Das Geheimnis der Zuckerbäckerin

von Birgit Jasmund 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
Das Geheimnis der Zuckerbäckerin
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heiter und spannend, teilweise etwas langatmig und zu umfangreich, aber sonst sehr sympathische Magd, deren Geschichte berührt

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Lässt den Duft von Stollen und anderen Backwaren durch den Raum wehen - toller historischer Roman

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis der Zuckerbäckerin"

Der Duft von Zimt und Mandeln.

Dresden, 1730: Die junge Magd Christina träumt davon, Bäckerin zu werden. So oft es geht, schleicht sie sich in die Backstube und probiert neue Köstlichkeiten aus. Dann wird ihr ein ungewöhnliches Angebot gemacht: Sie soll in die Rolle einer Adeligen schlüpfen. Sie wird in die feudale sächsische Gesellschaft eingeführt, und mit einem Mal ist ihr Leben unbeschwert und voller Vergnügungen. Als sie sich jedoch verliebt, steht sie plötzlich vor einer schweren Entscheidung: Folgt sie ihrem Herzen oder kämpft sie für ihren Traum?

Die packende Geschichte über die Entstehung des berühmten Dresdner Stollens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634616
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:05.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    littlecalimeros avatar
    littlecalimerovor einem Tag
    Kurzmeinung: heiter und spannend, teilweise etwas langatmig und zu umfangreich, aber sonst sehr sympathische Magd, deren Geschichte berührt
    eine Wette mit Folgen

    Eine spannende, aber auch heitere Geschichte aus dem 18.Jahrhundert, über die fleißige und tapfere Magd Christiana, deren sehnlichster Wunsch es ist, Bäckerin zu werden und dabei in eine Wette gerät, die beweisen soll, dass Adel anerzogen werden kann. Dabei hat sie beim großen Campement, dem Lager des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.  und König August II. von Polen Gelegenheit, wo täglich Aufführungen und der hohe Adel auftreten. Emilius, der diese Wette abgeschlossen hat, nimmt sie unter seine Fittiche, aber ihr Eigenwille und ihr Gewissen machen es ihm nicht gerade leicht, gerade wenn auch Gefühle im Spiel sind. 
    Ich fand die Geschichte sehr interessant, gerade auch durch die geschichtlichen Hintergründe, teilweise waren verschiedene Umschreibungen aber etwas zu tiefgründig, was etappenweise etwas langweilig war oder sich öfter wiederholt hat. Christianas Art und die verschiedenen Vorfälle und Angriffe, haben das ganze dann aber wieder etwas aufgelockert und spannender gemacht. Der Schluss hätte gern noch etwas länger sein dürfen, das war etwas abrupt zu Ende, aber ansonsten nette Unterhaltung mit einigem historischen Hintergrund. 

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Lässt den Duft von Stollen und anderen Backwaren durch den Raum wehen - toller historischer Roman
    Lässt den Duft von Stollen und anderen Backwaren durch den Raum wehen - toller historischer Roman

    Eigentlich ist Christina Magd, doch ihre Passion ist das Backen. So ist es nicht verwunderlich, dass sie davon träumt, eines Tages Bäckerin zu sein und ihre eigenen Kreationen zu zaubern. Heimlich schleicht sie in die Backstube, um dort ihre Ideen umzusetzen und daraus köstliche Leckereien zu zaubern. 
    Doch dann bekommt sie ein ungewöhnliches Angebot, das ihr Leben auf den Kopf stellt und Christina steht vor der Entscheidung, wie ihr Leben weiter gehen soll. Wird sie ihre Prinzipien verraten oder ihrem Herzen folgen ?

    "Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" ermöglicht mir eine wundervolle Zeitreise in das 18. Jahrhundert. Birgit Jasmund findet genau die richtigen Worte, um aus ihrer Geschichte von Magd Christina einen Roman zu gestalten, der durch seine Vielfältigkeit und seinen Facettenreichtum überzeugt.
    Die Handlungsstränge sind breitgefächert angelegt, geben mir durch den plastischen Erzählstil einen sehr lebhaften Einblick in die einzelnen Aktionen und wirken durch saubere Recherche sehr glaubhaft. Der historische Hintergrund gibt der fiktiven Geschichte eine wirklich tolle Bühne, um die Protagonisten perfekt in Szene zu setzen und  so folge ich gerne Christinas Weg, um ihr beizustehen, wenn sie ihre Entscheidungen treffen muss. Die Charaktere wirken greifbar und authentisch, hauchen mit ihrem Wirken der Erzählung Leben ein und bereichern so die Handlung. Wie nebenbei erfährt man die Geschichte des berühmten Dresdner Stollens und die Autorin lässt diese Fakten gekonnt in das bestehende Gerüst der fiktiven Geschichte einfließen.
    Doch lest selbst, wie sich damals alles zugetragen hat, lasst euch vom Duft von Zimt und Mandeln verführen und taucht ein in eine Geschichte, die spannend und abwechslungsreich zugleich ist...am besten mit einem Stück guten Dresdner Stollen :-)

    Herzlichen Dank an den Verlag,  der mir dieses Leseexemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

    #DasGeheimnisDerZuckerbäckerin #NetGalleyDE


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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 3 Tagen
    Christianas Geheimnis

