Ein ungewöhnliches Buch
von Astrid_Miglar
Kurzmeinung: Die Ich-Perspektive hätte ich durchs ganze Buch hinweg vertragen!
Rezension
Was ich beim Lesen vermisste: eine konsequente Fortführung der Ich-Erzählperspektive.
Erzählt wird aus dem Leben der Figuren, die in den bereits herausgegebenen Romanen der Autorin die tragenden Rollen spielen. Die Vermischung von Erinnerungen, von Lebenserfahrung, von Verlusten, Freude und schwierigen Lebenssituationen machen dieses Buch zu einem Krimi, einer Dystopie, einem Roman, zur Fiktion einer Autorin …
Zwar könnte man autobiografische Züge darin erkennen, aber am Ende ist es keine Biografie, sondern ein Treffen unterschiedlicher Persönlichkeiten. Das macht die Geschichte interessant, denn die Tischgespräche mit den Gästen sind unterhaltsam und regen zum Nachdenken an. Es geht um Alltägliches, um Schwangerschaften, Politik, gesellschaftliche Rollen und Normen, Feminismus, Lebenserfahrung, Selbstironie, Krieg, Tod und Leben.
Ein ungewöhnliches Buch.
