Die Rezeptur des Bösen

von Birgit Jasmund 
4,1 Sterne bei7 Bewertungen
Die Rezeptur des Bösen
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TanjaJahnkes avatar

Schockierend, was ein kranker Geist tut...

ChattysBuecherblogs avatar

Böse, böse böse

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Inhaltsangabe zu "Die Rezeptur des Bösen"

Die Vorgeschichte zu "Der Duft des Teufels". Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Seine Wirkung ist enthemmend, unschuldige Jungfrauen treibt es in die Arme des Teufels – doch woher stammt die Tinktur wirklich? Und welche böse Macht bedient sich ihrer, um dem Fürsten der Finsternis zu huldigen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841213709
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:34 Seiten
Verlag:Aufbau Digital
Erscheinungsdatum:24.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    TanjaJahnkes avatar
    TanjaJahnkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schockierend, was ein kranker Geist tut...
    Vorgeschichte, die Hunger auf mehr weckt.

    Habe diese Vorgeschichte eher zufällig gefunden und die 34 Seiten in wenigen Minuten runter geschmökert. Wir machen die unseelige Bekanntschaft mit dem Alchemisten / Gelehrten Jodokus von Aurach, der in seinem Wohnort im Schwarzwald eher geächtet als geachtet ist. Eines Nachts gerät sein Haus bei einem Gewitter in Brand gerät. Ein Feuer, das alles verzehrt. Er verliert alles. Seine Gerätschaften, seine Experimente, sein Zuhause, seine Tochter...und wohl auch den Verstand.
    Denn kaum ist das Feuer erloschen, die verkohlten Reste nicht einmal ganz abgekühlt glaubt er ihm sei der Fürst der Finsternis persönlich erschienen. Mit neuem Namen und einer fragwürdigen Mission begibt er sich auf die Reise. Eine lange Reise, die ihn nach Köln führt und dunkle Zeiten einläutet...

    Eine Vorgeschichte, die neugierig macht und auch irgendwie erschreckt, ob der geistigen Krankheit des Alchemisten. Ihr werdet mich entschuldigen, aber ich muss dann mal die Hauptgeschichte "Der Duft des Teufels" lesen.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Böse, böse böse
    Mein Leseeindruck zur Vorgeschichte von "Der Duft des Teufels"

    Hui...böse, böse, böse

    Das war das erste was mir nach dem Lesen der Vorgeschichte zu "Der Duft des Teufels" dazu eingefallen ist.

    Da ist wirklich der Teufel im Spiel. Der Teufel in Menschengestalt!

    Sehr gut haben mir die wenigen Seiten gefallen. Fein ausgearbeitet, mit jeder Menge Fingerspitzengefühl für das Böse.

    Ich bin nun jedenfalls sehr gespannt, wie alles weiter geht und wie diese Vorgeschichte eingeflochten wird.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Prequel ist gespenstisch und macht neugierig - somit hat es sein Ziel erreicht.
    Macht eindeutig Lust auf mehr ....

    Wir schreiben das Jahr 1695. Infolge eines Blitzschlages geht das Haus und die Werkstatt des Jodokus von Aurach, neben einigen anderen in Flammen auf. Die Menschen wissen noch nicht, dass Gewitter eine Naturgewalt sind und glauben an die Strafe Gottes wegen allerlei Sünden.

    Daher rühren sie keinen Finger, um dem als Alchimisten bekannten und Teufelsanbeter Verdächtigen, zu helfen. Hilflos muss er ansehen, dass seine Existenz vernichtet wird und seine Tochter Magdalena in den Flammen umkommt.

    Nächtliche Albträume verwirren seinen Geist und er sieht sich als „Artifex flammae“, auserkoren, die Herrschaft des Teufels auf Erden zu installieren. Dazu braucht er sein Duftwasser, dessen Rezeptur ihm der Höllenfürst eingeflüstert haben will. Mit diesem sollen vor allem Frauen dem Teufel gefügig gemacht werden.

