Birgit Jasmund Der Duft des Teufels

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 0 Leser
  • 21 Rezensionen
(14)
(8)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Duft des Teufels“ von Birgit Jasmund

Die dunkle Seite des Kölnisch Wasser. Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Die enthemmende Wirkung seines Duftes wird dem Teufel zugeschrieben. Und die junge Witwe Kathrina wird verdächtigt, als dessen Handlangerin unschuldige Jungfrauen in seine Arme zu treiben. Um sie zu retten, ruft ihr Geliebter, der Kaufmannssohn Daniel, den Parfümeur Giovanni Paolo Feminis zu Hilfe. Aber gelingt es dem Erfinder des Aqua mirabilis, Kathrinas Unschuld zu beweisen und Köln von dem Fluch zu befreien? Die Entstehung eines Mythos: Eau de Cologne.

Klasse erzählt -Leseempfehlung!

— mabuerele
mabuerele

So wünscht man sich Geschichte!

— tardy
tardy

Ein toller Roman, der die Sinne benebelt.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Gut recherchierter historischer Roman

— Langeweile
Langeweile

Wieder ein außergewöhnlicher historischer Roman von Birgit Jasmund, toll geschrieben und voll Spannung, interessanter Fakten und Emotionen

— Tulpe29
Tulpe29

ein historischer Roman ohne Tiefgang mit langatmigen Einstig und Protagonisten in die man sich kaum hineinzuversetzen mag

— Engel1974
Engel1974

Eine schöne historische Reise nach Köln , in das Jahr 1695

— heidi_59
heidi_59

Sehr gutes historisches Romanmit viel Atmosphäre und sympathischen Protagonisten

— marpije
marpije

Ein fesselnder historischer Roman rund um die Entstehung des Eau de Cologne.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Toller historischer Roman

— Amber144
Amber144

Stöbern in Historische Romane

Der englische Botaniker

Für Blumenliebhaber und Botaniker interessant!

Lesezirkel

Das blaue Medaillon

Konnte mich leider nicht begeistern. Schade!

ChattysBuecherblog

Marlenes Geheimnis

Ein absolut gelungenes Lesevergnügen- ein perfektes Buch, mit Geschichte, die mich fesselte, die Emotionen auslöste mit lebendigen Figuren

Buchraettin

Die Stadt des Zaren

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an St. Petersburg, anhand zahlreicher Einzelschicksale inkl. des Zaren, von 1703-1712

danielamariaursula

Das Ohr des Kapitäns

Wenig Handlung, lange Gespräche zum Erinnerungsaustausch. Wie in einem guten Geschichtsunterricht. Der Schluß kurz und unglaubwürdig.

Wichella

Die Salbenmacherin und die Hure

Mord im mittelalterlichen Nürnberg - und Olivera mittendrin!

mabuerele

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Fesselnder historischer Roman

    Der Duft des Teufels
    mabuerele

    mabuerele

    02. September 2017 um 20:54

    „...Eigensinn hebt eine Frau aus der Masse ihrer Geschlechtsgenossinnen heraus. Ich schätze das als Zeichen von Geist und Witz...“ Wir schreiben das Jahr 1695. In der Freien Reichsstadt Köln scheinen dunkle Zeiten zurückzukehren. Nach der Schändung einer Kirche gehen Gerüchte um, dass jemand Teufelswasser verkauft, das für besondere Erlebnisse im Bett sorgt. Plötzlich gelangen junge Frauen wieder in den Verdacht, Hexen zu sein. Das betrifft auch die Hebamme Kathrina Obladen. Die junge Witwe hat sich erlaubt, den Heiratsantrag des Webers Fritz Haan abzulehnen und sich damit einen Feind fürs Leben geschaffen. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das liegt auch an den gut charakterisierten Personen. Kathrina ist eine selbstbewusste junge Frau. Doch ihr verstorbener Mann war Protestant. Das nimmt ihr die mehrheitlich katholische Bevölkerung Kölns übel. Deshalb muss sie sich ihren Unterhalt mit Näharbeiten verdienen, denn zu Geburten wird sie nicht mehr gerufen. Auch der italienische Kramhändler und Parfümeur Giovanni Paolo Femini muss sich seinen Stand in Köln hart erarbeiten. Er versucht, nach alten Rezepten seines Großvaters ein besonderes Aqua mirabilis zu kreieren. Doch nun kann das in Köln lebensgefährlich werden. Die Angst seiner Frau vor den Konsequenzen ist mit Händen greifbar. Bruder Martin, Dominikaner und selbst im Kloster Außenseiter wegen seines Fanatismus, sieht seine Stunde gekommen. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Sehr genau werden die Verhältnisse in Köln zur damaligen Zeit beschrieben. Die Zeit der Hexenverfolgung ist eigentlich vorüber. Selbst der Abt des Klosters fällt durch seine fortschrittliche Haltung auf. Liebevoll versucht er, Bruder Martin von seinen Vorstellungen abzubringen. Doch gegen Fanatismus ist kein Kraut gewachsen. Gekonnt gelingt es der Autorin aufzuzeigen, wie durch das geschickte Streuen von Gerüchten Meinungen beeinflusst und Massen manipuliert werden. Das geht bis in die gehobenen Kaufmannsfamilien. Dort prallen unterschiedliche Meinungen aufeinander. Ab und an durchdringt allerdings ein feiner Humor die Geschichte, wie das folgende Zitat zeigt. „...Dass sie nie wieder mit ihm sprechen würde, könnte sich als Segen erweisen, aber keine Kalbsniere in Weinsoße mehr zu servieren war eine ernstzunehmende Drohung...“ Plötzlich werden wieder unbescholtene Nachbarinnen angeklagt. Der Rat der Stadt stemmt sich anfangs dem entgegen, doch bald siegt die Gewalt der Straße. Bruder Martin lässt sich im Kloster nichts mehr sagen und bekommt Zulauf von frustrierten Kölnern. Wieder macht die Idee des Scheiterhaufens die Runde. Der Mob auf der Straße nimmt zu. Daniel, ein junger Kaufmann, der Kathrina vor Fritz beschützt hat, und von dem obiges Zitat stammt, will den Hersteller des eigenartigen Wassers finden. Paolo steht ihm dabei zur Seite. Sehr ausführlich wird dargestellt, wie viel Geduld und Fingerspitzengefühl dazu gehört, ein neues Parfüm zu entwickeln. Ein Tropfen der falschen Zutat zu viel und die ganze Arbeit war umsonst. Fachliche Begriffe wie Kopfnote und Herznote werden anschaulich erläutert. Worterklärungen und ein informatives Nachwort über die Entstehung des Kölnisch Wassers ergänzen die Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das Thema Massenmanipulation und der Kampf um die persönliche Freiheit wurde in einer spannenden Handlung verpackt. Viele wissenswerte Fakten, die im Roman enthalten sind, zeugen von der ausführlichen und exakten Recherche der Autorin. Außerdem bin ich der Meinung, das der Grundtenor der Handlung nichts von seiner Aktualität verloren hat.

