Birgit Schwarz

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Geniewahn: Hitler und die Kunst, Otto Dix, Großstadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Birgit Schwarz

Birgit Schwarz promovierte in Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Anschließend freiberufliche Tätigkeit als wissenschaftliche Autorin, Universitätslektorin und Ausstellungskuratorin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Malerei des 20. Jhs., insbes. Otto Dix, sowie die NS-Kunstpolitk, der NS-Kunstraub und das sog. „Führermuseum Linz“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Birgit Schwarz

Cover des Buches Spion meines Herzens (ISBN: 9783899418613)

Spion meines Herzens

 (6)
Erschienen am 10.05.2011
Cover des Buches Sündige Geheimnisse eines Lords (ISBN: 9783862783236)

Sündige Geheimnisse eines Lords

 (2)
Erschienen am 10.05.2012
Cover des Buches Geniewahn: Hitler und die Kunst (ISBN: 9783205783077)

Geniewahn: Hitler und die Kunst

 (1)
Erschienen am 19.08.2009
Cover des Buches Auf Befehl des Führers (ISBN: 9783806229585)

Auf Befehl des Führers

 (0)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Otto Dix, Großstadt (ISBN: 9783458331865)

Otto Dix, Großstadt

 (1)
Erschienen am 01.11.1998

Neue Rezensionen zu Birgit Schwarz

Cover des Buches Spion meines Herzens (ISBN: 9783899418613)catbookss avatar

Rezension zu "Spion meines Herzens" von Connie Brockway

Rezension zu "Spion meines Herzens" von Connie Brockway
catbooksvor 9 Jahren

Als ich mit dem Lesen des zweiten Teils begonnen habe, war mir sofort klar, dass ich diesen besser als den ersten finden werde! Ich bin in die Geschichte viiiiel besser reingekommen, konnte das Geschehen und die Figuren sofort einordnen und konnte auch gedanklich sofort in eine andere Welt eintauchen.
In diesem Buch geht es um die mittelste Nash-Schwester Helena. Sie wird unwissentlich schon seit Jahren von dem Rose Hunter Ramsey Munro verehrt. Doch er kann ihr nicht so einfach den Hof machen, wie er es gerne möchte, denn er ist unehelich geboren und der Anspruch auf einen Titel, Geld und Ansehen in der Gesellschaft bleibt ihm leider verwehrt. Er versucht sich sie immer wieder aus dem Kopf zu schlagen, doch als sie eines Nachts verkleidet als Mann vor ihm steht, erkennt er ihre Haltung, ihre Art und Weise sich zu bewegen und sich auszudrücken sofort wieder. Um sie nicht in Schwierigkeiten und Verlegenheit zu bringen spricht er sie nicht direkt an und spielt das Spiel mit. Helena ist oft nachts auf geheimer Mission unterwegs und hat nicht genügend Zeit um sich Ausgiebig mit Ramsey zu unterhalten, wie sie es eigentlich gerne möchte. Doch wie es der Zufall will treffen sie sich durch die verschiedensten Zufälle immer öfter und die Luft zwischen ihnen wird immer dünner und die Funken sprühen nur so vor Leidenschaft…

Sowohl die Handlung als auch der Schreibstil gefällt mir in diesem Buch um Längen besser! Helena ist eine starke, liebevolle und vor allem sehr rücksichtsvolle Persönlichkeit, die besonders viel Wert auf Freundschaft und Vertrauen legt. Sie begibt sich extra in Gefahr um ihrer Freundin zu ihrem Liebesglück mit dem Mann ihrer Träume zu verhelfen ohne selbst auf ihren Ruf in der Gesellschaft zu achten. Doch leider merkt man als Leser sehr schnell, dass Helena, genauso wie ihre Schwester Kate, recht einsam ist. Doch da ihr Ansehen in der Gesellschaft ebenfalls nicht sehr hoch ist, ist das Finden von Freunden nicht sehr einfach…
Ramsey Munro ist ein fantastischer Mann, ein perfekter Fechter und er hat ein Herz voller Liebe, das er gerne an die Richtige vergeben möchte. Doch auch wenn er so stark wirkt, hat auch er ein leicht zerbrechliches Herz und Ängste nie die Frau an seiner Seite finden. Er glaubt alle sehen ihn nur als Liebhaber und nicht als potentiellen Ehemann an ihrer Seite. Dank der Einschübe, in denen der Leser etwas über Ramseys Vergangenheit erfährt, kann man seine Entwicklung viel besser nachvollziehen. Ramsey ist super sympathisch und ich konnte mich sowohl mit ihm als auch mit Helena sehr gut identifizieren. Die Gefühle zwischen den beiden sind so intensiv und echt, dass ich beim Lesen Gänsehaut bekommen habe und das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte! TOP

Das Cover ist wieder wundervoll und ich finde es total passend, denn die Leidenschaft zwischen den Figuren ist in diesem Buch viel deutlicher spürbar! Sehr gute Wahl!!! Als kleines Highlight gibt es am Anfang eines jeden Kapitels eine Einführung in die Fechtkunst mit einer Definition der wichtigsten Fechtelemente und -regeln.

