Birgit Jaeckel Die Druidin

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Inhaltsangabe zu „Die Druidin“ von Birgit Jaeckel

120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe,
die machtbesessene Druiden nur zu gerne für sich nutzen würden. Im Haus des einflussreichen Caran sucht sie Zuflucht. Dieser nimmt sie freundlich auf, denn er ahnt nicht, dass Talia die Tochter ist, die er einst zu töten befahl und die ihn deshalb hasst. Als der Vater in Lebensgefahr gerät, steht die junge Frau vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Tolles Buch! Das Ende fand ich großartig und verdammt spanend. Wollte es schon gar nicht aus der Hand legen :)

— Buecherweltde

Gut ist was anderes

— Miii

Ich habe das Buch nach einem Drittel abgebrochen. Es war langweilig. Fast nur Dialoge. Nicht gut.

— Tudde

Die Story überraschte mich absolut Positiv. Super zu empfehlen.

— Zantalia

Eine prima Kombination aus historischen Fakten und Phantasie

— KatalinMaerz

Gut gelungen und auch spannend. Der Nachfolger ist vorgemerkt!

— MartinaBaum

Lange her, dass ich es gelesen habe, aber es hat einen guten, wenn auch undeutlichen Eindruck hinterlassen!

— Lizz54

Eine wirklich schöne und gelungene Historische Geschichte - ich liebe dieses Buch!

— Keltica

Super spannende Geschichte und schöner Schreibstil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!

— ShangriLadj

Hat mir gut gefallen, gehört jetzt aber nicht zu den must read Büchern, sollte man sich aber trotzdem mal ansehen ;)

— antis

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    Die Druidin

    Miii

    26. January 2017 um 19:54

    Ich hab das Buch von einer Freundin empfohlen bzw. besser gesagt aufgedrängt bekommen. Sie hat aber so geschwärmt, dass ich aber doch mehr als neugierig auf das Buch war. Überzeugen hat es mich aber ehrlich gesagt eher nicht. Das Buch hat spannend angefangen und zu Beginn war ich auch wirklich ziemlich gefesselt. Aber mit der Zeit verändert sich das, plötzlich geht es nur noch um irgendwelche Machtspiele, Politik und Intrigen und das zieht sich wirklich durch den gesamten Rest des Buches. Die eigentliche Magie, mit der im Klapptext geworben wird, bleibt völlig auf der Strecke.Es wird zudem alles ziemlich oberflächlich gehalten. Es gibt einmal einen großen Zeitsprung aber man erfährt erst später, was zu der Zeit passiert ist (und das war dann aber doch eine ganze Menge). Manche Sachen, bei denen man hätte sehr ausführlich werden können, wurden unglaublich knapp gehalten, während man andere unnötige Dinge dann endlos in die Leere gezogen. Zudem muss man sagen, dass Talia als Hauptcharakterin, nicht wirklich sympathisch. Auch die ganzen Logikfehler tragen nicht wirklich dazu bei, dass man mit dem Buch sympathisiert. Fazit also: Das Buch hatte hohes Potenzial, aber das wurde leider nicht ausgeschöpft

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  • Lohnt sich nicht.

    Die Druidin

    Tudde

    05. October 2016 um 08:05

    Ich habe das Buch nach einem Drittel abgebrochen. Das sagt eigentlich schon alles. Es war langweilig. Fast nur Dialoge. Und jene waren dann auch noch so geschrieben, daß sie keineswegs fesselten. Ich hatte von Beginn an Schwierigkeiten mit der Schreibweise der Autorin. Vielleicht kommen andere damit besser zurecht. Mir hat es gar nicht gefallen.

  • Die Druidin - ein dritter Teil?

