Birgit Klaus Tier zuliebe.

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Inhaltsangabe zu „Tier zuliebe.“ von Birgit Klaus

Die Unlust am Fleischessen wächst, die Zahl der Vegetarier auch. Aber gerade Gut- und Gernesser graut es vor dem Komplettverzicht. Ein Jahr ohne – mit Sachkenntnis und Situationskomik dokumentiert die Fernsehmoderatorin Birgit Klaus ihren Selbstversuch als Vegetarierin, die Abgründe der Fleischindustrie und die Erkundung vegetarischer Delikatessen. Sie stellt sich der verdrängten Wirklichkeit der Massentierhaltung und Schlachthöfe und fragt sich, auf welcher ethischen Grundlage ein Tier zum besten Freund des Menschen erhoben wird, während ein anderes als Schlachtvieh zur Welt kommt. Ob Birgit Klaus’ Cholesterinspiegel sinken und sie stattdessen unter Eisenmangel leiden wird, ob Menschen wie sie den Planten retten oder ob „Bio“ der Schlüssel zum legitimen Fleischverzehr ist, das Buch fordert die Auseinandersetzung mit einem Thema, dessen Relevanz für die Menschlichkeit einer Gesellschaft nicht verkannt werden darf - tierzuliebe und uns zuliebe.

Von diesem Buch bin ich mehr als enttäuscht, man hätte daraus so viel mehr machen können!

— WildRose
WildRose

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    Tier zuliebe.
    WildRose

    WildRose

    18. May 2014 um 09:16

    Als überzeugte Veganerin lese ich häufig Bücher über die vegetarisch-vegane Ernährungsweise und habe neben Sachbüchern zu dem Thema auch Karen Duves "Anständig essen" gelesen, welches ich zwar nicht herausragend, aber immerhin für Neulinge auf dem Gebiet recht gut beschrieben fand. Von "Tier zuliebe" aber bin ich wirklich enttäuscht. Keine Sekunde lang hat man beim Lesen das Gefühl, Frau Klaus habe sich wirklich mit der Intensivtierhaltung und ihren grausamen Praktiken auseinandergesetzt. Statdessen lamentiert sie ständig, wie gerne sie doch Fleisch gegessen habe, bemitleidet sich selbst, wirft neiderfüllte Blicke auf die Teller ihrer fleischessenden Freunde, und will unbedingt, dass sich bei ihr ein Ekel vor Fleisch einstellt, damit ihr das Verzichten nicht mehr ganz so schwer fällt. Natürlich ist es eine große Umstellung, vom Omnivoren zum Vegetarier zu werden, aber wie will die Autorin andere ermutigen, einen solchen Schritt zu machen, wenn sie selbst so sehr darüber jammert, was sie denn nun ihren Freunden zum Essen servieren soll, denn die wollen ja alle Fleisch. Da kratzt man sich doch den Kopf - Frau Klaus ist eine erwachsene Frau, die in ihrem Haus kochen kann, was sie will, wenn ihre Gäste sich darüber beschweren, sind das meiner Meinung nach auch keine echten Freunde. Ansonsten lässt sich noch sagen, dass es dem Buch eindeutig an Struktur mangelt. Die Autorin wirft alles wild durcheinander, mal probiert sie es auf die emotionale Tour, dann wiederum schreibt sie über gesundheitliche Risiken des Fleischverzehrs - teilt damit allen, die sich schon mal ein bisschen mit dem Thema beschäftigt haben, leider nur Fakten mit, die inzwischen allgemein bekannt sind und leicht ergoogelt werden können. Und interessanterweise erwähnt sie den ethischen Aspekt der individuellen Ernährungsweise kaum, kommt ganz ohne Peter Singer und Tom Regan aus. Schade, denn gerade deren Argumente überzeugen. Die in dem Buch enthaltenen Interviews mit "Experten" haben mit dem eigentlichen Thema manchmal kaum zu tun, beispielsweise ein merkwürdiges Interview über Ekelgefühle (die Autorin möchte Fleisch ja unbedingt so widerlich finden, dass sie keine Sehnsucht mehr danach empfindet). Und dass dann behauptet wird, Vegetarier sollten möglichst viele Milchprodukte verzehren, um ihren Kalziumbedarf zu decken - tja, als Veganer kann ich da nur den Kopf schütteln, ist doch heute bekannt, dass Milchprodukte überhaupt nicht so gesund sind, wie ständig behauptet wird. Außerdem werden auch für Milch und Eier Tiere gequält und unter entsetzlichen Bedingungen gehalten. Die Entscheidung der Autorin, Vegetarierin zu sein, akzeptiere ich, aber sie sollte auch das Leid dieser Tiere erwähnen, um dem Leser ein vollständiges Bild zu vermitteln. Was die medizinischen "Fakten" wie "Viele Milchprodukte essen" betrifft, so finde ich dieses unkritische Übernehmen solcher Behauptungen fast schon verantwortungslos. Fazit: Dieses Buch über Vegetarismus hätte man sich gut und gerne sparen können.

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  • Rezension zu "Tier zuliebe." von Birgit Klaus

    Tier zuliebe.
    Kapri_ziös

    Kapri_ziös

    06. July 2012 um 19:59

    Tolles Buch um sich in die Thematik des Vegetarismus einzulesen. Die Autorin berichtet kurzweilig und interessant von ihrem einjährigen Selbstversuch Vegetarier zu sein. Sehr gut schildert sie ihre Erfahrungen gerade über die Schwierigkeiten zu Beginn der Ernährungsumstellung. Aus eigener Erfahrung kann ich diese auch sehr wohl bestätigen. Ein fundiertes Einstiegswerk, wenn man selbst überlegt sich vegetarisch zu ernähren und noch Bedenken hat.

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