Birgit Schlieper Trau. Mir. Nicht.

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Inhaltsangabe zu „Trau. Mir. Nicht.“ von Birgit Schlieper

Mia ist seltsam fasziniert von der neuen Mitschülerin. Diese Konstanze hat so etwas Cooles, Unnahbares an sich. Umso mehr fühlt Mia sich geschmeichelt, als die Neue ausgerechnet um ihre Freundschaft buhlt. Konstanze besucht Mia, nimmt sie mit zu hippen Events und sorgt ganz unmerklich dafür, dass Mia sich von ihren Freundinnen entfernt, nicht mehr regelmäßig zu ihrem geliebten Hockeytraining geht und Abstand von ihren Eltern gewinnt. Dass viele Kontakte wegbrechen, macht Mia nichts aus, sie hat ja Konstanze! Als diese durch eine Intrige auch noch Mia und ihren Freund Lucca auseinanderbringt, wird es einsam um das Mädchen. Jetzt hat Mia nur noch Konstanze. Und ihren Bruder. Aber genau auf den hat Konstanze es abgesehen ...

Ein PARADEBEISPIEL dafür, dass man sich nicht von Klappentexten, Klischees und altbekannten Ideen abschrecken lassen sollte.

— inflagrantibooks
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Ein tolles Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern von pubertierenden Ungeheuern.

— buchbaron69
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Ein tolles Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern von pubertierenden Ungeheuern.

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— Myrcella
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  • Trau. Mir. Nicht.

    Trau. Mir. Nicht.
    minimii

    minimii

    10. October 2016 um 13:07

    Ich bin durch das Cover auf das Buch gestoßen und muss dazu mal sagen, dass ich das Cover klasse finde. Die Geschichte finde ich auch super und faszinierend, wie Konstanze es geschafft hat, Mia von ihren Freunden und der Familie abzukoppeln. Ich glaube, es ist auch gar nicht so unrealistisch, dass man als Teenie so naiv, wie Mia ist. Leider kann ich dem Buch keine ganze 5 Punkte geben, weil ich irgendwie mehr vom Höhepunkt erwartet habe. Ich mein klar, kann man keine 10 Seiten Höhepunkt schreiben aber ich hab durch die ganzen In­sze­nie­rungen von Konstanze, mehr erhofft aber leider fand ich den Höhepunkt, dann etwas enttäuschend. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen :)

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  • Klappentext: Halt.Die.KLAPPE!

    Trau. Mir. Nicht.
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    21. August 2015 um 12:04