    Mehr
    • 7
  • Der Duft des Teufels

    Der Duft des Teufels
    tardy

    tardy

    31. August 2017 um 10:38

    In Köln im Jahre 1695. Die Jagd nach Hexen ist eigentlich schon lange vorbei. Doch als ein Duftwasser dem Teufel zugeschrieben wird, weil es angeblich enthemmende Wirkung zeigt, beginnt der Alptraum von neuem. Katharina, eine junge Witwe, die als Hebamme ihr Geld verdient, gerät schnell in Verdacht und muss nun ihre Unschuld beweisen. Mit Hilfe ihres heimlichen Geliebten, dem Kaufmannssohn Daniel und dem Kramhändler, Giovanni Paolo Femini, der sich als Parfumeur versucht, versucht sie sich zu retten und Köln vom Fluch des "Teufelswassers" zu befreien.So wünsche ich mir Geschichte. Spannend, packend, detailliert. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, so gefangen war ich. Die Autorin weiß wirklich, wie sie ihre Leser fesselt. Mit einer leicht zu lesenden Schreibweise führt sie uns mitten hinein in das Geschehen. Man ist als Leser sofort fasziniert und bekommt einen sehr guten Eindruck vom Leben im Mittelalter. Vom schrecklichen, unvorstellbaren Aberglauben, der damals noch herrschte, davon, wie leicht man als Frau denunziert werden konnte und fast keine Chance hatte, sich wieder zu rehabilitieren, von der scheinbar grenzenlosen Macht der Kirche, die oft schamlos ausgenutzt wurde. Die Autorin hat sehr gut recherchiert, langweilt uns aber nicht mit nüchternen Geschichtsexkursen, sondern hat das Ganze in einer sehr lebendigen, lesenswerten Geschichte verpackt. Die Charaktere sind authentisch dargestellt und man liebt sie oder man hasst sie. Katharina habe ich gleich in mein Herz geschlossen und auch wenn sie sich nicht immer logisch verhalten hat, konnte ich sie verstehen. Franz Haan, der von Katharina zurückgewiesen wurde, oder auch der fanatische Mönch Markus, beide dermaßen hasserfüllt, konnte ich dagegen gar nicht ertragen. Sie sind so gut beschrieben, dass ich meinen Unmut ihnen gegenüber noch jetzt, beim Schreiben der Rezension, spüre. Sehr interessant war auch das Leben des Parfumeurs dargestellt. Auch hier spürt man deutlich die Angst und die Ohnmacht, die man als einfacher Mensch zu dieser Zeit wohl hatte. Umso mehr muss ich den Mut bewundern den man haben musste, um sich den herrschenden Konventionen entgegen zu stellen. Wer gerne solche Zeitreisen unternimmt, Wert auf gute Recherche legt, aber nicht auf seichte Unterhaltung, der ist hier genau richtig!

