Birgit Ringlein Der Duft von Ambra

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Ambra“ von Birgit Ringlein

Eine schöne Frau, eine gefährliche Profession, ein unbezahlbarer Duftstoff, eine zarte Liebe. Dritter Kreuzzug ins Heilige Land im Jahre 1189: Jezabel, die Tochter eines jüdischen Alchemisten, erlebt während des Kreuzzugs unter Richard Löwenherz nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern auch die Magie der ersten Liebe. Obwohl ihre ganze Leidenschaft der Herstellung edler Duftwässer und Lotionen gilt, vermag sie nicht, sich dem Charme des englischen Kreuzritters Henry de Brezé zu entziehen. Eine gefährliche Liebe, beansprucht Sultan Saladin doch nicht nur ihre Kenntnisse über die geheimnisumwitterten Stoffe Ambra und Moschus für sich selbst. Nach der Zerstörung von Akkon muss Jezabel fliehen und wird von Henry getrennt. Ihr Weg führt die junge Alchemistin übers Mittelmeer an die Küste Italiens. Mit einer kleinen Schar Vertrauter zieht sie über die Alpen bis in die Handelsstadt Nürnberg. Dort hofft sie, eine zweite Heimat zu finden und sich mit Hilfe ihres geheimen Wissens um die Herstellung kostbarsten Parfüms ein neues Leben aufzubauen. Doch auch im Reich des Stauferkönigs Heinrich VI. kann Jezabel den englischen Kreuzritter nicht vergessen. Wird es ihr gelingen, ihren Geliebten wiederzufinden? In „Der Duft von Ambra“ mischen sich Abenteuer und Leidenschaft mit den sinnlichen Düften des Orients zu einem exotischen Cocktail.

Bewegtes und fesselndes Schicksal einer jungen Jüdin, auf einer gefahrvollen Reise zwischen Orient und Okzident.

— Klusi
Klusi

Spannendes Lesevergnügen, viele interessante Details, richtig gute Unterhaltung. Empfehlenswert!

— Ichleseviel
Ichleseviel

Wer sich für Parfüm interessiert, wird dieses Buch lieben. Es enthält viel Wissenswertes über die Herstellung von Duftwasser. Empfehlenswert

— Sascha_Leo
Sascha_Leo

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  • Der Duft von Ambra

    Der Duft von Ambra
    Klusi

    Klusi

    26. May 2014 um 13:22

    Während des dritten Kreuzugs, im Jahr 1189, müssen der jüdische Alchimist und Parfümeur Moses und seine Tochter Jezabel aus ihrer Heimatstadt Akkon fliehen. Gerade ist die schöne und kluge junge Frau dabei, ihre Gefühle Henry de Brezé gegenüber zu erkennen, dem Ritter, der sie aus ihrem brennenden Elternhaus gerettet hat, als Jezabel sich auch schon entschließen muss, ihre Heimat für immer zu verlassen, denn nicht nur der englische König ist von ihrem Wissen beeindruckt, sondern auch der Sultan möchte sie für sich gewinnen, nicht nur der edlen Duftwässer und Balsame wegen, die sie für seine Haremsdamen zaubert, sondern sein Interesse an ihr geht noch in eine ganz andere Richtung. Mit nichts als ein paar Brocken Ambra, die Moses bei seiner Flucht retten konnte, begeben sich Vater und Tochter, in Begleitung einiger weniger Vertrauter, auf die lange, beschwerliche Reise ins Abendland. Das Schicksal hält gefährliche Abenteuer und große Strapazen für sie bereit. Ihr erstes Ziel soll die Stadt Nürnberg sein, wo Moses’ alter Handelspartner Giselher sein Geschäft betreibt. Ihm wollen die Parfümeure eine Geschäftsverbindung vorschlagen. Jezabel hofft, dass sich der Händler darauf einlässt. Schwermütige Gedanken über die Zukunft bedrücken die junge Frau: Wo wird sie endlich eine neue Heimat finden und wird sie den Geliebten jemals wieder sehen? Mit diesem Roman hat sich Birgit Ringlein auf ein ganz anderes Genre eingelassen, denn bisher kannte ich sie nur als Kochbuch-Autorin, die sich besonders der fränkischen Spezialitäten ihrer Heimat annimmt. Aber auch in ihrem historischen Roman geht es in gewissem Sinn um den Genuss, wenn auch diesmal nicht für den Gaumen, sondern eher für die Nase, denn die Autorin beschreibt die abenteuerlichen Erlebnisse der jungen Parfümeurin Jezabel. Es ist eine weite und gefahrvolle Reise, auf der man als Leser die schöne Jüdin begleitet. Ihre wahre Identität muss sie häufig verbergen, denn nicht überall ist man Juden gegenüber wohlgesinnt. Man muss sich auf krasse Szenenwechsel einlassen, denn egal ob es um die brennende Stadt Akkon geht oder um die Zustände auf dem Schiff, das Jezabel und ihre Begleiter ins Abendland bringen soll, ob sie die Strapazen der Reise und die verschiedenen Eindrücke unterwegs schildert oder das üppige, bunte Leben eines Basars oder im Harem beschreibt, immer tut es die Autorin sehr intensiv und bildreich. Man spürt von Anfang bis Ende die sehr gute und gründliche Recherche, denn es fließen viele wahre Begebenheiten in die Handlung mit ein. Jezabels Erlebnisse während ihrer langen Odyssee sind vielfältig, und nicht immer ist sie unterwegs von Wohlgerüchen umgeben, ganz im Gegenteil! Aber gerade dann, wenn Birgit Ringlein die Atmosphäre im Hamam beschreibt oder wenn sie der schönen Heldin, bei ihrer Arbeit mit kostbaren, duftenden Ingredienzien, über die Schulter sieht, immer dann würde man sich wünschen, einen Hauch der wundervollen Aromen zu erschnuppern, die über der Szene schweben. Jezabels und Henrys Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund, sondern begleitet die Handlung eher am Rande. Das Ende ist vage, dabei aber hoffnungsvoll und bietet sich direkt für eine Fortsetzung an. Dass es diese wirklich geben wird, habe ich zu meiner Freude im Nachwort über die Autorin lesen können, und ich bin schon sehr gespannt darauf, wenn es wieder heißt, Jezabel ein weiteres Stück auf ihrem fiktiven Lebensweg zu begleiten. Das möchte ich unter keinen Umständen versäumen!