    Die Druidin

    Birgit_Jaeckel

    20. April 2016 um 11:30

    In letzter Zeit habe ich wieder mehrmals die Frage gestellt bekommen, ob es noch eine weitere Fortsetzung von Die Druidin geben soll. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die noch zehn Jahre später der Druidin und dem Fluch der Druidin einen besonderen Platz im Bücherregal einräumen!! Leider ist - auch von Verlagsseite - momentan kein dritter Teil geplant. Aber jedes Mal, wenn ich die Frage gestellt bekomme, fängt es an, mich in den Fingern zu jucken. Insofern, sag niemals nie ... Jedenfalls, weil einige Leser gerne wissen wollen, wie es mit Sumelis weitergeht, im Folgenden ein paar Gedanken dazu, wie ich die Jahre, die auf das Ende von Der Fluch der Druidin, folgen, sehe. Talia und Sumelis - Wie es weitergehen könnte Sumelis, denke ich, wird einige glückliche Jahre erleben. Mit einem fürsorglichen Mann und Kindern. Familienleben. Talia wird weiterhin immer wieder an ihren alten Dämonen zu beißen haben, und sie wird – ungewollt? - das auch andere spüren lassen, die unschuldig sind. Aber sie hat ja Atharic, der sie schon zurechtbiegen wird, wenn sie zu weit geht. Keine heile Welt, aber im Großen und Ganzen gute Zeiten. Allerdings... !!!!Wer nur Schönes und nichts Trauriges hören will, sollte jetzt aufhören zu lesen!!!! Für die, die mehr wissen wollen, hier findet ihr mehr zu diesem Thema: http://www.birgitjaeckel.com/die-druidin-dritter-teil/

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  • Ein Hauch von Fantasy ist überall

    Die Druidin

    Zantalia

    02. December 2015 um 18:01

    Inhaltsangabe: Sie ist eine Druidin mit einer einzigartigen Gabe - und somit in höchster Gefahr Süddeutschland, 120 v. Chr. Talia wächst als Ziehkind unter Druiden auf, wo die die Heilkunst erlernt. Bald entdeckt sie, dass ihre Fähigkeiten viel weiter reichen: Sie kann die Seelen der Menschen sehen und die vor Schrecklichem bewahren. Als jedoch der oberste Druide ihre Gabe entdeckt, gerät sie in höchste Gefahr.  Talia sieht keinen anderen Ausweg und flieht in die Alte-Stadt. Dort regieren verschiedene Familien, jedoch eine Familie hat die meiste Macht und den meisten Einfluss, die Familie ihres leiblichen Vaters. Wird er sie retten und beschützen? Kann sie ihre eigenen Gefühle ihm gegenüber zügeln: Immerhin wollte er sie kurz nach ihrer Geburt ermorden lassen.  Charaktere: Talia: Talia ist am Anfang ein Kind, welche zu einer Frau wird, somit beginnt auch ihre Gabe. Rasch lernt Talia, dass diese Gabe nicht gut ist für sie. Zumindest wird ihr das immer gesagt von den Druiden. Talia lebt mit ihrer Ziehmutter bei den Druiden, wo sie bis zum Zeitpunkt ihrer auferstehenden Gabe vieles lernt. Nachdem aber ihre Ziehmutter stirbt, bricht für Talia ihre gesamte Welt zusammen, aber sie gibt nicht auf. Und genau das ist eine der Eigenschaften, die ich schon einmal toll find. Eine junge Frau, die Mut beweist. Talia kämpft um ihr Leben. Sie ist gewillt auch mal ihre Meinung zu sagen und lässt sich nicht unterjochen. Aber auch Gefühle, wie Angst, Hass, Liebe kennt sie zu genüge. Ich liebe diese Protagonistin ganz ehrlich.  Schreibstil: Ich finde den Schreibstil super toll. Man kann sich gut in die Story hineinversetzen, kann sich alles bildlich vorstellen durch gute Beschreibungen, die aber auch nicht zu lange sind. Der Text ist flüssig zu lesen, und Spannung ist überall vorhanden. Ein Wenig erinnerte mich der Schreibstil an Trudi Canavan, die ich auch sehr mag. Positiv: Starke Frau als Protagonistin super Schreibstil, tolle Erklärungen, man behält immer den Überblick Immer Spannung vorhanden Einzelheiten gut erklärt und beschrieben.  Fazit: Mit ihren (in meinem Buch) 523 Seiten konnte mich die Autorin voll für sich gewinnen. Ich war absolut positiv von diesem Buch überrascht. Ich habe eigentlich eine langweilige Story erwartet, ein Abklatsch einer schon bekannten Story oder so, aber nein dem war nicht so. Ich kann dieses Buch wirklich absolut weiter empfehlen, an alle die Geschichten der alten Zeit mögen, an Liebhaber von Trudi Canavan, an Fantasyfans natürlich auch. Lasst euch genauso wie ich in die Welt von Talia ziehen und erlebt ein schönes Abenteuer. 

