehens ist und auch des Annehmens. Der Glaube spielt natürlich auch eine große Rolle und gibt Halt, aber eigentlich zeichnet das Buch das Bild, dass viele von uns haben. Wen niemand behindert ist, dann ist er anders, dann passt er nicht in unsere so scheinbar perfekte Welt. aber passen wir denn hinein, wo wir doch nur so begrenzt denken?

    Mehr
    • 2
  • Eines meiner Lesehighlights!

    Vertauschte Leben
    LEXI

    LEXI

    „Ich denke, also bin ich. Ich plane, also bin ich. Ich produziere, also bin ich. Und ich bin geliebt, also bin ich. Wertvoll ist, wer geliebt wird. So einfach war das. Unglaublich.“ Dieses Buch erschlich sich mein Interesse durch den Klappentext, der von einem schrecklichen Irrtum in einem Krankenhaus erzählt, von einem Chaos in einer Nacht, in der zwei Jungen geboren wurden. Eine Verwirrung, die dazu führte, dass die Babys vertauscht wurden. Und ein Leben führten, für das sie ursprünglich nicht bestimmt waren … oder doch? Wer sich von diesem Roman eine dramatische und zu Tränen rührende Geschichte erhofft, wird vermutlich enttäuscht werden. Dieses Buch entbehrt allzu große Spannung, ist leise, unaufdringlich und wird von einigen Rezensenten sogar als „streckenweise langatmig“ tituliert. Für meinen Geschmack zu unrecht. Ich habe die ruhige, bedächtige Art der Autorin, die Geschichten von Tim und David langsam aufzurollen, genossen. Ich mochte ihre anschaulichen Beschreibungen und die wundervolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere dieser beiden Familien, und fand es hoch interessant, deren Lebenseinstellungen und Wertvorstellungen sowie ihren Umgang miteinander kennen zu lernen. Ich genoss die Diskussionen und Gespräche, in denen es meist über tiefgründige Themen ging, und ich fand die Art und Weise, wie Birgit Gassmann das Gefühlschaos beschrieb, das die Entdeckung dieses folgenschweren Irrtums vor beinahe 18 Jahren mit sich zog, zutiefst beeindruckend. Dieses Buch geht tief unter die Haut. Es ist nicht mitleidheischend oder rührselig, aber sehr emotional. Es möchte nicht bekehren, veranlasst aber zu nachdenklichen Reflexionen über sich selber. Was macht meinen Wert aus? Wann ist der Mensch etwas wert und wie misst man diesen Wert? In Gesprächen zwischen Tim und seiner leiblichen Schwester Katrin werden plötzlich viele Dinge klarer, verständlicher. Die Themenfülle in „Vertauschte Leben“ ist beeindruckend und wer sich darauf einlässt, darf eine breite Palette an Gefühlen an der Seite der Protagonisten durchleben und erhält vielleicht auch Antworten auf grundsätzliche Fragen über die Religion und Gott. Ich habe jede einzelne Seite dieses Romans genossen und zähle „Vertauschte Leben“ zu einem meiner größten Lesehighlights des heurigen Jahres.

    Mehr
    • 2
  • Der Schwerpunkt ist hier die Religion, nicht die Handlung des Romans