    Mehr
  • Mein Leseeindruck

    Der Duft des Teufels
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    31. August 2017 um 07:50

    Das Böse geht um (Seite 6) Nachdem ich die Vorgeschichte gelesen hatte, war ich sehr gespannt, was mich nun erwarten würde. Klar, es würde wieder um dem Teufel gehen, soviel stand fest, zumal der Titel ja auch darauf schließen ließ. Sehr schön beschreibt die Autorin die aufblühende Liebe zwischen Daniel und der jungen Witwe Katharina. Durch den ausgeprägten Schreibstil werden die Gefühle so detailliert beschrieben, dass man beim Lesen stellenweise fast schon seufzt oder auch die Luft anhält. Was anfänglich sehr leicht dargestellt wird, wird nachher zur Zerreißprobe. Kann die Liebe dem Teufel standhalten? Aber auch der italienische Familienvater Giovanni Paolo Feminis wurde sehr detailliert charakterisiert. Sein Denken und Handeln waren für mich stets nachvollziehbar und er hatte sich auch im Laufe des Romans zu einem Nebenprotagonisten entwickelt, dessen Geschichte ich sehr gerne verfolgte. Etwas zögerlich, aber doch auch zielstrebig setzt er seinen Weg als Parfümeur fort, trotz all der Widersacher und Schwierigkeiten. Für mich war er einer der beeindruckendsten Figuren dieses Romans. Die Kulisse Kölns zu damaliger Zeit hat mir auch sehr gut gefallen. Die kleinen Gassen und Winkel, wurden durch den Schreibstil der Autorin, vor meinem geistigen Auge, mit Leben gefüllt, so dass ich das Kopfsteinpflaster, das Klappern der Absätze beim Überschreiten der Wege sowie auch das Marktgeschrei sehr gut empfinden konnte. Ja, man könnte fast schon sagen, dass ich mich in die Zeit habe fallen lassen - Dank der Autorin! Allerdings gab es auch einen kleinen Wehmutstropfen. Ab und zu gab es so kleine Hänger oder Wiederholungen in der Geschichte, die den Lesefluss bzw. Lesegenuss etwas getrübt haben. Der Schluss war klar und ohne grosse Überraschung, aber nun ja, welche Überraschung sollte es auch geben?! Jeder von uns kennt ja das Produkt, und sei es auch nur von den Taschentüchern der Großmutter. Am Ende des Buch gibt es dann noch ein paar Worterklärungen der kölschen und italienischen Ausdrücke, die sich aber meiner Meinung nach in der Geschichte gut erklärt haben. Und wer es bis zum Schluss immer noch nicht weiß, für den wurde im Nachwort nochmals das Kölnische Wasser erklärt. Ob dieses Buch nun auch zur Verkaufssteigerung des Duftwässerchen beiträgt? Ich werde bei meinem nächsten Besuch in der Parfümerie auf jeden Fall die neuen Produkte des echt Kölnisch Wassers in Augenschein nehmen.

    Mehr
  • Die dunkle Seite des Kölnisch Wasser

    Der Duft des Teufels
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    27. August 2017 um 20:37

    Köln 1695: Kathrina ist eine junge Witwe und arbeitet als Hebamme. Als ein Duftwasser in Köln eine gewisse Hysterie auslöst und dem Teufel zugeschrieben wird, gerät Kathrina unter Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Sie wird als Hexe gejagt. Der Kaufmannssohn Daniel, der sich in Kathrina verliebt hat, versucht mit der Hilfe des Parfümeurs Giovanni Paolo Kathrinas Unschuld zu beweisen. Mein Leseeindruck: Wieder einmal hat die Autorin Birgit Jasmund es geschafft, mich mit ihrem Buch zu begeistern. Ich konnte mich hier ganz in die Geschichte hineinfallen lassen, habe mit den Protagonisten mitfiebern und mitfühlen können und habe jede Buchseite genossen. Die Geschichte ist sehr spannend, packend, dabei auch romantisch und lehrreich. Man merkt als Leser, dass die Autorin umfangreiche Recherchearbeit geleistet hat. Ich empfand es als sehr spannend, mehr über die Entstehungsgeschichte des Kölnisch Wasser zu erfahren, wenn auch natürlich viel Fiktion in diesem Roman steckt. Aber es gibt ein sehr interessantes Nachwort, was mir bei dieser Art von Historischen Romanen immer sehr gut gefällt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und genau so, wie ich ihn mag. Leicht, unkompliziert und flüssig zu lesen. Ich kann diesen Roman allen Lesern weiterempfehlen, die gerne Historische Romane lesen. Mich hat Birgit Jasmund wieder überzeugen können und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr!  