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  • Anfang schwach, danach wird es besser

    Die Druidin

    GaranceLovesBags

    01. July 2015 um 12:25

    Deutschland, südlich der Donau, 120 v. Chr.: Talia hat eine besondere Fähigkeit - sie kann die Seele der Menschen sehen, die sie berührt. Sie wächst in einer Druidenschule auf, wo einer der Druiden ihre Gabe gerne für seine Zwecke nutzen würde. Talia flieht nach Alte-Stadt, wo ihr Vater Caran regiert. Jedoch befahl er, Talia als Kind zu töten, weswegen sie nun unerkannt bleiben muss... Der Anfang des Buches war für mich sehr zäh und ich muss gestehen, dass ich es beinahe abgebrochen hätte. Denn anfangs war Talia mir sehr unsympathisch, sie hat in vielen Situationen eine unlogisch-falsche Entscheidung getroffen. Allgemein waren am Anfang recht viele Logikfehler zu finden. Zum Beispiel traten andere Charaktere oftmals sehr plötzlich auf: Auf einmal standen sie neben Talia oder sagten plötzlich etwas, was man zunächst gar nicht zuordnen konnte. Zu der Zeit stand das Buch bei mir noch auf 2 Sternen und ich wollte das Ende entscheiden lassen, ob es 3 Sterne verdient, oder es bei 2 bleibt. Jedoch hat sich die Autorin mit der Zeit sehr gesteigert: Die Geschichte wurde spannender, Talia wurde dem Leser immer sympathischer und die Logikfehler wurden weniger. Auch das plötzliche Auftreten von Personen hielt sich später in Maßen. Die anderen Charaktere waren eigentlich schon von Anfang an recht sympathisch. Der Schreibstil von Birgit Jaeckel ist recht leicht zu lesen, was ich bei historischen Romanen immer begrüße. Trotz der über 500 Seiten ist "Die Druidin" also kein schwieriger Wälzer. Man erfährt etwas über das Leben in dieser Zeit, allerdings nicht zu viel, als dass der Roman wie ein Geschichtsbuch wirken würde. Auch sehr positiv finde ich die Karte, die sich in meinem Buch befindet. Anbei gefällt mir auch das Cover sehr gut. Fazit: Das Buch konnte sich noch auf 3 Sterne retten. Ich empfehle es jedem, der bereit ist, sich durch den recht schwierigen Anfang zu kämpfen. Wer historische Romane lieber ohne Fantasy-Touch mag, wird mit "Die Druidin" vielleicht nicht allzu glücklich werden. Ich habe es jedoch als interessante Abwechslung zu den typischen historischen Romanen empfunden.