    Klappentext: Halt.Die.KLAPPE! Wirklich! Es ist eh schon nicht förderlich fürs Buch, wenn es SO OFFENSICHTLICHE Klischees bedient und da brauchst gerade DU nicht noch diese Offensichtlichkeit mit einem ausführlich beschriebenen Text hinterm Buch zu bewerben! Hättest doch gleich noch ne Reklametafel mieten und das Ende verraten können!!! So! Das musste raus. Irgendwie hat mich das ja nicht abschrecken können, da ich ja offen für Klischees bin und diesen Hoffnungsschimmer mit mir rumtrage, doch noch überrascht zu werden. Wurde dieser schwache Hoffnungsschimmer ausgelöscht oder angeheizt? Die geheimnisvolle, neue Mitschülerin. Die, die eigentlich einen total fiesen alles mit sich reißenden Racheplan hat und jeden und alles vernichten will. Kennen wir alles schon. Wo bleibt da also die Spannung? Das Zittern und nervös werden vor dem, was da noch alles kommen mag? Das Rätseln, ob es so ist wie es ist? WO KANN ICH DAS BEI EINEM BUCH WIE DIESEM HIER FINDEN, WENN ALLES GLEICH SO OFFENSICHTLICH DARGESTELLT WIRD?!?!?! Das war's jetzt mal an Aufregung und ab geht's zum Inhalt (Den Klappentext aber weiterhin böse anstarr!!): Konstanze (Bösewichtin!! Falls das noch nicht offensichtlich genug ^^ von KT verraten wird und ab den ersten Seiten und überhaupt von jedem und allem) hier hat einen an der Waffel und Mia, unsere unschuldige Hauptprota, ist das perfekte Opfer für sie. Denn wie es damals mit dem Apfel bei der guten unschuldigen Eva war, so war Mias Schlange, Konstanze, genauso gerissen und schafft es wirklich hervorragend, Mia nach und nach aus ihrem Leben wegzulocken und sie zum sündigen zu bewegen. Dabei hat Konstanze eigentlich so vieles und ist dennoch leer…ich denke, hier wird viel auf die Psyche eines Menschen eingegangen, und das viel mehr auf die Show don't tell-Weise. Denn durch Konstanzes Aktionen, das Beobachten von Mia und dem Verändern ihres Umfeldes, dass zeigte so viel mehr auf, als oberflächliches „intrigieren“. Ich fand gerade die Veränderung und wie Mia auf einmal über alles dachte, dank Konstanzes indirekten/direkten Einfluss, spannend faszinierend. Klar, ich hab mir besonders am Anfang gedacht, wie offensichtlich seltsam das alles ist und das Mia zu dumm zu sein scheint, dass richtig wahrzunehmen. Aber Mia hier ist eine „harmlose“ Teenagerin, die jeder mag, die so aufgewachsen ist, als wäre alles halb so schlimm…die auf der Suche nach sich selbst ist und nicht weiß, was sie wirklich vom Leben will. Gefundenes fressen für Konstanze, die ihr alles nehmen will, so, wie ihr alles genommen wurde. Ich habe lange überlegt, was das Buch eigentlich aussagen will. Es ging meiner Meinung nach NIE darum, wieso Konstanze Rache nehmen will. Denn das wieso und wie wird einen schon in den ersten Seiten vor die Tür gelegt. Also, was könnte es dann sonst sein? Sicherlich nicht die Charaktere, denn die waren eher so naja. Leicht, Jugendlich, oberflächlich. Zu des Buches Entschuldigung: man merkt, dass dieser „Thriller“ doch sehr auf Jugendliche zugeschnitten wurde, was nicht tragisch war, aber es hätte weitaus „heftiger“ werden können. Also passte alles so bei den Charakteren, wie es war. (Meine großen Ansprüche artig zurückstelle und dem Buch nicht die Schuld dran geb, wenn es mir keine schmerzliche Tiefe geben wollte/musste. ^^) Was mir auf den Senkel ging war dieser Anfang bis zur Seite 150, da hab ich echt nur Augenrollend (und dadurch leider mit Augenschmerzen) durchgelesen, weil, weil einfach: Wie kann man nur auf solche Dinge reinfallen xD? Aber ja, es passte ja, weil Mia so IST und so behütet aufgewachsen ist mit ihrem ganzen, harmlosen Umfeld…^^ Ich nehme es ihr also nicht übel das sie das alles mit sich hat machen lassen und fand's ja interessant also bin ich schon still. Gegen Mitte aber, da hab ich mich entweder schon zu sehr an alles gewöhnt oder der Anfang war eine Geduldsreise, damit ich die Mitte erst richtig zu schätzen wusste. Und von da an war es wirklich interessant und spannend! Fazit: Trau.Mir.Nicht. ist das PARADEBEISPIEL dafür, dass man sich nicht von Klappentexten, Klischees und altbekannten Ideen abschrecken lassen sollte. Es rief mir aber auch in Erinnerung, dass ich früher, bevor jeder mit derselben Idee kam und eine Idee nach der Nächsten schlimmer und schlimmer wurde, auf solche Ideen stand. Ihr versteht mich da hoffentlich wenn ich euch sagen will, dass wir unsere „Neugierde“ auf Ideen nicht aufgeben sollten, nur, weil wir zig schlechte Versionen gelesen haben. Denn es gibt immer noch Hoffnung, wie dieses Buch hier, dass Autor uns mit der bekannten Idee zu unterhalten weiß. Also: Wenn ihr auch auf diese Idee steht dann kann ich euch dieses Buch empfehlen. Denn es kann sich nicht alles von der Idee hin bis zu den Charakteren gleichen! Also ran ans Buch und selbst ne Meinung bilden. Bewertung: Aller Anfang ist schwer und ab der Mitte hatte mich das Buch, also keine 3 Marken wie bis zur Seite 150 gedacht sondern gute 4 von 5 Marken.