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  • Zum Schmökern und Träumen

    Der Duft von Ambra
    Sannie38

    Sannie38

    16. April 2014 um 14:13

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich kann den unten stehenden gehässigen Kommentar gar nicht verstehen. Die Geschichte läßt sich leicht lesen und ist interessant und ich habe Vieles über die Herstellung von Parfüm im Mittelalter erfahren. Nur der Schluß hat mir nicht so gut gefallen, ich hätte gerne gewußt ob die Parfümeurin und der Ritter sich doch noch kriegen.  Dies Buch ist das richtige für ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa zum Schmökern. 

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  • hat mir nicht gefallen.....

    Der Duft von Ambra
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. March 2014 um 07:05

    Kurzbeschreibung Eine schöne Frau, eine gefährliche Profession, ein unbezahlbarer Duftstoff, eine zarte Liebe. Dritter Kreuzzug ins Heilige Land im Jahre 1189: Jezabel, die Tochter eines jüdischen Alchemisten, erlebt während des Kreuzzugs unter Richard Löwenherz nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern auch die Magie der ersten Liebe. Obwohl ihre ganze Leidenschaft der Herstellung edler Duftwässer und Lotionen gilt, vermag sie nicht, sich dem Charme des englischen Kreuzritters Henry de Brezé zu entziehen. Eine gefährliche Liebe, beansprucht Sultan Saladin doch nicht nur ihre Kenntnisse über die geheimnisumwitterten Stoffe Ambra und Moschus für sich selbst. Nach der Zerstörung von Akkon muss Jezabel fliehen und wird von Henry getrennt. Ihr Weg führt die junge Alchemistin übers Mittelmeer an die Küste Italiens. Mit einer kleinen Schar Vertrauter zieht sie über die Alpen bis in die Handelsstadt Nürnberg. Dort hofft sie, eine zweite Heimat zu finden und sich mit Hilfe ihres geheimen Wissens um die Herstellung kostbarsten Parfüms ein neues Leben aufzubauen. Doch auch im Reich des Stauferkönigs Heinrich VI. kann Jezabel den englischen Kreuzritter nicht vergessen. Wird es ihr gelingen, ihren Geliebten wiederzufinden? Meinung Also eigentlich mag ich einen historischen Roman ja schon mittendrin mal. Aber diesmal wurde ich leider nicht warm damit. Von Anfang an tat ich mich schwer, in die Geschichte hineinzufinden und es wirkte auf mich irgendwie aufgesetzt und gestellt. Schade drum, aber ich kanns nicht ändern. Die Handlung ansich war eigentlich schon ganz interessant. Ich erfuhr viel über Jezabels Leben, ihre Leidenschaft und ihre Gefühle, welche von der Autorin real rüberkamen. Ihre spätere Verliebtheit wurde mir einfach zu kurz beschrieben und es plätscherte nur so nebenbei mit. Als sie dann von ihrem Liebsten getrennt wird, erfuhr ich eine ganze Weile nichts mehr von ihm. Auf den letzten Seiten war Henry de Breze dann auf einen Schlag wieder da und es galt, Friede, Freude, Eierkuchen. Viel zu abgedroschen für meinen Geschmack. Mit den Charakteren selbst gab es für mich keine Probleme. Sie wurden von der Autorin gut dargestellt und ich konnte mich auch in sie hineinversetzen. Mir fehlten aber dann auch noch die wunderbaren Landschafts- und Ortsbeschreibungen, welche in historischen Romanen ja immer besonders hervorgehoben werden. Klar, erfuhr ich etwas darüber, mir aber nicht genug. Ein sehr großes Manko für mich waren die Einteilung des Buches. Es gab keine Kapitel, nur Abschnitte, die für meinen Geschmack viel zu lang waren. Dadurch zog sich das Taschenbuch noch mehr in die Länge. Der Schreibstil war zäh zu lesen, ich tat mich richtig schwer und dies stumpfte deshalb auch meinen Lesefluß etwas ab. Cover Das Cover finde ich für einen Mittelalterroman ganz ok. Man sieht darauf Jezabel, wie sie an einer Rose riecht. Um unteren Teil des Covers ist ein Schiff mit Besatzung abgedruckt. Titel und Cover passen sehr gut zum Buchinhalt. Fazit „Der Duft von Ambra“ konnte mich leider nicht überzeugen. Mir fehlten Spannung und die Abenteuerlust eines solchen Buches. Von der Grundidee, mit Düften zu arbeiten, war ich schon begeistert, aber leider konnte dies nicht nach meinem Geschmack umgesetzt werden. Da wäre noch viel mehr drin gewesen. Leider bekommt es daher auch nur 1 von 5 Sternen und keine Leseempfehlung.

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