Birgit Mosser

 4.4 Sterne bei 34 Bewertungen

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Kinder einen neuen Zeit

Neu erschienen am 01.11.2018 als Hardcover bei Amalthea Signum.

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Der Sturz des Doppeladlers

Der Sturz des Doppeladlers

 (34)
Erschienen am 05.09.2016
Kinder einen neuen Zeit

Kinder einen neuen Zeit

 (0)
Erschienen am 01.11.2018

Neue Rezensionen zu Birgit Mosser

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Lilofees avatar

Rezension zu "Der Sturz des Doppeladlers" von Birgit Mosser

Das Ende der Donaumonarchie
Lilofeevor 2 Jahren

Brigitte Mosser - Der Sturz des Doppeladlers
erschienen 2016 im Amalthea Verlag

Der Untergang eines Reiches und der Aufbruch in eine
neue Zeit wird aus der Sicht von vier Familien erzählt.
Die Charaktere stammen aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen
und werden alle sehr detailliert wieder gegeben.
Wir erleben mit Ihnen den Krieg und seine unmenschlichen Seiten.
Den Hunger, den Verlust, den Hass und den Schmach.
Die Sinnlosigkeit des Krieges kommt besonders deutlich zum Ausdruck.
Hier werden historische Fakten mit dem Schicksal von vier Familien verwoben.
Ein tolles Buch das durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin
zum Erlebnis wird.
Das einzige Manko ist meiner Meinung nach das
die Autorin detaillierte Kenntnisse der österreichischen Geschichte
voraussetzt.
Wem das nicht stört hat mit diesem Buch sehr schöne Lesestunden.
Klare Leseempfehlung.

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bblubbers avatar

Rezension zu "Der Sturz des Doppeladlers" von Birgit Mosser

Solider Erstling
bblubbervor 2 Jahren

Das Birgit Mosser bereits mehrere geschichtliche Sachbücher verfasst hat, merkt man vor allem den historischen Details und Szenen an. „Der Sturz des Doppeladlers“ spielt im ersten Weltkrieg. Der österreichische Kaiser ist gestoben und mit ihm stürzt im Krieg auch langsam aber unaufhaltsam die Monarchie. Dabei erzählt Mosser anhand von vier Familien aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten von den Menschen, die zuhause bleiben aber auch von den Soldaten an der Front. Sie scheut sich nicht, von Blut und Tod zu berichten und das Leid und Unglück, dass weite Teile Europas damals überzogen hat, wird in ihrem ersten Roman eindringlich spürbar.

Es dauerte eine Weile, bis ich alle Personen soweit kennengelernt hatte, dass ich sie nicht mehr durcheinander brachte und auch nach und nach zu schätzen und einzuschätzen wusste. Der Erzählstil hat mir gefallen, allerdings bin ich kein Fan von Gesprächen im Dialekt. Auch wenn ich keine Probleme damit hatte, da ich als Bayer des Österreichischen Slangs durchaus mächtig bin, so hätte es mir gereicht, wenn dies einfach nur angedeutet gewesen wäre.

Es ist nicht mein erster Roman aus dieser Epoche, den ich dieses Jahr gelesen habe, deshalb muss er sich mit Büchern messen, die mich richtig umgehauen haben. Aber Birgit Mosser gelingt es durchaus, dass sie neue Eindrücke und Einblicke gibt und ich habe das Buch gerne gelesen. Für einen Erstling eine sehr solide und unterhaltsame Geschichte. Diese Autorin werde ich im Auge behalten.

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G

Rezension zu "Der Sturz des Doppeladlers" von Birgit Mosser

So wird Geschichte lebendig
Gisevor 2 Jahren

Österreich-Ungarn im Jahr 1916: Der alte Kaiser stirbt und wird von der Bevölkerung betrauert. Dabei tobt der erste Weltkrieg, und jede Familie, quer durch alle Schichten, muss sehen, wie sie den Alltag meistert: Lebensmittel gibt es nur auf Marken, aber nicht ausreichend, Strom und Heizmaterial gibt es zu wenig, viele Männer sind an der Front. Und doch geht das Leben weiter, müssen sich die Hinterbliebenen mit dem Tod ihrer Lieben zurechtfinden, Soldaten mit dem Sterben ihrer Kameraden auseinandersetzen.
Die Autorin Brigitte Mosser beschreibt das Leben während dieser Zeit aus der Perspektive von vier Familien, deren Erzählfäden sich über die gesamte Geschichte zieht, wobei die Handlungsstränge nicht zwangsläufig miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht ein äußerst realistisches Bild der damaligen Zeit. Begleitend dazu erläutert sie immer wieder kurz die politischen Ereignisse der Zeit, so dass der Leser das Erleben der Protagonisten damit in Verbindung setzen kann.
Am Ende des Buches ist das Habsburger-Reich zerschlagen, die Protagonisten müssen sich entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. So wird z.B. Tirol Italien zugeschlagen, es bilden sich einige neue Länder. Das hat auch Auswirkungen auf die Bewohner dieser Gebiete, sie müssen sich überlegen, ob sie ihre alte Identität in einem neuen Land leben oder auf das verbleibende Gebiet Österreichs umziehen wollen. Auch das hat die Autorin glaubhaft vermitteln können.
So wird Geschichte lebendig, erhält der Leser einen guten Einblick in das Leben im Habsburger Reich in und kurz nach dem Ersten Weltkrieg.

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