Birgit Schlieper Angstspiel

(73)

Lovelybooks Bewertung

  • 81 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 8 Rezensionen
(14)
(18)
(32)
(7)
(2)

Inhaltsangabe zu „Angstspiel“ von Birgit Schlieper

Lebhaftes Chatting, tödliches Stalking Es beginnt ganz harmlos: Linda lernt einen Typen im Schüler-Chatroom kennen – höflich, unaufdringlich, angenehm. Natürlich verrät Linda ihm nicht ihre privaten Daten, schließlich ist sie nicht blöd. Doch sie hat die Heimtücke des Unbekannten unterschätzt: Lästige Emails und kitschige Blumenbotschaften gipfeln in einer gehässigen Schmierkampagne. Linda fühlt sich beobachtet, verfolgt, wird fast verrückt vor Angst. Und der Stalker lässt nicht locker – im Gegenteil: Er befindet sich in tödlicher Nähe …

spannend bis zum Schluß, im letzten Drittel hatte ich den Täter - aber das Motiv blieb bis zum Schluß ein Rätsel

— Pinzessin
Pinzessin

3,5Sterne. Anfangs hat der Schreibstil mich etwas enttäuscht, wurde aber besser und baute Spannung auf,obwohl das Ende durchsichtig war.

— Melvadja
Melvadja

Muss man nicht unbedingt gelesen haben, aber die Geschichte ist nicht schlecht.

— isabell_xo
isabell_xo

Guter und spanneder Thriller

— australiensurfergirl
australiensurfergirl

Einfach und schnell zu lesen, hat aber keinen großen Eindruck hinterlassen.

— Wicked
Wicked

zwar spannend aber es zieht einen nicht so in die Geschichte rein und könnte noch angsteinflössender sein-

— blackgold48
blackgold48

Stöbern in Jugendbücher

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

WOW! Was für eine geniale Mischung aus Spannung, Gefühlen,Kampf und Fantasy -ich bin vollkommen gflasht! Band 2 schlägt den ersten um längen

love_books92

The Hate U Give

5 Sterne! Das Buch ist ergreifend, witzig, sehr sehr emotional und v. a. leider immer noch aktuell. Rassismus ist immer noch ein Thema.

sommerstuermisch

Ein Kuss aus Sternenstaub

Ein tolles Buch, welches ein in den Bann zieht und nicht mehr los lässt.

Stone10

Moon Chosen

Interessante postapokalyptische Szenerie, die leider erzählerisch und sprachlich hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Aber schönes Cover.

Marapaya

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Ein sehr gelungener Abschluss einer genialen Reihe! Unbedingt lesen!

dreamsbooksandfantasy

Morgen lieb ich dich für immer

Emotional, mitreißend & fesselnd! Von Jennifer armentrout nicht anders zu erwarten!

Keksx92

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Stalking vom Feinsten

    Angstspiel
    merle81

    merle81

    03. February 2014 um 18:59

    Linda wird gestalkt. Vermeintlich von ihrem Online Flirt. Doch irgendwann stellt sich heraus das es diueser gar nicht ist. Noch unheimlicher. Immer merkwürdigere Dinge passieren Linda. Seien es Fotos von ihr im Internet, geheimnisvolle Atacken in der Schule oder gar bei ihr zuhause. Linda kann sich niemandem wirklicjh anvertrauen. Ihre Freundin Julchen nimmt sie nicht wirklich ernst mit ihrer Problematik. Als dann im Internet Attacken gegen ihre Mitschüler und Lehrer auftauchen die vermeintlich von ihr stammen wird sie weiterhin isoliert. Und dann wird auch noch ein Dunkles Geheimnis gelüftet. Wer steckt hinter dieser Subtilen Zertörung von Linda? Packender Thriller, genial geschrieben und jede einzelne Seite des Lesens wert

