Cover des Buches Die Schwarze Rosa (ISBN: 9783946086505)

Leserunde zu "Die Schwarze Rosa" von Birgit Rabisch

10x zu gewinnen (Buch)
Verlosung beendet

Mein Roman "Die Schwarze Rosa" ist gerade neu aufgelegt worden. In ihm spüre ich dem Leben meiner Großmutter als junger Frau in der Weimarer Republik nach. Ihre Verstrickungen in die sog. Schwarze Reichswehr und deren Fememorde zeigen die Verführungskraft nationalistischer Ideologien. Ein Thema, das heute leider wieder sehr aktuell ist. 


Autorenbild von Birgit Rabisch (©privat)

Über Birgit Rabisch

Birgit Rabisch wurde am 9.1.1953 in Hamburg geboren. Sie wuchs bei ihren Großeltern in Schleswig-Holstein auf und kehrte zum Studium nach Hamburg zurück. Sie studierte Germanistik und Soziologie und war bis 2001 als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der VHS-Hamburg tätig. Seitdem lebt sie als freie Schriftstellerin in Hamburg. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.

 Nach ihrer ersten Veröffentlichung 1980 sind bisher zwölf Bücher erschienen. Besonders erfolgreich war ihr dystopischer Roman "Duplik Jonas 7" (Bitter-Verlag 1992 / dtv 1996), der mehrfach übersetzt und als Theaterstück inszeniert wurde. Der Roman avancierte zum Bestseller (2023 24. Auflage / 185 000 Exemplare) und wird als Standardwerk zum Thema Gentechnologie an vielen Schulen eingesetzt. 2017 erschien eine aktualisierte Fassung als E-Book im Verlag duotincta. Viel Aufmerksamkeit erreichten aber auch ihr umfangreicher Familienroman "Warten auf den Anruf" und die Biografie über ihre Großmutter "Die Schwarze Rosa", die 2019 in Verlag duotincta neu aufgelegt wurde. Dort wurde auch ihre 68er-Trilogie veröffentlicht: "Die Vier Liebeszeiten", 2016, "Wir kennen uns nicht", 2017, "Putzfrau bei den Beatles", 2018. 2020 erschien die Neuveröffentlichung ihrer Dystopie "Unter Markenmenschen".

Auszeichnungen u.a.: Literaturpreis NRW 1996 für "Duplik Jonas 7", Kurzgeschichtenpreis 2018 und Lyrikpreis, Platz 3  2019 der Hamburger Autorenvereinigung. 

Birgit Rabisch ist Mitglied im VS, im Literaturzentrum Hamburg und in der Hamburger Autorenvereinigung. Sie war Vorsitzende der Jury für den Förderpreis der Gruppe 48.


Cover des Buches Die Schwarze Rosa (ISBN: 9783946086505)

Die Schwarze Rosa

Die Schwarze Reichswehr – illegale Truppen, offiziell geleugnet, aber heimlich von Reichswehr- und Regierungszeiten in der Weimarer Republik unterstützt.
1923 planen die paramilitärischen Einheiten den Marsch auf Berlin. Mitten in den Ereignissen findet sich Rosa wieder, deren Verlobter Paul Schulz Organisator der Schwarzen Reichswehr ist und ihren Bruder Erich tief in deren Machenschaften verwickelt.
Wie konnte es dazu kommen? Rabisch schildert einfühlsam, wie aus der lernbegierigen Tochter einer armen Weberfamilie eine junge Frau wird, die den nationalistischen Welterklärungen ihres Verlobten verfällt und die schließlich sogar die Fememorde ihres Bruders rechtfertigt. Mehr und mehr wird der Roman zu einer persönlichen Aufarbeitung der Autorin, denn die Schwarze Rosa war ihre geliebte Großmutter, von deren Vergangenheit sie erst nach deren Ableben erfuhr:
"Mein familiärer Abgrund liegt im Vorher, in der vermeintlich harmlosen Zeit der Weimarer Republik. Aus diesem Vorher ist das monströse Nachher erwachsen."

Rabischs persönliche Aufarbeitung einer unrühmlichen Vergangenheit ist interessant und eindrucksvoll.
Natascha Olbrich, 3sat

Rabisch zeigt, dass der Nationalsozialismus nicht als brauner Spuk vom Himmel fiel, sondern seine Wurzeln in der Weimarer Republik hatte.
Frankfurter Neue Presse

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Ich lade Euch herzlich zu dieser Leserunde über meinen Roman "Die Schwarze Rosa“ ein.

Verlost werden 10 Printexemplare.

Er ist gerade im Verlag duotincta neu aufgelegt worden. In dem Roman spüre ich dem Leben meiner Großmutter als junger Frau in der Weimarer Republik nach. Ihre Verstrickungen in die sog. Schwarze Reichswehr und deren Fememorde zeigen die Verführungskraft nationalistischer Ideologien. Ein Thema, das heute leider wieder sehr brisant ist.

Klappentext

Die Schwarze Rosa

Die Schwarze Reichswehr – illegale Truppen, offiziell geleugnet, aber während der Weimarer Republik heimlich von Teilen der Reichswehr und der Regierung unterstützt.
1923 planen die paramilitärischen Einheiten dann den Marsch auf Berlin. Im Zentrum der Ereignisse findet sich Rosa wieder, deren Verlobter Paul Schulz Organisator der Schwarzen Reichswehr ist und ihren Bruder Erich tief in deren Machenschaften verwickelt.
Wie konnte es dazu kommen? Rabisch schildert einfühlsam, wie aus der lernbegierigen Tochter einer armen Weberfamilie eine junge Frau wird, die den nationalistischen Welterklärungen ihres Verlobten verfällt und die schließlich sogar die Fememorde ihres Bruders rechtfertigt. Ein Roman, der zu einer persönlichen Aufarbeitung wurde, denn die Schwarze Rosa war Birgit Rabischs geliebte Großmutter, von deren Vergangenheit sie erst nach deren Ableben erfuhr:
„Mein familiärer Abgrund liegt im Vorher, in der vermeintlich harmlosen Zeit der Weimarer Republik. Aus diesem Vorher ist das monströse Nachher erwachsen.“

Informationen zu mir, zu Die Schwarze Rosa und zu meinen anderen Büchern findet ihr auf meiner Homepage www.birgitrabisch.de

Zu dem Buch gibt es auch ein Kurzinterview als Buchtrailer und eine Videolesung

Ich freue mich auf die Diskussion mit euch. Ich werde regelmäßig anwesend sein und bin schon sehr gespannt!

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