    Vertauschte Leben
    Code-between-lines

    Code-between-lines

    31. August 2014 um 11:39

    Zum Inhalt: Nach einem Unfall steht Familie Bender plötzlich vor einer unfassbaren Wahrheit: ihr Sohn Tim, der Musterschüler und begnadete Klavierspieler, auf den sie so stolz sind, ist nicht ihr leiblicher Sohn. Schnell stellt sich heraus, dass Tim am Tage seiner Geburt im Krankenhaus mit einem anderen Jungen vertauscht wurde. Und schnell ist auch klar: dieser andere Junge, der leibliche Sohn der Benders, führt ein ganz anderes Leben als Tim, seitdem er nach einer Hirnhautentzündung, die er als kleiner Junge hatte, an einer körperlichen und geistigen Behinderung leidet. Die Konsequenzen dieser Wahrheit, der Umgang der beiden so unterschiedlichen Familien wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Tim, für den nichts mehr so ist, wie es einmal war und der sich zwischen seinen beiden Familien zerrissen fühlt, ist der Protagonist der Handlung; auch aus der Sicht seiner „bisherigen“ Eltern Gabi und Gerd werden einige Kapitel erzählt; daneben kommen seine leiblichen Eltern sowie seine „neue“ große Schwester Katrin zu Wort, die sehr religiöse Menschen sind und aufgrund ihres Glaubens und ihrer Einstellung zum Leben ganz anders an diese Erfahrung herangehen als Tim und die Familie, die er bisher gekannt hat… Eigene Meinung: Das Buch behandelt zentrale und wichtige Fragen wie: „Wer bin ich? Was macht mich aus? Was macht die Wertigkeit eines Menschen aus? Welche Rolle spielt das Schicksal? Alles spannende Fragen, doch der Lesegenuss wurde für mich sehr schnell durch die sehr einseitige und eindeutig religiöse Ausrichtung des Buches getrübt. Zwischen Tim Bender, dem rationalen Kopfmenschen, der den menschlichen Verstand mit seinem Motto „Ich denke, also bin ich“ über alles stellt und seiner leiblichen Familie, den Liegers, in deren Leben der Glaube an Gott eine zentrale Rolle spielt, entwickeln sich  ausführliche Diskussionen über die Existenz eines Gottes, seine Motivation, Gutes und Schlechtes in der Welt zuzulassen sowie die Rolle der Menschen in der Welt. Diese Abschnitte waren mir in ihrer Ausführlichkeit zu viel. Über ganze Abschnitte hinweg hatte ich das Gefühl, die religiösen Betrachtungen seien der eigentliche Sinn und Zweck des Buches, der Rest der Geschichte mehr oder weniger Beiwerk, nur Mittel zum Zweck. Besonders gestört hat mich dabei, dass die Autorin durch die Gegenüberstellung der religiösen Familie Lieger einerseits, die mit ihrem Glauben an Gott zufriedene und glückliche Menschen sind, die einander Gutes tun und verstanden haben, worum es im Leben wirklich geht - und auf der anderen Seite Tim, der die Existenz eines Gottes leugnet und an einem sinn- und liebesentleerten Leben krankt, so massiv ihre eigene Wertvorstellungen mit einbringt und dem Leser nahezu aufdrückt. Nicht zu übersehen in vielen Kapiteln die zugrundeliegende Einstellung, dass der Glaube und das Vertrauen in Gott der einzig richtige Weg ist, während die Nicht-Gläubigen von einem toleranten und weltoffenen Christen zwar toleriert, aber doch aufgrund seiner emotionalen und moralischen Unzulänglichkeit und Verkommenheit bemitleidet werden. Je mehr sich diese Passagen mehrten, umso mehr habe ich darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, da mir der Inhalt zu dogmatisch und einseitig wurde. Besonders widerstrebt haben mir dabei die Passagen, in denen populärwissenschaftlich aufgearbeitete naturwissenschaftliche Grundlagen als Bestätigung religiöser Ansätze gedeutet werden: So legt die Autorin Katrin Liegers vermeintliche Hinweise dafür in den Mund, dass die Lebewesen alle gleichzeitig von einem Gott erschaffen wurden und sich möglicherweise nicht durch Evolution entwickelt haben: „…Es ist doch schon irgendwie seltsam, dass jede überholte Theorie früher oder später abgelöst wird, nur an der Theorie, dass auf keinen Fall ein Gott diese Welt geschaffen hat, wird um jeden Preis festgehalten. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?“  Bei diesen Abschnitten haben sich mir als Naturwissenschaftlerin nahezu die Fußnägel aufgerollt. Dass der Gerth Medien Verlag ein christlicher Verlag ist, war mir leider vorher nicht bekannt, sonst hätte ich vermutlich besser einschätzen können, was auf mich zukommt. Schade. Die grundsätzliche Konzeption der Geschichte ist nämlich sehr interessant. Ein weiterer schwieriger Punkt: der Protagonist, Tim Bender, ist völlig unglaubwürdig. Immer wieder hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass die Autorin keinerlei Bezug zu einem Jugendlichen in dieser Altersklasse hat, und sich zur Kompensation einer ganzen Reihe zum Teil mächtig überzogener Klischees bedient. Dadurch wird er so überzogen als gnadenloser „Streber“ dargestellt, dass er mir unsympathischer nicht hätte sein können. Die Tatsache, dass David von Tim durch das ganze Buch hinweg als „sabbernder Idiot“ bezeichnet wird, macht die Sache nicht besser. Die Autorin versucht, einen zerrissenen Jugendlichen, der zwischen zwei Familien steht und mit der Situation völlig überfordert ist, zu schildern – in meinen Augen jedoch schildert sie einen arroganten, selbstgerechten Schnösel, der seinem Vater mitunter in Punkto Menschenverachtung in nichts nachsteht. Auch Tims Entwicklung ist in meinen Augen absolut nicht nachvollziehbar, so wird aus dem Streber, dessen beste Freundin seine Mutter, seine Bücher und die Musik zu sein scheinen, plötzlich ein Junge, der kaltblütig einen Mord plant – in meinen Augen völlig an den Haaren herbei gezogen. So bleibt mein Fazit: ein interessantes Thema, welches mir aber nach kurzer Zeit viel zu einseitig und mitunter schon nahezu dogmatisch abgehandelt wurde. Die „Interpretationen“ halbseiden ausgeführter biologischer Grundlagen waren haarsträubend. Keine Leseempfehlung von mir!

