Birgit Hermann

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Interview mit Birgit Hermann

10 Fragen an den Autor:

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen bzw. wie kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Eigentlich wollte ich nur eine Familienchronik erstellen, da mein Sohn damals gerade dieses Thema in der Schule behandelte. Doch die Informationen im Familienstammbuch waren mir zu wenig. Ich machte einen Termin bei unserem Pfarrer und hatte Zugriff zu Kirchen- und Klosterbüchern der letzten Jahrhunderte. Darin zu blättern war, als öffne sich für mich eine Tür in die Vergangenheit, ich überlegte, wie ich anderen Menschen diese Informationen über die wechselvolle Heimatgeschichte interessant und spannend vermitteln konnte. Die Idee zum Roman war geboren.

2) Wie lang hast Du an Deinem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit hast Du für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht?

Ich habe etwa zwei Jahre für die Recherchen gebraucht, weitere fünf Jahre habe ich geschrieben, gefeilt, umgeschrieben, mich zig mal beworben und wieder verbessert. Dann hat mir der Regisseur eines örtlichen Amateurtheaters den Kontakt zu einem regionalen Verlag hergestellt.

3) Gibt es schon Ideen & Pläne für einen neuen Roman?

Mein zweiter Roman kam fast drei Jahre später auf den Markt. Inzwischen ist mein dritter Roman verfasst, noch bin ich auf der Suche nach einem überregionalen Verlag.

4) Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier
den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Bisher habe ich das Internet vor allem für die Hintergrundrecherche, Emaildienste und für das Erstellen und Betreiben einer eigenen Homepage genutzt. Mit Literaturcommunities habe ich noch keine Erfahrungen. Muss mich erst noch an das Medium herantasten.

5) Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren 
und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik 
geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Ich bin gespannt. Ehrlich gesagt war das der Reiz dieses Medium auszuprobieren.

8) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt.
 Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer 
völlig neuen Seite überraschen?

Krimi würde mich reizen, vielleicht probiere ich es auch einmal.

7) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner 
Bücher wünschen und warum?

Ich habe von Hansjörg Schneider für die „Apfelrose“ eine Rezension auf der Rückseite des Buches. Darauf bin ich schon etwas stolz. Aber so ein Vorwort von einem Schriftsteller wie Ken Follett, man ist ja bescheiden, wäre nicht zu verachten… Er schafft es einem mit seinen Romanen in eine andere Welt zu katapultieren, die Eindrücke halten lange an.

6) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du
Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich orientiere mich teils bei Freunden, bei Kollegen aus der Literaturszene, die ich z. B. an den Literaturtagen kennenlerne. Ich mag sowohl zeitgenössische wie historische Romane auch hin und wieder einen Krimi. Die Palette der Autoren reicht dabei von bekannt bis zu Neulingen.

9) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Arbeit?

Alleine bei Recherchearbeiten für einen bestimmten Roman stolpere ich über viele neue Ideen. Manchmal muss ich mir auch nur ein altes Gebäude oder ein Gegenstand aus der Vergangenheit anschauen und hören, was es mir erzählt.

10) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine 
Arbeit für die kommenden Jahre?

Schön wäre es, meine Romane aus der regionalen Nische herauszubekommen und ein zweites Standbein aufzubauen.