Birgit Hasselbusch Sommer in Villefranche

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Inhaltsangabe zu „Sommer in Villefranche“ von Birgit Hasselbusch

Plötzlich Französin!Insa Nicolaisen (40) befindet sich gerade in einer Phase im Leben, in der man sich für a) durchhalten oder b) die Flucht nach vorn entscheiden kann. Insa entscheidet sich für Variante b), nimmt die Flucht wörtlich und wandert aus. Und zwar genau dorthin, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat: Südfrankreich. Was malerisch klingt, ist es auch – bis einige unvorhergesehene Dinge geschehen... Ein Aussteiger-Roman? Eine Liebesgeschichte? Ein Frankreich-Trip? Eine Hymne an die Freundschaft? Von allem etwas – und das nicht zu knapp!

Das Cover ist sehr gelungen - daher der Stern.

— Smiley_68
Smiley_68

Hach, so schön. Dieses Buch macht wirklich Spaß. Es ist spannend, erfrischend, sehr herzlich und humorvoll. Ich hatte sogar Gänsehaut.

— Susas_Leseecke
Susas_Leseecke

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  • Holprig wie ein ausgetrockneter Feldweg

    Sommer in Villefranche
    Smiley_68

    Smiley_68

    20. July 2017 um 09:51

    Als Vielleser schon lange nicht mehr auf ein Buch mit holprigem Schreibstil, verkrampft langgezogenen Beschreibungen und widersprüchlichen Handlungsausschnitten gestoßen. Bis eben. Dass die Handlung und der Verlauf von Anfang an vorhersehbar sind, spielt eine Nebenrolle - von einem leichten Urlaubsroman darf das erwartet werden. Aber dass die kleine Nichte der Protagonistin "IA" statt "Insa" sagt, weil sie der Konsonanten noch nicht mächtig ist, aber "Ferrari-Schinken" anstatt "Serrano-Schinken" spricht, ist doch bemerkenswert. Leichte Urlaubslektüre muss nicht automatisch nachlässig sein - schon gar nicht für über fünfzehn Euro. 

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  • Hatten wir nicht alle schon einmal eine große Liebe ... was wäre wenn.