    Auf der Reise nach Köln, der Kaiserstadt und Zentrum des Lasters, kidnappt er einen Jungen, Pitt, um ihn zu einem willfährigen Adepten zu formen.
    Wird sich Pitt den Manipulationen und Schlägen beugen und ein willenloses Geschöpf des Artifex werden?

    Dieses nur 34 Seiten starke Prequel macht neugierig auf die weitere Geschichte des Jodokus von Aurach. Anzunehmen, dass er Hass und Zwietracht säen wird. Aberglaube und Angst vor Hexen werden wieder zum Leben erweckt und bringt zahlreiche Frauen in höchste Gefahr.

    Fazit:

    Ein fesselnder Einblick in die Deutschen Lande am Ende des 17. Jahrhunderts.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Weckt Interesse!
    Spannende Einstimmung auf mehr

    Wir schreiben das Jahr 1695. Jodokus von Aurach, Alchimist und Teufelsanbeter, muss ohnmächtig zusehen, wie sein Haus nach einem Blitzschlag verbrennt. Dabei kommt vermutlich seine Tochter Magdalena um.

    Ein nächtlicher Traum beflügelt Jodokus` Phantasie und treibt ihn weiter auf dem Pfad des Dunklen.

    Die wenigen Seiten sind eine spannende Vorausschau auf den folgenden historischen Roman der Autorin.

    Der Schriftstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ab und an findet die Autorin für das Verhalten ihres Protagonisten sehr deftige Worte. Andererseits verfügt er über ein immens großes Durchsetzungsvermögen. Er kann Menschen geschickt manipulieren. Ob ihm das allerdings bei Pit, dem Jungen, den er sich als Diener auserkoren hat, wirklich gelungen ist, da habe ich meine Zweifel. Und wie er erneut zu seinem Elixier kommen will, wenn der Vorrat erschöpft ist, bleibt auch noch im Dunkeln.

    Die kurze Geschichte hat mir als Vorspann sehr gut gefallen. Ich bin schon gespannt, aber den weiteren Verlauf der Handlung.

    Kommentare: 1
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    Anteks avatar
    Antekvor einem Jahr
    macht eindeutig Lust auf mehr - Ziel erreicht

    Dies ist die Vorgeschichte zu „Der Duft des Teufels“ und mit diesem kurzen Lesevergnügen haben Birgit Jasmund und der Verlag es auf jeden Fall geschafft, dass ich das Buch auf jeden Fall ganz unbedingt lesen muss. Alles richtig gemacht, würde ich sagen,…

    Man lernt Jodokus von Aurach und seinen Wahnsinn kennen. Beim Gedanken an ihn schüttelt es mich gleich. Er wurde in seinem Dorf schnell mit Teufelsmagie und Zauberei in Verbindung gebracht, viel fehlte nicht mehr zum Diener des Leibhaftigen und die tratschenden Bewohner, wussten mit Sicherheit gar nicht, wie Recht sie damit hatten. Nach einem Brand, vielleicht auch schon früher, sieht er sich als „Artifex flammae“, als den ersten Diener des feurigen Fürsten. Welches genaue Ziel er mit seinem Duftwasser, dessen Rezeptur er eingeflüstert bekommen haben will, erreichen möchte, ist mir unklar, auch wie wohl sein „Königreich der Hölle auf Erden“ aussehen wird, hier wird in diesem kurzen Vorspann vieles nur angedeutet. Aber sicher ist, dass er äußerst grausam, aber auch mehr als geschickt vorgehen wird. Schon alleine wie brutal er den Jungen Pitt kurzerhand als seinen Diener Untertan macht, ist erschreckendes Beispiel genug. Hier darf man sich sicher auf eine mehr als fesselnde Lektüre freuen, die aber sicher auch gnadenlos grausam sein wird.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gefesselt. Harte, brutale Worte scheut sie nicht, aber auch damit hat sie mich sofort emotional am Kragen gehabt. Ich habe gebannt gelesen, wenn auch teilweise mehr als schockiert. „Was konnte er noch tun? Seine Wut auf Christus und die Kirche war noch längst nicht gestillt. Er zog seine Hose herunter und presste sich….“, ich konnte mir die Schändung in der Sakristei mehr als bildlich ausmalen. Aber auch grinsen konnte ich schon und ich hoffe, dass der große Artifex Pitt nicht ganz bricht, damit der noch die eine oder andere frech, witzige Zwischenfrage wie „das alte Hemd?“, auf die Erklärung „Das ist heilig“ beim ersten provisorischen Altarbau“ über die Lippen bringen wird.