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  • Jugendroman der mehr als nur ein Krimi ist

    Trau. Mir. Nicht.
    buchbaron69

    buchbaron69

    18. August 2015 um 16:39

    4,5 Sterne Klappentext Beste Freundin – gefährlichste Feindin Mia ist seltsam fasziniert von der neuen Mitschülerin. Diese Konstanze hat so etwas Cooles, Unnahbares an sich. Umso mehr fühlt Mia sich geschmeichelt, als die Neue ausgerechnet um ihre Freundschaft buhlt. Konstanze besucht Mia, nimmt sie mit zu hippen Events und sorgt ganz unmerklich dafür, dass Mia sich von ihren Freundinnen entfernt, nicht mehr regelmäßig zu ihrem geliebten Hockeytraining geht und Abstand von ihren Eltern gewinnt. Dass viele Kontakte wegbrechen, macht Mia nichts aus, sie hat ja Konstanze! Als diese durch eine Intrige auch noch Mia und ihren Freund Lucca auseinanderbringt, wird es einsam um das Mädchen. Jetzt hat Mia nur noch Konstanze. Und ihren Bruder. Aber genau auf den hat Konstanze es abgesehen ... Über die Autorin Birgit Schlieper, geboren 1968 in Iserlohn, hat Amerikanistik, Romanistik und Anglistik studiert, ihr Studium aber abgebrochen, als ihr ein Zeitungsvolontariat angeboten wurde. Seitdem schreibt sie unaufhörlich: von Einkaufszetteln und Post-its über Reportagen bis zum Tagebuch und Gedichten, für Nachrichtenagenturen, die SZ, in Lehrbüchern für den Deutschunterricht - und für cbt. Mehr zur Autorin unter www.birgitschlieper.de Meine Meinung Story Die 16 Jährige Mia lebt ein Teenagerleben in dem sie alles hat, Freunde, eine taffe Mutter, einen Netten Bruder, Sie ist gut in der Schule. Erfolgreich in Sportverein. Sie ist kreativ und beliebt. Als die gleichaltrige Konstanze in ihre Klasse kommt, freundet Mia sich mit ihr an und damit geht ihr schönes Leben nach und nach den Bach runter. Was Mia nicht ahnt, Konstanze will Mia`s Leben zerstören . Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen, und ist in einem flotten Erzählstiel gehalten, der den Leser schnell begeistern und fesseln kann. Charaktere Das Buch wird im ersten Teil aus Mia`s Sicht erzählt, im zweiten aus Konzanze`s Sicht. Man kann sich leicht in beide hineinversetzten und auch mit Konstanze mitfühlen. Mein Fazit Das Buch von Birgit Schlieper ist mehr als nur ein Jugendkrim. Es ist auch ein Blick in die Welt der Teenager. Teenager die glauben erwachsener zu sein als sie sind, und das Tun ihrer Eltern als nervig abtun, und sich nicht um die Gründe dafür, interessieren. Aber auch von Eltern die die Sorgen ihrer Kinder oft als Kleinigkeiten abtun, und manchmal zu wenig Vertrauen in ihre Kinder haben. Die Autorin baut über den gesamten Roman eine unterschwellige Spannung auf, so das man immer schneller lesen möchte, weil man von der Geschichte gepackt wird. Lediglich das Ende war für mich etwas zu schnell. Trotzdem ist es ein tolles Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern von pubertierenden Ungeheuern. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Jugendroman der mehr als nur ein Krimi ist