    Mehr
  • "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    dieChaosqueen

    dieChaosqueen

    22. September 2013 um 15:17

    Cover: Zu allererst muss ich sagen, dass ich es nicht schaffe länger auf das Cover zu gucken. Die Pünktchen lösen in mir doch immer wieder eine Unruhe aus, vermutlich die Unruhe, die die Protagonistin des Buches auch verspürt. Die Clowns Puppe ist angst einflößend, trotz des Grinsen im Gesicht. Der Titel des Buches schafft es sicherlich nur heraus zustechen, weil er in zwei verschiedene Farben eingeteilt wurde. Alles in allem finde ich das Cover aber ganz okay, auch wenn es nicht zur Geschichte direkt passt, oder man keine Verbindung herstellen kann. Meine Meinung: Da ich das Thema Internet stalking interessant finde & es doch immer wieder präsent ist, habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich hatte es vor einem Jahr schon einmal begonnen zu lesen & es dann doch wieder weggelegt. Nun habe ich es wieder hervor gekramt & durchgelesen. So ganz wohl ist einem beim Lesen des Buches wirklich nicht. Was Linda da alles mitmachen muss ist wirklich schon sehr viel, vielleicht schon ein bisschen zuviel wie ich finde. Immer wieder hätte ich gerne mit Linda gesprochen, nein, ich hätte sie am liebsten wach gerüttelt, dass sie sich doch endlich ihren Eltern anvertrauen soll, oder zur Polizei gehen soll. Sehr früh hatte ich schon den richtigen als Täter im Visier, das er sich nachher auch als Täter herausstellt hätte ich aber nicht gedacht. Auch wenn ich früh den Täter raus hatte, war es doch ein sehr überraschendes Ende. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit dem was ich zum Schluss zu lesen bekam. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm & ließ sich gut lesen. Ich habe mich aber doch des öfteren dabei ertappt wie ich ganze Passagen nur so überflogen habe. Zum Teil fand ich das Buch doch sehr langatmig. Außerdem waren mir persönlich die Kapitel zu lang. Das hindert mich meist daran ein Buch schnell durchlesen zu können. Fazit: Es ist ein gutes Buch, mit einer guten Story. Ich denke schon, dass es den Ein oder Anderen Jugendlichen zum Nachdenken anregt, was er so im Internet von sich Preis gibt. Aufgrund der Story bekommt das Buch von mit eine Leseempfehlung! Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2012 um 13:10

