etztes Jahr im Sommer war ich rund um Dresden & Moritzburg unterwegs und bin dabei viel auf den Spuren von August dem Starken gewandelt. Natürlich ist da auch mal der Name Gräfin Cosel gefallen und irgendwann hatte ich dann mal geschaut, was es für Romane zu diesem illustren Paar gibt. Dabei bin ich bei diesem Roman von Birgit Jasmund hängengeblieben. Es wird eine interessante Geschichte rund um die Liebelei der beiden versprochen und nun bin ich endlich in diese eingetaucht. Allgemein betrachtet ein echt guter Roman, spannend und abwechslungsreich gestaltet. Zudem wurden gut die Wesen der einzelnen Protagonisten herausgearbeitet. Einziger Kritikpunkt: den Erzählstrang, der ein paar Jahre nach den Hauptereignissen spielt, hat nicht so meinen Geschmack getroffen. Der war eher mau und langweilig, hatte einfach nicht so eine Kraft... Ansonsten wurde ich jedoch überzeugt und kann das Buch durchaus empfehlen👌🏻
Birgit Jasmund

Lebenslauf
Alle Bücher von Birgit Jasmund
Der Duft des Teufels
Das Erbe der Porzellanmalerin
Luther und der Pesttote
Die Tochter von Rungholt
Das Geheimnis der Zuckerbäckerin
Die Elbflut
Die Maitresse
Das Geheimnis der Porzellanmalerin
Neue Rezensionen zu Birgit Jasmund
Erst das Gute: Die Reichsgräfin Cosel wird in der überwiegenden Anzahl der Fälle überzeugend dargestellt, obwohl sie mir "1733" übertrieben abweisend und unangenehm vorkommt. Die Jugendjahre sind zum Großteil gut und auch historisch richtig dargestellt.
Nun das Negative: Der ganze Roman spielt ein Jahr zu spät, da August der Starke bereits im Februar 1733 verstarb. Wie kann er dann 1734 noch Audienz geben, offenbar in bester Gesundheit? Mein Grund, dieses Buch zu lesen, war der der Recherche über die Gräfin Cosel. Deshalb nervte mich die unnötige Geschichte dieser Verwandten. Diese Liebesgeschichte schien mir an den Haaren herbeigezogen und störte mich ganz massiv.
Fazit: Das Buch ist ok, aber nicht in allen Fällen gut recherchiert.
Dresden 1784: Ein harter Winter, der viel Eis und Schnee mit sich bringt. Die Fischerstochter Luise rackert sich ab und schrubbt sich die Hände wund, sie wäscht und plättet Wäsche für wohlhabende Familien. Leider kann sie mit dem kargen Lohn, den sie für ihre harte Arbeit erhält, ihren Vater, den Fischer Jakob nur wenig unterstützen. Der Vater wiederum hat auch genug Sorgen, die Elbe ist dick zugefroren, er kann nicht zum Fischen herausfahren und seinen weithin beliebten Räucherfisch herstellen, der den Großteil des Familieneinkommens darstellt. Zudem beobachtet er besorgt die sich aufstauenden Eismassen an der Elbe und macht sich auf nach Dresden, um bei den Amtsmännern vorzusprechen. Wenn niemand Vorkehrungen träfe, würde Dresden eine Jahrhundertflut bevorstehen. Doch ihm wird nicht geglaubt, und tatsächlich tritt diese Flut ein. Nun ist es an Luise und ihrem Bruder Georg, wenigstens den Fischerkahn und die Werkzeuge und Netze in Sicherheit zu bringen, denn ausgerechnet als die Flut kommt, den Fischerschuppen fortspült und auch das Wohnhaus nicht ganz verschont, ist Jakob nicht zu Hause. In den Wirren der Katastrophe lernt Luise den jungen Geographen Conrad kennen. Nun wandelt sich die Katastrophen- zu einer Liebesgeschichte. Auch Conrad sieht die Dinge ähnlich wie Luises Vater Jakob, und beide werden wegen ihres Sachverständnisses in eine Kommission des Kurfürsten berufen, die Schäden inspizieren und Maßnahmen gegen erneute Katastrophen treffen soll.
Auf die Geschichte wurde ich wegen des Themas der Flutkatastrophe aufmerksam. Die Flut wird auch im ersten Teil des Buches sehr schön dargestellt. Auch die Zeit und ihre Gewohnheiten, das Jahr 1784, ist lebensnah beschrieben. Allerdings taucht in der zweiten Hälfte des Buches keine Flut mehr auf, hier erleben wir mit der jungen, etwas naiven Luise, deren Liebesgeschichte mit Conrad und anschließend ihr großes Abenteuer in der Dresdner Gesellschaft, wo sie, lange unwissend, auf die schiefe Bahn zu geraten droht. Zusätzlich erleben wir mit dem Fischer Jakob die Suche nach seiner verschollenen Frau und der Kampf Conrads um Luise, der am Schluss in einer wilden Jagd nach einem Entführer endet.
Alles in allem hat die Geschichte mich gut unterhalten und mitgerissen, obwohl die Flut nur am Anfang eine Rolle spielt. Das Ende hat mich überrascht und trotzdem erfreut, denn Luise findet einen interessanten Lebensweg, den eine arme Fischerstochter sich bestimmt sonst nur träumen kann. Leseempfehlung für Romantik- sowie auch für Spannungsfans für das Buch mit dem schlicht gehaltenen, aber wunderschönen Cover.
Gespräche aus der Community

