Birgit Ringlein

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Der Duft von Ambra, Fränkische Backstub' und weiteren Büchern.

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Der Duft von Ambra

Der Duft von Ambra

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Erschienen am 19.02.2014
Fränkische Backstub'

Fränkische Backstub'

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Erschienen am 01.05.2016
Bratwurst

Bratwurst

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Erschienen am 01.03.2011
Zur Weihnachtszeit in Franken

Zur Weihnachtszeit in Franken

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Erschienen am 01.11.2007
Apfelkiechla und Zwiebelblootz

Apfelkiechla und Zwiebelblootz

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Erschienen am 01.05.2015
Bayerische Backstub

Bayerische Backstub

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Erschienen am 01.10.2009
Knällersubb und Brecklkließ

Knällersubb und Brecklkließ

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Erschienen am 01.02.2008

Neue Rezensionen zu Birgit Ringlein

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Rezension zu "Fränkische Backstub'" von Birgit Ringlein

Klein, aber feines Büchlein.
Cornsweetvor 3 Monaten

Das Buch beginnt mit einem Gedicht. Super leckere Rezepte, die leicht zu Hause zum nachbacken sind. Jedes Gericht ist bildlich dargestellt. Knieküchle, Faschingskrapfen, Rothenburger Schneeballen, Forchheimer Urrädla und vieles mehr. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

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Rezension zu "Fränkische Backstub'" von Birgit Ringlein

Das beste fränkische Backbuch
Sascha_Leovor 4 Jahren

Die Rezepte sind so beschrieben, dass selbst der ungeübte Bäcker keine Probleme mit dem Nachbacken hat. Auch die Zutaten hat man normalerweise vorrätig; man muss nicht erst im Fachgeschäft danach suchen. Alle bekannten fränkischen Backrezepte werden beschrieben: 
Dörra Kiegla, Faschingskrapfen, Fränkische Erdbeertorte, Rothenburger Schneeballen, Forchheimer Urrädla, Oberfränkische Krätzaweggla, Bambercher Hörnla, Stollen und Hörnlas Lebkuung. Für den, der's lieber deftig mag gibt es  Bratwursttorte, Sauerkrautkuchen oder Kartoffeldätscher.   

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Rezension zu "Der Duft von Ambra" von Birgit Ringlein

Der Duft von Ambra
Klusivor 4 Jahren

Während des dritten Kreuzugs, im Jahr 1189, müssen der jüdische Alchimist und Parfümeur Moses und seine Tochter Jezabel aus ihrer Heimatstadt Akkon fliehen. Gerade ist die schöne und kluge junge Frau dabei, ihre Gefühle Henry de Brezé gegenüber zu erkennen, dem Ritter, der sie aus ihrem brennenden Elternhaus gerettet hat, als Jezabel sich auch schon entschließen muss, ihre Heimat für immer zu verlassen, denn nicht nur der englische König ist von ihrem Wissen beeindruckt, sondern auch der Sultan möchte sie für sich gewinnen, nicht nur der edlen Duftwässer und Balsame wegen, die sie für seine Haremsdamen zaubert, sondern sein Interesse an ihr geht noch in eine ganz andere Richtung.
Mit nichts als ein paar Brocken Ambra, die Moses bei seiner Flucht retten konnte, begeben sich Vater und Tochter, in Begleitung einiger weniger Vertrauter, auf die lange, beschwerliche Reise ins Abendland.
Das Schicksal hält gefährliche Abenteuer und große Strapazen für sie bereit. Ihr erstes Ziel soll die Stadt Nürnberg sein, wo Moses’ alter Handelspartner Giselher sein Geschäft betreibt. Ihm wollen die Parfümeure eine Geschäftsverbindung vorschlagen. Jezabel hofft, dass sich der Händler darauf einlässt. Schwermütige Gedanken über die Zukunft bedrücken die junge Frau: Wo wird sie endlich eine neue Heimat finden und wird sie den Geliebten jemals wieder sehen?

Mit diesem Roman hat sich Birgit Ringlein auf ein ganz anderes Genre eingelassen, denn bisher kannte ich sie nur als Kochbuch-Autorin, die sich besonders der fränkischen Spezialitäten ihrer Heimat annimmt. Aber auch in ihrem historischen Roman geht es in gewissem Sinn um den Genuss, wenn auch diesmal nicht für den Gaumen, sondern eher für die Nase, denn die Autorin beschreibt die abenteuerlichen Erlebnisse der jungen Parfümeurin Jezabel.
Es ist eine weite und gefahrvolle Reise, auf der man als Leser die schöne Jüdin begleitet. Ihre wahre Identität muss sie häufig verbergen, denn nicht überall ist man Juden gegenüber wohlgesinnt. Man muss sich auf krasse Szenenwechsel einlassen, denn egal ob es um die brennende Stadt Akkon geht oder um die Zustände auf dem Schiff, das Jezabel und ihre Begleiter ins Abendland bringen soll, ob sie die Strapazen der Reise und die verschiedenen Eindrücke unterwegs schildert oder das üppige, bunte Leben eines Basars oder im Harem beschreibt, immer tut es die Autorin sehr intensiv und bildreich. Man spürt von Anfang bis Ende die sehr gute und gründliche Recherche, denn es fließen viele wahre Begebenheiten in die Handlung mit ein. Jezabels Erlebnisse während ihrer langen Odyssee sind vielfältig, und nicht immer ist sie unterwegs von Wohlgerüchen umgeben, ganz im Gegenteil! Aber gerade dann, wenn Birgit Ringlein die Atmosphäre im Hamam beschreibt oder wenn sie der schönen Heldin, bei ihrer Arbeit mit kostbaren, duftenden Ingredienzien, über die Schulter sieht, immer dann würde man sich wünschen, einen Hauch der wundervollen Aromen zu erschnuppern, die über der Szene schweben.
Jezabels und Henrys Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund, sondern begleitet die Handlung eher am Rande. Das Ende ist vage, dabei aber hoffnungsvoll und bietet sich direkt für eine Fortsetzung an. Dass es diese wirklich geben wird, habe ich zu meiner Freude im Nachwort über die Autorin lesen können, und ich bin schon sehr gespannt darauf, wenn es wieder heißt, Jezabel ein weiteres Stück auf ihrem fiktiven Lebensweg zu begleiten. Das möchte ich unter keinen Umständen versäumen!

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