    Cover: Obwohl das Cover sehr, sehr schlicht gehalten ist, finde ich es unglaublich gruselig. Erst einmal die Schwarz-weiß-Gestaltung mit den Punkten und dann dieses Clownsgesicht, was einen aus seinen toten Augen anstarrt. Für mich passt das Cover einfach nur absolut perfekt zum Inhalt des Buches, weil es genau das Gefühl des Verfolgtseins vermittelt. Meinung: Ich lese eigentlich weder Krimis, noch Thriller wirklich gern. Aber die Thematik in diesem Buch finde ich interessant und wollte wissen, wie die Autorin es darstellt. Internetchats und damit verbundenes Stalking sind aktuelle Themen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, denn so etwas kann jedem passieren, egal wie viel man von sich preisgibt oder auch nicht. Linda ist ein typischer Teenager, der viel mit den Problemen der Pubertät zu kämpfen hat. Sie fühlt sich in ihrer eigenen Haut manchmal nicht so wohl, hat nicht unglaublich viele Freunde und sieht auch nicht herausragend aus. Dazu kommt, dass sie meist im Schatten ihrer Zwillingsschwester steht, die ihr scheinbar alles vorzumachen scheint. Deshalb flüchtet Linda sich in den Chatroom, weil es ihr dort leichter fällt, mit Menschen in Kontakt zu treten. Außerdem sind hier viele Mitschüler von ihr online, was sollte da also groß passieren? Immer öfter und länger beginnt Linda mit einem User zu chatten, der unter dem Namen „Katkus“ online ist. Sie teilt mit ihm ihre tiefsten Gedanken und Wünsche und erzählt, wie einsam und leer sie sich manchmal fühlt. Zu ihrer großen Überraschung stößt sie bei Kaktus auf Verständnis. Obwohl Linda weiß, wie die Spielregeln funktionieren, gibt sie ihm ihren realen Namen und ihre Handynummer preis. Ab da hat Linda keine ruhige Minute mehr. Sie wird gestalkt. Terrorisierende Anrufe sind erst der Anfang. Fotos von Linda am Strand, oben ohne und immer wieder Nachrichten per Post oder als Schmiererei an ihrer Fensterscheibe. Linda ist nervlich am Ende. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch wirklich zu Ende lesen wollte. Der Schreibstil ist absolut gewöhnungsbedürftig. Erst nach 100 Seiten konnte ich sagen, dass ich ihn angenommen hatte und dann auch fand, dass er ganz gut zur Handlung passte. Dennoch werde ich davon nicht wirklich ein Fan werden. Manchmal waren mir die Formulierungen, die Linda benutzt, etwas zu hart und zu verletzend, obwohl das nicht immer so gemeint war. Ob das auf ihre absolut schreckliche Situationen zurückzuführen ist, weiß ich nicht genau, aber damit muss man sich arrangieren, ansonsten wird man mit dem Buch nicht viel Freude haben. Es wurden viele umgangssprachliche Ausdrücke benutzt, die für mich ein wenig zu übertrieben waren und etwas krampfhaft jugendlich gewirkt haben, aber eigentlich nur lächerlich waren. Zumindest kenn ich in meinem Umfeld niemanden, der so redet. Der Einstieg war für mich etwas verwirrend, weil man schon von Anfang an mitten in die bestehende Problematik reingeworfen wird und Linda erst im Rückblick erzählt, wie Kaktus angefangen hat, sie zu stalken. Das fand ich etwas unglücklich, weil ich als Leser gern live dabei gewesen wäre. Denn der auslösende Moment, der alles weitere nach sich zieht, ist dadurch nur kurz und knapp gehalten. Dennoch erfährt man umso mehr, wie tief der Stalker in Lindas Leben einzudringen versucht. Ich fand beeindruckend, welche Methoden sich die Autorin hier ausgedacht hat, um aufzuzeigen, wie sehr Linda immer mehr in sich zurückkriecht, sich von ihrem Umfeld abschottet und immer mehr darüber nachdenkt, wie sie solchen Situationen aus dem Weg gehen kann. Ab und an greift sie damit auch zu heftigen Mitteln, die ihrem Körper schaden, einfach nur um ein paar Stunden sicher zu sein und sich in ihrem Zimmer verkriechen zu können. Lindas Entwicklung, die Darstellung ihrer Psyche und auch das Gefühl des Verfolgtwerdens werden sehr gut und realistisch dargestellt, was bei so einem Roman für mich sehr wichtig war. Ansonsten wäre das komplette Gerüst für mich unwichtig geworden. Als Leser leidet man mit und ich habe gemerkt, dass ich selber stärkeres Herzklopfen hatte und innerlich ziemlich aufgewühlt war, wenn ich das Buch aus der Hand legen musste. Die Atmosphäre nimmt einen sofort gefangen und man wünscht Linda einfach nur, dass dieser Terror aufhört und sie endlich herausfinden kann, wer hinter diesen grausamen Übergriffen steckt. Etwas nervig fand ich, dass Linda sich nicht einmal ihrer Zwillingsschwester Luise anvertraut hat. Sie sucht Hilfe bei ihrer Freundin Julchen, die jedoch nur damit beschäftigt ist, Linda aus ihrem Schneckenhaus zu holen und sie unter die Leute zu bringen. Ich weiß nicht, ob man in so einer Situation wirklich so denkt, aber ich glaube, dass viele ab einem gewissen Punkt schon längst zur Polizei gegangen wären oder sich anderweitig Hilfe gesucht hätten. Der Leidensdruck ist einfach viel zu groß, als dass man das unbedingt unnötig in die Länge ziehen muss. Das habe ich nicht so ganz nachvollziehen können. Fast am Ende des Buches zieht der Stalker sein Ass aus dem Ärmel und Lindas Leben droht mit einem Schlag komplett in die Brüche zu gehen. Diesen Wendepunkt hätte ich niemals erwartet und dass die Thematik des Stalkens noch ganz andere Probleme berührt, hätte ich nicht gedacht. Das fand ich überraschend und gut gelöst. Dadurch hat der Stalker für mich auch mehr Motive gehabt, weswegen er Linda verfolgte und die Auflösung fand ich sehr spannend und auch sehr abartig und krank. Aber dazu sage ich nichts weiter. Es gibt in diesem Buch eine Handvoll Verdächtige, die als Lindas Stalker in Frage kommen. Nur leider gibt es eine Passage, an der die Autorin (meiner Meinung nach zu früh) einen Hinweis zu viel gibt, weswegen man schon relativ früh erahnen kann, wer dahinter steckt. Auch wenn ich mir nicht 100%ig sicher war, fand ich das ein wenig schade. Dennoch: warum der Stalker das tut, ist weiterhin offen und die Auflösung treibt einen an, das Buch trotzdem zu Ende zu lesen. Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen, auch wenn Julchen mir ab und an ein wenig zu oberflächlich war. Da man alles aus Lindas Sicht geschildert bekommt, werden einen Charakteren Stempel aufgedrückt, die ich manchmal nicht so passend fand. Ihre Eltern bemühen sich sehr um sie, doch Linda weist jede Zuwendung mit einem Handschlag zurück und stellt es als Heuchelei dar, was ich nicht immer so nachvollziehen konnte. Die meisten Personen werden durch ihre Sicht negativ dargestellt, was ich nicht immer fair fand. Auch zum Ende ist sie gerade zu ihrer Zwillingsschwester ziemlich gemein und boshaft, was ich nicht nachvollziehen konnte. Linda ist ein recht eigenwilliger Hauptcharakter, den sicherlich nicht jeder mögen wird. Fazit: Ein Thriller, der durch eine aktuelle Thematik auf jeden Fall zu überzeugen weiß. Solche Themen sind für jeden, der Zugang zum Internet hat und ein Handy besitzt aktuell und gerade der Einbezug der Medien macht das Ganze noch realistischer. Der Spannungsaufbau und auch die Auflösung können den Leser mitreißen und in seinen Bann ziehen, auch wenn man früh erahnen kann, wer der Täter ist. Dennoch reißt das Buch einen durch die atemlose Atmosphäre mit und auch wenn manche Charaktere ein wenig an ihren Manieren arbeiten sollten, fiebert man dennoch mit ihnen mit. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für diese Thematik interessiert.