    Trau. Mir. Nicht.
    leseratte69

    leseratte69

    18. August 2015 um 16:36

    Gastrezension von Karl 4,5 Sterne Klappentext Beste Freundin – gefährlichste Feindin Mia ist seltsam fasziniert von der neuen Mitschülerin. Diese Konstanze hat so etwas Cooles, Unnahbares an sich. Umso mehr fühlt Mia sich geschmeichelt, als die Neue ausgerechnet um ihre Freundschaft buhlt. Konstanze besucht Mia, nimmt sie mit zu hippen Events und sorgt ganz unmerklich dafür, dass Mia sich von ihren Freundinnen entfernt, nicht mehr regelmäßig zu ihrem geliebten Hockeytraining geht und Abstand von ihren Eltern gewinnt. Dass viele Kontakte wegbrechen, macht Mia nichts aus, sie hat ja Konstanze! Als diese durch eine Intrige auch noch Mia und ihren Freund Lucca auseinanderbringt, wird es einsam um das Mädchen. Jetzt hat Mia nur noch Konstanze. Und ihren Bruder. Aber genau auf den hat Konstanze es abgesehen ... Über die Autorin Birgit Schlieper, geboren 1968 in Iserlohn, hat Amerikanistik, Romanistik und Anglistik studiert, ihr Studium aber abgebrochen, als ihr ein Zeitungsvolontariat angeboten wurde. Seitdem schreibt sie unaufhörlich: von Einkaufszetteln und Post-its über Reportagen bis zum Tagebuch und Gedichten, für Nachrichtenagenturen, die SZ, in Lehrbüchern für den Deutschunterricht - und für cbt. Mehr zur Autorin unter www.birgitschlieper.de Meine Meinung Story Die 16 Jährige Mia lebt ein Teenagerleben in dem sie alles hat, Freunde, eine taffe Mutter, einen Netten Bruder, Sie ist gut in der Schule. Erfolgreich in Sportverein. Sie ist kreativ und beliebt. Als die gleichaltrige Konstanze in ihre Klasse kommt, freundet Mia sich mit ihr an und damit geht ihr schönes Leben nach und nach den Bach runter. Was Mia nicht ahnt, Konstanze will Mia`s Leben zerstören . Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen, und ist in einem flotten Erzählstiel gehalten, der den Leser schnell begeistern und fesseln kann. Charaktere Das Buch wird im ersten Teil aus Mia`s Sicht erzählt, im zweiten aus Konzanze`s Sicht. Man kann sich leicht in beide hineinversetzten und auch mit Konstanze mitfühlen. Mein Fazit Das Buch von Birgit Schlieper ist mehr als nur ein Jugendkrim. Es ist auch ein Blick in die Welt der Teenager. Teenager die glauben erwachsener zu sein als sie sind, und das Tun ihrer Eltern als nervig abtun, und sich nicht um die Gründe dafür, interessieren. Aber auch von Eltern die die Sorgen ihrer Kinder oft als Kleinigkeiten abtun, und manchmal zu wenig Vertrauen in ihre Kinder haben. Die Autorin baut über den gesamten Roman eine unterschwellige Spannung auf, so das man immer schneller lesen möchte, weil man von der Geschichte gepackt wird. Lediglich das Ende war für mich etwas zu schnell. Trotzdem ist es ein tolles Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern von pubertierenden Ungeheuern. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Spannendes und dramatisches Jugendbuch

