Birgit Poppe läßt uns die erste Generation von Künstlern in Worpswede hautnah aus Sicht der jungen Malerin Ella Janßen miterleben, das Cover ist perfekt, ein echtes Bild, die Sprache leicht und flüssig und ich habe viel über die Figuren gelernt. Auch über die Zeit erfährt man , vor allem über die Probleme der Frauen und Geldmangel. Die Sprache ist flüssig und anschaulich. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen
Birgit Poppe
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Frauen feiern Weihnachten
Alle Bücher von Birgit Poppe
Die Frau am Fenster - Ein Leben an der Seite von Caspar David Friedrich
Die Malerin im Birkenwald
Erfurt und Weimar
Spitzweg und seine Zeit
Weihnachten-Quiz
Niederrhein - 50 Rätsel mit Ausflugstipps
Op Jück am Niederrhein
Blumen-Quiz
Neue Rezensionen zu Birgit Poppe
Die Schriftstellerin Birgit Poppe führt uns in ihrem Roman, Die Malerin im Birkenwald, in das Künstlerdorf Worpswede.
Da ich das Overbeck Museum kenne und auch für Paula Moderson Becker habe ich mich schon viel Interesse gezeigt, musste ich diesen Roman lesen.
Die Autorin hat mit Ella Jansen eine fiktive Person geschaffen. Das hat sie gut gemacht. Ihre Liebe zur Malerei und diese Liebesgeschichte liest sich angenehm.
Daneben werden auch die Maler und Malerinnen, die es wirklich gab, werden gut umrissen.
Am Ende erfährt man noch, wann und wie diese Personen lebten und arbeiteten.
Ich habe diesen Roman genossen.
Das wunderschöne Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dann noch der Klappentext – Worpswede… dieser Ort reizt mich schon lange, ein Besuch der Künstlerkolonie wird hoffentlich bald umgesetzt.
Ella, eine junge ambitionierte Malerin Anfang 20 steht kurz vor ihrer Hochzeit. Da ihr als Frau 1899 der Besuch der Kunstakademie Düsseldorf verwehrt wird besucht sie einen Sommermalkurs in Worpswede. Allein die Tatsache ein „Malweib“ werden zu wollen, alleine nach Worpswede zu reisen und ja nicht ihren guten Ruf zu ruinieren bedeuten ein großes Wohlwollen und Unterstützung von Seiten ihrer Eltern und ihres Verlobten. Das was für uns als Frau heute selbstverständlich ist (trotz der immer noch in vieler Hinsicht geltenden gesellschaftlichen Unterschiede) war damals weitestgehend fernes Wunschdenken.
Die Autorin schafft es hervorragend die Stimmung jener Zeit und das im Gegensatz hierzu „freiere Leben“ in Worpswede darzustellen. Die realen Künstler werden sehr stimmig in die Geschichte eingebunden, ich persönlich liebe es parallel zum lesen ergänzend die Fakten zu den Personen, Orten und genannten Bildern nachlesen zu können.
Leider blieb mir die Protagonisten Ella absolut fern, mir fehlte bei ihrer Person die Tiefe, manches passte zeitlich nicht so ganz oder blieb absolut oberflächlich (z.B. die Zeiten zwischen den Besuchen in Worpswede). Der erst späte, sehr kurze Kontakt mit Luc – die Beziehung zwischen den beiden nehme ich ihr genauso wenig ab wie die leider kaum dargestellte Entstehung ihrer abschließenden Entscheidung.
Da mir die Schilderungen von Worpswede und der Künstlerkolonie dagegen sehr gut gefallen haben vergebe ich drei Sterne.
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
in 23 Bibliotheken
auf 1 Merkzettel
von 1 Leser*innen aktuell gelesen