    Mehr
  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    Buchkuss

    Buchkuss

    23. November 2012 um 19:55

    Cover: Mir gefällt das Cover, obwohl es nichts mit dem Inhalt des Buches zutun hat. Es ist doch gruselig, wenn man länger drauf schaut und die Clownspuppe sieht. Kritik: Ich habe mir das Buch nur wegen dem Cover gekauft und weil ich mal was anderes lesen wollte. Da der Klappentext viel über das Buch preisgibt will ich euch nicht mehr verraten. Das Buch wird von Lindas Sicht erzählt du weist deswegen in einer eher jugendlichen Sprache geschrieben. Durch diese Schreibweiße sind die Texte sehr frech aber auch nachdenklich, wenn sie in ihre inneren Monologe vertieft ist. Es wird immer Spannender und wenn man denkt alles ist wieder gut kommt der nächste Schock. Dies hält das Buch sehr spannend. Man kann sich leicht in Linda hineinversetzen was es auch leicht macht das Buch zu lesen. Obwohl mich das Buch zum Nachdenken brachte denke ich nicht, dass es sich in mein Gedächtnis verankert. Fazit: Dies ist ein sehr gutes Buch für zwischendurch und mal etwas anderes. Ich gebe dem Buch 3 Punkte, da es leicht zu lesen war aber spannend.

    Mehr
  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    WarriorCat

    WarriorCat

    11. July 2012 um 10:58

    Das Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben.
    Man fühlt sofort mit Linda und ihrer Angst und an vielen Stellen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist leicht zu lesen und nicht der allzu schlimme Thriller, aber trotzdem hatte ich manchmal Gänsehaut.
    Also ich kann es zum lesen weiterempfehlen

  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    loka123

    loka123

    01. November 2011 um 12:58

    Spannend und realistisch ist der Weg von Linda – in einem Chaos aus Verwirrungen. Als am Ende der Täter herauskommt, der hinter allem steckt, ist man überrascht und seine Hintergründe sind etwas komisch, dennoch ist die Geschichte noch OK: es gibt aber bessere (cbt-) Thriller.

    3 von 5 Punkten – Note 3-4

  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    29. October 2011 um 18:27