    Trau. Mir. Nicht.
    Myrcella

    Myrcella

    12. July 2015 um 11:13

    Zum Cover: Das Cover ist an für sich recht schlicht gehalten in den Farben Magenta und Schwarz. Die magentafarbenen Streifen, sowie die krakelige Schrift des Buchtitels wirken schon etwas bedrohlich, so dass man schon anhand des Covers sehen kann, dass es sich um einen Thriller handelt. Zu dem Inhalt ist das Cover richtig gut gewählt. Es gefällt in seiner Schlichtheit und sticht richtig heraus. Zur Story: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. In der ersten Hälfte sehen wir das Buch durch Mia's Augen. Mia ist 15 Jahre alt, ein unbeschwerter Teenager die die Freuden des Jungseins in vollen Zügen genießt, ohne jedoch zu übertreiben. Sie ist hübsch, beliebt, hat 2 beste Freundinnen, spielt im Schultheater mit und singt zudem auch noch in der Schulband. Trotzdem ist sie ein recht bodenständiges und vernünftiges Mädchen. Zu Beginn des Buches taucht Konstanze auf, die Neue in der Klasse. Konstanze übt von Anfang an eine seltsame Faszination auf Mia aus, da diese doch recht tough rüberkommt und zudem auch noch richtig hübsch ist. Während Mia sich mit Konstanze anfreundet, bleiben ihre Freundinnen Vanessa und Kim jedoch skeptisch der Neuen gegenüber, begegnen ihr sogar mit Argwohn und Ablehnung. Nach und nach gelingt es Konstanze, Mia von ihren Freundinnen abzugrenzen, ohne das Mia dies zu Anfang bemerkt. Man erlebt hier durch das ganze Buch eine regelrechte Veränderung von Mia, die am Anfang noch recht unbeschwert das süße Leben genießt und auch immer für ihre Freundinnen bisher da war. Was mich ein wenig irritiert hat, dass im ersten Teil, der ja durch Mia's Perspektive betrachtet wird, plötzlich Tagebuchauszüge von Konstanze erscheinen. Das ist für den Leser anfangs recht verwirrend und nimmt auch somit ein wenig die Spannung. Schnell wird klar, was Konstanze im Schilde führt und auch mit welcher Indikation sie sich so vehement in Mia's Leben einschleicht. In der zweiten Buchhälfte wird es dann wieder etwas spannender, denn da wird die Geschichte aus Konstanze's Perspektive, ebenfalls in der Ich-Form geschildert. Was man sich im Laufe des Buches dank der Tagebuchauszüge denken konnte, wird hier nun bestätigt. Einerseits konnte ich Konstanze sogar ein wenig verstehen, jedoch richtet sich ihr Zorn und ihr Hass gegen die falsche Person, daher waren mir ihre Beweggründe was Mia angeht doch nicht immer ganz klar. Leider muss ich hier einige Kritikpunkte aufführen. Zum einen ist die Handlung doch recht vorhersehbar, man weiß genau, dass diese Konstanze nichts Gutes im Schilde führt und dass dies noch böse für Mia enden könnte. Dann konnte ich auch Mia's Handlungen zum Teil nicht so ganz nachvollziehen, aber vielleicht liegt das auch daran, dass sie ja mit ihren 15 Jahren noch relativ jung ist. So erschließt es sich mir z. B. nicht, warum Mia sich so offensichtlich von ihren beiden Freundinnen abkapseln lässt, schließlich hegt sie doch Konstanze gegenüber immer größeres Misstrauen. Die Charaktere: Mia ist ein sehr freundliches Mädchen, dass trotz ihrem Beliebtheitsgrad nicht abhebt. Anfangs ist sie immer für ihre Freundinnen da, widmet sich voller Elan ihren Hobbys (sie ist Kapitän der Hockeymannschaft, Theater-AG und Schulband). Sie ist halt ein typischer Teenager mit anfangs noch sehr geringen Problemen wie “was zieh' ich heute an??“; “ich muss seinem Facebookprofil mal wieder einen Besuch abstatten“ etc. , Konstanze wirkt anfangs etwas verschlossen, aber denn sehr tough. Sie erscheint mir insgesamt älter als 15, wirkt auf mich reifer, trotz ihrer psychotischen Art. Sie fädelt ihre Intrigen langsam ein wie eine Spinne und schlägt am Ende zu. Konstanze hat den Hauptanteil der Spannung in dem Buch ausgemacht. Fazit: Trotz einiger von mir erwähnter Kritikpunkte fühlte ich mich während des Lesens gut unterhalten. Oft haben mich die alltäglichen Probleme der Mädchen zum Schmunzeln gebracht und ich dachte: “was wäre es doch schön, wieder ein Teenie zu sein“. Der Spannungsfaktor stiegt erst während der zweiten Hälfte, als man das Buch durch Konstanzes Blickwinkel genießen darf. Mit meiner Bewertung habe ich hier etwas gezögert und tendierte anfänglich zu 3 Büchersternchen. Jedoch habe ich meine Bewertung überdacht und denke, dass das Buch doch trotz einiger Makel 4 Büchersternchen verdient. Meine Begründung: weil die Geschichte an für sich gut durchdacht ist, man durch den flüssigen Schreibstil der Autorin immer dazu angehalten ist, weiterzulesen und weil die Charaktere dermaßen bildlich beschrieben wurden, dass man das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Das Buch ist ein recht spannender Thriller für Jugendliche und warnt auch gleichzeitig davor, nicht allzu vertrauensselig zu sein und niemals seine Freunde hängen zu lassen. Story: cool und interessant aufgebaut , Lesespaß: vorhanden, war recht unterhaltsam , Lesefluss: sehr gut , Spannung: flacht manchmal etwas ab , Schreibstil: flüssig und leicht zu lesen , Zielgruppe: junge Leser, Thriller-Fans, hauptsächlich Mädchen Ich vergebe also 4 von 5 möglichen Punkte

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  • Dieser Jugendthriller verspricht spannende Lesestunden

