Birgit Richter , Christian Kaut Begegnungen zwischen Frau und Mann

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Inhaltsangabe zu „Begegnungen zwischen Frau und Mann“ von Birgit Richter

Jeden Tag begegnen sich Frauen und Männer auf unterschiedliche Art und Weise. Sie treten in direkte oder indirekte Beziehung zueinander und oft beeinflussen diese Begegnungen das Leben nachhaltig. Die Autoren Birgit Richter und Christian Kaut beleuchten in ihren Erzählungen, die sie einzeln bzw. gemeinsam verfasst haben, die verschiedensten Begegnungen zwischen Frauen und Männer. Der Leser erfährt unter anderem von der entfachten Liebe zwischen Marianne und Kurt im Altersheim, der Freundschaft zwischen Silke und dem schwulen Andreas und einer erotischen Nacht zwischen Sarah und Jürgen. In zwei Erzählungen werden Begegnungen aus der Sicht der Frau bzw. des Mannes von den beiden Autoren abwechselnd beleuchtet. 14 Erzählungen über Beziehung, Freundschaft und Liebe - heiter, nachdenklich und erotisch.

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  • Rezension zu "Begegnungen zwischen Frau und Mann" von Birgit Richter

    Begegnungen zwischen Frau und Mann
    Bokmask

    Bokmask

    04. September 2008 um 11:43

    Eigene Meinung: Dies Buch habe ich mal wieder inhaliert, nach dem ich von der ersten Geschichte begeistert war, musste ich wissen wie es weiter geht mit den anderen 13 Geschichten. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nach jeder Geschichte habe ich einige Zeit innegehalten und mir meine eigenen Gedanken für die eben gerade gelesene Geschichte gemacht. In einer dieser Erzählungen habe ich meine eigenen Erfahrungen in meiner Ehe wiedergefunden. Die einzelnen Erzählungen sind flüssig geschrieben und es kommt keine Langatmigkeit drin vor. Die einzelnen Gefühle und empfindungen der Menschen kommen sehr schön zum Vorschein, Ob Glück oder Unglück, ob Freude oder Traurigkeit, Schuldgefühle oder Glückseligkeit, selbst Mutterliebe wird sehr schön beschrieben. Alle Fazetten des Lebens spiegeln sich in den Episoden wieder. Mir persönlich haben die 1. und die 12. Erzählung am besten gefallen. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen

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  • Rezension zu "Begegnungen zwischen Frau und Mann" von Birgit Richter

    Begegnungen zwischen Frau und Mann
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:29

    Manchmal sind es nur die winzigen Augenblicke, diese kurzlebigen und prägnanten Situationen im Alltag, in denen sich unser Leben entscheidend verändert. In vierzehn Erzählungen schreiben Birgit Richter und Christian Kaut, mal allein und manchmal auch gemeinsam die unterschiedlichen Begegnungen zwischen Mann und Frau nieder, um die Leser in eine Welt der Liebe, der Seitensprünge, der Verzweiflung oder des Glücks zu befördern und sie daran teilhaben zu lassen. Erfahren Sie, wie sich Christin und Dirk mit den Pseudonymen „Einsame“ und „Dingo“ im Single-Chat näher kommen, sich lieben lernen und gemeinsam nach den ersten Email-Kontakten und Telefonaten bei einem entscheidenden Treffen den Fehler begehen, die Ehe der eigentlich glücklich verheirateten Mutter durch eine erotische Affäre aufs Spiel zu setzen. Oder aber, wie sich der Womanizer und Reiseführer Hannes und die kürzlich verlassene Evelyn auf einer Skandinavienreise zwischen wissensdurstigen Rentnern und Grüppchen bildenden Mittvierzigerinnen näher kommen. In einem meist erfrischendem und teils melancholischen Schreibstil werden hier auf wenigen Buchseiten, die mit Zeichnungen untermauerten Kurzgeschichten auf erotischer, freundschaftlicher oder liebender Basis erzählt. Heitere Augenblicke wie die Tanzveranstaltung in einem Altersheim oder die Begegnung zweier Jugendfreunde, die sich nach einer Ewigkeit auf der Straße begegnen und ganz wie früher „die Geschäfte unsicher machen“ lassen ab und an bei den Lesern ein inneres Lächeln aufkeimen und so manches Mal an eigene, ähnlich erlebte Situationen denken. Erleben Sie selbst, wie ein 81jähriger Charmeur galant mit einer 78jährigen anbandelt, eine junge Frau ihre beste Freundin hintergeht, indem sie sich heimlich mit ihrem Ehemann amüsiert oder wie ein aufstrebender Banker mit einem gepflegtem Erscheinungsbild reagiert, wenn ihm in einer Kreuzberger Dönerschmiede die feurige Sauce auf das gestärkte weiße Hemd tröpfelt und die makellose Verabredung schon in Sichtweite ist. Augenblicke, die manchmal Sekunden andauern und doch wie eine Ewigkeit erscheinen. Begegnungen, die den entscheidenden Stein ins Rollen bringen oder einfach nur als „Begegnung zwischen einer x-beliebigen Frau und einem x-beliebigen Mann an einem x-beliebigen Ort“ abgetan werden, kaum Aufmerksamkeit erregen und doch im niedergeschriebenen Sinne erst interessant erscheinen. Welche Wege die Protagonisten dieser Erzählungen einsam oder gemeinsam einschlagen bleibt nicht immer geklärt und verlangt nach der Fantasie der Leserinnen und Leser. Fazit: Ein Buch, das nicht im großen Sinne vermarktet wird, und dennoch das Potenzial besitzt, weiteren Auflagen entgegen zu streben. Textauszug: „Wer mit dem Feuer spielt“ […]„Na, welches Teil soll ich nehmen?“, kicherte sie ausgelassen. Die Auswahl bestand aus einem Hauch von Nichts, einem Hauch von fast Nichts und einem Hauch von fast gar Nichts. Alle drei waren dunkelrot und transparent. Ralf war so überrascht, dass es ihm erst einmal die Sprache verschlug. Als er sich wieder gefangen hatte, forderte er Sylvia schmunzeln auf: „Du musst sie dir anhalten, wie soll ich sonst beurteilen können, welches Nichts dir am besten passt!“ Ein Geheimtipp, der sich auch einmal legere in der Mittagspause lesen lässt, da die kurzen und doch fesselnden Erzählungen keinen Tribut an die kostbare Zeit fordern. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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