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  • Gekonnt keltisch

    Die Druidin

    KatalinMaerz

    01. May 2015 um 09:31

    120 v. Chr. in Süddeutschland. Thalia ist zwar nur Haushälterin in einer Druidenschule, aber  sie hat eine besondere Gabe: Sie kann Seelen sehen und beeinflussen. Als sie von dem Plan des Oberdruiden erfährt, sie zu schwängern, um dann das Kind mit den speziellen Fähigkeiten nach seinem Willen zu erziehen, flieht sie nach Alte-Stadt. Und wie es der Zufall so will, wird sie im Haus ihres Vaters Haushälterin. Caran, ihr Vater, wollte gleich nach ihrer Geburt Thalia töten lassen. Das Wissen darum belastete schon ihr ganzes Leben und sie will sich rächen. Birgit Jäckel hat Ur- und Frühgeschichte studiert und weiß somit, von was sie schreibt. Das finde ich immer sehr wichtig, denn ich möchte nicht nur historisches Flair, sondern Fakten. Allerdings weiß man über die Kelten sehr wenig, denn sie haben selbst nichts aufgeschrieben. Es gibt nur den Blick von außen, z.B. von römischen Geschichtsschreibern, und der ist nicht immer objektiv. Und es gibt – spärliche – archäologische Funde. Deshalb sagt die Autorin, sie hat keinen historischen, sondern einen archäologischen Roman geschrieben. Das darf man sich jetzt aber nicht langweilig vorstellen. Birgit Jaeckel hat ein gutes Gespür dafür, wie die Leute vor gut 2000 Jahren gelebt haben könnten, und sie kann es gut vermitteln. Dazu braucht sie keine antiquiert angehauchte Sprache. Die Geschichte ist spannend, mit vielen Wendungen und einigen finsteren Intrigen. Eine keltische – nordmannische Lovestory ist natürlich auch mit dabei und wärmt der Leserin das Herz. Die Autorin setzt die Gedanken- und Glaubenswelt der Kelten (soweit man etwas darüber weiß) sehr konsequent im Beschreiben von Thalias Gabe um. Ich fand das durchaus stimmig. Daneben erfährt man von den Völkerwanderungen, bekommt einen Einblick in die alltäglichen Gegebenheiten sowie in Kriegsgeschehnisse. Rundherum gelungen.

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  • 10 Jahre "Die Druidin"

    Die Druidin

    Birgit_Jaeckel

    06. February 2015 um 11:11

    Zehn Jahre, nachdem ich begonnen habe, "Die Druidin" zum Leben zu erwecken, finde ich meinen Weg zu Lovelybooks. Ein großes Dankeschön an alle, die zu dem Buch geposted haben, auch wenn die Autorin die Plattform verschlafen hat. Vielleicht mögen die, die das Buch schon länger im Regal haben, es ja nochmals herausnehmen? Ich beantworte gerne Eure Fragen dazu und vielleicht ergibt sich ja mal eine Leserunde?

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  • Von Talia und Atharic!

    Die Druidin

    Keltica

    08. September 2014 um 15:26

    Talia wächst in der liebevollen Obhut ihrer Ziehmutter Vebromara unter Druiden auf. Bei ihnen erlernt sie die Heilkunst. Bald entdeckt Talia, dass sie eine besondere Gabe besitzt, sie  kann Seelen sehen. Ihr Schicksal wendet sich in dem bitterkalten Winter, als von der Grippe geschwächte Söldner vom Nordvolk ihr Lager nahe der Druidenschule aufschlagen. Hier begegnet Talia Atharic, dem ersten Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch auf ihn warten Frau und Kinder und schon bald wird er weiterziehen, nach Alte-Stadt. Im Haus des Stammesfürsten Caran sucht die junge Frau Zuflucht. Unerkannt – denn sie ist die Tochter, die er einst zu töten befahl … Für Caran, ihren Vater, empfindet Talia tiefen Hass, denn einst hatte er befohlen, sie töten zu lassen und trotzdem nimmt sie eine Anstellung bei ihm an. Schnell findet sie sich in seinem geschäftigen Haushalt in Alte-Stadt zurecht und wird von allen geschätzt, auch von Caran. Doch obwohl Talia es bald genießt, zu seiner wohlhabenden Sippe zu gehören, ist der germanische Söldner Atharic der Einzige, für den sie mehr empfindet. Lange weiß nur er um ihre besonderen Fähigkeiten. Bis die junge Druidin begreift, dass ihr Vater in Lebensgefahr schwebt. Talia muss sich entscheiden: Will sie ihre Rache oder nutzt sie ihre Gabe, um ihn zu retten? Ein wirklich fesselndes Buch über eine junge Frau, die hart um ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft kämpfen muss. Immer wieder wird ihr genommen, was sie sich erkämpft hat, immer wieder muss sie sich gegen Widersacher durchsetzen.