    Mehr
  • Leserunde zu "Das Mädchen mit den blauen Augen" von Michel Bussi

    Das Mädchen mit den blauen Augen
    Daniliesing

    Daniliesing

    In dieser Leserunde zu "Das Mädchen mit den blauen Augen" vom französischen Autor Michel Bussi dürft ihr euch auf jede Menge Spannung und Emotionen freuen. Diesen Roman werdet ihr, erstmal angefangen, garantiert nicht so schnell wieder aus der Hand legen! Mehr zum Inhalt: Ein Flugzeugabsturz – nur ein namenloses Baby überlebt 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? In einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern. --> Leseprobe Zusammen mit dem Rütten & Loening Verlag suchen wir 25 Testleser für "Das Mädchen mit den blauen Augen". Wenn ihr Bücher im Stil von Marc Levy und Guillaume Musso liebt, dann solltet ihr euch Michel Bussis Roman auf keinen Fall entgehen lassen. Für die Bücher könnt ihr euch bis zum 19. Februar 2014 bewerben*, indem ihr die folgende Frage in einem Kommentar beantwortet: Was denkt ihr, wie wichtig die Kenntnis über die eigene Identität bzw. Herkunft für einen Menschen ist? * Im Gewinnfall gehören eine Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und das Schreiben einer abschließenden Rezension dazu.

    Mehr
    • 574
  • Wer bin ich und was macht mich aus?