    Mehr
  • Der Duft des Teufels

    Der Duft des Teufels
    -sabine-

    -sabine-

    27. August 2017 um 16:51

    Eine Geschichte über das bekannte Kölnisch Wasser, die muss ich als Wahl-Kölnerin natürlich lesen. Und auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, hatte ich doch schöne Lesestunden.Die Geschichte beginnt zwar dramatisch, weil die Kirche Klein St. Martin geschändet wird, dann aber lässt die Spannung leider auch schon wieder nach. Die Autorin lässt sich Zeit, die verschiedenen Figuren vorzustellen – viel Handlung gibt es im ersten Drittel leider nicht, dafür aber lernt man die Charaktere in ihrem Umfeld kennen und so auch viel über das Leben im historischen Köln im Jahr 1695. Gefallen haben hier mir die Beschreibungen des Stadtbildes, sicherlich auch, weil ich in Köln wohne und so eine konkrete Vorstellung hatte, wo in der Stadt ich mich nun gerade befinde. Die Charaktere werden nach und nach in die Geschichte eingeführt und in jedem Kapitel steht ein anderer im Mittelpunkt. So erfährt man verschiedene Sichtweisen der Dinge und im weiteren Verlauf dann auch verschiedene Ansichten zu dem, was geschieht. Nach dem ersten Drittel baut sich dann auch langsam wieder Spannung auf, steigt dann auch stetig bis zum klärenden Finale an – das letzte Drittel fand ich dann richtig spannend und konnte hier das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind leider zum Teil etwas blass geblieben und waren insgesamt eher flach und eindimensional gezeichnet, die Guten sind gut und die Bösen böse; Überraschungen hat es da leider nicht gegeben. Kathrina, die unter den Verdacht gerät, mit dem Teufel zusammenzuarbeiten, war mir aber mit ihrer liebenswerten und zuvorkommenden Art sympathisch, so dass ich mit ihr gefiebert habe. Auch ihr Geliebter Daniel, der versucht, den wahren Schuldigen zu finden und so Kathrinas Unschuld zu beweisen, hat ein gutes Herz, und auch ihn habe ich gerne begleitet.Die Geschichte des Kölnisch Wassers wird eher nebenbei erzählt, im Mittelpunkt steht vor allem die Heimsuchung Kölns durch den Teufel – interessant war hier das Nachwort, durch das man noch einige zusätzliche Information zum bekannten Duftwässerchen erhält.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr flüssig, mir war er an manchen Stellen aber zu modern – immer wieder gab es Worte, bei denen ich mir nicht sicher war, ob es die so im 17. Jahrhundert schon gegeben hat; ein historisches Gefühl hat sich beim Lesen bei mir leider nicht eingestellt.Trotz meiner Kritik hat mich das Buch aber gut unterhalten – die Spannung baut sich zwar langsam, aber stetig auf, die Charaktere sind sympathisch, so dass ich sie gerne begleitet habe und gerade im letzten Drittel war es dann auch richtig spannend. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.Mein FazitEs braucht ein bisschen Zeit, bis die Geschichte spannend wird, dann aber konnte ich das Buch schlecht aus der Hand legen. Neben der Suche nach dem wahren Schuldigen, der die Stadt Köln in Angst und Schrecken versetzt, lernt man auch eine Menge über das historische Köln und sein bekanntes Duftwässerchen. Der Schreibstil ist sehr leicht, so dass sich das Buch locker lesen lässt – mir war er aber ein wenig zu modern und hat so kein richtiges historisches Lesegefühl aufkommen lassen. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Der Duft des Teufels

    Der Duft des Teufels
    GothicQueen

    GothicQueen

    19. August 2017 um 12:41

    "Der Duft des Teufels" von Birgit Jasmund ist ein historischer Roman, der im 17.Jahrhundert spielt. Die Bewohner von Köln glauben, Hexen und der Teufel sie unter ihnen, weil plötzlich ein Parfüm, ein Aqua di Diavolo auftaucht, was die Männer dazu bringt ihre Frauen begehrenswert zu finden. Die Hebamme Kathrina wird schnell verdächtigt, weil ihr Mann ein Protestantischer war und obwohl er gestorben ist und sie nach wie vor katholisch ist, wird sie nicht mehr als Hebamme gerufen. Sie verliebt sich in Daniel, der eigentlich auch nicht ihrem Stand gemäß zu ihr passt und dank seiner Hilfe entkommt sie den Fängen der Kirche. Der Mann, der das Duftwasser in Wirklichkeit unter die Leute gebracht hat, wird entlarvt und die Frauen im Kerker werden frei gelassen. Der eigentliche Parfüme schafft es nach einem Rezept seines Großvaters das heutige Kölnisch Wasser nachzuproduzieren und er und seine Familie werden deshalb reich. Das Buch lässt sich gut lesen. Die Schreibart der Autorin gefällt mir ganz gut. Für Liebhaber von historischen Romanen ist dieses Buch empfehlenswert. Es ist eben auch eine Liebesgeschichte dabei, aber wenigstens geht es nicht nur darum, sondern eben hauptsächlich um die Geschichte des Duftwassers. Und natürlich wieder um die Kirche, die damals überall ihre Fänge im Spiel hatte. 

    Mehr
  • Der Duft des Teufels

    Der Duft des Teufels
    Langeweile

    Langeweile

    18. August 2017 um 17:59

    Klappentext: Köln 1695: ein Duftwasser versetzt die Stadt Köln in Histerie.Die enthemmende Wirkung seines Aromas wird dem Teufel zugeschrieben.Und die junge Witwe Katerina gerät unter Verdacht, als dessen Handlangerin unschuldige Jungfrauen in seine Arme zu treiben.Um sie zu retten, ruft ihr Geliebter der Kaufmannssohn Daniel, den Parfümeur Giovanni Paolo Feminis zu Hilfe. Aber gelingt es dem Erfinder Aqua mirabilis, Katharinas Unschuld zu beweisen und Köln von dem Fluch zu befreien? Eingebettet in historische Ereignisse rund um die Erfindung des bekannten „Kölnisch Wasser", hat die Autorin eine Liebesgeschichte erzählt. Daniel, ein Sohn aus reichem Hause, sollte eine Tochter aus der bekannten Tuchhandelsfamilie Scheepers heiraten. Er hat sich jedoch in die junge Hebamme Katharina verliebt. Diese wiederum kämpft gegen den Ruf eine Hexe zu sein. Zu damaliger Zeit waren viele Leute noch dem Hexen glauben hörig. Hilfe erhalten die beiden Liebenden vom Erfinder des Aqua mirabilis , der ebenfalls um seinen Ruf kämpfen muss. Der größte Widersacher Katharinas ist der Weber Fritz Haan, welcher ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, der jedoch abgelehnt wurde. Er lässt keine Gelegenheit aus, sich an Katharina zu rächen und bedient sich da bei der Hilfe der Kirche. Gerne habe ich Katharina, Daniel und die anderen Protagonisten ein Stück begleitet. Das Buch hat mir einige sehr schöne Lesestunden bereitet. Für Leser mit Interesse an historischen Romanen spreche ich eine Leseempfehlung aus.