    1730 in der Nähe von Dresden. Die Waise Christina Johanni arbeitet als Magd in einem Haushalt einer Bäckerfamilie, doch am liebsten würde sie immer nur in der Backstube stehen. Doch das gefällt der Hausherrin gar nicht, so verliert Christina ihre Anstellung. Durch einen Zufall lernt sie den Adligen Emilius von Kobsdorff kennen, der ihr ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet. Emilius hat eine Wette mit seinem Freund, dem Arzt Laurenz Schumann, laufen, in der es darum geht zu beweisen, dass Adel kein Geburtsrecht, sondern dass er eine reine Erziehungssache ist. So schlüpft Christina in die Rolle von Emilius adliger Cousine und begleitet ihn auf das Große Campement der beiden Monarchen Friedrich August und Friedrich Wilhelm. Für all die dort gesammelten Soldaten wurden extra große Backhäuser aufgestellt, und Christina kann einfach nicht wiederstehen, die eine oder andere Backware selbst herzustellen, obwohl Emilius es ihr verboten hat. Im Backhaus trifft sie auf den Bäcker Adrian, mit dem sie schon bald ein Herz und eine Seele ist. Wird es Emilius gelingen, seine Wette zu gewinnen? Und wie wird Christina ihren neuen Freunden erklären, dass sie gar keine Adelige ist?

    Birgit Jasmund hat mit ihrem Buch „Das Geheimnis der Zuckerbäckerin“ einen ganz passablen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, schnell findet sich der Leser in einem vergangenen Jahrhundert an der Seite von Christina wieder und darf sie eine Weile begleiten, in der sie eine aufregende Zeit erlebt. Die Autorin erzählt ihre Handlung durch vielfältige Handlungsstränge, so kann der Leser nicht nur die Soldaten beim Formieren auf dem Feld und das Soldatenleben im Allgemeinen beobachten, sondern schnuppert auch Backduft in den großen Feldbäckereinen. Ebenso bekommt er einen Blick auf die adlige Gesellschaft geboten, die sowohl höflich als auch intrigant miteinander umgeht und sich für etwas Besseres hält. Die historischen Fakten wurden von der Autorin schön recherchiert und mit ihrer fiktiven Handlung verwoben. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind farbenfroh und bildhaft gestaltet. Der Spannungsbogen wird sehr gemächlich angelegt und steigert sich auch nicht sehr viel weiter in die Höhe.

    Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und mit Leben versehen worden. Sie wirken aufgrund ihrer individuellen Ecken und Kanten sehr realitätsnah und authentisch. Der Leser kann seine Sympathien gleichmäßig verteilen und sich in den einen oder anderen gut hineinversetzen. Christina Johanni ist eine hilfsbereite und sympathische Protagonistin. Sie scheut keine harte Arbeit, denn nichts wünscht sie sich mehr als Bäckerin zu sein. Doch sie ist auch eine ehrliche Frau, der das Lügen und Taktieren widerstrebt und so ihre Rolle nicht gut spielen kann. Aber gerade ihre erfrischende offene Art öffnet ihr so manches Herz der Adligen. Teresa ist eine wohlerzogene adlige Tochter, die ihren eigenen Kopf hat und sich dem elterlichen Heiratswunsch entgegenstellt. Sie freundet sich schnell mit Christina an. Emilius ist ein Filou erster Güte, ein Mann, der gern spielt und andere bevormundet, solange er nur gewinnt. Laurenz ist Arzt mit Passion, der gleichzeitig elegant und eloquent wirkt. Adrian ist ein junger Bäcker, der den elterlichen Betrieb fortführt. Auch die übrigen Protagonisten wie z.B. die Monarchen oder Adlige stützen die Handlung und machen sie rund.

    „Das Geheimnis der Zuckerbäckerin“ ist ein historischer Roman, der für abwechslungsreiche und unterhaltsame Lesestunden sorgt und einen guten Einblick in das Große Campement der damaligen Fürsten bietet. Verdiente Leseempfehlung!

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    Gudrun67s avatar
    Gudrun67vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: aufschlussreicher und spannender Roman, der Fiktion und Wirklichkeit wunderbar verknüpft
    aufschlussreicher und spannender Roman, der Fiktion und Wirklichkeit wunderbar verknüpft

    Das Cover ist super gelungen. Sowohl der Hintergrund, der den Ort des Geschehens aufzeigt, wie auch die Abbildung der Frau sind wunderschön gearbeitet. Die Farben sind sehr stimmig und legen den Konsens auf das Wesentliche.



    Der Schreibstil von Birgit Jasmund lässt sich flüssig lesen und sie versteht es, die unterschiedlichen Handlungen miteinander zu erzählen, so dass man nie den roten Faden verliert. Durch die Darstellungen der verschiedenen Geschichten, die sich nach und nach annähern und zu einer Ganzen werden, wird man als Leser über die jeweiligen Vorgänge und Hintergründe intensiv und aufschlussreich informiert. Außerdem wird so die Spannung hervorragend aufgebaut, die sich bis zum Schluss hin aufrechterhält.

    Die Charaktere haben jeder für sich einen eigenen Charme. Seien es diejenigen, die sich von anderen benutzen lassen oder aber die Fieslinge, denen man am liebsten eine überbraten möchte. Durch die lebhafte Darstellung hatte ich als Leser immer das Gefühl, auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden zu sein.

    Die realen Hintergründe werden so gekonnt in die fiktive Geschichte verwoben, dass man dadurch interessante Details von damals so nebenbei erfährt. Das empfinde ich sehr aufschlussreich und macht Spaß.



    Die Erläuterungen zu Land und Leuten sind detailreich und nachvollziehbar und versetzen in die Geschehnisse und Örtlichkeiten von damals.



    Mein Fazit: aufschlussreicher und spannender Roman, der Fiktion und Wirklichkeit wunderbar verknüpft

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