    Vertauschte Leben
    Lydia255

    Lydia255

    24. January 2014 um 14:32

    Meine Meinung: Ein Cover, das sofort ins Auge springt und man weiß fast sofort, um was es gehen muss. Durch den Titel "Vertauschte Leben" und den zwei Jungen kommt man recht schnell auf den Inhalt, doch sobald man sich den Klappentext durchliest, wird man überrascht. Als ob es nicht schlimm genug wäre, dass diese Jungen als Kinder vertauscht wurden. Einer von ihnen ist gesundheitlich vernachlässigt und so gibt es große Unterschiede in den beiden Familien, die mit dieser Situation umgehen müssen. Die Familie Bender führen ein geordnetes und erfolgreiches Leben, Tim, der sehr intelligente Sohn von Gabi und Gerd, hat eine große Musikkarriere vor sich. Sein strenger Vater verlässt sich auf ihn. Aber als Tim einen Autounfall hat und dabei herauskommt, dass Tim nicht Gabis und sein leiblicher Sohn ist, bricht mit einem Tag die Familie auseinander. Mona und Rolf Liegers leben ein einfaches, aber sehr glückliches Leben mit ihren Kindern Katrin und David. David ist geistig behindert, doch die Familie geht damit sehr liebevoll und einfühlsam um und beiben in ihrem Glauben an Gott stark und unerschütterlich. Zwei ganz unterschiedliche Leben, die so plötzlich miteinander verwoben werden, weil sie als Babys vertauscht wurden? Das hörte sich für mich unglaublich interessant an und ich musste das Buch einfach lesen! Eine solche ungewöhnliche Situation kann man sich nur sehr schwer vorstellen, sodass dieses Buch umso reizvoller wirkt. Tims Leben war vor der Unfall ein absoluter Traum. Großes Talent, große Pläne und sehr gute Chancen, dabei Erfolg zu haben. Doch als die Wahrheit ans Licht gerät, stellt sich in ihm die Frage, wer er eigentlich ist und zu wem er gehört. Was macht ihn aus? Seine felsenfeste Basis waren bisher immer seine Eltern gewesen, die ihn unterstützt haben, doch jetzt ist das komplett anders, da er nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern dieser "sabbernde Idiot" David. Oder? Ist er jetzt ein Liegers oder darf er sich noch ein Bender nenne? Die Frage nach seiner Identität treibt Tim bald in den Wahnsinn und diese innere Zerissenheit überwältigen ihn. Sein Gefühlsleben wurde in dem Buch wirklich sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Doch was die Geschichte wirklich authentisch gemacht hat, waren auch die Einblicke in die Gedanken der Menschen, die diese Tragödie ebenfalls beeinflussten, z.B. die Eltern, die Schwester von David und der Arzt. Die beiden Familien können diese "Wendung" zuerst gar nicht realisieren, was vollkommen verständlich ist. Doch bald müssen sie sich den Dingen stellen und es ist sehr berührend, wie ein jeder, aber hier besonders Tim, damit umgeht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Es gibt einige ganz willkürliche Perspektivenwechsel, was ich bei diesem Buch sehr sinnvoll und gut fand, da der Leser so die ganze Situation aus mehreren Blickwinkeln sehen kann und sich noch besser in sie hineinversetzen kann. Die Personen erzählen die Geschichte dann in Er-/Sie-Form und in Vergangenheit. Von der Sprache her fand ich es auch gut. Besonders in den Gesprächen zwischen Tim und Katrin ist mir die wohüberlegt gewählte Wortwahl aufgefallen und diese Gespräche fand ich auch am Besten. Auf der Suche nach seiner wahren Identität gerät Tim wie erwartet auf die Frage, ob es einen Gott gibt und was für einen Sinn sein Leben eigentlich hat. Er ist grundsätzlich nicht gläubig und hält die Bibel für Hirngespinst und doch kann er nicht verhindern, dass er immer und immer wieder mit Katrin darüber diskutiert - nicht um zu streiten, sondern um tiefgründige Gespräche zu führen und eventuell Antworten zu finden. Dabei kommt es niemals so rüber, als wolle Katrin Tim unbedingt bekehren, denn es ist meist Tim, der diese Themen anspricht und das fand ich richtig gut! Dadurch wirkt das Buch nicht zu "christlich", sondern einfach nur neutral, da Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen ihre Ansichten vertreten und trotzdem miteinander klarkommen. Ich ziehen einen halben Punkt ab, da ich zwischendrin öfters mal das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte etwas hinzieht und langatmig wirkt und dagegen das rasante und ziemlich bizarre Ende zu abprubt wirkt. Ansonsten empfehle ich dieses Buch ganz klar weiter! Fazit: 4,5 von 5 Punkten! :)

    Mehr
  • Wer bin ich?