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  • Die Zeit der Germanen und Kelten

    Die Druidin

    BlueNa

    23. February 2014 um 20:22

    Die 13 Jahre junge Talia wird eines Tages von ihrer Gabe Seelen sehen zu können überwältigt. Fortan wird sie von den Druiden nicht mehr in der Heilkunst unterrichtet, weil ihre Gabe unkontrolliert und gefährlich sei. Fünf Jahre später stirbt Talias Ziehmutter und die junge Frau muss vor den Druiden fliehen, von denen vor allem einer nur seine eigene Macht und Ansehen im Sinn hat. Talia zieht nach Alte-Stadt, wo ihr Vater lebt, der sie direkt nach ihrer Geburt verlasen hat, um dort ein neues Leben anzufangen. Doch ihre Gabe und ihre Vergangenheit holen sie schon bald wieder ein…  Das Buch beginnt mit einer Rückblende, in der wir miterleben, wie Talias Gabe in Erscheinung tritt, danach springt die Geschichte fünf Jahre in die Zukunft und wir erleben Talias erste Begegnung mit dem Anführer einer keltischen Söldnertruppe namens Atharic, der später noch eine große Rolle in Talias Leben spielen wird. De Geschichte selbst ist im Jahr 120 v. Chr. angesiedelt, einer Zeit in der keltische Stämme auf der Suche nach einem neuen zu hause durch Europa gezogen sind und es auch immer wieder Schlachten und Scharmützel mit den ortsansässigen Germanischen Stämmen und den Römern gab. Das Leben damals war einfach, es gab noch nicht viele große markfähige Siedlungen und Alte-Stadt war so eine. Die Stadt lag südlich der Donau, wahrscheinlich in der Nähe des heutigen Ingolstadt. Trotzdem hatte ich nie so richtig das Gefühl, dass die Geschichte in solch einer frühen Periode angesiedelt war, es hätten auch gut und gerne 1.000 Jahre später spielen können, nur dass hier die Ritter gefehlt haben. Später springt die Geschichte wieder ca. 10 Jahre in die Zukunft und wir begleiten eine etwas ältere Talia. Der Schreibstil war angenehm und gut zu lesen. Ich mochte die Beschreibungen sehr gerne und ich konnte mir die Lebensumstände der Protagonisten sehr gut vorstellen, auch wenn mir ein wenig das Gefühl gefehlt hat, dass ich mich in solch einer frühen Epoche bewege. Trotzdem gab es einige, für die heutige Zeit befremdliche Rituale, wie Stieropfer und das Verbrennen von sämtlichen Toten. Auch ob die Menschen damals tatsächlich an Seelen geglaubt haben, würde mich sehr interessieren. Die Protagonisten sind mit fast alle, bis auf Talia, relativ fern geblieben. Ich mochte außer Talia eigentlich nur Atharic, den keltischen Söldner gerne. Er ist ein gutaussehender Nordmann, der es der jungen Frau angetan hat. Er hat das Herz am rechten Fleck und kümmert sich rührend um seinen jüngeren Bruder. Talia ist eine starke junge Frau und ich habe sie für ihren Mut und ihre Selbstständigkeit bewundert. Ab und zu empfand ich es allerdings als etwas unglaubwürdig, wie schnurstracks sie ihren Weg gegangen ist. Talias Vater Caran ist der mächtigste Mann in Alte-Stadt, doch man bekommt erst im letzten Drittel so richtig etwas von ihm mit. Ientus ist der Drude, der Talias Gabe für sich ausnutzen will und dafür skrupellos zu allen Mitteln greift, die ihm passend erscheinen. Ein absolut unsympathischer Bursche und trotzdem nicht so fies, wie ich ihn mir vorstellen könnte. Das Cover des Buches ist recht Schlicht gestaltet. Auf dem Schutzumschlag prangt eine Brosche, der aber keine Bedeutung in der Geschichte obliegt. Aufgrund des Covers wäre ich nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Fazit: „Die Druidin“ von Birgit Jaeckel war ein interessanter Ausflug nach Süddeutschland zur Zeit der Germanen und Kelten. Auch das Druidentum war für mich ein interessanter Aspekt, der leider etwas zu kurz kam. Talias Gabe Seelen zu sehen verleiht dem Buch etwas leicht mystisches, doch im Großen und Ganzen ist es ein Historischer Roman, für den ich solide vier von fünf Sternen vergebe.