    Trau. Mir. Nicht.
    Natalie77

    Natalie77

    04. June 2015 um 12:54

    Inhalt: Konstanze kommt als neue Schülerin in Mias Klasse und die Beiden freunden sich ziemlich schnell an. Mia mag Konstanze, ahnt aber nicht was sie im Schilde führt. Erst sorgt sie für Abstand zu ihren Freunden, dann zu ihren Eltern. Mia merkt nichts von alledem. Immerhin bleibt ihr Konstanze und wenn die anderen nichts mit ihr zu tun haben wollen ist das deren Problem, oder doch nicht??? Meine Meinung: Trau mir nicht ist ein Buch das mich gefesselt hat. Von Beginn an merkte man, auch ohne den Klappentext zu kennen, das mit Konstanze etwas nicht stimmt. Als Leser weiß man nur nicht was sie genau vor hat. Das kommt erst mit der Zeit, auch ihre Motivation dafür bleibt zunächst im Dunkeln. So entwickelt sich sehr schnell eine immense Spannung, die bis zum Ende anhält und am Schluss ihren Höhepunkt hat. Der Schreibstil ist locker und leicht. Dieses Buch lässt sich flüssig lesen und dank der kurzen Kapitel liest man auch immer weiter. Schließlich hat das nächste Kapitel nur wenige Seiten und so geht noch eins, denkt man sich. Ehe man sich versieht ist man schon am Ende angelangt. Die Figuren sind normale Teenies. Mia, eine gute Schülerin. Beliebt bei ihren Freundinnen und gut aussehend. Alles ganz normal ohne das sie abhebt oder sich selber als was besonderes sieht. Sie schwärmt für Lucca und geht im Theaterspielen und Musik machen auf. Sie merkt gar nicht was Konstanze mit ihr macht. Als Leser sieht man allerdings wie sehr sie sich verändert. Vom anfänglichen gut integrierten Mädchen ist am Ende nicht mehr viel übrig. Konstanze ist verbittert, das merkt man zu Beginn an ihren Tagebucheinträgen, diese sind eher selten und machen deutlich worum es ihr geht. Sie ist eine gute Schauspielerin, denn keiner merkt was sie wirklich vor hat, auch für den Leser ist sie zu Beginn eine normale zugezogene, die eine Freundin sucht. Neben den beiden Protagonisten gibt es noch die Freundinnen von Mia, die sich wirklich bemühen, aber etwas zu Leichtgläubig sind was die Aussagen von Konstanze betreffen. Außerdem Lucca der sich auch recht schnell geschlagen gibt als Mia auf Abstand geht und die Eltern, die gar nicht merken was wirklich los ist. Selbst ihr Bruder Oliver sieht nur selten wie sie sich verändert. Es ist schon eine Geschichte die man vom Grund her schon gelesen hat und doch ist sie anders. Ich finde die Figuren bemühen sich mehr umeinander. Die Spannung ist greifbar auch wenn man in etwas ahnt wo es hingeht. Das Ende ist dann doch überraschend, wenn auch die logische Schlussfolgerung. Trau mir nicht war für mich eine spannende Lektüre, die mit der Altersangabe ab 14 Jahren gut eingeordnet ist.

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  • Eine Mischung aus Drama und Thriller

    Trau. Mir. Nicht.
    peggy

    peggy

    27. May 2015 um 19:07

    Mia ist beliebt und humorvoll, als Konstanze neu in ihre Klasse kommt, Freunden die beiden sich an aber Konstanze ist voller Hass, seid damals ihr Bruder bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, dafür will sie Mia büßen lassen, sie entfernt sie von ihren Freunden, dem Sport und von ihrem Schwarm Lucca. Ein böses Spiel das Konstanze da treibt Eine gute Mischung aus Drama und Thriller, humorvoll, poetisch und spannend. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen, der Schreibstil war leicht und locker und super zu lesen.

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  • Spannungsgeladener Jugendthriller!