    Luise und Linda Die "Zwillingsschwestern" Luise und Linda wohnen zu Hause bei den Eltern, während Luise schon eine Ausbildung absolviert, bereitet sich Linda auf das Abitur vor. Allerdings fühlt sich Linda manchmal ein wenig alleine, denn bisher hat sie ihren schulischen Weg immer mit Luise an der Seite bestritten. Jetzt an der neuen Schule hat Linda allerdings nur geringe Findungsschwierigkeiten, denn die Mitschülerin Julchen führt sie gleich in den Chat ein, welchen alle an der Schule nutzen. Wenn Linda sonst schon nicht so bei den ganzen Themen der Mitschüler mitreden kann, so bleibt sie dann dich mit dem Chat über alles informiert und kann dann wenigstens erahnen, worum bzw. worüber gesprochen wird. So entgeht sie auch den gewissen Blicken, die einem zugeworfen sind, wenn man sich in manchen Bereichen nicht auskennt. . Linda chattet munter vor sich hin und lernt in der Tat dort auch jemanden kennen, zu dem sie schnell etwas Vertrauen fasst – genauer gesagt eine verwandte Seele findet. Sie intensiviert den Kontakt mit Kaktus (ihrem Chatpartner) … doch dann meldet sich Kaktus nicht mehr, Linda grübelt, ob sie ihn vielleicht verschreckt hat …. Kurz nach den Sommerferien erfährt Linda Angriffe auf ihre Person. So kursieren Fotos von ihr, wo sie einst in einem Bikini am Strand steht, nur die Fotos, die da im Internet kursieren sind ein wenig aufgehübscht: Linda im Bikinihöschen mit mächtigem Busen – eine Fotomontage … Linda ist entsetzt, doch es geht munter weiter: Am Fenster befinden sich aufgemalte Herzchen als Zeichen, dass der Unbekannte weiß wo Linda wohnt. Auf einigen Seiten im Internet tauchen Statements zu ihrer Schule auf – geschrieben unter Lindas Pseudonym. Besonders perfide: Man hat Linda auf einschlägigen Sexseiten angemeldet unter Angabe von ihrer Handynummer. Linda verschließt sich immer mehr … selbst als der Hund ihrer Freundin Julchen vergiftet wird, ist Linda immer noch nicht bereit sich jemand anderem anzuvertrauen als Julchen, welche dann auch eine Initiative ergreift, um Linda aus ihrer angstvollen Stalker-Starre heraus zu holen … wird Sie Erfolgt haben? Und vor allem wird Linda endlich die Begleiterscheinung ihres Umfeldes ablegen können, das sie einen psychologischen Knacks hat, was alle glauben, nachdem Linda aufgemalte Herzchen am Fenster mit der blanken Faust entfernen wollte, sich dabei den Arm aufschneidet und viel Blut verliert? Meinung / Kritik Meiner Meinung nach gibt es nur wenige Jugendbücher, die man auch als Erwachsener noch lesen kann. Mir ergeht es meist so, dass ich mich dabei langweile und auch denke, wo manch ein Jugendbuch denn noch ein Selbiges sein soll. Manchmal komme ich dabei doch arg ins grübeln – haben sich die Jugendbücher in den letzten 20 Jahren doch massiv verändert, ob immer zum positiven sei einfach mal dahin gestellt … warum haben sich Jugendbücher verändert? Tja, es leben die neue mediale Welt, die manchmal Ausmaße annimmt, das man mit den Ohren schlackert, vieles ist m.M. nach einfach nur Blödsinn und irgendwie ansatzweise auch Jugend gefährdend, vor allem wenn man Vergleiche mit dem "Real Life" auf der Straße zieht… bedenklich … aber egal, hier soll es um das Buch gehen. . So vom Handlungsansatz war ich ja begeistert, auch wenn ich ihm Nachhinein nicht das Gefühl loswerde, dass das Buch auch irgendwo mittendrin angefangen haben könnte. Mag vielleicht Empfindungssache sein – ich hatte anfangs ein wenig Findungsprobleme: so musste ich erst einmal die Personen sortieren, sowie auch gleich einen Handlungs-Höhepunkt verarbeiten, der mir erst einmal nicht wirklich in die Handlung passen wollte, aber nach einer kurzen Lesezeit ging es dann. Ich denke mal, hier kann ein Kind / Jugendlicher schon vielleicht geringe Probleme bekommen und vielleicht auch die Lust verlieren, denn wenn man nicht genau und aufmerksam liest, kann man schnell ins "schleudern" kommen. Betrachte ich die Handlung mal alleine auch in Hinsicht auf das Ende, dann hätte ich schon gedacht – Anbetracht dessen, dass es sich um ein Jugendbuch zu einem ernst zu nehmenden Thema [Gefahren im Internet sowie sorgloser Umgang mit persönlichen Angaben] – das hier ein wenig dem Grundgedanken – eben dem sorglosen Umgang mit persönlichen Angaben im Internet - entgegen gewirkt werden würde: Wie oft hat man es schon gelesen / gehört, dass Kinder im Internet Abos abgeschlossen haben, oder auch soviel