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  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    Bücherwahnsinn

    04. February 2012 um 13:36

    ZUM BUCH ---------------- Manching - Alte - Stadt, Süddeutschland, 120 Jahre vor unserer Zeit. . Talia, ein Mädchen ohne Eltern, wächst in der Obhut ihrer Ziehmutter und unter Druiden auf. Doch als diese rausfinden das Sie eine ganz spezielle Gabe besitzt, Sie kann die Seelen der Menschen sehen, will einer der Druiden Ihr ganz besonders habhaft werden. Sollte sich Talia nicht freiwillig dazu bringen lassen sich in den Dienst der Heiligen zu stellen, würde er auch zu extremeren Mitteln greifen. Als dann die Ziehmutter stirbt und Talie ein geheimes Gespräch zweier Druiden belauscht, die aushecken wie sie Sie dazu zwingen würden bei ihnen zu bleiben und ihre Gabe zu ihrer Machtvermehrung an zueignen, entschliesst sich die inzwischen 19 jährige zu flüchten, und sich in Alte-Stadt auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Den Vater der sie damals nicht haben wollte und den Befehl gab, sie um zu bringen. . Talia weiss zwar nicht was sie sich davon verspricht, sie hasst ihn nämlich bis aufs Blut aber sie weiss auch, dass sie nicht da bleiben kann, wo sie bis jetzt behütet aufgewachsen ist. . Wird sie ihren Vater finden? Kann sie untertauchen und den Händen der Druiden entkommen? Auf was lässt sie sich ein? Das Abenteuer beginnt und es hält sehr viel mehr Überraschungen bereit als dass sie sich gewünscht hätte. Denn nichts kommt so wie sie es sich eigentlich vorgestellt hat... . Erster Satz: --------------- ........Der Abendwind wehte einen Hauch von verbranntem Fleisch über den zertrampelten Platz vor der Herberge. . . MEINE MEINUNG ------------------------ Titel und Cover Der Titel spielt auf Talia an, auch wenn es nicht ganz so stimmig ist, denn sie ist keine Druidin, nicht nur das Druiden eben ausschliesslich männlich waren, sondern sie wurde auch nie zu einer Geweiht. Das Cover ist schlicht, in Grün gehalten mit einer Triskele drauf, was ich wiederum schön finde. Manchmal ist weniger halt doch mehr. . Schreibstil Die Autorin schreibt einfach, schlicht und ohne grosse Schnörkel oder Wortspielereinen. Manchmal sehr direkt und brutal. Aber das passt wesentlich besser in diese Zeit als ein gesäusel. Es liest sich flüssig aber leider hat der Roman einige Längen, dennoch noch ist er so spannend das man wissen will wies weiter geht. . Geschichte Wie schon erwähnt spielt die Geschichte 120 Jahre vor unserer Zeit. Es ist die Zeit der Kelten und anderen Stämmen. Es ist eine Zeit der Unruhen wo die Verschiedenen Stämme wie Vindeliker, Noriker, Boier und andere die ihre Macht ausweiten wollen. Es herrschen kriegerische Zeiten und auch ein grosser Herrscher und Stammesführer ist nie Sicher von Verrat. Und in diese Zeit wurde Talia hineingeboren und muss sich nicht nur ihrer eigenen Vergangenheit stellen, sondern es steht auch ihre ganze Zukunft auf dem Spiel! In diesem ersten Teil geht es um die paar Jahre wo Talia flieht und in Alte-Stadt Zuflucht sucht, ihrem Vater begegnet, Entscheidungen treffen muss die nicht nur für ihr Leben wichtig sind sondern auch für andere. Es ist eine Geschichte von Hass, Vergebung, Liebe, aber eben auch von Mut und Dramen. . Protagonistin Talia, sie stammt selbst von den Rincaten ab. Ihre Sippe herrscht über Alte Stadt und dem Oppidum von Manching. Sie ist was ganz besonderes, sie besitzt eine Gabe die nicht mal die Druiden beherrschen, sie kann nämlich Seelen sehen, und diese auch beeinflussen. Dies macht sie zu einem sehr begehrlichen Objekt für die Druiden, die ihre Gabe für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Doch sie ist eine starke junge Frau, die sich diesem Zwang nicht beugen will, sie sieht nicht ein das sie gefährlich ist. Sie ist war etwas verunsichert aber sie denkt sich auch das sie nur wissen muss wie man damit um zu gehen hat, dann könnte sie wohl vielen Menschen helfen. Talia ist in keine leichte Zeit geboren, wer sich nicht lernt durch zu setzen, nicht Loyal zu seinem Herrscher ist, wird nicht alt. Die Zeit wird regiert von Verrat, Machtgier und Krieg und somit auch durch den Tod. Doch ist sie eine sehr starke Frau und wird mit jedem Jahr stärker und selbstsicherer. Auch wenn ihre Erfahrungen sie zum teil auch Hart werden liessen ist sie noch immer eine Frau die sogar ihr Leben gibt, für Menschen die es verdient haben es zu Leben und geliebt zu werden, aber.... genau das Gegenteil kann eben auch passieren!