    Trau. Mir. Nicht.
    Line1984

    Line1984

    23. May 2015 um 08:19

    Klappentext: ( Quelle cbt ) Beste Freundin – gefährlichste Feindin Mia ist seltsam fasziniert von der neuen Mitschülerin. Diese Konstanze hat so etwas Cooles, Unnahbares an sich. Umso mehr fühlt Mia sich geschmeichelt, als die Neue ausgerechnet um ihre Freundschaft buhlt. Konstanze besucht Mia, nimmt sie mit zu hippen Events und sorgt ganz unmerklich dafür, dass Mia sich von ihren Freundinnen entfernt, nicht mehr regelmäßig zu ihrem geliebten Hockeytraining geht und Abstand von ihren Eltern gewinnt. Dass viele Kontakte wegbrechen, macht Mia nichts aus, sie hat ja Konstanze! Als diese durch eine Intrige auch noch Mia und ihren Freund Lucca auseinanderbringt, wird es einsam um das Mädchen. Jetzt hat Mia nur noch Konstanze. Und ihren Bruder. Aber genau auf den hat Konstanze es abgesehen ... Die ersten Zeilen: Die ist tot. Nein. Das ist eine Puppe. Tote sitzen nicht aufrecht. Meine Meinung: Mia könnte glücklicher nicht sein, sie führt ein unbeschwertes Leben und genießt das in vollen Zügen, sie ist sehr beliebt und hat viele Freunde. Besonders ihre Fröhlichkeit zieht andere Menschen einfach in ihren Bann. Als eine neue Schülerin in Mias Klasse kommt ist diese fasziniert, Konstanze scheint etwas besonderes zu sein, daher ist Mia umso erstaunter als Konstanze sie als Freundin haben will. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen desto mehr entfernt sich Mia von allen die sie lieben.... Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt! Der Titel sowie das Cover fielen mir sofort auf, auch der Klappentext machte mich neugierig. Hinzu kommt natürlich noch das dies mein erstes Buch der Autorin ist, ich war gespannt ob sie mich mit ihren Jugendbuch überzeugen kann. Zu beginn der Geschichte lernt der Leser Mia kennen, man spürt förmlich wie sie voller Fröhlichkeit und Leichtigkeit durchs Leben geht. Sie war mir sofort sympatisch und hat mich geradezu mitgerissen. Bei Konstanze merkte ich sofort das etwas nicht stimmte, bei ihr spürt man die Gleichgültigkeit sofort, manchmal wirkte sie auf mich sogar Gefühlskalt. Der Schreibstil der Autorin liest angenehm, leicht und flüssig. Ich habe dieses Buch in Rekordzeit verschlungen das ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die Kapitel sind kurz gehalten so das man sie im nu ausliest. Vom Erzählstil her wechselt dieser zwischen den Protagonisten immer wieder, dadurch hatte ich als Leser einen recht guten Überblick. Es gibt immer wieder Tagebucheinträge und einige Gedichte die mir sehr gut gefallen haben. Allein die Gedichte verströmen eine Melancholie die hervorragend zur Geschichte passt und auch die Stimmung ein wenig wiederspiegelt. Die Charaktere sind authentisch und detailliert beschrieben. Die Handlung ist durchweg spannend, auch die Thematik finde ich hier richtig gut gewählt, der Autorin ist es hervorragend gelungen dieses um zusetzten. Zusammenfassend gesagt ist Trau.Mir.Nicht. ein eindringlicher Jugendroman über Freundschaft, Tod, Verlust, Liebe, Leid und Schmerz. Eine besondere Mischung die dieses Buch einmalig machen. Natürlich empfehle ich dieses Buch uneingeschränkt weiter, besonders Leser des Genres werden mit diesem Buch bestens bedient. Das Cover: Das Cover überzeugte mich sofort. Es wirkt düster, geheimnisvoll und auch beängstigend. Die Gestaltung des Covers passt haargenau zur Story. Fazit: Mit Trau.Mir.Nicht. ist der Autorin ein spannungsgeladener und fesselnder Jugendthriller gelungen der mich völlig überzeugen konnte! Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne!

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  • Ein Jugendroman der von Schmerz und Leid erzählt, aber auch von Leichtigkeit und Manipulation.