    Mehr
  • fesselnder Roman rund um die Erfindung des Kölnisch Wassers

    Der Duft des Teufels
    irismaria

    irismaria

    18. August 2017 um 17:22

    „Der Duft des Teufels“ ist ein historischer Roman von Birgit Jasmud und spielt um 1700 in Köln. Die Stadt will eine moderne Bürgerstadt sein, doch anlässlich der Entwicklung des Kölnisch Wassers zeigt sich, dass mittelalterliches Denken in vielen Köpfen überlebt hat. Denn das neuartige Duftwasser steht schnell im Verdacht, ein „Aqua di Diávolo“, also teuflischen Ursprungs zu sein. Völlig unschuldig gerät die Hebamme Kathrina Obladen in den Verdacht, dieses Teufelswasser zu vertreiben und sie und weitere Frauen werden als Hexen angeklagt. Die Urheber der Anklagen ist ein verschmähter Heiratskandidat, der in einem fanatischen Dominikanermönch einen Mitstreiter findet. Gekonnt stellt Birgit Jasmud die unterschiedlichen Charaktere dar, die teilweise zufällig in die Geschichte verwickelt werden und die Hauptfiguren, die eine nicht standesgemäße Liebe verbindet, sind mir schnell ans Herz gewachsen. Daneben geht es um Liebe und Standesdenken, Fortschrittsdenken und Aberglaube, Eigennutz und Vernunft. All das vereint sich zu einer spannenden Geschichte, in der die damalige Zeit lebendig wird. So liebe ich historische Romane!

    Mehr
  • Viel Wirbel um ein Parfüm

    Der Duft des Teufels
    pallas

    pallas

    13. August 2017 um 17:13

    Köln 1695;Dieser interessante Roman berichtet darüber, wie das Eau de Cologne in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts entstand und seinen Siegeszug in die Privaträume der Menschen antrat.Kathrina Obladen ist eine 27 jährige Witwe, die ihren Beruf als Hebamme mit großer Freudes ausübt. Als ihr Mann starb vertrauen ihr die Menschen plötzlich nicht mehr und sie wird schließlich kaum noch zu Geburten gerufen. Der Weber Fritz Haan, der die junge Kathrina heimlich begehrt, sieht nun für sich eine willkommene Gelegenheit gekommen und möchte die junge attraktive Frau an sich binden, beginnt um Kathrina zu werben. Er ist davon überzeugt, dass ihr in ihrer Situation sowieso kaum etwas Anderes übrig bleiben könnte als sich auf Ihn und seine Absichten einzulassen. Doch die junge Hebamme lehnt ihn ab. Voller Enttäuschung und Wut wendet Fritz sich gegen sie und sinnt sogar auf eine gefährliche Rache.In dieser Zeit wird ein angeblich magisches Duftwasser verkauft, das im Ruf steht die womöglich über die lange Ehejahre erloschene Leidenschaft eines Mannes für seine Ehefrau wieder zu erwecken. Folglich wird dieses Duftwasser gerne und heimlich von den Frauen gekauft und angewendet. Wie es in der damaligen Zeit häufig geschah, schreiben fanatische Geistliche auch diesen Wohlgeruch bald dem Teufel zu und so bricht schließlich sogar Hysterie in der mittelalterlichen Gesellschaft aus.Auch Kathrina gerät rasch in den Verdacht mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Sie soll von diesem den Auftrag erhalten haben, die Frauen zu solch schändlichem Verhalten verführt zu haben. Kathrina wird  durch allerlei gegen sie inszinierte Intrigen, schließlich als Hexe angeklagt und in den Turm gesperrt.Als schlimmster Ankläger seiner Zeit tritt dabei Mönch Martin auf, der ganz offensichtlich Frauen verachtet, diese strengstens verfolgt und sich heimlich geißelt, um "stark zu bleiben". Die größte Hoffnung für die inhaftierte Kathrina ist der von ihr geliebte Kaufmannssohn Daniel Mensing. Er eilt ihr zur Hilfe und setzt alles daran ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Schuldigen zu entlarven. Es entwickelt sich eine sehr spannende Handlung, bei der unter Anderem ein duftkundiger Experte helfen soll, die Intrigen aufzudecken.Der Roman "Duft" von Birgit Jasmund ist mein erster Roman dieser Autorin, deren ansprechenden und leicht verständlichen Schreibstil ich schon nach wenigen Seiten Lektüre sehr schnell mochte. Der Text lehnt sich eng an die Sprache der damaligen Zeit an und erscheint daher umso interessanter. Für einige kaum mehr bekannte Begriffe findet sich im Anhang ein kleines Lexikon, das deren Bedeutung erklärt.Aus meiner Sicht gelang es der Autorin sehr gut, die Entstehung des Eau de Cologne in einen spannenden und ansprechenden Roman zu verpacken und mit vielen interessanten Details der, aus heutiger Sicht recht merkwürdig erscheinenden, Epoche rund um das 17. Jarhhundert zu versehen. Die handelnden Romanfiguren sind sehr detailliert und authentisch gestaltet und überzeugen durch ihre facettenreichen Charaktere. Es fällt dem Leser sehr leicht seine Lieblingspersonen in der Handlung zu identifizieren. Die Bösen katapultieren dann die Geschichte in ein spannendes, lebendiges und mitreißendes Abenteuer, das den Leser über die sehr gute historische Recherche der Autorin in die Zeit des 17. Jahrhunderts versetzt als Frauen noch als Hexen angeklagt und die heute so klar definierten Menschenrechte mit Füßen der Willkür und Angst getreten wurden.Eine Besonderheit dieses Romans ist, dass der Leser auch die mühevolle Entwicklung und die damit verbundenen - für das 17. Jahrhundert aufwändigen - Experimente zur Synthese des Parfüms miterleben darf. Die Informationen haben mir ganz außerordentlich gut gefallen, zumal sie leicht verständlich in den Romankontext eingeflossen sind und so die spannende Handlung rund um Kathrina nicht verzögert haben.Insgesamt kann ich den atmosphärisch dichten und historisch sehr gut unterlegten Roman jedem weiter empfehlen, der dieses Genre mag. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Birgit Jasmund.