    Ich bin begeistert und muss jetzt „Der Duft des Teufels“ ganz unbedingt und möglichst schnell lesen, deshalb absolute Leseempfehlung, wenn natürlich auch der Wehrmutstropfen bleibt, dass es sich hier um ein äußerst kurzes Vergnügen handelt.

    Kommentare: 2
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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Appetizer
    Interessanter Appetizer

    Zum Inhalt:
    Die Vorgeschichte zu "Der Duft des Teufels". Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Seine Wirkung ist enthemmend, unschuldige Jungfrauen treibt es in die Arme des Teufels – doch woher stammt die Tinktur wirklich? Und welche böse Macht bedient sich ihrer, um dem Fürsten der Finsternis zu huldigen?


    Nach einem verheerenden Brand bei dem seine Tochter umkommt und er schwere Verbrennungen erleidet, ist der Mann Jodokus der festen Überzeugung, dass seine Tochter sich mit dem Höllenfürsten vereint hat und nun an dessen Seite dessen Braut ist. Er sieht sich selbst als Meister und Botschafter seines neuen Herren und macht sich auf den Weg, um einen Händler aufzusuchen, der ihm einen Gefallen tun soll. Ohne Umschweife erreicht er bald einen anderen Ort, lässt sich dort neu einkleiden und ein Wässerchen in einem Labor zusammen brauen. Von dort aus reist er weiter und sucht sich unterwegs einen Diener, um später in Köln sein Wässerchen unter die Leute zu bringen. Fortan warten die Damen der Dörfer auf ihn und reißen ihm jenes regelrecht aus den Händen, denn es verspricht ihnen Heilung und soll enthemmend wirken.


    Als Appetizer zu dem Hauptroman "Der Duft des Teufels" präsentiert Birgit Jasmund einen stimmigen eshort der Lust auf mehr macht. Leider bleiben jedoch in diesem eshort einige Fragen unbeantwortet, sodass ich ihm keine volle Punktzahl geben kann. So stellt sich mir die Frage wie Jodokus den Händler so herumkommandieren konnte, ohne dass dieser ihn verraten hätte oder hochkant wieder seines Hauses verwiesen. Auch hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum der junge Diener so schnell klein bei gegeben hat. Auch die Szene in der Kirche, als er vor den Altar "groß macht" ist mir doch etwas befremdlich erschienen - drückt aber seinen Wahnsinn sehr gut aus. Ich bin bei diesem eshort ein bisschen zweigeteilter Meinung. Einerseits hat er mir nicht so gut gefallen, da ich mir viele Dinge zusammen reimen musste, aber auf der anderen Seite hat er mich neugierig auf das Hauptwerk gemacht und ich denke das sollte auch Sinn der Sache sein. Ich jedenfalls werde mir den Hauptroman demnächst besorgen.


    Empfehlen möchte ich den eshort allen, die gern etwas für zwischendrin lesen wollen. Ihr könnt das Werk kostenlos im Tolino-Shop erwerben. Wer auf Details und Erklärungen verzichten kann, bekommt hier einen soliden mittelalterlichen Leckerhappen.


    3 von 5 Sterne

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    heidi_59s avatar
    heidi_59vor einem Jahr

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