von sich erzählt haben, dass ihnen aufgelauert wurde, und die Kinder dann nicht mehr gesehen wurden, weil sich irgendein Perversling an ihnen vergangen und das Kind dann tot verscharrt hat. Und genau an diesem Punkt – ohne nun zu viel vom Buchinhalt zu verraten – hätte ich mir einen gegensteuernden Ansatz bzw. eine intensivere Ausarbeitung gewünscht, sprich das der jugendliche Leser einen Gedankenansatz bekommt, um über sein Tun und Handeln in den Welten des Cyberspace nachzudenken. Leider kommt genau dieser Aspekt nicht so wirklich herüber . Dieses liegt auch ein wenig an den Charakteren , welche zwar gut und doch recht realistisch dargestellt sind, aber dann doch sehr naiv wirken. Zwar werden hier auch die Ängste dargestellt, aber eben die realistische Zwischenmenschlichkeit doch sehr schleifen gelassen, statt ein wenig pädagogisch zu wirken. Denn das ist ja meiner Meinung nach schon der Sinn eines Jugendbuches , welches solch ein wichtiges Thema als Handlung inne hat. Dem Leser auf ernst zu nehmende aber doch spielerische Weise ein wenig gesunden Menschenverstand einzuhauchen, um eben nicht Gefahr zu laufen, viel preis zugeben und dann eventuell verschleppt zu werden…. Man weiß ja nie , wer sich alles so im Internet herum treibt. Ok, hier sind auch die Eltern ein wenig gefragt, in dem sie selber schauen was ihr Zögling so im Internet treibt. Man kann sich da ja auch mit Kindgerechter Software behelfen… klar lässt sich das nicht immer vermeiden, dass die lieben Kinder auch mal alleine im Netz sind … . … doch ich schweife ab… was ich zum Ausdruck bringen will, ich hatte mir doch ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Vom inhaltlichen – gerade zum Schluss des Buches - her keimt schnell der Gedanke auf, dass fremde Chatpartner gar nicht sooo Schlimm sind, und genau das finde ich ein wenig schade. Auch wenn man wohl in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung sein kann, aber ich gestehe, das Ende hat mir nicht wirklich gefallen – um die Worte von einer Freundin zu nehmen, weil ich die einfach treffend finde: zu happylich. Auch im Gesamten – also Handlung im Zusammenspiel mit den Charakteren – ein wenig zu kühn, wenn auch wie schon erwähnt ansatzweise recht treffend, aber eben nicht passend zum Ende geführt. . Bleibt nicht mehr viel über zu erwähnen: lediglich Unterhaltungswert in Form von Spannung und der berüchtigte Punkt Schreibstil . Nun gut, der Unterhaltungswert ist nicht so hoch, wie man es von einem angepriesenen Thriller erwartet, aber es ist durchaus eine durchgehende Spannung vorhanden, auch wenn diese manchmal gewaltig abflacht, weil der Schreibstil dann doch für massive Längen sorgt, bedingt durch exzessives durch kauen mancher Handlungspassagen. Manchmal habe ich mich auch ein wenig bei der Wortwahl gewundert, denn ich könnte mir vorstellen, dass manch Jugendlicher eben nicht in der Lage ist - manch für uns Erwachsenen - einfachen Wortgebrauch umzusetzen, weil eben keine neumodischen Ausdrücke wie Alder, Digger etc verwendet wurden. Manchmal wäre es durchaus angebracht gewesen … um eben den Jugendlichen bei der Leselaune zu halten. . Lange habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie das auffällige Cover einen Bezug zum Buch bekommen könnte, so wirklich will mir da kein Einklang gelingen, aber irgendwie wirkt das Buch eben aufgrund seines Covers anziehend und Jugendfreundlich… irgendwie… so ganz klar bin ich mir da noch nicht. . Bleibt schlussendlich… … zu sagen, dass Angstspiel einen guten Ansatz bietet, aber leider nicht durchgängig ernst und spielerisch zugleich bleibt. Manches wirkt über konstruiert und einfach auch zu bescheiden in puncto der berechtigten Ernsthaftigkeit …so einfach ist das Leben nun dann doch nicht. Auch von der seitens des Verlags vorgegebenen Altersempfehlung bin ich nicht so ganz begeistert, ich denke mal 14 Jahre ist die unterste Grenze, eher tendiere ich zu einem Lesealter ab ca. 15 Jahren sowie einem verständnisvollen Gespräch nach dem Lesen zwischen Eltern und Kind, um vielleicht zu erkennen, ob die indirekte oder vielmehr die Botschaft des Buches angekommen ist. . Von der Bewertung her, kann ich mich auf knappe 3 Sterne einlassen, die Kritikpunkte hatte ich im Bericht ja schon erwähnt, muss ich an dieser Stelle also nicht noch mal wiederholen. Eine bedingte Empfehlung gebe ich dennoch, für Jugendliche wie auch Erwachsene.

