Birgitta Kicherer Der Regenbogen hat nur acht Farben

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Inhaltsangabe zu „Der Regenbogen hat nur acht Farben“ von Birgitta Kicherer

Heinrich ist fünf, als er im September 1945 nach Schweden kommt. Er ist Deutscher, seine Mutter ist Schwedin, der deutsche Vater ist im Krieg gefallen. Was Frieden ist, hat Heinrich noch nicht erfahren. Dass er auch die Hölle sein kann, lernt er bald. Denn er ist fremd, ein Ausländer, ein kleiner Nazi. Natürlich wissen die Nachbarskinder und später die Mitschüler nicht, was ein Nazi ist. Doch das hindert sie nicht daran, Heinrich zu quälen, mit Worten und Schlägen. Unter Schlägen wird aus Heinrich Henrik, der lernt, sich anzupassen. Aus Angst wird er zum misstrauischen, vergrübelten Einzelgänger, bis Ylva in die Klasse kommt, die starke, selbstbewusste, sanfte Ylva, die seine erste Liebe wird. DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS 1995

Sehr schwierige Kost, aber absolut lesenswert und zeitlos! Peter Pohl ist für mich einer der besten Jugendbuchautoren, die es überhaupt gibt

— Lilith79
Lilith79

Ich habe dieses Buch geliebt! Trotz, vielleicht auch gerade wegen dem schockierenden Ende!

— *Wölkchen*
*Wölkchen*

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  • Herausragendes Buch, aber auch sehr deprimierend, trotzdem absolut lesenswert

    Der Regenbogen hat nur acht Farben
    Lilith79

    Lilith79

    04. June 2015 um 17:35

    Peter Pohl ist schon seit meiner Kindheit, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, "Nennen wir ihn Anna" habe ich schon als Kind mehrfach gelesen, als Erwachsene nochmals und es ist und bleibt für mich eines der besten Bücher, die ich kenne. Auch seine anderen neueren Jugendbücher habe ich gelesen. Dass "Nennen wir ihn Anna" praktisch der dritte Teil einer Trilogie ist, habe ich erst sehr spät erfahren, "Der Regenbogen hat nur acht Farben" ist hier der erste Teil und spielt in Schweden kurz nach dem 1. Weltkrieg. Es erzählt 2 Jahre aus dem Leben des Jungen Heinrich (später wird er in Schweden Hendrik genannt), der 6-jährig mit seiner Mutter, einer gebürtigen Schwedin, zum Ende des 2. Weltkriegs aus Deutschland nach Schweden geflohen ist. Hendrik und seine Mutter haben im Krieg viel Schlimmes erlebt und in Schweden geht es für Hendrik auch nicht besser weiter. Für die Schwedischen Kinder ist Hendrik nur "der Nazi" und er wird so gepieksackt, dass er zu der Meinung gerät, dass Frieden ja fast noch schlimmer ist als Krieg. Später schließt er Freundschaften, lernt seine erste große Liebe kennen und schöpft zwischendrin Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles sooo schlimm ist, aber wird dies von Dauer sein? Ich habe sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen, keineswegs weil es nicht gut ist, sondern weil es wirklich sehr bedrückend und fast schmerzhaft ist. Hendriks Seelenleben und sein praktisch nicht vorhandenes Vertrauen in die Menschen, in das Schicksal und in die Zukunft wird so eindringlich geschildert, dass man richtig gehend mit ihm mit leidet. Dabei ist seine Gedankenwelt für mich absolut authentisch. Dabei behandelt das Buch gleich mehrere richtig schwierige Themen, Ausgrenzung, Fremdenhass, Mobbing, Missbrauch, Verluste, so dass man manchmal das Gefühl hat das deprimierendste Buch der Welt zu lesen. Aber trotzdem ist das für mich wiederum eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe, weil Peter Pohl so schonungslos über Dinge schreibt, an die sich andere gar nicht erst rantrauen. In einer anderen Rezension hier hat jemand geschrieben, dass der Titel leider das Ende des Buches verrät. Ich habe diesen Kommentar zuerst nicht verstanden, ca. ab Mitte des Buches aber schon. Allerdings denke ich es ist auch gar nicht so schlecht, wenn man sich Manches vorher denken kann.

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  • Rezension zu "Der Regenbogen hat nur acht Farben" von Birgitta Kicherer

    Der Regenbogen hat nur acht Farben
    FlorianTietgen

    FlorianTietgen

    28. January 2008 um 17:09

    Schade an diesem Buch ist, dass der Titel schon verrät, wie es endet.
    Schön an diesem Buch ist die empathische Sprache, die berührt und erleben lässt, in welcher Weise Freundschaft verwundete Seelen zu heilen vermag.