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  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    Zhunami

    20. December 2011 um 19:49

    Danke an meine liebe Freundin Avian_green, dass sie mir dieses Buch geliehen hat. Es war eine wahre Freude es zu lesen, deshalb habe ich auch nur wenige Tage dafür gebraucht. Ein historischer Roman, der nicht im Mittelalter, sondern noch aus vorchristlicher Keltenzeit spielt und einen leichten Fantasy-Einschlag hat, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Die Geschichte fesselt eigentlich von Anfang an und baut direkt einen schönen Spannungsbogen auf. Die Protagonistin Talia wird direkt zur Sympathieträgerin des gesamten Buches und bleibt es auch im Verlauf der Handlung. Alles dreht sich um sie und ihre seltene Gabe, Seelen sehen und berühren zu können. Diese besondere Gabe führt dazu, dass Talia von machtgierigen Druiden verfolgt wird, die diese Kraft für sich nutzen wollen. Sehr positiv zu beurteilen ist, dass das Buch einige Überraschungen parat hält und nicht immer vorhersehbar ist. Außerdem ist die eher zurückhaltende, zarte Liebesgeschichte eine angenehme Abwechslung zur sonst in Romanen üblichen schmachtenden Liebe-des-Lebens. Manchmal gibt es nur Andeutungen. Ich hätte mich allerdings über eine detailreichere und lebendigere Schilderung des damaligen Lebens gefreut, da mich der "neue" historische Hintergrund interessiert. Kritisch sehe ich auch die zum Teil doch zu moderne Sprache. An einigen Stellen passte es wirklich nicht und hat einiges an der Stimmung kaputt gemacht. Grundsätzlich aber ein sehr interessantes, leicht zu lesendes Buch, dessen Fortsetzung ich eigentlich kaum erwarten kann.