    Mehr
  • Teufelswasser

    Der Duft des Teufels
    Dreamworx

    Dreamworx

    11. August 2017 um 18:07

    1695 Köln. Der Italiener Giovanni Paolo Feminis verdient sich als Kramhändler seinen Lebensunterhalt, um seine Frau Sophia und seine Kinder durchzubringen. Seine Leidenschaft gilt allerdings dem Herstellen von Düften, insbesondere will er das Rezept seines Großvaters für die Kreation eines besonderen Aqua mirabilis entschlüsseln, um damit seinen Lebensstandard zu heben. Als er seine Frau von der Kirche abholen will, gelangt er mitten in einen Menschenauflauf, denn die Kirche wurde geschändet. Jeder ist sich sicher, dass der Teufel hier die Hand im Spiel hat. Die Hebamme Kathrina Obladen ist Witwe und lebt allein im Haus ihres Mannes. Sie bekommt keine Aufträge mehr, sondern vedingt sich ihren Unterhalt mit Flickschneiderei, denn sie wird von allen „die Protestantische“ genannt, obwohl sie katholisch ist und regelmäßig die Messe besucht. Als der Weber Fritz Haan ihr einen Antrag macht, lehnt Kathrina diesen ab, denn der Mann ist ihr unheimlich. Haan ist über die Abweisung so zornig, dass er auf Rache sinnt. Die Möglichkeit kommt schneller als erwartet in Gestalt des Dominikanermönches Bruder Martin, einem wortgewandten harten Mann, der dem Teufel in Köln den Gar ausmachen will. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er zettelt mit Fritz Haan eine Hetzjagd gegen Frauen an, als in Köln ein Duftwasser auftaucht, das die Menschen willenlos und sündig machen soll, das sogenannte Teufelswasser. Haan hat nichts Besseres zu tun, als Kathrina als Hexe anzuzeigen, die daraufhin mit vielen anderen Frauen in den Kerker wandert. Der Kaufmannssohn Daniel, den Katharina erst vor kurzem kennengelernt hat, holt sich Giovanni Paolo Feminis mit ins Boot – gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach dem Hersteller des Teufelswassers und versuchen, die Frauen aus ihrem Gefängnis zu befreien.Birgit Jasmund hat mit ihrem Buch „Der Duft des Teufels“ einen sehr unterhaltsamen und spannenden historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und mit altem Vokabular gespickt, das im angehängten Glossar ausführlich erklärt wird. Die Autorin hat gut recherchiert und gewährt dem Leser einen Einblick in die damaligen Lebensumstände, Glaubensrichtungen sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die es im 17. Jh. in Köln gegeben hat. Die Streifzüge durch die Stadt sind so lebendig beschrieben, dass der Leser sich das alte Köln wunderbar vorstellen kann. Die Hexenverfolgung ist schon einige Jahre her, aber die Autorin macht durch geschickte Dialoge und charismatische Protagonisten deutlich, wie schnell sich die Menschen manipulieren lassen und wieder dem Aberglauben verfallen, ihre Meinung ändern und sich sogar gegen die eigenen Nachbarn stellen, mit denen sie vorher befreundet waren. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und gut platziert. Jeder einzelne hat seine Eigenarten, Stärken und Schwächen, so wirken sie realitätsnah und lebendig. Der Leser kann seine Sympathien gerecht verteilen und sich gut in den einen oder anderen hineinversetzen. Katharina ist eine sympathische Frau, die sich allein durchs Leben schlagen muss. Sie hält sich gerade so über Wasser, da ihr die Menschen aufgrund des protestantischen Glaubens ihres verstorbenen Mannes mit Misstrauen begegnen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und stellt sich mutig jeder Herausforderung. Daniel ist ein attraktiver Mann, der viel Wert auf Gerechtigkeit legt, Aberglauben verabscheut und sich für die Schwächeren einsetzt. Er ist hilfsbereit und lässt auch mal die Fäuste sprechen. Giovanni Paolo Feminis ist ein lustiger Kauz, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, seine Familie liebt und eine feine Nase für Düfte besitzt. Fritz Haan ist ein unangenehmer Mann, der von Neid zerfressen andere Menschen ins Unglück stürzt. Er lügt und ist gewalttätig, sollte er seinen Willen nicht bekommen. Dominikanermönch Martin ist ein verblendeter Mann mit viel Charisma, der die Menschen mit Worten manipuliert, um an sein Ziel zu kommen.„Der Duft des Teufels“ ist ein spannender historischer Roman über Aberglauben, Düfte, Teufelswerk und aufrechte Bürger, die die Wahrheit herausfinden wollen. Für diese famose Unterhaltung kann es nur eine absolute Leseempfehlung geben!  