    Vertauschte Leben
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Gabi und Gerd Bender sind stolz auf ihren 17-jährigen Sohn Tim: Er ist ein brillanter Schüler und ein begabter Pianist. Doch ihr wohlgeordnetes Leben gerät ins Wanken, als herauskommt, dass Tim gar nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern bei der Geburt mit David Liegers vertauscht wurde. David ist nach einer Hirnhautentzündung behindert. Seine Eltern Mona und Rolf lieben ihn dennoch bedingungslos. Beide Familien müssen nun einen Weg finden, mit dieser kaum fassbaren Situation umzugehen ... Ein bewegender Roman über die Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Meine Meinung: Bewegend, ja, das ist das Schlagwort dieses Romans. Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht, wenn alles woran du geglaubt hast, was du geliebt und als völlig selbstverständlich betrachtet hast, plötzlich wegbricht, wer bist du dann? Was und wer macht dich aus? Was ist deine Identität? Damit muss sich der 17jährige Tim plötzlich auseinandersetzen. Natürlich nicht nur er, doch seine Figur könnte man hier als tragische Hauptrolle ansehen. Wir bekommen verschiedene Sichtweisen gezeigt: von den Eltern, der Schwester, dem Arzt- was mir sehr gut gefallen hat, da die Emotionalität der Geschichte dadurch viel deutlicher reflektiert wurde. Wir erfahren von den Ängsten, Gefühlen und den Verlusten jedes einzelnen. Doch allen voran ist immer Tim. Dem in seinem bisherigen Leben immer alles so leicht viel. Die Schule, das Klavierspielen, er war immer nett und besonders talentiert. Ein kleines Genie der dachte, es liege ihm nach dem baldigen Abitur die Welt zu Füßen. Doch es wurde mehr als bewegend erzählt, wie seine vermeintlich heile Welt nach und nach zusammenfällt. Er den Glauben an alles und Jeden verliert. Ganz besonders auch an sich, denn wer ist er denn jetzt? Nicht mal sein Name ist der Richtige... was macht ihn jetzt aus? Er stellt sich dem Leben, das eigentlich seines war. Das jedoch ein Anderer für ihn führte, mit den Menschen, die eigentlich seine Familie hätte sein sollen. Doch er verliert sich immer mehr.... Die Zerrissenheit und Identitätskrise von Tim wurde besonders gut dargestellt und man konnte das Gelesene auch gut nachempfinden. Auch die Rolle und das Leben des behinderten David wurde gut dargestellt. Gerade auch diese Szenen fand ich sehr berührend, denn oft kam die Frage auf, ob so ein Leben glücklich sein kann. Ob ein behindertes Leben genauso viel wert sein kann, wie das eines Genies? Woran wird jedoch der Wert eines Lebens gemessen? Was ist der Maßstab und vor allem, wer darf das beurteilen? Diese Thematik wird sehr vertieft und diskutiert, was mir sehr gut gefallen hat. Für mich war es auf jeden Fall ein toller, tief gehender Roman, der ganz besonders ein überraschendes Ende zu bieten hatte, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Fazit: Sehr bewegend, spannend und regt sehr zum nachdenken über den Sinn und Wert des Lebens an! Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
    • 2
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    15. January 2014 um 21:25
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

    Mehr
    • 1618
  • Leserunde zu "Vertauschte Leben" von Birgit Gassmann

    Vertauschte Leben
    Arwen10

    Arwen10

    In diesem Monat darf ich euch nochmal zu einer größeren Leserunde einladen, die in Begleitung der Autorin stattfinden wird. Vertauschte Leben von Birgit Gassmann Zum Inhalt: Gabi und Gerd Bender sind stolz auf ihren 17-jährigen Sohn Tim: Er ist ein brillanter Schüler und ein begabter Pianist. Doch ihr wohlgeordnetes Leben gerät ins Wanken, als herauskommt, dass Tim gar nicht ihr leiblicher Sohn ist, sondern bei der Geburt mit David Liegers vertauscht wurde. David ist nach einer Hirnhautentzündung behindert. Seine Eltern Mona und Rolf lieben ihn dennoch bedingungslos. Beide Familien müssen nun einen Weg finden, mit dieser kaum fassbaren Situation umzugehen ... Ein bewegender Roman über die Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816749 Infos zur Autorin: Birgit Gassmann Birgit Gassmann Jahrgang 1958, Studium der Sonderpädagogik an der Universität Hannover. Seit 1988 lebt sie in Jordanien und leitet dort das von ihr gegründete "Center of Hope", ein Trainingszentrum für junge Erwachsene mit geistiger Behinderung. Am 17. Juni gibt es einen Fragetag mit der Autorin, in der 4 Bücher verlost werden für die Teilnahme an der Leserunde. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer ! Wer verhindert ist, darf seine Frage gerne auch vorher stellen. Von den Bewerbern möchte ich wissen, welche Bücher euch von Gerth Medien noch interessieren ? Hier geht es zur Homepage des Verlages: http://www.gerth.de/index.php?id=start Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 27.06.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 28.06. im Laufe des Tages.