    Sommer in Villefranche
    Susas_Leseecke

    Susas_Leseecke

    10. June 2017 um 12:44

    Meine Gedanken zu diesem Buch …   Eine herrliche lange Reise, jawohl – ich komme gerade von einer Reise zurück. Ich war in Frankreich, bin leicht gebräunt und wundervoll entspannt. Nein, aber im Ernst - dieser Roman las sich so wunderbar fließend und die bildhaften Beschreibungen der handelnden Orte waren so greifbar nah - wie eine wirkliche Reise. Ich las dieses Buch unteranderem einmal im Wartezimmer meines Arztes und schlug es direkt dort auf um wieterzuschwelgen. Eine ältere Dame meinte: „Das muss ja spannend sein, dass sie sofort und so schnell weiterlesen.“ Meine Antwort: „Ich bin gerade in Frankreich.“ Wir grinsten uns an.   Bereits nach nur wenigen Zeilen hat mich die Geschichte um Insa und ihre Lieben gepackt. Auch wenn ich der französischen Sprache nicht mächtig bin und mir ehrlicherweise das eine oder andere Wort übersetzt habe, bzw. die Aussprache, fand ich mich gut in die Geschichte. Insa erzählt und führt uns durch diesen Roman. Sie blickt hinter die Kulissen der Franzosen, in ihre Denkweisen und Charaktere. Sie blickt auf eine Zeit voller Glück vor sechzehn Jahren zurück und grübelt, was wär wenn gewesen. Sie war schwer verliebt und hat sich dennoch gegen diese Liebe und für eine andere entschieden. Ob Fehler oder nicht, verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel, wer an der Liebe zweifelt und nach seinem persönlichen Sinn und Sein sucht, dem wird dieses Buch vielleicht sogar die Augen öffnen. Erschreckender oder erstaunlicher Weise finde ich mich in diesem Buch wieder. Ich hab schwer gegrübelt und glaube, dass jeder Mensch sein Happy End – seinen Weg finden kann. Dies glaubte ich bisher natürlich auch schon, dieses Buch unterstreicht dieses aber auf eine wunderbare Weise.     Nach einer Kurve kamen wir an einem kleinen Hafen vorbei. Kurz darauf hatte man einen sensationellen Blick auf das blaueste Blau der Côte d` Azur. Auf Jetskifahrer, auf Kreuzfahrtschiffe, auf kleine Buchten. „Ich hatte vergessen, wie blau das Wasser hier ist“, murmelte ich. Seite 28     Insa lässt ihr Liebesleben also zurück in Hamburg und bricht auf in ein Abenteuer, nach Frankreich. Sie begibt sich an den Ort, den sie vor sechzehn Jahren Hals über Kopf verlassen hatte. In Villefranche und dem Haus welches sie verwalten soll angekommen trifft sie auf die Hausherrin, die eigentlich nicht mehr vor Ort sein sollte. Nach einigen Reibereien und Wortgefechten kommen sich die Frauen näher und schmieden Pläne.   Insa glaubt, dass ihre Schwester ein wunderbares Leben mit ihrem Mann Markus und ihrer Tochter Mia führt. Doch nicht alles was nach außen hin harmonisch wirkt, ist auch so. Jana nimmt sich eine Auszeit und folgt Insa nach Frankreich. Nach und nach kommen sich die Schwestern näher. Auch entstehen wundervolle Freundschaften und beruflich tut sich einiges.   Und dann ist da ja auch noch die große Liebe von vor sechzehn Jahren. Insa und Matthieu, Matthieu und Insa. Fast nach jedem Kapitel ist ein Facebook-Eintrag abgedruckt. Matthieu denkt also genauso stark an Insa, wie sie an ihn. Jedoch sieht sie diese Einträge nicht, die einiges vereinfacht hätten.     Matthieu Dupont 2. August 2006 | Nizza | Frankreich Ich bin ja der Typ, der nicht mal mehr weiß, was er gestern zum Abendbrot hatte. Aber an einen Tag hier erinnere ich mich ganz genau. An das schöne, an das Hässliche. Ich hätte dich einfach festhalten sollen. Aber du warst schon immer schneller, lapine! Gefällt mir | Kommentieren | Teilen Seite 84   Die handelnden Orte, Figuren und Geschehnisse sind so wirklich – als wäre man mittendrinn. So muss ein Buch geschrieben sein. Egal ob man das Buch auf dem Sofa, im Garten, in einem Wartezimmer oder sogar am Strand liest - so oder so ist man voll dabei, in Frankreich an der Côte d` Azur.     Mein persönliches Fazit ...   Zeitweise lustig und spannend verfolgte ich die Geschehnisse. Dieses Buch macht wirklich Spaß. Es ist spannend, erfrischend, sehr herzlich und humorvoll. Ich hatte sogar Gänsehaut. Ihr müsst es einfach lesen. Hatten wir nicht alle schon einmal eine große Liebe und grübeln, was wäre wenn. Was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte …   © Rezension: 2017, Susa

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  • Sommer in Villefranche

    Sommer in Villefranche
    twentytwo

    twentytwo

    07. May 2017 um 20:19

    Insa hat die Nase voll. Von ihrem Freund, von ihrem Chef und ihre Familie, kann im Moment auch nicht punkten. In Erinnerung an glückliche Zeiten an der Küste Frankreichs, sucht sie sich in einer Nacht- und Nebelaktion dort einen Job und kehrt Deutschland kurzentschlossen den Rücken. Die Zeit ist perfekt, es ist Hochsommer und sie verspürt in freudiger Erwartung ein kribbelndes Hochgefühl. Allerdings landet sie recht schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen, denn der neue Job erweist sich als nahezu unlösbare Herausforderung. Kurz bevor sie resigniert aufgibt wendet sich das Blatt. Ein neuer Job und eine, wenn auch unberechenbare neue Freundin, lassen die Welt schnell wieder ganz anders aussehen. Auch wenn das Leben dadurch insgesamt nicht einfacher wird, erscheint ihr aber so manches plötzlich in einem ganz anderen Licht und sie muss nur noch über ihren Schatten springen um endlich ihren Seelenfrieden zu finden.FazitEin sommerlich, frischer und unterhaltsamer Urlaubsroman für vergnügliche Stunden am Strand.

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