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  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    PrinzessinAnne

    15. December 2011 um 18:55

    Worum geht es? Talia wächst im Wissen darüber auf, dass ihr leiblicher Vater, Herrscher über Alte-Stadt, sie nach ihrer Geburt töten lassen wollte. Der Hass in ihr wächst, und noch eine andere Sache macht ihr zu schaffen. Seit sie 14 ist, kann sie bei Berührung die Seelen anderer Menschen sehen. Sie wächst auf bei den Druiden, die ihr von Anfang an prophezeien, dass ihre Gabe eine Gefahr für sie selbst und für andere ist. Talia will sich aber nicht in die Abhängigkeit der machtbesessenen Druiden geben, und flieht mit den Söldnern des Rabenvolkes, ein keltischer Stamm, nach Alte-Stadt. Wie fand ich das Buch? Ich liebe historische Romane ja wahnsinnig, liegt wahrscheinlich daran, dass ich einfach ein Grundinteresse an Geschichte habe. Und tatsächlich ist dieser Roman auch mehr historisch, als ein Phantasieroman, wie der Klappentext eigentlich vermuten lässt. Diese Gabe Seelen zu sehen von Talia wird ausreichend beschrieben, aber nicht ausgeschlachtet, so dass man mit ein wenig Phantasie sogar glauben könnte dass es so etwas tatsächlich gibt. Es spielt jedenfalls um 120 v. Chr. und thematisiert die keltischen Stämme. Die Geschichte ist auch wirklich wunderschön. Sämtliche Eigenschärften die ein Buch interessant machen sind darin enthalten: Liebe spielt natürlich eine große Rolle, aber auch Entbehrung und Verzweiflung, sowie Kriege, Angst und Leid- für einen historischen Roman nunmal unvermeidbar. Auch die Charaktere sind wahnsinnig toll dargestellt, ich hatte zeitweise das Gefühl alle Leute zu kennen und auch dort zu sein. Eine Sache gab es aber doch, die mich gestört hat- die historischen Fakten waren teilweise schlecht recherchiert oder ganz einfach falsch. Beispielsweise leben die Herrscher in 2stöckigen Häusern. Mh, damit waren sie dann aber offensichtlich 1200 Jahre vor ihrer Zeit. Andere Kleinigkeiten die falsch waren, sind mir auch aufgefallen, aber das tut der Qualität des Buches kein Abbruch: Es war toll! Wer die Wanderhure oder Säulen der Erde mochte, wird das hier auch mögen :)

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  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    LarissaMaria

    28. July 2011 um 10:53

    spannend geschrieben, gute Story!

  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2011 um 17:05

    Meine Meinung:
    Ich finde es voll toll. Super spannend aber eines find ich ein kleinwenig enttäuschend: Es vergehen vopn jetzt auf gleich mal eben ein paar Tage.
    Ansonsten sehr zu empfehlen.
    Das Ende war mir etwas zu aprupt.
    Aber ich meine, von der Autorin les ich wieder was.

  • Rezension zu "Die Druidin" von Birgit Jaeckel

    Die Druidin

    November

    30. August 2010 um 10:11

    In dem Buch "Die Druidin" von Birgit Jaeckel geht es um die junge Talia, die eine Seelenwächterin ist und bei ihrer Ziehmutter aufwächst. Den Druiden ihres Dorfes ist sie jedoch nicht geheuer, doch sie wollen sich trotzdem ihrer Fähigkeit bemächtigen. Deswegen flieht Talia nach Alte-Stadt, wo sie unerkannt eine Stelle im Haushalt ihres Vaters annimmt, den sie seit dem Tag ihrer Geburt hasst. Da droht sie in die Intrigen der Mächtigen hineingezogen zu werden und plötzlich muss sie sich entscheiden. ---------- Ehrlich gesagt hatte ich wegen des Titels ganz andere Erwartungen an diesen Roman. Ich hatte mir erhofft, mehr über das keltische Druidentum und die Menschen dieser Zeit zu erfahren, was hier leider kaum der Fall war. Es sind eher nur bruchstückenhafte Informationen über ihren Glauben. Auch einige Handlungsstänge fand ich unausgereift; so zum Beispiel die Beziehung zwischen Talia und dem Nordmann Atharic des Rabenvolks. Trotzdem war die Geschichte unterhaltsam, teils auch spannend - gewürzt mit den altbewährten Zutaten Liebe, Verrat, Intrigen, Kampf und Heldentaten.

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