    Mehr
    • 409
  • "Vertauschte Leben"

    Vertauschte Leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Jede Frau erzählte von ihrem Sohn, Tims Begabung spielte dabei keine Rolle; für eine Mutter ja sowieso nicht. Davids Behinderung spielte keine Rolle; für eine Mutter ja sowieso nicht." ( Zitat S. 215) Mit "Vertauschte Leben" hat Birgit Gassmann einen Debutroman vorgelegt der es in sich hat. Ich glaube es gab keine Gefühlsregung die die Geschichte rund um das Schicksal zweier Familien nicht in mir ausgelöst hat. Inhalt: Gabi und Gerd Bender sind stolz auf ihren 17-jährigen Sohn Tim: Er ist ein brillanter Schüler und ein begabter Pianist. Doch ihr wohlgeordnetes Leben gerät ins Wanken, als herauskommt, dass Tim gar nicht ihr leiblicher Sohn  ist, sondern bei der Geburt mit David Liegers vertauscht wurde. David ist nach einer Hirnhautentzündung behindert. Seine Eltern Mona und Rolf lieben ihn dennoch bedingungslos. Beide Familien müssen nun einen Weg finden, mit dieser kaum fassbaren Situation umzugehen ...  (Quelle: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816749) Meinung: Nachdem ich den Klappentext von "Vertauschte Leben" gelesen  hatte, war es um meine Neugier geschehen.Allein der Gedanke daran das das eigene Kind im Krankenhaus vertauscht wird, treibt bestimmt nicht nur mir einen Schauer über den Rücken. Ich wollte unbedingt wissen wie  sich der Roman rund um ein so schwieriges und emotionales Thema entwickelt. Bekommen habe ich vielmehr als ich erwartet habe, Frau Gassmann hat derart authentische Charaktere geschaffen, das man Ihnen an jeder Straßenecke begegnen könnte. Die Gefühlswelt und die Handlungen der Protagonisten waren für mich nachvollziehbar und aus deren Sicht auch meistens logisch. Was nicht bedeutet das man immer das selbe getan hätte. Für den Leser bieten die einzelnen Charaktere immer wieder Ansätze sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Was besonders schön gelingt weil der Roman nicht nur aus der Sicht einer Person geschrieben ist, sondern alle mal "zu Wort" kommen. Die Geschichte der zwei Jungen und ihrer Familien macht betroffen, traurig und manches mal auch wütend. Ein Roman der den Leser garantiert nicht kalt lässt und auch nach dem beenden seinen Platz in den Gedanken fordert. Die grösste Überraschung war für mich allerdings das Ende. Es schien mir recht offensichtlich auf welch tragische Art das Buch endet, aber mit der Möglichkeit habe ich nicht ansatzweise gerechnet. Birgit Gassmann hat mich mit ihrem Roman "Vertauschte Leben" schwer beeindruckt und tief berührt, ich hoffe sehr noch viel mehr von ihr lesen zu dürfen. Fazit: Eine bewegende Geschichte, wie sie jedem passieren könnte und so möchte ich diesen Debütroman auch jedem empfehlen der sich für solche Geschichten interessiert.

    Mehr
    • 2
  • Ein sehr facettenreiches Buch mit einem unerwarteten Ende

    Vertauschte Leben
    Starlet

    Starlet

    11. August 2013 um 09:25

    Nach einem Unfall erfahren die Eltern von Tim, dass ihr Sohn bei der Geburt vertauscht wurde. Nicht Tim, der talentierte Musiker, ist ihr leiblicher Sohn, sondern David, der seit einer Krankheit im Kindesalter behindert ist. David lebt bei einer liebenswerten Familie, die sich rührend um ihn kümmert. Nun müssen alle Beteiligte einen Weg finden, mit der neuen Situation umzugehen. Lesegrund:Zwei Jungs, die bei der Geburt vertauscht wurden und im Teenageralter erfahren, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Ein interessantes und emotionales Thema, von dem ich mehr lesen wollte. Cover: Die beiden Jungs, die nur zur Hälfte abgebildet sind, spiegeln den Inhalt gut wieder. Fazit: Ein sehr facettenreiches Buch mit einem unerwarteten Ende. Anfangs lernt der Leser die beiden sehr unterschiedlichen Familien kennen. Tim hat eine liebenswerte Mutter und einen streng wirkenden Vater, der anscheinend nur möchte, dass sein Sohn mit seiner Musik reich und berühmt wird. Schließlich hat er viel Geld in Tims Hobby gesteckt und das soll sich auszahlen. Davids Eltern dagegen erziehen ihre Kinder christlich, sie kümmern sich aufopferungsvoll um David. Auch seine Schwester, die bereits studiert, nimmt sich immer Zeit für ihren behinderten Bruder. Nach einem Unfall erfahren Tims Eltern, dass Tim nicht ihr leiblicher Sohn ist. Die Familie wird aus ihrer Routine gerissen, Tims Vater möchte am liebsten alle Beweise vernichten und niemandem etwas davon erzählen. Als er erfährt, dass David behindert ist, möchte er diesen auch nicht kennenlernen. Ab hier wird das Buch sehr emotional, man bekommt viele verschiedene Eindrücke, denn die Familien und auch Tim gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um. Vor allem für Tim ist es schwierig, er sieht David als behinderten Idioten, mit dem er sich nicht unterhalten kann. Insgesamt ein wirklich ergreifender Roman, mit einer tiefgehenden Handlung. Einen kleinen Abzug gibt es, weil das Buch am Ende zu schnell zu Ende geführt wurde. Die Ereignisse überschlagen sich und als Leser hatte ich das Gefühl, dass mir hier das Ende als Schnelldurchlauf präsentiert wird.