Fazit:

Für “Spion meines Herzens” möchte ich eine ganz klare Leseempfehlung geben! Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte mit den Figuren, der Handlung und vor allem dem Schreibstil eine Menge Spaß!!

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Cover des Buches Geniewahn: Hitler und die Kunst (ISBN: 9783205783077)ChiefCs avatar

Rezension zu "Geniewahn: Hitler und die Kunst" von Birgit Schwarz

Rezension zu "Geniewahn: Hitler und die Kunst" von Birgit Schwarz
ChiefCvor 9 Jahren

Immer mal wieder taucht in der Flutwelle der Bücher über Hitler und das Dritte Reich ein Werk auf, das tatsächlich neue Erkenntnisse vermittelt. Birgit Schwarz’ „Geniewahn: Hitler und die Kunst“ gehört dazu. Zwar weiß jeder, dass Hitler gerne Maler geworden wäre, jedoch zweimal in Wien an der Aufnahmeprüfung scheiterte. Doch wie sehr dieser Wunsch sowie Hitlers Kunstverständnis sein Wesen und seine Politik prägten, hatte bis dato noch niemand so heraus gearbeitet. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Geniekult, der sich im 18. Jahrhundert entwickelte und dem Hitler bis zuletzt anhing. Er sah sich selbst als „verkanntes Genie“ und fokussierte unter anderem auch seine eigene Sammlertätigkeit teilweise auf Künstler, die, ebenso wie er selbst, von den Akademien verschmäht worden waren. Letzteren galt Hitlers unversöhnlicher Hass.
Selbst in der Schlussphase des Krieges nahm sich Hitler immer noch reichlich Zeit, über die von ihm in Auftrag gegebenen Sammlungen und geplanten Museen, etwa in Linz, wo er seinen Lebensabend verbringen wollte, zu brüten. Auch in dieser Beschäftigung mit musischen Dingen neben allem Militärischen eiferte er seinem großen Vorbild Friedrich dem Großen nach.
Viele Biografen haben Hitlers Kunstinteresse als reines Hobby abgetan und/oder Hitler als kompletten Dilettanten abgestempelt. Beides ist so nicht richtig, wie Schwarz akribisch nachweist. Oft beruhen solche Auffassungen auch auf Zeitzeugenberichten, die manchmal sogar bewusst falsch sind, wie im Falle Albert Speers, der, wie man heute weiß, über viele Dinge gelogen hat, um seine eigene Rolle besser darzustellen.
Schwarz’ Buch gibt einen hervorragenden Überblick über Hitlers künstlerische Interessen. So gut es ging hat sie auch die Ausstattung mit Kunstwerken seiner privaten und offiziellen Räume rekonstruiert und illustriert. Einziger Kritikpunkt an dem doch so aufwändig ausgestatteten Buch: Das Lektorat hätte besser sein können. Es finden sich etliche Flüchtigkeitsfehler, manchmal auch falsche Bildzuordnungen. Dafür aber kann die Autorin, die übrigens brillant schreibt, jedoch nichts. Deshalb: fünf Punkte.

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Cover des Buches Spion meines Herzens (ISBN: 9783899418613)larissawolfs avatar

Rezension zu "Spion meines Herzens" von Connie Brockway

Rezension zu "Spion meines Herzens" von Connie Brockway
larissawolfvor 10 Jahren

Klappentext:
Ramsey Munro, wagemutiger Spion der englischen Krone, hat geschworen, Helena Nash vor allen Gefahren mit Leib und Leben zu schützen. Nicht ganz uneigennützig, denn er hat sich leidenschaftlich in die schöne junge Frau verliebt. Obwohl Helena seine Gefühle zu erwidern scheint, entzieht sie sich ihm immer wieder.
Teibt sie bloß ein Spiel mit ihm? Da überrascht er Helena eines Nachts auf dem berüchtigten Lovers Walk - in Männerkleidung!
Und nur sein Kuss kann sie aus einer äußerst peinlichen Situation retten. Doch Helena verblüfft ihn mit der Behauptung, ihn nicht zu kennen ...