Hier zur Leseprobe: https://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746635415.pdf
Vielen Dank für das Buch. Es hat mir recht gut gefallen. Ohne Kenntnisse des Vorbandes hat es sich sehr gut lesen lassen. Anbei meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Birgit-Jasmund/Das-Erbe-der-Porzellanmalerin-1872503295-w/rezension/2235338447/
Ebenso auf Amazon und Thalia und Hugendubel zu finden.

Die dunkle Seite des Kölnisch Wasser
Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Die enthemmende Wirkung seines Aromas wird dem Teufel zugeschrieben. Und die junge Witwe Kathrina gerät unter Verdacht, als dessen Handlangerin unschuldige Jungfrauen in seine Arme zu treiben. Um sie zu retten, ruft ihr Geliebter, der Kaufmannssohn Daniel, den Parfümeur Giovanni Paolo Feminis zu Hilfe. Aber gelingt es dem Erfinder des Aqua mirabilis, Kathrinas Unschuld zu beweisen und Köln von dem Fluch zu befreien?
Die packende Geschichte über die Entstehung des Eau de Cologne.
Zur Leseprobe
Über Birgit Jasmund
Birgit Jasmund, geboren 1967, stammt aus der Nähe von Hamburg. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Kiel hat das Leben sie nach Dresden verschlagen. Wenn einem dort der Wind so richtig um die Nase weht, hält sie nichts im Haus. Im Aufbau Taschenbuch Verlag sind von ihr bereits der historische Roman „Die Tochter von Rungholt“ und „Luther und der Pesttote“ sowie bei Rütten & Loening die Liebesgeschichte „Krabbenfang“ erschienen.Jetzt bewerben!
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** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben
ich möchte euch herzlich zur Leserunde meines Debütromans »Die Tochter von Rungholt« einladen.
Der Aufbau Verlag stellt 20 Freiexemplare zur Verfügung. Vielen lieben Dank dafür.
Und darum geht es:

Die versunkene Stadt!
Ivens Vater wird von den Wogensmannen erschlagen. Er übernimmt dessen Hof und bewirtschaftet ihn zusammen mit seiner Schwester Laefke. Er will sich an den Mördern seines Vaters rächen, sie will ihn verheiratet sehen, aber die Frauen, die sie ihm aussucht, gefallen ihm nicht. Iven hat sich längst in die Kaufmannstochter Silja verliebt. Ihr Vater ist als Kaufmann weniger erfolgreich, als er alle glauben lässt. Er steckt in finanziellen Schwierigkeiten, hat bereits Gelder veruntreut und sieht nur einen Ausweg: Seine Tochter soll den Sohn seines wohlhabenden Hamburger Geschäftspartners heiraten. Die beiden Liebenden wollen das verhindern. Iven hält um Siljas Hand an, doch er wird brüsk abgewiesen. Sie beginnen, ihre eigenen Pläne zu schmieden, während sich über Rungholt dunkle Wolken zusammenziehen.
Eine dramatische Liebesgeschichte vor einer großen historischen Kulisse.
Bewerben kann man sich für eines der Freiexemplare ab sofort bis zum 23. Juli 2014 um 20.00 Uhr.
Einen Tag später, nämlich am 24.07.2014, werde ich die Gewinner ziehen und bekannt geben.
Mit dem Lesen beginnen wollen wir dann am 1. August 2014. Ich werde euch dabei begleiten so gut es meine Zeit erlaubt und versuchen alle eure Fragen und Anregungen zu beantworten.
Da es sich hier um eine autorenbegleitende Leserunde handelt, möchte ich darum bitten, sich nur zu bewerben, wenn die Zeit für die Beteiligung und Rezension vorhanden ist.
Ich wünsche allen viel Glück und viel Vergnügen.
Eure Birgit Jasmund
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