    Trau. Mir. Nicht.
    aly53

    aly53

    15. May 2015 um 09:06

    Mia ist glücklich. Sie führt ein unbeschwertes Leben und ist überall beliebt. Ihre Leichtigkeit und Fröhlichkeit ist es, was die Menschen verzaubert. Eine neue Schülerin kommt in Mias Klasse… Konstanze. Mia ist fasziniert von ihr und sehr erstaunt, dass Konstanze gerade sie als Freundin auswählt. Konstanze ist kühl und irgendwie anders. Doch je mehr Zeit Mia mit Konstanze verbringt, umso mehr entfernt sie sich von allen die sie lieben. Bis ihr schließlich nur noch ihr Bruder Oliver und Konstanze bleiben… Wer ist Konstanze und was führt sie im Schilde? Ich fand den Klappentext unheimlich ansprechend und habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen. Mia war mir sofort sympathisch. Ihre Leichtigkeit und ihre Lust am Leben spürt man durch das Buch, aber auch ihre Unsicherheit und ihren Schmerz. Am Anfang umgibt Mia noch ein Strahlen, man hat fast das Gefühl sie könnte nach den Sternen greifen. Doch nach und nach fällt ein Schatten auf sie und es wird merklich dunkler um sie. Es ist wirklich enorm welche Wandlung sie während des Buches durchmacht . Emotional wie auch optisch. Man könnte auch sagen, sie wächst an ihren Erlebnissen. Die Geschichte begann von Anfang an recht spannend, ich hing gebannt an Mias Lippen. Die Qual und das Leid kann man sehr gut nachfühlen, im Laufe des Buches überrollte mich die Wut und mir kamen sogar ein paar Tränen. Obwohl diese Geschichte ziemlich vorhersehbar ist, hat mich das nicht gestört. Das Warum konnte ich relativ bald entschlüsseln. Je mehr ich in der Geschichte voranschritt umso trauriger und fassungsloser wurde ich. Als der Showdown eingeläutet wurde, habe ich einfach nur mitgezittert und hätte am liebsten eingegriffen. Er  war unheimlich explosiv und hat an meinen Nerven gezerrt. Den Schluss finde ich sehr gut gelungen. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt, sie wirkten authentisch auf mich. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Die Figur der Konstanze hat genau das rübergebracht was es sollte. Man spürte merklich die Düsterheit , die dieses Mädchen umgab. Dieses Buch zeigt uns auch wieder, was traumatische Ereignisse aus Menschen machen können. Welche Gestalt es annimmt und was sie bereit sind zutun. Es ist erschreckend zu sehen, wie tief die Abgründe gehen. Dieser Aspekt hat mich eigentlich am meisten schockiert und auch berührt. Aber es zeigt auch, wie leichtgläubig und vertrauensvoll man in diesem Alter ist. Man lässt sich zu gerne beeinflussen, ohne es zu bemerken. Auch psychologisch gesehen, ist es gut aufgebaut. Was diese Geschichte so besonders macht, ist der Aufbau. Denn das Buch ist in drei Teile gegliedert. Wir erfahren dabei die Perspektiven von Mia und Konstanze. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn da ein bisschen das geheimnisvolle verloren geht. Aber so können wir uns besser in sie hineinversetzen, was sie antreibt, was sie tun und was sie fühlen. Dadurch entwickeln die Figuren enorm an Tiefe und das hat mir sehr gut gefallen. Zwischendrin erfahren wir immer mal wieder Tagebucheinträge aus verschiedenen Perspektiven und das schaffte einen völlig neuen Blickwinkel. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, alleine dadurch ist man schon in einem Rutsch durch. Aber auch so hat das Buch, einen enormen Sog auf mich ausgelöst, ich konnte es einfach nicht weglegen und mich vollkommen darin verlieren. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einnehmend. Sehr gut haben mir auch die Gedichte gefallen, das gibt dem ganzen etwas melancholisches. Die Gestaltung des Buches wirkt sehr gut und gibt dem ganzen ein Gesicht. Auch der Aspekt dessen, was eine Freundschaft ausmacht und wie leicht sie abhanden kommen kann , ebenso wie das Vertrauen , hat mir gut gefallen. Das Cover sowie auch der Titel sind überaus passend für das Buch gewählt. Fazit: Ein Jugendroman der von Schmerz und Leid erzählt, aber auch von Leichtigkeit und Manipulation. Er schafft einen völlig neuen Blickwinkel , er zeigt uns was Vertrauen und Freundschaft bedeuten, aber auch was Erlebnisse aus Menschen machen können. Eine enorm fesselnde und bewegende Handlung und der  Aufbau dieses Buches, machen es unheimlich gut. Es schmerzt, aber es berührt auch unsagbar. Selten so ein tolles Jugendbuch gelesen, ich bin vollkommen begeistert. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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