Der Regenbogen hat nur acht Farben

von Birgitta Kicherer 
4,6 Sterne bei8 Bewertungen
Der Regenbogen hat nur acht Farben
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Lilith79s avatar

Sehr schwierige Kost, aber absolut lesenswert und zeitlos! Peter Pohl ist für mich einer der besten Jugendbuchautoren, die es überhaupt gibt

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Ich habe dieses Buch geliebt! Trotz, vielleicht auch gerade wegen dem schockierenden Ende!

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Inhaltsangabe zu "Der Regenbogen hat nur acht Farben"

Heinrich ist fünf, als er im September 1945 nach Schweden kommt. Er ist Deutscher, seine Mutter ist Schwedin, der deutsche Vater ist im Krieg gefallen. Was Frieden ist, hat Heinrich noch nicht erfahren. Dass er auch die Hölle sein kann, lernt er bald. Denn er ist fremd, ein Ausländer, ein kleiner Nazi. Natürlich wissen die Nachbarskinder und später die Mitschüler nicht, was ein Nazi ist. Doch das hindert sie nicht daran, Heinrich zu quälen, mit Worten und Schlägen. Unter Schlägen wird aus Heinrich Henrik, der lernt, sich anzupassen. Aus Angst wird er zum misstrauischen, vergrübelten Einzelgänger, bis Ylva in die Klasse kommt, die starke, selbstbewusste, sanfte Ylva, die seine erste Liebe wird. DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 1995

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446173583
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:01.01.1993

Rezensionen und Bewertungen

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schwierige Kost, aber absolut lesenswert und zeitlos! Peter Pohl ist für mich einer der besten Jugendbuchautoren, die es überhaupt gibt
    Herausragendes Buch, aber auch sehr deprimierend, trotzdem absolut lesenswert

    Peter Pohl ist schon seit meiner Kindheit, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, "Nennen wir ihn Anna" habe ich schon als Kind mehrfach gelesen, als Erwachsene nochmals und es ist und bleibt für mich eines der besten Bücher, die ich kenne. Auch seine anderen neueren Jugendbücher habe ich gelesen. Dass "Nennen wir ihn Anna" praktisch der dritte Teil einer Trilogie ist, habe ich erst sehr spät erfahren, "Der Regenbogen hat nur acht Farben" ist hier der erste Teil und spielt in Schweden kurz nach dem 1. Weltkrieg.

    Es erzählt 2 Jahre aus dem Leben des Jungen Heinrich (später wird er in Schweden Hendrik genannt), der 6-jährig mit seiner Mutter, einer gebürtigen Schwedin, zum Ende des 2. Weltkriegs aus Deutschland nach Schweden geflohen ist. Hendrik und seine Mutter haben im Krieg viel Schlimmes erlebt und in Schweden geht es für Hendrik auch nicht besser weiter. Für die Schwedischen Kinder ist Hendrik nur "der Nazi" und er wird so gepieksackt, dass er zu der Meinung gerät, dass Frieden ja fast noch schlimmer ist als Krieg. Später schließt er Freundschaften, lernt seine erste große Liebe kennen und schöpft zwischendrin Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles sooo schlimm ist, aber wird dies von Dauer sein?

    Ich habe sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen, keineswegs weil es nicht gut ist, sondern weil es wirklich sehr bedrückend und fast schmerzhaft ist. Hendriks Seelenleben und sein praktisch nicht vorhandenes Vertrauen in die Menschen, in das Schicksal und in die Zukunft wird so eindringlich geschildert, dass man richtig gehend mit ihm mit leidet. Dabei ist seine Gedankenwelt für mich absolut authentisch. Dabei behandelt das Buch gleich mehrere richtig schwierige Themen, Ausgrenzung, Fremdenhass, Mobbing, Missbrauch, Verluste, so dass man manchmal das Gefühl hat das deprimierendste Buch der Welt zu lesen. Aber trotzdem ist das für mich wiederum eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe, weil Peter Pohl so schonungslos über Dinge schreibt, an die sich andere gar nicht erst rantrauen.

    In einer anderen Rezension hier hat jemand geschrieben, dass der Titel leider das Ende des Buches verrät. Ich habe diesen Kommentar zuerst nicht verstanden, ca. ab Mitte des Buches aber schon. Allerdings denke ich es ist auch gar nicht so schlecht, wenn man sich Manches vorher denken kann.

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    FlorianTietgens avatar
    FlorianTietgenvor 11 Jahren
    Rezension zu "Der Regenbogen hat nur acht Farben" von Birgitta Kicherer

    Schade an diesem Buch ist, dass der Titel schon verrät, wie es endet.
    Schön an diesem Buch ist die empathische Sprache, die berührt und erleben lässt, in welcher Weise Freundschaft verwundete Seelen zu heilen vermag.

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    *Wölkchen*s avatar
    *Wölkchen*vor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe dieses Buch geliebt! Trotz, vielleicht auch gerade wegen dem schockierenden Ende!
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    anja
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    Spinnie
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    picaduravor 3 Jahren
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    Waldviertlervor 7 Jahren

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