    Mehr
  • Kölnisch Wasser

    Der Duft des Teufels
    Tulpe29

    Tulpe29

    10. August 2017 um 17:03

    Die Lektüre dieses Buches hat mich sehr beeindruckt. Es ist sehr gut recherchiert, packend und  so angenehm zu lesen. Die Geschichte zieht den Leser förmlich in ihren Bann und läßt nicht mehr los. Man kann sich gut in die junge Protagonistin  Katharina hineinversetzen, ist voller Empathie und Sympathie für sie und ihre Gleichgesinnten. Sie müssen sich mit allen Mitteln gegen die Dummheit , Gemeinheit und das Unwissen ihrer Mitmenschen wehren, die das erfrischende, wohltuende und wirklich ungefährliche Eau de Cologne für Teufelswerk halten. Dabei geraten sie oft in Gefahr und müssen um ihr Leben fürchten, aber die Kraft der Liebe und der freundschaftliche Zusammenhalt sind eben oft doch stärker.Ein tolles Buch, nicht nur für Freunde betörender Düfte und ausgefallener Kosmetik.

    Mehr
  • ein historischer Roman ohne Tiefgang mit langatmigen Einstig

    Der Duft des Teufels
    Engel1974

    Engel1974

    09. August 2017 um 10:33

    „Der Duft des Teufels“ ist ein weiterer historischer Roman aus der Feder der Autorin Birgit Jasmud und zeigt „die dunkle Seite des Kölnisch Wassers auf“. Um was geht es? Die Autorin greift in ihrem Roman den Mythus  die Entstehung des weltbekannten Eu de Toilette „Kölnisch Wasser“ auf. Dabei lässt sie ihre Protagnisten in Köln des Jahres 1695 agieren. Hier versetzt ein Duftwasser die gesamt Stadt in Hysterie, seine enthemmende Wirkung wird dem Teufel zugeschrieben. Die Hebamme und junge Witwe Katharina, war zur falschen Zeit am falschen Ort und wird als Handlangerin des Teufels bezichtigt. Einzig ihr Geliebter, der Kaufmannssohn David, glaubt an ihre Unschuld und versucht mit Hilfe des Parfümeurs Giovanni Paolo Feminis, Katharina zu retten. Meinung: Dies war mein zweiter Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und da mich der erste Roman gut unterhalten hat, hatte ich mich im Vorfeld bereits auf diese Lektüre gefreut. Leider wurde ich sehr schnell enttäuscht, denn dieser Roman kann bei weitem nicht mit seinem Vorgänger mithalten. Lese ich dazu auch noch die bis dato veröffentlichen positiven Rezensionen mit 5 Sternen frage ich mich doch tatsächlich ob ich einen anderen Roman gelesen habe, als diese Leser. Dies war sicherlich nicht der Fall und so möchte ich der Reihe nach beginnen. Der Roman fängt mit einem Vorfall in einer Kirche an, bei der ich den Parfümeur und ein Familien kennenlernen durfte. In weiteren Kapiteln lernte ich das Leben von Katharina, ihre erste Begegnung mit Davie, sowie die Verkupplungsversuche seiner Mutter mit einer anderen Frau kenn. Das Ganze zog sich über 200 Seiten mit mangelnder Tiefe, null Spannung und Langeweile pur hin. Schafft man es dann doch tatsächlich nicht aufzugeben und das Buch nicht zu Seite zu legen baut sich ganz allmählich Spannung auf. Das interessanteste an diesem Roman sind die Hintergrundinformationen zum Kölnisch Wasser, wozu es im Anhang noch ein Nachwort der Autorin gibt. Aufgrund des sehr langatmigen und langweiligen Einstieges, bei denen die Protagonisten einfach zu oberflächlich beschrieben wurden, war mir ein Bezugsaufbau zu ihnen kaum möglich. Dies mag aber auch zum Teil dem Schreibstil der Autorin geschuldet sein, der sich zwar gut und flüssig liest, dem es insgesamt aber an Gefühlen und persönlichen Dialogen sowie „bildlichen“ Beschreibungen fehlt. Fazit: ein historischer Roman ohne Tiefgang mit langatmigen Einstig und Protagonisten in die man sich kaum hineinzuversetzen mag

    Mehr
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

    Mehr
    • 2277
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. August 2017 um 16:46
  • Eau de Cologne - ein Duftwässerchen, dem niemand widerstehen kann ....