    Mehr
  • Wer bin ich und wo gehöre ich hin?

    Vertauschte Leben
    Fynigen

    Fynigen

    03. August 2013 um 10:40

    Gabi und Gerd Bender lieben ihren Sohn ebenso wie Mona und Rolf Liegers ihren Sohn lieben. Doch beide Söhne sind 17 Jahre alt, jedoch grundverschieden. Tim Bender ist hochinterlligent und musikalisch sehr begabt. David Liegers ist aufgrund einer Infektion im Kinderalter schwerstbehindert und auf fremde Hilfe angewiesen. Durch einen Autounfall von Tim Bender kommt das tragische Schicksal dieser beiden Jungen ans Licht, denn ein Schicksal haben sie gemeinsam: Sie wurden als Babys im Krankenhaus vertauscht! Birgit Gassman hat mit diesem Roman ein wunderbares Werk geschaffen. Sie vereint ein wirklich tragisches Schicksal mit dem Glauben. Jedoch wird dieser auch kritisch betrachtet, denn Tim Bender muss sich nach seinem Schicksalsschlag des öfteren mit Gott "auseinandersetzen". Seine leiblichen Eltern sind beide sehr gläubig, jedoch haben sie nicht die absicht nichtgläubige bekehren zu wollen. Da Tim in einem unreligiösen Haushalt aufgewachsen ist, stellen sich ihm des öfteren zweifelhafte Fragen zu Gott und dem Glauben. Diese werden von Rolf auf eine sehr angenehme und nicht übertriebene Art beantwortet oder widerlegt. Dies fand ich sehr erstaunlich, denn ich hatte damit gerechnet, dass quasi Gott viel mehr zum Thema kommt und auch viel direkter, da das Buch in einem christlichen Verlag erschien. Dies ist jedoch in keinster Weise so, und auch Nichtgläubige werden mit diesem Buch bestimmt ihren Spass haben und zum Nachdenken angeregt werden.   Mir hat das Buch sehr viel Freude bereitet, da es einen sehr angenehmen Schreibstil hat, und man trotz des heiklen Themas gut und flüssig durch das Buch hindurch kommt. Ebenso, dass sehr viel Werte des Lebens vermittelt werden und vieles auch kritisch betrachtet wird. Mein absolutes Zitat Highligt des Buches ist " Wertvoll ist wer geliebt wird". Ganz egal was man hat oder kann, oder eben auch nicht hat oder nicht kann. Ein wunderbares Buch, das ich jedem nur empfehlen kann!    Volle 5 Sterne von mir für dieses schöne Buch!  

    Mehr
  • Persönlichkeit, Begabung, Charakter, Identitätsfindung und noch so vieles mehr

    Vertauschte Leben
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    29. July 2013 um 11:04