Meine Meinung:
"Spion meines Herzens" ist der zweite Band einer historischen Reihe von Connie Brockway. Leider ist das auch der erste Teil den ich gelesen habe. Es geht um vier Spione der englischen Krone, die in Frankreich verraten und gefoltert wurden. Im zweiten Band geht es um Ramsey Munro, ein uneheliches Kind adligen Eltern. Doch deren Hochzeit nie anerkannt wurde. Als seine Eltern starben, wurde er in ein Arbeitshaus gesteckt und das mit neun Jahren. Ihm wurde die ganze Zeit über vorgehalten, dass er ein Bastard sei und keinen Wert besitzt. Eines Tages wird er von einem Abt aus dem Arbeitshaus geholt um in einem schottischen Kloster aufzuwachsen. Dort lernt er drei andere Jungen kennen und freundet sich mit ihnen an. Diese vier Kinder bekamen von nun an ständig Fechtunterricht und wurden zu Spionen ausgebildet um Napoleon auszuspionieren. Doch in Frankreich verrät einer der Ihren die Gruppe und sie werden festgenommen, in ein Gefängnis gesteckt und gefoltert. Jeder von ihnen bekam eine Brandmarkung im Form einer Rose verpasst.
Ein britischer Offizier names Colonel Nash, tauschte sein Leben gegen das der Gefolterten ein und so wurden sie befreit. Aus Dankbarkeit für diese Tat, schworen die Männer der Familie des Colonels ihre Treue und ihren Schutz.
Die Tochter des Colonels, Helena Nash, arbeitet als Gesellschafterin bei Lady Tilpot. Deren Nichte Flora ist heimlich in einen verheirateten Mann verliebt und will ein Leben mit ihm führen. Da aber noch keiner von dieser verbotenen Verbindung wissen darf, muss Helena als Brieftaube arbeiten. Deshalb begibt sie sich eines Nachts, als Junge verkleidet, in die Vauxhall Gardens zum berüchtigten Lovers Walk um Oswald, den Geliebten Floras, zu treffen und ihm einen Brief von Flora zu überreichen. Doch dort wird sie von einer Gruppe junger Männer belästigt, doch Ramsey rettet sie aus der Situation mithilfe eines Kusses. Helena kennt ihren Retter, doch sie will nicht, dass er erfährt wer sie ist. Denn jeder kennt sie als ruhig und ohne Gefühlsregungen, doch jetzt spürt sie plötzlich eine Sehnsucht nach Ramsey, die ihr Angst einjagt.
In ihrer Verkleidung hingegen kann sie sein wie sie möchte und muss sich nicht verstellen. Helena hasst es dem gesellschaftlichen Bild der Frau entsprechen zu müssen: nicht selbst denken, Männer als ihre Vormünder, brav sitzen und gut aussehen, nicht widersprechen, keine eigene Meinung haben ... Sie will von einem Mann als Gleichgestellte gesehen werden und nicht als Eigentum.
Doch sie hat einen heimlichen Stalker, der genau das in ihr sieht, sein Eigentum. Er lauert ihr überall auf, verfolgt sie und bedroht sie, denn keiner außer ihm, darf sie anfassen. Er glaubt, dass Helena ihn verführen will und sieht überall angebliche Zeichen ihrer Zuneigung für ihn ...
Um sich gegen ihn wehren zu können, beschließt sie bei Ramsey, ein sehr guter Fechter, Unterricht zu nehmen. Doch sie weiß nicht, dass er schon lange in sie verliebt ist. Bis sie sich selbst in ihn verliebt. Doch das kann der Stalker nicht dulden!
Es gibt innerhalb der Geschichte immer wieder Einschübe aus Ramseys Vergangenheit, die zeigen, wie er zu dem Mensch geworden ist, der er jetzt ist.
Leider habe ich erst im Nachhinein erfahren, dass ich zuerst den zweiten Band gelesen habe, was blöd ist, denn das Paar, um das es im ersten Band geht, auch einen Platz im zweiten hat. Aber ansonsten ist es nicht so schlimm, denn es sind jedes Mal eigene Geschichten, die äußere Handlung ist zwar fortlaufend, nimmt aber keinen so großen Raum ein. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, die kühle Helena, die für ihre Freundin Flora alles tut, der misstrauische Fechtmeister und Spion Ramsey, der gefoltert wurde. Auch die Nebenfiguren sind ausgearbeitet und wirken authentisch.
Es gibt am Anfang jedes Kapitels ein Wort aus der Fechtkunst das erklärt wird, z.B.:Fechtgruß: zeremonielle Begrüßung des Gegners. Das bringt einen noch näher an die Materie des Fechtens, die in der Handlung eine große Rolle spielt.
Das Buch insgesamt war zwar unterhaltsam und gut geschrieben, aber es hat mich nicht vollkommen überzeugt. Es ist einfach ein Buch für Zwischendurch, bei dem man schon am Anfang das Ende kennt, aber das haben viele andere Bücher auch. Es gibt ein paar Überraschungen im Laufe der Handlungen, die zur Spannung beitragen.

Mein Fazit:
Lesenswert, aber kein Pageturner. Gute Charaktere und gut durchdachte Handlung, aber nichts herausragendes oder neues.

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