    Mehr
  • Rezension zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

    Angstspiel
    Katleah

    Katleah

    21. February 2011 um 19:55

    Seit Luise ihre Ausbildung macht und Linda nun ohne ihre Zwillingsschwester das Abitur macht, fühlt sie sich allein. Immer war Luise an ihrer Seite und auf einmal soll sie alleine durchs Leben gehen? An der neuen Schule wird Linda sofort von einer Mitschülerin, Julchen, eingeführt, unter anderem auch in einen Chat, in dem hauptsächlich Leute aus ihrer Schule und Umgebung angemeldet sind. Linda gefällt das; so kann sie mitreden, wenn sie es will, wird nicht angeschaut, wenn sie redet oder schaut einfach nur zu. Eines Tages trifft sie im Chat auf Kaktus und findet in ihm eine verwandte Seele. Er scheint genau wie sie zu denken! Trifft mit Worten ihr Herz, scheint sie zu verstehen und sie versteht ihn. Doch auf einmal meldet er sich nicht mehr. Hat sie ihn verschreckt? Kurz danach beginnen die Angriffe gegen ihre Persönlichkeit. Fotos vom letzten Sommerurlaub, sie nur im Bikini, werden so bearbeitet, dass sie nackt darauf zu sehen ist – mit einer Monsteroberweite. Angehauchte Herzen auf ihrem Fenster, um ihr zu verdeutlichen, wie gut er sie kennt – und wo sie wohnt. Statements – unter ihrem Namen – gegen ihre Mitschüler und Lehrer. Die manipulierten Bilder auf Sexwebsiten mit ihrer Handynummer. Julchens Hund, der vergiftet wird, ein Eindringling in der Wohnung ihres Großvaters. Der Stalker macht sie wahnsinnig und Linda geht felsenfest davon aus, dass es sich um „Kaktus“ aus dem Chat handelt. Erzählen tut sie niemanden was davon – niemanden aus ihrer Familie, denn die würden ihr nicht glauben oder ihr sagen, sie soll sich nicht so anstellen. Nur Julchen weiß Bescheid und mit ihr zusammen versucht Linda hinter die Person zukommen, die sie nervlich zu fertig macht ... Und Julchen findet heraus, dass es sich bei Lindas Stalker keineswegs um „Kaktus“ handelt. Plötzlich steht Linda einer unbekannten Variabel gegenüber, die viel angsteinflössener ist, als wenn es „Kaktus“ gewesen wäre. Birgit Schlieper wurde 1968 in wurde in Iserlohn geboren. Sie studierte Amerikanistik, Romanistik und Anglistik, hat dies aber abgebrochen und nahm das Angebot eines Zeitungsvolontariat an. Derzeit arbeitet sie als Kulturredakteurin und Autorin. „Angstspiel“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, dass nicht sehr viel Vertrauen in sich selbst hat. Der Schreibstil ist flüssig und eindrucksvoll, der Inhalt gut nachvollziehbar. Auch baut sie Spannungen an den richtigen Stellen auf, was den Leser dazu bewegt, immer weiter lesen zu wollen. Mir hat das Buch gefallen, weil ich das Thema ganz interessant finde. Und es ist mal eine andere Sichtweise, dass es nicht langfristig jemand aus dem Internet ist, den man nicht kennt, sondern jemand aus der unmittelbaren Umgebung. Der Sprung zwischen „‚Kaktus‘ ist es nicht“ und „es ist jemand anderes“ ist sehr eindrucksvoll und Lindas erstes Erleichterung bis hin zu der puren, noch größeren, Angst beeindruckend. Ein Buch, dass ich Jüngeren empfehlen würde – denn auch wenn die Gefahr nicht immer von außen kommt, sollte man trotzdem darauf achten, was man von sich preis gibt.

    Mehr