    Der Duft des Teufels
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. August 2017 um 16:05

    Köln 1695: Die verwitwete junge Hebamme Katharina weist den hartnäckigen Verehrer Fritz Haan ab. Haan, der wegen schlechter Arbeit als Weber nun auch noch seine Arbeit verloren hat, zeigt Katharina aus Rache wegen Hexerei an. Da die weltliche Obrigkeit diese Anzeige nicht weiterverfolgt, schließt er sich dem Dominikanermönch Martin an, der mit Hetzreden die Bürger aufstachelt, wieder Jagd auf Hexen zu machen.Auslöser dafür ist das Gerücht, dass ein teuflisches Duftwasser im Umlauf sei, das Frauen dazu treibt, eine Buhlschaft mit dem Höllenfürsten einzugehen. Das Parfum wird tatsächlich verteilt und verhilft so mancher eingeschlafener Beziehung zu neuen Höhenflügen. Aber ist es wirklich teuflischer Herkunft?Doch der Mönch heizt mit seinen Hassreden die Stimmung der Stadtbewohner an und so werden willkürlich Frauen und Mädchen verhaftet und in das Dominikanerkloster gebracht. Um Katharina aus den Fängen des Mönches zu befreien, setzt ihr Geliebter Daniel alle Hebel in Bewegung. Er arbeitet mit dem Parfumeur und Krämer Giovanni Paolo Feminis zusammen, der das Duftwasser nachbauen will, um die menschliche Herkunft zu beweisen.Wird es Daniel und Giovanni gelingen die festgenommenen Frauen zu befreien?Meine Meinung:Die Autorin macht es wirklich spannend. Fehlschlag um Fehlschlag bei der Rekonstruktion des Wässrchens lassen Feminis beinahe aufgeben, aber nur beinahe. Die Zweifel an seiner Nase und seinem Können kann ich gut nachvollziehen. Auch die Angst, die ihn und seine Familie in Bann hält, ist deutlich spürbar. Er ist ja nur ein „zugereister Italiener“ und denen traut man alle Böse zu.Gut beschrieben ist wie die Stadt in zwei Lager geteilt ist: In jene, die an den Fortschritt glauben und in jene, die – aus welchen Gründen auch immer – engstirnig sind, und nach wie vor an die Existenz von Hexen und Teufeln glauben. Bruder Martin und ein Teil der Mönche aus dem Kloster gehören leider zu den Hetzern und Uneinsichtigen.Die Standesunterschiede, die eine Heirat zwischen Katharina und Daniel unmöglich scheinen lässt, die Zivilcourage, die einige Bewohner Kölns doch an den Tag legen und die Hysterie, die unter den Menschen ausgebrochen ist, sind authentisch dargestellt.Wer der Teufel in Menschengestalt ist, lässt sich unschwer aus dem Prequel „Das Rezept des Bösen“ erkennen. Bis ihm das Handwerk gelegt werden kann, rinnt einiges Wasser den Rhein hinunter. Für Spannung sorgen die verschiedenen Charaktere, die sich auch manchmal ambivalent verhalten sowie das Schwanken zwischen altem Glauben und neuem Wissen.Fazit:Ein fesselnder historischer Roman, der mich auf den 464 Seiten sehr gut unterhalten hat. Gerne gebe ich 5 Sterne.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Der Duft des Teufels" von Birgit Jasmund

    Der Duft des Teufels
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Die dunkle Seite des Kölnisch WasserKöln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Die enthemmende Wirkung seines Aromas wird dem Teufel zugeschrieben. Und die junge Witwe Kathrina gerät unter Verdacht, als dessen Handlangerin unschuldige Jungfrauen in seine Arme zu treiben. Um sie zu retten, ruft ihr Geliebter, der Kaufmannssohn Daniel, den Parfümeur Giovanni Paolo Feminis zu Hilfe. Aber gelingt es dem Erfinder des Aqua mirabilis, Kathrinas Unschuld zu beweisen und Köln von dem Fluch zu befreien?Die packende Geschichte über die Entstehung des Eau de Cologne.Zur Leseprobe Über Birgit Jasmund Birgit Jasmund, geboren 1967, stammt aus der Nähe von Hamburg. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Kiel hat das Leben sie nach Dresden verschlagen. Wenn einem dort der Wind so richtig um die Nase weht, hält sie nichts im Haus. Im Aufbau Taschenbuch Verlag sind von ihr bereits der historische Roman „Die Tochter von Rungholt“ und „Luther und der Pesttote“ sowie bei Rütten & Loening die Liebesgeschichte „Krabbenfang“ erschienen.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

    Mehr
    • 268
    BirgitJasmund

    BirgitJasmund

    08. August 2017 um 14:46
  • weitere