    Ein neues Lesehighlight! "Vertauschte Leben" beschreibt die Geschichte von zwei Jungen, die gleich nach der Geburt vertauscht wurden und in völlig gegensätzlichen Familien aufwachsen. Der eine Junge erkrankt als Kind und ist von da an behindert. Der andere ist ein musikalisches Talent, hochintelligent und erfolgreich. Die beiden sind 17 und Tim steht kurz vor dem Abitur, als er einen Autounfall hat. Bei dieser Gelegenheit wird festgestellt, daß sein Blut nicht zu dem seiner Eltern paßt. In dem ganzen Durcheinander stellt sich heraus, daß die andere Familie schon seit sieben Jahren weiß, daß ihr Sohn nicht ihr Sohn ist. Aber sie haben nie den Mut aufgebracht, das Risiko einzugehen, ihr seitdem behindertes Kind, David, hergeben zu müssen. Trotzdem sehnen sie sich nach ihrem leiblichen Sohn. In Tims Familie sieht alles ganz anders aus. Sein Vater ist ein kleiner Bankangestellter, der nur aufgrund von Tims Talent fürs Klavierspielen von den höheren Angestellten auf die Festlichkeiten der gehobenen Klasse eingeladen wird. Und sich gleich eine Menge darauf einbildet. Und demzufolge von seinem leiblichen Sohn nichts wissen will. Die Charakterstudien innerhalb des Buches wären ein eigenes Buch wert! Und auch die Auswirkungen auf die Kinder, hauptsächlich Tim. Dann wird noch so vieles andere in diesem Buch transportiert, daß man nur staunen kann - bis hin zu Mord! Die Entwicklung innerhalb der Geschichte ist vollkommen plausibel und gut nachvollziehbar. Viele der Probleme sind allerdings genauso plausibel, bloß denkt der normale Mensch einfach nicht daran. Birgit Gassmann hat hier ein Werk vorgelegt, dem man anmerkt, daß viele Stunden intensiver Überlegungen dahinterstecken. Die einzelnen Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet, die Reaktionen und Verwicklungen in Ablauf und Folgen nicht nur voller tiefer Aussagen, sondern auch so ansprechend transportiert, daß dieses Buch den Leser noch auf Wochen hinaus beschäftigen wird. Zu dem allen kommt ein ausgezeichneter Spachstil, Humor und Reife. Es ist spannend, die beiden Jungen und ihre Familien an diesem Wendepunkt in ihrem Leben zu begleiten, und es ist genauso spannend, über die angesprochenen Themen und Gedanken selbst nachzudenken. Es ist völlig unmöglich, diesem Buch in einer kurzen Rezension gerecht zu werden, aber es lohnt sich für jeden, dieses Buch zu lesen! Noch eine Anmerkung: Als Lektüre in der Oberstufe sicherlich ein großer Gewinn!

    Mehr
  • Das Leben im Allgemeinen und Besonderen

    Vertauschte Leben
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    28. July 2013 um 20:54

    „Das Leben im Allgemeinen und Besonderen ist nicht so einfach gestrickt, wie wir es gerne hätten.“ Das Zitat ist nicht nur mein Lieblingszitat aus dem Buch, sondern gibt auch den Kern des Buches wieder. Tim Bender, 17 Jahre alt, lebt zusammen mit seinen Eltern ein gewöhnliches Leben. Er spielt gerne Klavier, steht kurz vor dem Abitur und fährt gerne Fahrrad. Doch als Tim einen Unfall hat, ändert sich sein Leben schlagartig: Er erfährt, dass er nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht wurde und nicht bei seinen leiblichen Eltern ausgewachsen ist. Diese haben stattdessen David, der geistig und körperlich behindert ist, großgezogen. Nichts ist mehr wie vorher. Und kurze Zeit später beginnt Tim, einen Mord zu planen… Das Lesen hat viel Spaß gemacht. Das liegt sicher am leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin: Kurze Kapitel, verschiedene Perspektiven (z.B. von Tims Mutter, dem Arzt, …) und viele Dialoge. Aber auch das Thema hat mir gut gefallen. Es war ein erfrischend neues Thema, über das es nur wenige Bücher gibt. Der Roman ist authentisch geschrieben und die Gedanken werden sehr nachvollziehbar und detailliert widergegeben, so dass die Gefühle der verschiedenen Personen logisch erscheinen. Schön fand ich auch, dass im Roman fast keine Klischees vorhanden sind und ich am Ende des Buches noch einmal überrascht wurde. Über den Glauben an Gott gibt es hin und wieder kurze Dialoge. Tim und seine Familie glauben nicht an Gott, aber da Davids Familie an Gott glaubt, setzt Tim sich zwangsläufig und sehr kritisch mit dem Thema auseinander. Insgesamt ein schöner Debütroman von Birgit Gassmann über Elternliebe, Verzweiflung, Unsicherheit und die Frage nach Zugehörigkeit. Ich hoffe, der Roman findet viele Käufer. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • weitere